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Sonntag, 2. Februar 2014

Der Weg des Lichtes

1. Der Weg des Lichtes nun ist dieser:

Wenn einer seinen Weg gehen will bis zum vorgesteckten Ziele, so soll er sich beeilen durch seine Werke. Die Erkenntnis nun, die uns gegeben wurde darüber, wie wir auf diesem Wege wandeln müssen, ist also:

2. Liebe den, der dich erschaffen, fürchte den, der dich gebildet, verherrliche den, der vom Tode dich erlöst hat! Sei geraden Herzens und reich im Geiste! Verkehre nicht mit denen, die wandeln auf dem Wege des Todes! Hasse alles, was Gott nicht gefällt, hasse jegliche Heuchelei! Versäume nichts von Gottes Geboten!

3. Erhebe dich nicht selbst, denke demütig in jeglicher Hinsicht, schreibe dir selbst keine Ehre zu! Fasse keinen bösen Anschlag wider deinen Nächsten! Gestatte deiner Seele keine Anmaßung!

4. Treibe nicht Unzucht, Ehebruch, Knabenschändung! Das Wort Gottes rede nicht bei der Unreinheit anderer! Schau nicht auf die Person, wenn du jemand zurechtweisest über einen Fehltritt! Sei milde, ruhig, zittere vor den Worten, die du gehört hast! Deinem Bruder trage Böses nicht nach!

5. Sei nicht geteilter Meinung, ob es (= die Verheißungen) sich erfüllen werde oder nicht! "Du sollst den Namen Gottes nicht eitel nennen"(1)! Liebe deinen Nächsten mehr als deine eigene Seele! Töte das Kind nicht durch Abtreibung, noch auch töte das Neugeborene! Ziehe deine Hand nicht zurück von deinem Sohne oder von deiner Tochter, sondern lehre sie von jung auf die Furcht Gottes!

6. Begehre nicht nach dem Besitze deines Nächsten, werde nicht habsüchtig! Geselle dich nicht in deinem Herzen zu den Hochmütigen, sondern verkehre mit den Demütigen und Gerechten! Was dir übles zustößt, das nimm als gut an und wisse, daß ohne Gott nichts geschieht!

7. Denke nicht noch rede zwiespältig! Denn die Doppelzüngigkeit ist ein Fallstrick des Todes. Sei untertan deinem Herrn als dem Vertreter Gottes in Achtung und Furcht! Gib deinem Knecht und deiner Magd, die auf den gleichen Gott hoffen, deine Befehle nicht in Bitterkeit, damit sie nicht einmal ablegen ihre Furcht vor Gott, der über euch beide herrscht. Denn er ist nicht gekommen, um zu berufen nach Ansehen der Person, sondern zu denen, die der Geist vorbereitet hat.

8. Von allem sollst du deinem Nächsten mitteilen und nicht sagen, es sei dein eigen! Wenn ihr nämlich die unvergänglichen Güter gemeinsam habt, um wieviel mehr die vergänglichen? Sei nicht vorlaut! Ein Fallstrick des Todes ist nämlich der Mund. Soviel du kannst, führe ein reines Leben deiner Seele zulieb!

9. Sei nicht so, daß du deine Hand ausstreckst zum Nehmen, zum Geben aber sie zuhältst! Liebe wie deinen Augapfel (2) jeden, der dir das Wort des Herrn verkündet!

10. Bei Tag und bei Nacht denke an den Tag des Gerichtes und suche täglich das Antlitz der Heiligen, sei es daß du durch Reden dich abmühest, hingehest, sie zu trösten, und nachsinnest, wie du durch die Rede eine Seele rettest, oder daß du mit den Händen (= durch Almosen) arbeitest zur Tilgung deiner Sünden.

11. Zweifle nicht, ob du geben sollst, und gib ohne Murren! Du wirst einsehen, wer der herrliche Erstatter deines Lohnes ist. Bewahre, was du erhalten, ohne etwas hinzuzufügen oder wegzunehmen! (3) Das Böse hasse in Ewigkeit! Urteile gerecht! (4) 

12. Rufe keine Spaltungen hervor, sondern stifte Frieden, indem du Streitende versöhnst! Bekenne deine Sünden! Schreite nicht zum Gebete mit einem schlechten Gewissen! Das ist der Weg des Lichtes. 


1: Deut 5,11.
2: Deut. 32,10; Ps. 16,8.
3: Deut. 12,32.
4: Ebd. 1,16; Sprichw. 31,9. 


