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Mittwoch, 4. Juni 2014

Lesenswert: Eine Wegweisung für Wegweiser von Andreas Wollbold

 

Heilige Priester – gutes Volk.
Gute Priester – mittelmäßiges Volk.
Mittelmäßige Priester – laues Volk.




Die Erneuerung der Kirche und die Überwindung der Kirchen- und Glaubenskrise, in der wir uns seit Jahren und Jahrzehnten befinden, wird zu einem guten Teil davon abhängen, inwiefern sich Priester und Gläubige wieder darauf besinnen, der Forderung Gottes nachzukommen und sich um ein heiliges Leben zu mühen: "Wie er, der euch berufen hat, heilig ist, so soll auch euer ganzes Leben heilig werden. Denn es heißt in der Schrift: Seid heilig, denn ich bin heilig." (1 Petr 1,15.16/ Lev 19,1)

In diesem Sinne hat der Priester Andreas Wollbold eine "maßgeschneiderte Handreichung" (Dr. Guido Rodheudt) für Priester zusammengestellt, einen Leitfaden, eine Wegweisung hin zu einer fruchtbaren und tragenden Spiritualität im Leben des Priesters - wie auch eines jeden Gläubigen, der für sich ein solides Fundament für das geistliche Leben legen will.

Prof. Wollbold tut das an der Hand des heiligen Pfarrers von Ars, Jean-Marie Vianney (1786 - 1859), der von Papst Benedikt XVI. als priesterliches Vorbild und Patron für das von ihm ausgerufene "Jahr des Priesters" 2009/ 2010 erwählt und zuvor bereits im Jahre 1929 von Papst Pius XI. zum "Schutzheiligen aller Pfarrer der Welt" erklärt worden war.

Mit vielen Zitaten also des heiligen Pfarrers von Ars aber auch von anderen großen Seelenführern führt Prof. Wollbold zu ganz praktischen Ratschlägen für den Alltag, sei es - z. B. - die Pflege guter Lektüre, die Frage der Verwirklichung der täglichen Zelebration, die Einübung einer "Sakristeikultur" oder die Art und Weise des Gedenkens an den eigenen Weihetag. Altes und Neues holt der Münchner Pastoraltheologe aus dem großen Schatz der christlichen Spiritualität hervor um den Eifer für die Heiligkeit wieder zu entfachen.

Das Bändchen hat 125 Seiten, gegliedert in sieben Hauptkapitel und eine umfangreiche Bibliographie; das Vorwort stammt aus der Feder von Walter Kardinal Brandmüller.

Wegweisung für Wegweiser -
Reinigung und Erneuerung des priesterlichen Lebens
Exerzitien mit dem hl. Pfarrer von Ars
Mit einenm Vorwort von Walter Kardinal Brandmüller
UNA VOCE Edition Tremsbüttel 2014
ISBN: 978-3-926377-00-5
Preis 7,80 Euro 
Bestellmöglichkeit: UNA VOCE Shop
oder in jeder Buchhandlung


Aus dem Buch, Seite 42:
Fragen wir zuerst: Was ist denn überhaupt damit gemeint, wenn wir vom Streben nach Heiligkeit sprechen? Vielfach wird sie unbesehen mit Begeisterung, Leidenschaft oder einfach einem christlichen Optimismus gleichgesetzt. Aber das wäre ein weltliches Denken, denn gute Stimmung, Enthusiasmus und restlose Identifikation wünscht sich auch jeder Sportverein. Auf die Heiligkeit übertragen, würde es sie auf die Gefühlsebene verlegen, scholastisch gesprochen in den niederen Seelenteil anstatt in den höheren, geistigen, wo Vernunft und Wille liegen. Das Streben nach Heiligkeit ist aber nichts anderes als die klare Erkenntnis der Vernunft, dass allein Gott ihr Ziel sein kann, und die feste Entscheidung des Willens, sich dementsprechend zu verhalten. So sagt es der Herr schon: „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt“ (Mt 7,21).

Seite 52:
Selbsterkenntnis, mehr noch Arbeit an sich selbst, Christ sein zu üben (Askese), das ist das Fundament allen geistlichen Lebens. Nun gibt es das alte Sprichwort: „Qualis sacerdos, talis populus – wie der Priester, so das Volk.“ Ja, eine erfahrene Ordensschwester ging sogar einmal noch einen Schritt weiter: „Heilige Priester – gutes Volk. Gute Priester – mittelmäßiges Volk. Mittelmäßige Priester – laues Volk.“ Das heißt aber im Umkehrschluss: Eigene Askese ist die beste Seelsorge! Sie beginnt mit der Erkenntnis seiner selbst, der eigenen Würde als Bild Gottes: „Christ, erkenne deine Würde!“ (hl. Leo der Große). Diese Erkenntnis treibt den Willen an, sich dementsprechend zu formen. Dafür muss er lernen, gegen alles anzukämpfen, was das Bild Gottes entstellt und diese Würde mit Füßen getreten hat...


