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Sonntag, 20. September 2015

Neues Gratis-Buch: Heiliges Rom

„Heiliges Rom“ von P. Martin Ramm FSSP ist allerbestens auf die Bedürfnisse von Pilgern zugeschnitten. Dabei legt es einen deutlichen Schwerpunkt auf die Gestalt des hl. Apostels Petrus. Es bietet reichlich geistliche Nahrung und stellt nicht nur heilige Orte, sondern auch die heiligen Menschen vor, die dort gelebt haben.

Das Buch überrascht mit einer Fülle interessanter Details, die kaum anderswo zu lesen sind, und erzählt alte Geschichten, die in neueren Publikationen oft verschämt verschwiegen werden. Dabei entspricht das Werk durchaus dem heutigen Stand der Wissenschaft und verweist auf Ergebnisse neuerer Forschungen. (introibo.net)

Aber nicht nur für Rompilger ist dieses Gratis-Buch interessant, sondern für jeden, der sich ein wenig in das "heilige Rom" und seine Heiligen vertiefen will.

Ein überaus gelungenes großartiges Werk über das christliche Rom, seine Schätze und Heiligen hat Pater Martin Ramm FSSP da geschaffen! Jetzt liegt es zum Versand bereit..


Heiliges Rom

Auf den Spuren der Apostelfürsten Petrus und Paulus




Leseprobe: bitte hier klicken! 

Bestellmöglichkeiten, weitere Informationen und Gratisschriften über den katholischen Glauben finden Sie auf "Introibo.net".


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Montag, 14. Juli 2014

Details der neuen Ausstattung der Herz Jesu und Mariä-Sühnekirche in Wigratzbad

Das neue Vortragekreuz mit den 
Symbolen der vier Evangelisten am Ende der Kreuzbalken


Die neue Ewig-Licht-Ampel


Kruzifix mit Glasperlenbehang, 
darunter fünf tropfenförmige rote Glassteine als 
Symbol für die "'Geheimnisse' des Rosenkranzes 
und der Wundmale des Herrn"


festgefügte Sedilien, Kredenztisch,
im Hintergrund der Seitenaltar mit der Statue U.L.F. von Fatima
und einige Rosenfenster


Sedilien und Priestersitz mit Lehne (!) aus Steinguss...
Die Sedilien, Priestersitz, Ambo und Kredenztisch 
wurden als "Einzelstücke" eigens für die Sühnekirche 
entworfen und ausgeführt.


Evangeliarständer


Zelebrationsaltar und Sakramentsaltar 
mit drehbarer Lamellen-Rückwand 
(mit einer "Werktags- und einer Festtagsseite")


linker Seitenaltar mit Herz Jesu-Statue


rechter Seitenaltar U.L.F. von Fatima






Die neuen cremefabenen Beichtstühle 
mit integrierten Kreuzwegstatonen


neu: auch im rechten Seitenschiff stehen nun Beichtstühle;
links neben dem Beichtstuhl die Statue des hl. Josephs


hl. Joseph, Schutzpatron der Kirche und der Familien


Rosenfenster und Kreuzwegstation


Ostensorium mit einer Knochen-Reliquie 
der hl. Kreszentia von Kaufbeuren


Gotteslob-Container
(jeweils an den Eingängen der Kirche);
links oben ist die Ewig-Licht-Ampel gut zu erkennen



Weiteres zum Thema "Wigratzbad":

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Samstag, 3. Mai 2014

Maiandacht 2. Tag - Ewig erwählt

 
Der Herr besaß mich im Anfang meiner Wege,
ehe er etwas gemacht hat.
Von Ewigkeit her bin ich eingesetzt,
von alters her, vor der Erschaffung der Erde. (Spr 8,22.23)


Es will ein frommer Bildhauer ein schönes Bild der Gottesmutter schnitzen. Da beginnt er nicht sogleich die Arbeit mit dem Schnitzmesser. Nein, er überlegt erst in seinem Verstande, wie das Kunstwerk werden soll. In seinem Geiste sieht er zuerst das Bild vor sich mit allen Feinheiten und Schönheiten, zeichnet es auch wohl auf, und dann kann er nach diesem Bild sein Kunstwerk formen und gestalten. Je mehr es Ähnlichkeit gewinnt mit dem im Geiste geschauten Bildnis, desto schöner wird es werden, desto mehr ihm selber und den Menschen gefallen.