Barnabasbrief (Apostolische Väter), Kap. 19, S. 102f, Bibliothek der Kirchenväter



Bild: Kevelaerer Marien-Basilika, eigenes Foto

Montag, 4. November 2013

Sakramentale Ehe: Hand in Hand. Immer.



"Wer eine sakramentale Ehe schließt, sagt: "Ich verspreche dir die Treue in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet. Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens."
Die Brautleute wissen in jenem Moment nicht, welche Freuden und welche Leiden sie erwarten. Sie brechen auf wie Abraham und machen sich gemeinsam auf den Weg. Das ist die Ehe! Aufbrechen und gemeinsam gehen, Hand in Hand, im Vertrauen auf die große Hand des Herrn. Immer. Das ganze Leben lang. Und nicht auf die Kultur des Provisorischen achten, die das Leben in Stücke schneidet."


Papst Franziskus über die sakramentale Ehe am 26.10.2013 zu den Familien des internationalen Familientreffens in Rom zum Jahr des Glaubens


Donnerstag, 27. Juni 2013

Geistliche Kindschaft



Die geistliche Kindschaft ist nicht frommes Getue noch "Rührseligkeit": sie ist ein kluger und kraftvoller Weg, den die Seele wegen seiner schwierigen Leichtigkeit nur beginnen und weitergehen kann, wenn Gott sie an der Hand führt.

Hl. Josemaria Escrivá de Balaguer (1902-1975), Der Weg, 855 (s. Quellen)



Foto: aus dem Bildband "Überall bist du zu Hause"

Donnerstag, 31. Januar 2013

Die frohe Botschaft (1)

"Jesus, der Herr, hat (...) von Freiheit zu uns gesprochen: »Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien« (Joh 8,32).

Seine Zuhörer begreifen nicht: »Von welcher Sklaverei müssen wir befreit werden?«, fragen sie sich. Und Jesus erklärt, daß die heimtückischste und bedrückendste Sklaverei diejenige der Sünde ist (vgl . Joh 8, 34). Aus dieser Sklaverei kann nur Er befreien.

Das ist die Verkündigung, welche die Kirche der Welt bringt: Christus ist unsere Freiheit, weil Er die Wahrheit ist. Nicht eine abstrakte Wahrheit, wie sie gleichsam tastend von der stets ruhelosen Vernunft des Menschen gesucht wird. Die Wahrheit ist für uns die Person des Christus. Er hat es uns gesagt: »Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben« (Joh 14,6).

Wenn die Finsternis der Sünde vom Licht des Lebens besiegt ist, dann gibt es keine Sklaverei, die imstande wäre, die Freiheit zu unterdrücken."

Papst Johannes Paul II. am 08.05.1999 in Bukarest


Sonntag, 27. Januar 2013

Um einen unvergänglichen Siegeskranz


Wisst ihr nicht, dass die Läufer im Stadion zwar alle laufen, aber dass nur einer den Siegespreis gewinnt? Lauft so, dass ihr ihn gewinnt.

(1 Kor 9,24)



Nichts ist klarer in der Schrift ausgedrückt und an sich bemerkenswerter als die Tatsache, dass zu allen Zeiten aus der ganzen Zahl derer, die mit Gnadenmitteln gesegnet wurden, nur wenige den entsprechenden Nutzen aus diesem großen Geschenk gezogen haben. So gewiss, so gleichförmig vertreten finden wir diese Tatsache, dass sie nahezu Lehrgut geworden ist.

"Viele sind berufen, wenige aber auserwählt" (Mt 20,16). Ferner heißt es: "Bemühet euch, einzugehen durch die enge Pforte; denn ich sage euch, viele werden versuchen einzugehen, und es nicht vermögen" (Lk 13,24). Und wiederum: "Weit ist das Tor und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind es, die ihn gehen... Eng ist die Pforte und schmal ist der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden" (Mt 7,13.14). (...)

Diese Tatsache ist so klar, dass Leute, die aus Widerwillen gegen den schmalen Weg oder aus einer anderen Ursache sie bezweifelten, kaum irgendetwas ins Feld führen können außer gewissen falschen Ansichten und Folgerungen, die für die Lehre herangezogen worden sind oder werden können. (...)

[Es ist] oft vorgekommen, dass ernste Menschen die Meinung vertreten haben, wenn der Auserwählten wenige seien, so sei dies die Folge eines feststehenden göttlichen Ratschlusses. Sie haben geglaubt, es seien wenige, weil Gottes Wille darnach stehe, dass es nicht viele seien.