Weitere Infos auf der Website der UNA VOCE Deutschland.

Mittwoch, 26. März 2014

Heilige Ehepaare, heilige Eheleute - Die Ehe ist ein Weg zur Heiligkeit

Miguel Yãnez SJ, Direktor der Moral-theologischen Fakultät der Universität „Gregoriana“ in Rom sagte im vergangenen Jahr bei einer Studientagung über die Fragen zu einer postmoderne Ehepastoral: "Wenn die Kirche, das Gottesvolk, auf diese Ehepaare schaut und von ihnen lernt, kann sie auch weiterhin das Licht der Welt sein." "Diese Ehepaare", damit meinte er diejenigen, die eine gelungene - wenn auch nicht immer eine einfache und problemlose christliche Ehe lebten. Er zitierte Aristoteles, der gesagt habe, dass man von den Weisen lernen müsse.
"Wenn die Kirche, das Gottesvolk, auf diese Ehepaare schaut und von ihnen lernt, kann sie (die Kirche) auch weiterhin das Licht der Welt sein." 



Deshalb möchte ich auf ein Buch von Prof. Dr. Ferdinand Holböck hinweisen, das in unserer Zeit, in der es fast so scheint, "dass es vielen Menschen heute unmöglich dünkt, eine wirklich christliche, unauflösliche Ehe gemäß den Forderungen Gottes, Christi und der Kirche zu führen", Aufschluss geben kann. Aufschluss nämlich darüber, dass die Ehe - trotz oder gerade wegen vieler Schwierigkeiten - ein Weg zur Heiligkeit ist und dass nur das unbeirrbare Festhalten an der Vereinbarkeit von Ehe und Heiligkeit "dem modernen Ehe-Zerfall Einhalt" gebieten kann, wie sich der von Holböck zitierte reformierte Theologe und Hagiograph Walter Nigg in seinem Buch "Heilige im Alltag" überzeugt zeigt.

Unter den kanonisierten Heiligen sind Eheleute in der Minderheit - und dass obwohl die Mehrzahl der Gläubigen verheiratet sind. Wie das kommt, ist leicht zu beantworten, so Holböck:
"Wer schon einer Selig- oder Heiligsprechung beigewohnt hat, weiß, dass der personelle und finanzielle Aufwand für eine Kanonisation beträchtlich ist. (...) Ordensgemeinschaften sind eher in der Lage, Selig- und Heiligsprechungen durchzuführen, als einzelne Diözesen. Hinzu kommt, dass die Chancen, ein Leben christlicher Vollkommenheit zu führen, im Kloster größer sind als im Trubel und der Hektik der Welt."
Er sei aber davon überzeugt, "dass es zu allen Zeiten unzählige Eheleute gegeben hat, die ganz im Stillen und Verborgenen ein heroisches Tugendleben geführt haben" und die vor Gott den Status der Heiligkeit besäßen.

Immerhin ca. hundert Ehepaare, "in denen beide Ehepartner oder wenigstens einer ein von der Kirche anerkannter Heiliger oder Seliger" ist, hat Prof. Holböck bei seiner Suche nach heilig(gesprochen)en Eheleuten gefunden - und es werden immer mehr...

Ferdinand Holböck
Heilige Eheleute - Verheiratete Selige und Heilige aus allen Jahrhunderten
CHRISTIANA Verlag Stein am Rhein  - Salzburg 1994
inzwischen im fe-Verlag Kisslegg

Inhaltsverzeichnis:






















Weiteres zum Thema "Dis sakramentale Ehe, ein Weg zur Heiligkeit":


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Donnerstag, 28. November 2013

Mitbringsel im Advent

Kostenlos:

Ob für die eigenen Kinder (bis etwa 12 Jahren) oder als Mitbringsel für Kinder bei Verwandten oder Freunden:

Ein Geschenk des Himmels -
Dem Weihnachtsgeheimnis auf der Spur



Ein wunderschön illustriertes Büchlein über den Advent und über Weihnachten
Eine Co-Produktion von P. Martin Ramm, Michael und Dorothea Hageböck
Din A6, 47 Seiten
reich bebildert
Mit kirchlicher Druckerlaubnis

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 ebenfalls kostenlos:

OREMUS - Lasset uns beten
(Neuerscheinung 2013)




Ein katholisches Gebetbuch mit umfangreicher Sammlung von Gebeten
(ohne Bilder)
mit angenehm großer Schrift
Din A6, 331 Seite
mit kirchlicher Druckerlaubnis

zu weiteren Infos


Die Büchlein können auch über folgende Adresse bestellt werden: 

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Weitere kostenlose Schriften: bitte hier klicken! 

