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Dienstag, 18. Dezember 2012

Wie ein Amboss unter den Schlägen des Hammers

Kirchenväter und Menschwerdung Gottes (4)

Ignatius von Antiochien (frühes 2. Jh. n. Chr.)

"Die scheinbar Glauben verdienen und die Abweichendes lehren, sollen dich nicht einschüchtern.

Stehe fest wie ein Amboss unter den Schlägen (des Hammers). Einem starken Ringkämpfer ist es eigen, daß er Streiche erhält und doch den Sieg erringt. Wir müssen in erster Linie um Gottes willen alles ertragen, damit auch er uns ertrage.

Werde noch viel eifriger, als du bist. Lerne die Zeiten kennen. Den erwarte, der über der Zeit ist, den Zeitlosen, den Unsichtbaren, der unseretwegen sichtbar geworden, den Unbetastbaren, den Leidenlosen, der unseretwegen gelitten hat, der auf alle Arten unseretwegen geduldet hat." 


Ignatius an Polykarp 3. Kap. (S. 153/154), Apostolische Väter - Die sieben Briefe des Ignatius von Antiochien


Weitere Kirchenväter zum Thema:
Kirchenväter und Menschwerdung Gottes (1) (2) (3) (5)
(6)


 
Bild: Das Martyrium des hl. Ignatius von Antiochien (russische Ikone)

Dienstag, 9. August 2011

Faszinosum Liturgie: GOTT ist da

Liturgie muss aber faszinieren, damit die Mitfeiernden spüren: Gott ist da. Vom Gottesdienst der Christen sollte gelten, was Paulus in seinem ersten Brief an die Korinther schreibt: Ein Ungläubiger soll vom Gottesdienst der Christen buchstäblich gepackt sein, „und so wird er sich niederwerfen, Gott anbeten und ausrufen: Wahrhaftig, Gott ist bei euch!“ (1 Kor 14,21)

Bild: Joseph Shaw, Hl.Messe in England, 23.06.2011
Wir müssen uns das einmal klar machen: Gott braucht unsere Gottesdienste nicht. Aber wir brauchen den Dienst Gottes für uns und zum Heil der ganzen Welt. Erfassen wir eigentlich, was das heißt, dass Gott uns Menschen dient? Er dient uns, wie eine Mutter ihren kleinen Kindern dient, sie nährt, pflegt und auch manche Nacht an ihrem Bett wacht. In jeder heiligen Messe schenkt uns Gott den eingeborenen Sohn, damit wir durch ihn leben.

Der Vater schenkt uns seinen Sohn in unsere Hostienschale und in den Kelch hinein, damit der Leib und das Blut des Herrn in der Feier der hl. Eucharistie für die ihn Empfangenden zur „Arznei der Unsterblichkeit“ und zum „Gegengift gegen den Tod“ werde, wie schon in der Frühzeit des Christentums der Hl. Ignatius von Antiochien die eucharistischen Gaben bezeichnet hat.

Bischof Heinz Josef Algermissen in einem Beitrag im Fuldaer Bistumsblatt "Bonifatiusbote".
Den ganzen Text finden Sie HIER.

(Hervorhebungen durch Administrator)
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