Der heiligste und wunderbarste Künstler ist der dreifaltige Gott selber, der allmächtige Schöpfer des ganzen Weltalls. Die unendliche Liebe drängt ihn dazu, die Welt zu schaffen und seine Liebe den Geschöpfen mitzuteilen. Doch er ist nicht wie ein Mensch, der lange überlegen und nachsinnen muss über sein Werk. Gott ist der Unendliche, Vollkommene; er sieht von Ewigkeit her die Werke seiner Liebe, er sieht die Welt in ihrer Schönheit und Pracht, sieht all die Menschen, die sich daran erfreuen, sein Lob verkünden und seine Allmacht verherrlichen sollen. Er sieht all die Menschen, deren Seelen einst in alle Ewigkeit die Liebe Gottes kosten werden.

Ehedem die Erde wurde und gebildet ward der Erdkreis, ist im Geiste Gottes auch das Bild Evas, der ersten Mutter auf Erden. Aus ihr sollen alle Menschen geboren werden, ihr natürliches Leben erhalten. Eva, von Gott in seiner Liebe geschaffen, wird rein sein und heilig. Und all ihre Kinder sollen heilig sein und gerecht vor Gott. Mutter der Lebendigen wird Eva sein, das vollendete Meisterwerk des göttlichen Künstlers.

In seiner Allwissenheit weiß aber auch Gott von Ewigkeit her, dass der böse Feind kommt und dieses Wunderwerk Gottes verunstaltet. Statt Mutter der Gotteskinder wird Eva nur noch Mutter der Menschenkinder sein können.

Ist nun Gottes Liebe zu Ende? Sollen nun alle Geschöpfe, die seine Liebe rief, verloren sein für die Ewigkeit?

In Gottes ewigem Schöpfungsplan ist das Bild einer zweiten Eva. In der natürlichen Ordnung ist sie zwar nur ein Kind der ersten Eva; wie diese wird sie großem, natürlichen Leid unterworfen sein, das durch die Sünde über die Menschheit gekommen ist. Und doch wird sie sein in Wahrheit die Mutter der Lebendigen. Sie wird all die übernatürlichen Vorzüge der ersten Eva in sich vereinigen, wird heilig und unberührt von aller Sünde mit reinem Herzen Gott dienen. Ja, was Eva verloren hat für alle Menschen, das soll Maria, die zweite Eva, den Menschen wiederbringen. Gnade und Heil und die Hoffnung auf das ewige Glück. Auf Maria werden die Worte der ewigen Weisheit zutreffen: "Wer mich findet, findet das Leben und wird Heil schöpfen von dem Herrn."

Nicht nur Eva und Maria, nein alle Geschöpfe sind im ewigen Weltplan Gottes beschlossen. Eines jeden Menschen Weg hat Gott gezeichnet von Anfang an. Wir alle sind in Gottes Hand seit den Tagen der Ewigkeit. Kinder Evas sind wir zwar, voll Sünde und Fehler, aber doch auch Kinder der zweiten Eva, Kinder Mariens. Durch Eva ist uns der Seele Tod bereitet worden, durch Maria wird uns neues Leben gebracht in ihrem göttlichen Kinde. Unsere Seele soll leben; wenn auch der Leib unter dem Fluch der Sünde steht und sterben muss; die Seele soll leben für alle Ewigkeit. Das ist Gottes Wille. Obwohl wir sündige Menschenkinder sind, hat dennoch Gott von Ewigkeit her den Weg der Gnade für uns bereitet, auf dass wir heilig seien und gerecht vor ihm in Liebe.

Wir beten ein Ave Maria, dass Maria uns helfe, allzeit unserer ewigen Auserwählung zu gedenken:
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade,
der Herr ist mit dir!
Du bist gebenedeit unter den Frauen
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes: Jesus!
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder,
jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Nun also Kinder, höret mich:
Glücklich sind, die auf meinen Wegen wandeln.
Höret die Lehre, seid weise und verwerfet sie nicht.
Selig der Mensch, der auf mich höret
und an meinen Türen wachet Tag für Tag! (Spr 8,34)

Gebet:
Ewiger, dreieiniger Gott! Aus Nichts schufst du die ganze Welt. Deine Allmacht schuf die Eva; deine Liebe rief Maria; deine Güte ruft auch uns. So lass uns denn, geborgen in dir, heilig und gerecht sein vor dir in Liebe. Amen!