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Weitere Geschenkideen z. B. zu Weihnachten:
via introibo.net

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Weitere sehr günstige, aber wertvolle christliche Schriften können Sie bei apostolat.de, einer Initiative von P. Engelbert Recktenwald FSSP, erwerben:

Schreiben Sie an:

P. Engelbert Recktenwald
Hohbergstr. 12
69518 Abtsteinach

oder schicken Sie eine E-Mail an: apostolat.de!

Dienstag, 6. August 2013

30. August 2013: Domspatz-Soirée mit Birgit Kelle in München

Die Journalistin und Vorsitzende des Vereins „Frau 2000plus“, Birgit Kelle, spricht am Freitag, 30. August, auf einer Domspatz-Soirée in München. Wie der Veranstalter, die Agentur „Ragg´s Domspatz“, mitteilt, stellt die durch viele Talkshows bekannt gewordene Publizistin an diesem Abend zugleich ihr erstes Buch offiziell vor. Unter dem Titel „Dann mach doch die Bluse zu: Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn“, erscheint es Anfang September im adeo-Verlag.

Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr im Kulturzentrum Movimento in der Münchner Fußgängerzone, Neuhauser Straße 15. Der Eintritt beträgt 10 Euro. Reservierung wird empfohlen unter Telefon: 0 83 85 / 9 24 83 37 oder buero@raggs-domspatz.de.

Birgit Kelle ist Kolumnistin beim Meinungs- und Debattenportal The European und schreibt unter anderem für DIE WELT, den FOCUS und das katholische Online-Portal Kath.net. In den letzten Monaten war sie Gast im ARD Presseclub und anderen politischen Talkshows. Ihr Artikel zur „Dirndlgate-Debatte“ um Rainer Brüderle „Dann mach doch die Bluse zu“ erhielt in kurzer Zeit mehr als 140.000 Reaktionen in sozialen Netzwerken und ist damit laut „W&V“ das Das „Social-Media-Phänomen des Jahres“. 

Auf der Domspatz-Soirée begründet sie im Gespräch mit Michael Ragg ihren Widerstand gegen die „Diktatur des Feminismus“, spricht über ihre Freude als Hausfrau und Mutter, ihr Eintreten für das Betreuungsgeld, gegen "Genderwahn", "Quoten-Zwangsbeglückung" und "realitätsferne Krippenpolitik". 

Nähere Informationen gibt es auch unter www.raggs-domspatz.de. Das Kulturzentrum Movimento findet man direkt gegenüber der Sankt-Michaels-Kirche, Eingang durch die KULT-Passage. Vom Hauptbahnhof aus ist das Movimento zu Fuß in gut zehn Minuten oder mit allen S-Bahn-Linien bis Marienplatz oder Stachus zu erreichen.


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Birgit Kelle: Gender-Mainstreaming ist „wirre Ideologie":




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Die katholische Stellungnahme zum Gender-Mainstreaming:
Das Schreiben der Glaubenskongregation vom 31. Mai 2004:


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Freitag, 2. August 2013

Schriften von Alfons Maria von Liguori - kostenlos bei apostolat.de

Heute feiert die Kirche das Fest des hl. Bischofs, Bekenners und Kirchenlehrers Alfons Maria von Liguori. Der Heilige wurde 1696 in Neapel geboren und starb im Jahre 1787 zu Pagani in Italien. Schon als 16-Jähriger erlangte er den juristischen Doktortitel, 1726 wurde er zum Priester geweiht und gründete 1732 die Priesterkongregation "des allerheiligsten Erlösers" (Redemptoristen), um den Armen und Verlassenen die Frohe Botschaft zu verkünden. 1762 wurde er Bischof von S. Agata de Goti. Alfons widmete sich mit größtem Eifer und Erfolg dem Studium der Moral; vor allem seiner diesbezüglichen Schriften wegen wurde er 1871 zum Kirchenlehrer ernannt und 1950 zum Patron der Beichtväter und Moraltheologen.

Pater Engelbert Recktenwald FSSP (kath-info.de) hat mehrere Kleinschriften mit Texten des Kirchenlehrers herausgegeben. Diese Schriften - und weitere - können kostenlos und auch in größeren Mengen - z. B. für Jugendgruppen oder Gebetskreise -  über die Internetseite apostolat.de bestellt werden.



Alfons Maria. von Liguori
Die Liebe zu Jesus Christus
Herausgeber.: P. Engelbert Recktenwald
 Alfons Maria von Liguori









Die Macht des Gebetes
Lins-Verlag Feldkirch
80 Seiten, A 6










Alfons Maria von Liguori
Elemente einer Spiritualität der Liebe












Alfons Maria von Liguori
Lebensordnung eines Christen
herausgegeben vom Priesterseminar St. Petrus
64 Seiten, A 6









Alfons Maria von Liguori
Der Wille Gottes - Von der Vereinigung unseres Willens mit dem Willen Gottes
Das Herzstück der spirituellen Lehre des großen Heiligen und Kirchenlehrers
Miriam Verlag Jestetten





Alle Bücher auf Spendenbasis zu beziehen über apostolat.de oder direkt bei P. Recktenwald: bestellung(at)apostolat.de








Alfons Maria von Liguori
Die Herrlichkeiten Mariae
(nicht kostenlos)

Donnerstag, 27. Juni 2013

Das "Neue" von Prälat Imkamp (Maria Vesperbild)

Ein theologischer Zwischenruf. Garantiert clerical incorrect.

