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Mittwoch, 25. September 2013

Den kostbaren Schatz des Glaubens weitergeben ohne selber Christus zu verlieren

"Wir haben einen kostbaren Schatz weiterzugeben, einen Schatz, der Licht und Hoffnung bringt. Daran herrscht großer Bedarf!

Aber dies alles erfordert eine sorgfältige und qualifizierte Ausbildung von Priestern, Ordensleuten und Laien auch auf diesem Sektor. Der große „digitale Kontinent“ ist nicht einfach Technologie, sondern besteht aus realen Männern und Frauen, die das, was sie in ihrem Inneren bewegt, mit sich bringen – die eigenen Hoffnungen, die eigenen Leiden, die eigenen Sorgen, die Suche nach dem Wahren, Schönen und Guten.

Man muss Christus zeigen und bringen können, indem man die Freuden und Hoffnungen teilt, so wie Maria, die Christus dem Herzen des Menschen gebracht hat; man muss in den Nebel der Gleichgültigkeit hineingehen können, ohne sich zu verlieren; man muss auch in die dunkelste Nacht hinabsteigen, ohne vom Dunkel durchdrungen zu werden und zu verzagen; man muss die falschen Hoffnungen vieler anhören, ohne sich verführen zu lassen; man muss die Enttäuschungen aufnehmen, ohne in Bitterkeit zu geraten; die Desintegration anderer berühren, ohne sich in der eigenen Identität auflösen zu lassen und die innere Einheit zu verlieren*. Das ist der Weg. Das ist die Herausforderung."

*vgl. Ansprache an die brasilianischen Bischöfe, 27. Juli 2013, Nr. 4


Papst Franziskus an die Teilnehmer der Vollversammlung des Päpstlichen Rates für die sozialen Kommunikationsmittel am 21.09.2013

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Dienstag, 22. Januar 2013

Die neue Intoleranz

Immer öfter und deutlicher tritt in Internetforen, Kommentarbereichen und Leserbriefspalten eine neue Form der Unhöflichkeit, eine offene Ablehnung und Herabsetzung des andersdenkenden Mitkommentators, zutage. Bei Themen rund um Gesellschaft, Politik und Ethik, vor allem aber über Kirche und Moral wird beschimpft, gedroht, verleumdet, offen Verachtung geäußert, gehetzt und verletzt. Was ist passiert?

Die Intoleranz und der Wunsch zur Entmündigung von seiten aggressiver Atheisten, die Religiösen zunehmend in Diskussionsrunden entgegentritt, ist eine natürliche Folge des Verlustes religiöser Bindungen. Es fällt auf, dass bei manchem Gesprächsteilnehmer elementare mitmenschliche Fähigkeiten wie Toleranz, Wertschätzung des Gesprächspartners oder auch nur ein Bemühen, den Anderen verstehen zu wollen, abhanden gekommen sind bzw. unterdrückt werden. Die Ursachen hierfür mögen multikausal sein, Fakt ist, dass es ein hohes Potential an zumindest verbaler Gewaltbereitschaft gibt.

Woran orientieren sich diejenigen, die sich als Nichtreligiöse sehen und meinen, religiösen Menschen eine intelligente eigene Meinung absprechen zu dürfen? Während der Religiöse, nehmen wir einmal: Christ, sich an dem Anspruch der Gebote Gottes, den Forderungen der Bergpredigt und allgemein an christlichen Werten orientieren kann, wissen Atheisten nicht, was für sie Gut oder Böse ist. Woher auch? Das macht sie unsicher und ängstlich und deswegen aggressiv.

Deshalb sind sie gezwungen, Andersdenkende durch Unsachlichkeit, Verächtlichmachung und Intoleranz in der Öffentlichkeit unmöglich zu machen. Einer sachlichen Auseinandersetzung wären sie nicht gewachsen. Sie dürfen sich, wollen sie ihrer Überzeugung treu bleiben, dabei keiner regulierenden Verhaltensnorm, wie sie z. B. die goldene Regel vorgibt, unterwerfen, denn das hätte schon wieder religiösen Charakter.

Hier haben wir es letztendlich (wieder) mit einem Autoritätsproblem zu tun. Wieder will man sich von einer Autorität, der höchsten diesmal: von Gott, emanzipieren. So wird die entstandene Wertelosigkeit, falls die Gesellschaft und jeder Einzelne diesen für sie und ihn gefährlichen - weil die Freiheit bedrohenden - Umtrieben nicht Einhalt gebietet, über die Etappen Anarchie und Revolution zu neuem Totalitarismus führen. Denn wenn der Mensch sich nicht als von Gott geliebtes Geschöpf begreift, das Verantwortung trägt und seinem Schöpfer Rechenschaft geben muss, dann kann unausweichlich nur das evolutionsgemäße Recht des Stärkeren gelten. Davor bewahre uns Gott!

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Wer als Katholik seine persönliche Kommunikations-Strategie für den Ernstfall optimieren möchte, dem sei folgender Beitrag von "clamormeus" empfohlen:
Weiteres zum Thema:

Donnerstag, 12. Juli 2012

"Titanic" oder doch lieber katholisch?

Eine Anmerkung zur "Titanic"- Geschmacklosigkeit

Es stellt sich die Frage, wo man dem Frieden und einer wahren Mitmenschlichkeit wohl näher kommt:
auf der "Titanic" oder im "Schiff Petri", sprich der katholischen Kirche...


 
(Es ist unerläßlich), "daß die sozialen Kommunikationsmittel leidenschaftlich den Menschen als Person verteidigen und seine Würde vollkommen achten." 

Papst Benedikt XVI.(WKM 2008, 4)


Lieber katholisch.
 

Hintergrund:

Vatikan hat Erfolg: Gericht stoppt Satiremagazin 'Titanic' (10. Juli 2012)
‚Satire’, Karikatur und Zynismus: der Anfang des Christentums (11.7.2012)
Die dumm-dreiste Behauptung eines dt. Journalistenverbandes (11.7.2012)

Sonntag, 5. Februar 2012

Durst nach Wahrheit und Gemeinschaft


"Die Wahrheit, die Christus ist, ist letztlich die vollständige und wirkliche Antwort auf jenes menschliche Verlangen nach Beziehung, nach Gemeinschaft und Sinn, das auch in der großen Beteiligung an den verschiedenen social networks deutlich wird."


Papst Benedikt XVI.  in seiner Botschaft zum 45. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel,
Vatikan, am 24. Januar 2011

Donnerstag, 26. Januar 2012

Botschaft des Hl. Vaters (auch) an katholische Blogger!

Stille und Wort

"Mit Interesse sind die verschie- denen Websites, Anwendungen und sozialen Netzwerke zu betrachten, die dem Menschen von heute behilflich sein können, Momente des Nachdenkens und echten Fragens zu erleben, aber auch Räume der Stille und Gelegenheit zu Gebet, Meditation oder Austausch über das Wort Gottes zu finden. In der auf das Wesentliche konzentrierten Form kurzer Botschaften, oft nicht länger als ein Bibelvers, kann man tiefe Gedanken zum Ausdruck bringen, wenn man es nicht versäumt, das eigene innere Leben zu pflegen."

Papst Benedikt XVI. in seiner Botschaft zum 46. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel am 24.01.2012



Foto:

(Und ab und zu dürfen es auch einmal längere Vorträge sein...)
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