Maiandachtsbüchlein für Kirche und Haus von Pfarrer Joseph Willmes; A. Laumannsche Verlagsbuchhandlung Dülmen /Westf.;  AD 1935; S. 14-16



Bild: Statue der Gottesmutter Maria in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist, München Haidhausen; eigenes Foto

Montag, 3. März 2014

Künstlerische Inspirationen mit Augen(zwinkern)









Fotos: FW

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Schwäbischer "Prunk und Protz" (3) - Schluss jetzt!


Nochmals die Basilika St. Alexander und St. Theodor in Ottobeuren - 
 
Prunk und Protz ohne Worte
(zum Vergrößern bitte das jeweilige Foto anklicken)


































Ende des Protz- und Prunk-Rundgangs...


Schwäbischer Prunk und Protz Teil 1 und Teil 2



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Mittwoch, 16. Oktober 2013

Schwäbischer "Prunk und Protz" (2)

Weitere Bilder aus der spätbarocken Benediktinerabtei Ottobeuren

Basilika St. Alexander und St. Theodor


O A M D G


Marienaltar im linken Querschiff

































Dienstag, 15. Oktober 2013

Schwäbischer "Prunk und Protz" (1)

Im Beiboot Petri hat man "Prunk- und Protzwochen"  ausgerufen und manch ein Blogger übertrumpfte das dort Gebotene mit noch Prunkvollerem in Bild (z. B. hier hier hier hier hier hier hier), Ton (hier) oder Wort (hier). Wenigstens einer protzte gleich stündlich (hier), denn schließlich muss man solche Gelegenheiten des unverschämten Protzens nutzen. Und selbst der Pfarrer von Wien Ars gewährt Einblick in seinen prunkvollen Paramentenschatz - alles das zur größeren Ehre Gottes und zur Erbauung der reichen und armen Gläubigen!

So poste ich, was ich schon seit fast fünf Monaten posten wollte: schwäbischer (!) Prunk aus Ottobeuren. Wen es interessiert, kann hier mehr über das Benediktinerstift im Allgäu bei Memmingen erfahren. Neben der Prachtbasilika gibt es unter den klösterlichen Räumlichkeiten außerdem u.a. eine Barockbibliothek, einen Theatersaal und einen Kaisersaal. Prunk und Protz pur! Ein Besuch lohnt sich allemal - auch wegen des Prunk und Protzes...






































Fortsetzung: 
Prunk und Protz in Ottobeuren Teil 2 und Teil 3 
 

Samstag, 3. August 2013

Ferienzeit - Reisezeit

„Museumswärter“

Von P. Bernward Deneke FSSP, Wigratzbad

Siena! Mein Wunsch, die gotische Stadt in der Toskana wiederzusehen, war lebhaft: die halbrunde Piazza del Campo, überragt vom riesenhaften Turm des Stadtpalastes (der, wie so viele Gebäude in Siena, die Inschrift „IHS“ trägt), die Dominikanerkirche mit dem Haupt der heiligen Katharina, vor allem aber die Kathedrale, dieses Wunderwerk aus schwarzem und weißem Marmor. Schon beim ersten Besuch, viele Jahre zuvor, hatte sie mich fasziniert wie nur wenige andere Kirchen. 

Als ich mich ihr näherte und staunend die mit Skulpturen übersäte Fassade der Westfront betrachtete, bemerkte ich auch die langen Menschenschlangen, die sich am Portal gebildet hatten, maß ihnen aber noch keine Bedeutung bei. In der Urlaubszeit ist der Andrang an solchen Stätten nun einmal erheblich. Doch dann wurde ich bald der Tatsache gewahr, dass nicht das hohe Personenaufkommen selbst, sondern etwas anderes die Schuld an der Stauung trug: Zum Eintritt in das Gotteshaus muss inzwischen an einer nahegelegenen Verkaufsstelle ein Billet erworben und dann im Eingang des Domes gelöst werden. Man empfiehlt sehr eindringlich die All-Inclusive-Tickets (Preis: 10 Euro), mit denen man außerdem auch das Baptisterium, die Krypta, das Dommuseum und das Oratorium des heiligen Bernhardin besuchen sowie einen Panoramaweg auf den Gemäuern der Kathedrale begehen kann. 