"Lautsprecher Gottes" wird Wilhelm Imkamp, der Prälat,vom Niederrhein, genannt. Kein Wunder, denn der hoch dekorierte Kirchenmann versteht es, seine Positionen eloquent und zugespitzt zu Gehör zu bringen. Er äußert sich zu "Gott" und der "Welt" und provoziert mit seinen scharfen Formulierungen dazu, sich und auch anderen Rechenschaft über den eigenen Standpunkt zu geben. Seine Botschaften erhalten große Resonanz: Eine halbe Million Gläubige besucht jährlich den Wallfahrtsort Maria Vesperbild nahe Augsburg, dessen Direktor Prälat Imkamp ist.

Das vorliegende Buch ist eine Ortsbestimmung der katholischen Kirche in Deutschland, denn das Problem der Entweltlichung wird uns auch über das „Jahr des Glaubens“ hinaus weiter beschäftigen. Wofür steht die katholische Kirche? Was ist ihr noch heilig? Wie erreicht sie die Menschen? Prälat Wilhelm Imkamp stellt sich diesen Fragen und verzichtet dabei nicht auf Seitenhiebe gegen den vermeintlich aufgeklärten Zeitgeist und seine heimlichen Dogmen.
"Ich bin immer erstaunt, dass die Neuerungen, die gefordert wurden, immer alte Hüte sind. Bei manchen Protestaufrufen meint man, man sei im falschen Jahrhundert, nämlich im 18. Jahrhundert. “ (Wilhelm Imkamp)
Prälat Dr. Wilhelm Imkamp, geboren 1951 am Niederrhein, ist Theologe und Dogmenhistoriker und seit 1988 Wallfahrtsdirektor des schwäbisch-bayerischen Wallfahrtsortes Maria Vesperbild. Imkamp ist seit 2003 korrespondierendes Mitglied der päpstlichen Theologenakademie in Rom. Ferner ist er Mitglied der wissenschaftlichen Kommission des Archivs der Glaubenskongregation und Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaft und Künste. 2006 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum päpstlichen Ehrenprälaten und 2012 zum apostolischen Protonotar.


Wilhelm Imkamp
Sei kein Spießer, sei katholisch!
Mit einem Vorwort von Kai Diekmann
192 Seiten. Gebunden mit Schutzumschlag
17,99 € [D] / 18,50 € [A] / 25,90 CHF
Kösel-Verlag, München


Weitere Infos z. B. hier!
Leseprobe: bitte hier!



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Dienstag, 5. März 2013

Buchempfehlung: BXVI. und seine Kirche 2005 - 2013



Bald zu haben:

Alexander Kissler:
Papst im Widerspruch
Benedikt XVI. und seine Kirche 2005 - 2013

 Informationen von und über Dr. A. Kissler: bitte hier (mit weiteren Links)


Offizielle Buchvorstellung in München bei Ragg's Domspatz:

Sonntag, 17. März 2013
14:30 bis 16:15 Uhr

Hansa-Haus, Brienner Straße 39, 80333 München 

Weitere Informationen: bitte klicken!

"Eine Glaubensgemeinschaft ist dann gesund, wenn sie in sich stimmig ist. Heißt konkret: Wenn sie das, was sie predigt, auch lebt. Wenn sie das, was sie verkündet, auch glaubt. Und wenn sie in den Bedrängnissen des Alltags den Menschen Trost und Hoffnung geben kann. Vielleicht wäre eine zahlenmäßig kleinere Kirche eine spirituell gesündere. Bei uns boomen zwar die Verwaltungsstrukturen und die Kirchensteuereinnahmen – aber das Glaubenswissen kollabiert. Wenn diese Entwicklung in Deutschland so weiter geht, haben wir irgendwann nur noch hauptamtliche Kirchenvertreter, aber keine Gläubigen mehr."

Alexander Kissler am 01.03.2013 im Interview mit der tz

Samstag, 9. Februar 2013

Gratis-Büchlein: Kleines Rituale - Riten und Segnungen

Pater Martin Ramm FSSP hat es übernommen, eine Sammlung von Texten zu den Riten der Sakramente, verschiedener Weihungen und Segnungen zusammenzustellen und in  einem Büchlein (DIN A6) für die Gläubigen verfügbar zu machen. Nun ist es gedruckt und liegt zum Versand bereit.