Es ist nun zweifellos ein großes Geheimnis, warum dieser die Wahrheit annimmt und darnach handelt, jener aber nicht. Wir wissen nicht, wie das kommt; aber sicher führt es zu keiner Lösung, wenn man behauptet, Gott habe es so bestimmt.

Wenn man sagt, dass Gott unbedingt die einen erwählt und die anderen verwirft, dann wird eben diese Sache zum Geheimnis. Man drängt es aber nur um einen Schritt zurück. Es ist ebenso schwierig, dieses unbedingte Wollen oder Nichtwollen auf Seiten Gottes zu erklären, wie dem Dasein eines freien Willens im Menschen Rechnung zu tragen. Es ist genauso unerklärbar, warum Gott verschieden gegen diesen oder jenen Menschen vorgehen soll, wie es unerklärbar ist, warum dieser oder jener verschieden sich gegen Gott verhalten soll.

Andererseits wird uns in der Schrift nachdrücklich versichert, dass Gott "nicht den Tod des Gottlosen wolle" (Ez 33,11); dass Er "nicht will, dass einer verloren gehe, sondern, dass sich alle zur Buße wenden" (2 Petr 3,9).

Die Lehre also, die im Vorspruch (s.o. 1 Kor 9,24) enthalten ist, führt uns zu keiner Vorstellung von einem strengen Gott. Er ist immer noch ein liebender Vater, wenn auch nur wenige auserwählt sind. Seine Huld übertrifft alle seine Werke, und zu keinem Menschen kommt das Wort des Lebens anders als mit der Absicht, dass er lebe. Wenn die Vielen im Unglauben verharren, so ist es nicht die Liebe Gottes, die sie "einengt", sondern sie sind "eingeengt in ihrem eigenen Herzen" [2 Kor 6,12].

Der Mensch will nicht sein, was er durch Gottes erneuernde und helfende Gnade sein könnte. Es ist Menschenwerk, nicht göttlicher Wille, dass die unsichtbare Kirche klein, die sichtbare dagegen groß ist.


John Henry Kardinal Newman: Predigten, Bd. 5; Sarto Verlag Stuttgart; S. 289ff, Predigt zum Sonntag Septuagesima, dem ersten Sonntag der Vorfastenzeit



Foto: Victoria, Freiburg; ©FW

Freitag, 18. Januar 2013

ICH BIN - Worte Jesu

Nachdem Josef Bordat auf "Das Ja des Glaubens" die sieben ICH-BIN-Worte Jesu aus dem Johannes-Evangelium vorgestellt hat, sollen sie auf meinem Blog nicht fehlen. Thomas Söding, Neutestamentler an der Ruhr-Universität Bochum nennt sie "Spitzensätze neutestamentlicher Christologie", die in "starken Worten und klaren Symbolen die Heilsbedeutung Jesu" beschreiben. Wer möchte, kann die Schriftstellen durch Anklicken im Kontext nachlesen.




Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nicht hungern und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten. (Joh 6,35)

Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben. (Joh 8,12)

Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er errettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden. (Joh 10,9)

Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. (Joh 10,11)

Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist. (Joh 11,25)

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als nur durch mich. (Joh 14,6)

Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Winzer; jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. (Joh 15,1)



Weiteres zum Thema:


Eine weiteres ICH-BIN-Wort Jesu aus dem Johannes-Evangelium möchte ich noch hinzufügen:

Ich bin ein König.
Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen,
dass ich von der Wahrheit Zeugnis ablege.  




Bild: Christus-Ikone; Jadwiga; GNU Free Documentation License

Freitag, 11. Januar 2013

Der einfache Weg

File:Mother Teresa 1985 cropped.jpg Der einfache Weg!
Die Frucht der Stille ist das Gebet.
Die Frucht des Gebetes ist der Glaube.
Die Frucht des Glaubens ist die Liebe.
Die Frucht der Liebe ist das Dienen.
Die Frucht des Dienens ist der Friede!


Mutter Teresa 




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Mittwoch, 3. Oktober 2012

Der Weg des Vertrauens

"Die heilige Therese von Lisieux lädt uns ein, den "kleinen Weg" zu gehen. Sie sagt: Auf dem Marathon des Glaubens will ich die allerletzte sein, aber es reicht mir anzukommen. Und wenn ich die größte Sünderin wäre, würde ich mich voll Vertrauen in die Hände Gottes stürzen.

Sie lädt uns ein, den "kleinen Weg" zu gehen, den einfachen Weg des Vertrauens, darauf zu vertrauen, daß Christus in uns wirkt und wir mit unserer Liebe zu den Menschen darauf antworten. So können wir dem Wirken Gottes in der Welt Raum geben."



