Mittwoch, 2. Januar 2013

Anbetung statt stundenlange Dialogveranstaltungen


"Wir müssen Christus wieder mehr Raum geben. Ihm, der das Verwundete heilt, die Trauernden tröstet, das Darniederliegende aufrichtet. Christus kann das wirklich alles – heute wie vor 2000 Jahren.

Wir müssen uns nur von Neuem ganz ihm zuwenden. Wir müssen wieder begreifen: Die Eucharistie ist ein „Du“, eine Person. Der Auferstandene hat uns ein Andenken hinterlassen. Nicht irgendetwas, nicht eine Sache, sondern sich selbst in der heiligen Eucharistie.

In der Eucharistie sagt er „Du“ zu jedem von uns. Das Bewusstsein für diese unmittelbare Nähe Jesu droht auf dramatische Weise verloren zu gehen. Wir hocken stundenlang auf Dialogveranstaltungen herum und den einen, der alles weiß und der alles kann, den frequentieren wir nicht mehr."


Joachim Kardinal Meisner im Interview mit der "Tagespost" zum Anlass des im Juni 2013 in Köln stattfindenden "Eucharistischen Kongresses"; DT vom 29.12.2012, S. 21


Foto: Anbetung in der Sakramentskapelle, Marienwallfahrtsort Kevelaer (Ndrh.); © FW

Kommentare:

  1. Für diese Aussage sollten wir dem von so vielen geschmähten, und doch meiner Meinung nach so nachdenklichen und mutigen Kardinal so dankbar sein...Ich glaube wirklich, dass dann der Glaube auch ausstrahlen würde.

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