Das 'Kleine Rituale' 1962 enthält die Texte in deutsch und lateinisch von u. a. Taufe, Firmung, Krankenkommunion, Krankensalbung, Sterbe-gebete, Beerdigung und kirchlicher Trauung. Weiter die Segensgebete und verschiedene Weihungen im Kirchenjahr, z. B. für Wasser, die Wohnung, Kerzen, Speisen (zu Ostern), Kerzen, Bildern usw. Zudem ist ein Gebetsanhang angefügt, der die wichtigsten Gebete für den täglichen Gebrauch umfasst.

Das Büchlein hat das kirchliche Imprimatur und wird grundsätzlich kostenlos abgegeben. Für jede Spende zur Deckung der Druck- und Versandkosten sowie zur Förderung des Apostolates ist P. Ramm sehr dankbar und sagt allen Spendern ein herzliches Vergelt's Gott!

Weitere Informationen: via Introibo.net
Bestellung (auch in größerer Stückzahl): Bestell-Formular
Weitere Gratis-Schriften: via Introibo.net


Aus der Einleitung zum 'Kleinen Rituale':

Die Erfahrung aus vieljähriger seelsorglicher Praxis hat es immer wieder bestätigt, dass Sakramente aund Sakramentalien um so fruchtbarer empfangen werden, je besser und bewusster die Gläubigen darauf vorbereitet sind. Und je besser man die sakramentalen Riten kennt und mit ihnen vertraut ist, desto deutlicher nimmt man ihre zeitlose Schönheit wahr.

Man kann es als gute Frucht eines in den letzten Jahren neu erwachten liturgischen Interesses betrachten, dass Gläubige, die in der überlieferten Liturgie eine geistliche Heimat gefunden haben, gewöhnlich mit der Messliturgie recht gut vertraut sind. Wie selbstverständlich vermögen sie die liturgischen Antworten in der Kirchensprache zu geben. Auch der Gregorianische Choral wird vielerorts geschätzt und praktiziert. Dazu haben nicht wenig die beliebten zweisprachigen Ausgaben des Messbuches von Anselm Schott oder Urbanus Bomm beigetragen, und wo heute die überlieferte Liturgie gefeiert wird, stellt man in der Regel zumindest einen 'Ordo Missae' zur Verfügung.

Was aber die Sakramente und Sakramentalien angeht, sieht es mit den Hilfsmitteln für die Gläubigen sehr viel schlechter aus. Zwar kann man im Zeitalter des Internets mittlerweile so manches 'downloaden', aber gewöhnlich findet man vor Ort bei Taufen, Firmungen, Trauungen und Beerdigungen - wenn überhaupt etwas - nicht viel mehr als allerlei kopiert Selbstgebasteltes. Eine würdige und zweckmäßige Sammlung sakramentaler Riten für das Volk scheint es bilang nicht gegeben zu haben.

Darum hoffen wir, dass unser 'Kleines Rituale' sich guter Aufnahme erfreut und den Gläubigen hilft, auch diesen Teil der Schätze des überlieferten Ritus zu entdecken und zu lieben. (...)

P. Martin Ramm FSSP


Samstag, 8. Dezember 2012

Guter Rat

 
Man soll keinen Tag vorübergehen lassen, ohne etwas in einem geistlichen Buche zu lesen.

Hl. Alfons Maria von Liguori

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Buchtip: Die globale sexuelle Revolution

Gabriele Kuby

Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit

Die globale sexuelle Revolution in all ihren Varianten hat sich zunächst hinter dem Rücken der Öffentlichkeit in Politik, Institutionen und Ausbildungseinrichtungen eingeschlichen. Inzwischen ist daraus längst ein gewaltiges gesellschaftliches Umerziehungsprogramm geworden, das das Wertefundament unserer Gesellschaft zerstört und immer totalitärer wird.

Gabriele Kuby hat den Mut, die Bedrohung unserer Freiheit durch eine antihumanistische Ideologie beim Namen zu nennen. Ihr faktenreiches Buch ist ein erschütterndes Zeugnis nicht nur für den lebensgefährlichen Kulturzerfall, sondern auch für die systematische Zerstörung unserer Freiheit im Namen der Freiheit. Nie zuvor hat ein Autor dem Leser die Diktatur des Relativismus, die Gender-Ideologie und die Sackgassen der modernen Gesellschaft schonungsloser vor Augen gestellt. Dieses Buch schockiert und zeigt auf, was auf uns zukommt, wenn wir uns nicht wehren.
(Mit einem Geleitwort von Dr. Robert Spaemann.)

Bestellung: fe-Verlag 
Leseprobe 

Weiteres zum Thema:

Freitag, 5. Oktober 2012

Liturgische Kunst für Schrebergärtner



Liturgische Kunst
hat ganz ausdrücklich
auch Schrebergärtnern zu dienen.