Hl. Therese vom Kinde Jesu, bitte für uns!

Montag, 18. Juni 2012

Zum Nachdenken - Wege

 


Du sagtest mir entmutigt, es gebe viele Wege. -
Es muss sie geben, damit alle Menschen
den ihren in dieser bewundernswerten Vielfalt finden können.



Hl. Josemaria Escrivá de Balaguer (1902-1975),
Der Weg 964 (s, Quellen)
 
 

Donnerstag, 29. März 2012

Der Weg Christi - erster und wichtigster Faktor für wahren Fortschritt


"Der Weg, den Christus der Menschheit, also jedem Menschen und jedem Volk, anbietet, schränkt sie in keiner Weise ein, sondern ist der erste und wichtigste Faktor für ihre wahre Entwicklung."


Papst Benedikt XVI. bei der Abschieds-Zeremonie am Internationalen Flughafen Havanna-José Martí, 28. März 2012

Montag, 6. Februar 2012

Demut II.

wikimedia
"Liebe Gläubige! Demut ist eine Tugend, die in der Welt von heute und überhaupt in der Welt zu allen Zeiten nicht hoch im Kurs steht. Aber die Jünger des Herrn wissen, daß diese Tugend gleichsam das Öl ist, das Gesprächsprozesse fruchtbar, Zusammenarbeit möglich und Einheit herzlich macht.

Humilitas, das lateinische Wort für Demut, hat mit Humus, mit Erdnähe zu tun. Demütige Menschen stehen mit beiden Beinen auf der Erde. Vor allem aber hören sie auf Christus, auf Gottes Wort, das die Kirche und jedes Glied in ihr unaufhörlich erneuert.

Bitten wir Gott um den Mut und um die Demut, den Weg des Glaubens zu gehen, aus dem Reichtum seines Erbarmens zu schöpfen und den Blick unablässig auf Christus gerichtet zu halten, auf das Wort, das alles neu macht, das für uns „der Weg und die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6) und unsere Zukunft ist."

Papst Benedikt XVI. am 25.09.2011 bei der Predigt in Freiburg während seiner Deutschlandreise

Sonntag, 22. Januar 2012

Oh wunderbares, tiefes Schweigen...



Oh wunderbares, tiefes Schweigen,
wie einsam ist`s doch auf der Welt!
Die Wälder nur sich leise neigen,
als ging der Herr durchs stille Feld.

Ich fühl mich recht wie neu erschaffen.
Wo ist die Sorge, wo die Not?
Was mich noch gestern wollt erschlaffen-
ich schäm mich des im Morgenrot.

Die Welt mit ihrem Gram und Glücke
will ich, ein Pilger, frohbereit
betreten nur wie eine Brücke
zu Dir, Herr, übern Strom der Zeit.

Joseph von Eichendorff (1788-1857)


Freitag, 16. Dezember 2011

Zurück auf den rechten Weg!

C.S. Lewis in "Die große Scheidung", aus dem Vorwort:

"Ich meine nicht, daß alle, die den verkehrten Weg wählen, zugrunde gehen. Aber ihre Rettung besteht darin, sie auf den rechten Weg zurückzubringen.

Eine falsche Summe kann berichtigt werden, doch nur dadurch, daß wir zurückgehen bis wir den Irrtum finden, und von diesem Punkt an von neuem addieren, nicht aber dadurch, daß wir einfach damit fortfahren. Böses kann rückgängig gemacht werden, aber es kann sich nicht zum Guten "entwickeln".

Die Zeit heilt nicht. Der Zauber muß entzaubert werden, Stück um Stück, durch "Gemurmel rückwärts mit Zerteilungsmacht" - oder überhaupt nicht. Es bleibt bei "entweder - oder".

Wenn wir unbedingt die Hölle behalten wollen (oder selbst die Erde), werden wir den Himmel nicht schauen; wenn wir den Himmel annehmen, werden wir nicht imstande sein, auch nur die geringsten und heimlichsten Erinnerungen der Hölle zu behalten."

Montag, 21. November 2011

Zum Nachdenken - Wahrheit (2)



Gottes Wahrheit ist einzig und unteilbar, ihr muß der Mensch sich unbedingt unterordnen; denn sie ist es, die ihn auf dem allein sicheren Wege zur Seligkeit führt.




Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.

Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.

Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns.

Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.


Bild: Jesus Christus, Ravenna, ca. 4.Jh.
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