Martin Mosebach zu einer abfälligen Bemerkung eines "Funktionärs der Katholischen Akademie in Mainz" über ältere sakrale Kunst, in: Häresie der Formlosigkeit, Carl Hanser Verlag München; AD 2007; S.79 (auch nachzulesen HIER unter: Kardinal Bengsch-Kreis => Referenten und Texte => Probleme in Kirche und Gesellschaft, Martin Mosebach => Bildersturm und Liturgie)

Weitere Auszüge aus:
"Häresie der Formlosigkeit - Die römische Liturgie und ihr Feind":

kath-info:
Ein Apostolat der Ehrfurcht

Summorum-pontificum:
Aus dem Kapitel: „Liturgie - die gelebte Religion“


Foto: Neugotischer Hochaltar in St. Johann Baptist, München-Haidhausen; Rufus46, wikimedia commons

Montag, 23. Juli 2012

LOS WOCHOS: Urlaubslektüre

Urlaubslektüre in der Blogoeszese ist gefragt! 
Die weiteren Informationen und "Bedingungen" kann man HIER bei PuLa nachlesen.

Hier also mein Vorsatz für die Ferien:






 Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!


1. Gerade gestern hat kath.net das Buch "Über Gott und die Welt" von Prof. Robert Spaemann vorgestellt:

Leseprobe aus Buch 1 "Über Gott und die Welt"

2. W. Schamoni: Wie sie Gott wiederfanden

Das zweite, als Ferienlektüre gewählte Buch beschreibt Lebensbildnisse von Menschen, denen durch einen plötzlichen Einbruch in ihr Leben bewusst wurde, dass sie sich entscheiden müssen: Für oder Gegen Gott und den Glauben.
Die Protagonisten kommen entweder selbst zu Wort oder werden durch Biographen vorgestellt. Wilhelm Schamoni, der Begründer der Zeitschrift "Theologisches" war, ist Herausgeber der Sammlung.

Im Vorwort schreibt Schamoni:
"Die folgenden Berichte sollen nicht nur als interessante Erzählungen verstanden werden - das sind sie auch, sogar in hohem Maße - sondern als Dokumente, die zeigen, was der Mensch ist, wie weit sich der Bogen seiner sittlichen Möglichkeiten spannt, die aber auch überzeugen, dass es keine Verlorenheit gibt, aus der ihn die Barmherzigkeit Gottes nicht auf den Weg des Friedens lenken könnte..."
Verlag Johann Wilhelm Naumann, Würzburg, 3. Auflage 1991 (antiquarisch); neuere Ausgabe (2010) im Fromm Verlag

Freitag, 20. Juli 2012

Los Wochos: Ferienlektüre

PuLa hat Los Wochos ausgerufen:
Um Ferienlektüre geht es diesmal -
und vorgelegt hat er auch schon
(bitte HIER klicken!).

Das jetzt erst einmal als Hinweis.
Bei uns sind noch keine Ferien, deswegen werde ich mir noch Gedanken machen... Bis dahin empfehle ich:

Dietrich von Hildebrand

online (bitte HIER klicken) oder auf Papier gedruckt...

und: der passt auch für die Ferien...  




 
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Donnerstag, 1. März 2012

Initiative Save Our Faith (SOF)

Raphael E. Bexten, M.A. und Theologie-Student an der IAP in Liechtenstein, hat als Reaktion auf das Theologenmemorandum vom Februar 2011 die Initiative Save Our Faith gestartet, bei der es sich im Wesentlichen um eine (bzw. zwei) Listen handelt, in denen Bücher aus den Fachbereichen Philosophie und Theologie aufgezählt und empfohlen werden, die dem Lehramt der katholischen Kirche entsprechen:



Anmerkungen zum “Theologenmemorandum” 

»[D]ie Kraft des Gebetes führt zu Demut und Gehorsam, nicht aber zu Stolz und Überheblichkeit.« (DH 2189)

In Zeiten, in denen katholische Priester[i] und Professoren der katholischen Theologie (im deutschsprachigen Raum allein 240)[ii] öffentlich zum direkten oder indirekten Ungehorsam gegen das authentische Lehramt des Römischen Bischofs, sowie gegen die Entscheidungen ihrer Bischöfe über den Glauben und die Sitten aufrufen,[iii] ist es nur ein Gebot der natürlichen und übernatürlichen Klugheit (vgl. Mat 7, 15f.; 2 Tim 4,3f.; Mat 10, 28ff.) seinen eigenen Glauben, durch Gottes Gnade, rein vor falscher Lehre und falschen Lehrern (vgl. 2 Petr 2,1ff.) bewahren und schützen zu wollen, damit er nicht verloren gehe.

Diese erweiterbare Liste von Buchempfehlungen aus Philosophie und Theologie (sie beruht auf diesen beiden Dateien 1,2 [iv]) wendet sich insbesondere an Studenten, die sich nach gesunder Lehre sehnen und oft nicht wissen, welche Werke, abgesehen von den Klassikern[v], empfehlenswert sind.

Möge die Liste als Orientierungshilfe dienen – mögen die Werke, die ich vertrauend auf Empfehlungen von Autoritäten zusammengestellte habe, für sich sprechen.

Ferner möge sich jeder Philosoph und Theologe ein Beispiel an Dietrich von Hildebrand nehmen, der zu seiner Frau Alice von Hildebrand gesagt hat: »if you find a word that is not in line with the Church, burn it!«[vi]

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[i] Vgl. hierzu den Aufruf der Pfarrer-Initiative zum Ungehorsam. Hierin heißt es:»7 WIR WERDEN deshalb jede Gelegenheit nützen, uns öffentlich für die Zulassung von Frauen und Verheirateten zum Priesteramt auszusprechen. Wir sehen in ihnen willkommene Kolleginnen und Kollegen im Amt der Seelsorge. http://www.pfarrer-initiative.at (Zugriff: 10.12.2011).

[ii] Vgl. hierzu http://www.memorandum-freiheit.de (Zugriff: 10.12.2011) Im Memorandum heißt es: »2. Gemeinde: […] Die Kirche braucht auch verheiratete Priester und Frauen im kirchlichen Amt. […]4. Gewissensfreiheit: [...] Die kirchliche Hochschätzung der Ehe und der ehelosen Lebensform steht außer Frage. Aber sie gebietet nicht, Menschen auszuschließen, die Liebe, Treue und gegenseitige Sorge in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft oder als wiederverheiratete Geschiedene verantwortlich leben.«.

[iii] Vgl. hierzu DH 4149 - LG III, 25: »Wenn Bischöfe in Gemeinschaft mit dem Römischen Bischof lehren, sind sie von allen als Zeugen der göttlichen und katholischen Wahrheit zu verehren; die Gläubigen aber müssen mit einer im Namen Christi vorgetragenen Entscheidung ihres Bischofs über den Glauben und die Sitten übereinkommen und ihr mit dem religiösen Gehorsam ihres Herzens anhangen. Dieser religiöse Gehorsam des Willens und des Verstandes ist aber in besonderer Weise dem authentischen Lehramt des Römischen Bischofs zu leisten, auch wenn er nicht ex cathedra spricht; nämlich so, daß sein oberstes Lehramt ehrfürchtig anerkannt und den von ihm vorgetragenen Entscheidungen aufrichtig angehangen wird entsprechend der von ihm kundgetanen Meinung und Absicht, die sich vornehmlich aus der Beschaffenheit der Dokumente, der Häufigkeit der Vorlage derselben Lehre und der Sprechweise ergibt.«; sowie: »Christus hat deshalb, um den Willen des Vaters zu erfüllen, das Reich der Himmel auf Erden begründet, uns sein Geheimnis offenbart und durch seinen Gehorsam die Erlösung erwirkt.« (DH 4103 - LG I, 3).

[iv] Die Liste kann mit JabRef geöffnet werden. »JabRef is an open source bibliography reference manager.« Vgl. http://jabref.sourceforge.net/ .

[v] Hierzu zähle ich natürlich auch die Heiligen.




Creative Commons Lizenzvertrag
Beruht auf einem Inhalt unter agenteus.eu.


Sonntag, 26. Februar 2012

Neues in der Bibliothek...

Folgende Aufsätze und Bücher sind  NEU in der Sidebar-Bibliothek:

Steffen Köhler: Joseph Ratzinger - Papst Benedikt XVI.; Die neue Tradition
Verlag J. H. Röll AD 2006
online-Ausgabe: bitte HIER klicken!

Robert Spaemann: Die Zweideutigkeit des Glücks; Aufsatz
online-Ausgabe: bitte HIER klicken!

Raphael E. Bexten: Anmerkung zum Thema "Hirntod und Organspende"
Leserbrief in der "Tagespost" vom 18.02.2012
online-Ausgabe: bitte HIER klicken!

Raphael E. Bexten: „Hirntod": Lebendiger Körper – tote Person?
online-Ausgabe: bitte HIER klicken! 

Dr. Jürgen Spieß, Historiker und Leiter des Instituts für Glaube und Wissenschaft (www.iguw.de): Der moderne Atheismus und die Antwort des christlichen Glaubens; Aufsatz
online-Ausgabe: bitte HIER klicken!

Dr. Jürgen Spieß, Historiker und Leiter des Instituts für Glaube und Wissenschaft (www.iguw.de): 
Hat die Wissenschaft Gott begraben?
Anmerkungen zu Dawkins Buch "Der Gotteswahn" 
online-Ausgabe: bitte HIER klicken!

Martin Haverkamp: Jugendbildung In katholischen Diözesen Deutschlands; Verlag Books on Demand GmbH, Norderstedt; AD 2010
Nur teilweise online:
online-Ausgabe: bitte HIER klicken!

Dienstag, 3. Januar 2012

NEU: Bibliothek / Online-Bücher

Habe meinem Blog eine neue Seite (s. Sidebar unter: Seiten) zugefügt: 

Bisher befinden sich folgende Bücher in der Bibliothek und können als online-Ausgabe gelesen werden:
 
Aurelius Augustinus Bekenntnisse
online-Ausgabe: bitte HIER klicken!

 Hl. Ludwig Maria Grignion v. Montfort: Das goldene Buch
Lins-Verlag Feldkirch; AD 1920
online-Ausgabe: bitte HIER klicken! 

Jan van Rysbroeck: Die Zierde der geistlichen Hochzeit
Matthias Grünewald Verlag; AD 1922
online- Ausgabe: bitte HIER klicken! 

P. Joseph Schryvers C.Ss.R.Die Hingabe an Gott
Verlag der Schulbrüder, Kirnach-Villingen; AD 1935

Laurentius Scupoli: Der geistliche Kampf
Verlag von N. Doll; AD 1855
online-Ausgabe: bitte HIER klicken!


Außerdem: Aktuelles

Neueste Ansprachen und Veöffentlichungen des Hl. Vaters, Benedikt XVI.:
Vatikan Aktuelles: bitte HIER klicken!

Dienstag, 8. November 2011

Bücher, Bücher, Bücher

Aus gegebenem Anlass hier einige Internet-Buchhandlungen, die hundertprozentig ausschließlich Bücher liefern, die christlichen Wertvorstellungen entsprechen oder zumindest  nicht entgegenstehen.

Es sei darauf hingewiesen, dass mit dem Kauf von Büchern der jeweilige Betreiber des Buch-Shops (oder die Organisation dahinter) unterstützt wird. Das heißt, dass man - vielleicht auch im Hinblick auf Weihnachtsgeschenke etc. - die Möglichkeit nutzen sollte, bei eben solchen Unternehmen Bücher zu bestellen, statt bei einem x-beliebigen Buchladen.

Die Versandkosten sind unterschiedlich, meist ist die Lieferung ab einem bestimmten Warenwert aber auch versandkostenfrei.

Im Übrigen kann man auch andere Bücher, die nicht direkt im Sortiment geführt werden,  bei diesen Shops bestellen - natürlich nur, wenn sie dem Anspruch eines christlichen Buchhändlers nicht widersprechen :-)

Hl. Dominikus von Fra Angelico




http://www.fe-medien.de

http://sjm-verlag.de/shop

https://www.media-maria.de



Kostenlose katholische Literatur gibt es bei:

http://apostolat.de

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Weltbild Verlag

Weihbischof em. Max Ziegelbauer (Augsburg) konstatiert in seiner Schrift "Angst vor der Tradition?" ( 2009) vor allem zwei Erscheinungen in der heutigen Kirche: erstens, dass ein Großteil der Katholiken kaum mehr einen Unterschied mache zwischen katholischer Kirche und anderen Religionen und zweitens, dass auch das Gespür für die Religion überhaupt schwindet. Dazu führt er folgendes Beispiel an:

"Siehe da: Der Geschäftsführer von "Weltbild" (zu 100 Prozent in der Hand deutscher Bistümer), Carel Halff, argumentiert, es seien Bücher in dem Sinne religiös, wenn sie eine positive Lebenseinstellung vermitteln. "Ich würde sogar ein Bastelbuch dazuzählen." (FAZ v. 18.11.2004)
Ganz abgesehen von unsäglichen Werken bei Weltbild, die sogar satanistische Musik oder Schamanismus und New-Age-Artikel verkaufen. Eine Wende ist überfällig."



Bei dieser Gelegenheit noch ein interessantes Zitat aus dem oben zitierten FAZ-Artikel vom 18.11.2004:
Warum aber Bücher und nicht Benzin oder Immobilien? Ein kirchlicher Wirtschaftsbetrieb steht naturgemäß unter besonders scharfer Beobachtung, was seine Inhalte angeht. Nicht nur Katholiken fragen sich, ob denn die in der Satzung der Gesellschaft festgeschriebene christliche Wertorientierung so recht erkennbar ist - bei einer Woge aus Unterhaltungsliteratur, Actionfilmen und elektrischen Heinzelmännchen. Im aktuellen Katalog sind gerade einmal vier Seiten von 190 für den christlichen Haushalt reserviert.

Aber die Begriffe sind eben dehnbar. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Lehmann, hat in einem Interview mit dem „Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel“ befunden: „Ob dieses oder jenes Buch nun wirklich den Werten entspricht, die die Kirche fördern möchte - diese Frage sorgt natürlich immer wieder für Diskussionen. Ich denke aber, die Möglichkeit, durch Weltbild mit der ganzen Gesellschaft zu kommunizieren, ist dieses Wagnis wert.“



Nachlese:

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