Das ist wirklich nicht teuer im Vergleich zu anderen Besichtigungen. Wer beispielsweise die imposante Kuppel der protestantischen Frauenkirche zu Dresden besteigen will, muss allein dafür 8 Euro bezahlen! Aber genau hier liegt das Problem: Der Rund- und Ausblick auf eine sehenswerte Stadt ist ebenso wie die Gemälde- und Skulpturensammlung eines Museums oder der Prunksaal eines Schlosses ein echtes touristisches Ziel, während es sich bei einer katholischen Kirche in erster Linie um ein Heiligtum der Gegenwart Gottes handelt, erbaut für den Opferkult des Neuen Bundes und für die persönliche Begegnung gläubiger Christen mit ihrem Herrn. 

Diesen Charakter nun hat die Kathedrale von Siena – zumindest in den Zeiten des sommerlichen Massenandranges – verloren. Begibt man sich vor den Seitenaltar mit dem Tabernakel („Zutritt reserviert für Beter“ – immerhin!), so fühlt man sich unter den Blicken der herumlaufenden, ungeniert miteinander redenden und unablässig photographierenden Touristen wie jemand, der in einem Kunstmuseum vor einem religiösen Bild kniend seine Andacht verrichten wollte. Wer würde diesen Menschen nicht für einen wunderlichen, überfrommen Exoten halten, der allenfalls eines halb belustigten, halb bemitleidenden Blickes wert ist! 

Man fragt sich, was geschehen ist, dass sich gläubige Katholiken inzwischen in einer Domkirche wie Fremdlinge vorkommen. Wer trägt die Verantwortung dafür? Es drängt sich mir ein Wort auf: „Museumswärter“. Damit hat es seine eigene Bewandtnis. Denn wiederholt wurde dieser Ausdruck benutzt, Priester und Laien, die sich für die traditionelle Liturgie der Römischen Kirche einsetzen, zu verunglimpfen. Der Vorwurf lautete: „Ihr hütet eure Schätze und achtet streng darauf, dass sich ihnen niemand nahe, sie gar anrühre. Doch diese Dinge sind samt und sonders veraltet, sie taugen nicht mehr für den Menschen von heute. Daher solltet ihr euch endlich den wahren Bedürfnissen der Gegenwart zuwenden und den Krimskrams von früher hinter euch lassen. Sonst seid ihr nicht missionarisch, apostolisch, pastoral, sondern nur Museumswärter!“ 

Mir stellt sich angesichts von Kirchen, für deren Besuch man Eintritt bezahlen muss und in denen der Beter eine Ausnahmeerscheinung darstellt, die Frage, wer es denn nun wirklich verdient, „Museumswärter“ genannt zu werden. Etwa diejenigen, die aus Gründen des Glaubens und der Ehrfurcht die überlieferte Liturgie feiern und damit eine Quelle erschließen, die schon unzählige Menschen geheiligt hat; und die dazu auch die Schätze der Vorzeit (Altäre, Gewänder, sakrale Gerätschaften) wieder ihrem bestimmungsgemäßen Gebrauch zuführen? Oder nicht doch vielmehr diejenigen, welche die Kirchen in der Urlaubssaison dem gewöhnlichen Beter verschließen und nur dem zahlenden Touristen öffnen; die aus den zur Ehre Gottes geschaffenen Kunstwerken Museumsstücke machen und so das prächtige Menschenwerk ins Zentrum rücken, das heiligste Sakrament aber, das Werk Gottes ohnegleichen, in einer verlorenen Nische verschwinden lassen? 

Der Besuch der Kathedrale von Siena jedenfalls hinterließ einen faden Nachgeschmack. Beinahe wähnt man sich schuldig, das Treiben der kirchlichen Museumswärter unterstützt zu haben. Und da ja heutzutage zeitgemäße Schriftübertragungen im Trend liegen, hier meine aktualisierte Form von Mt 21,13: „Es steht geschrieben: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein. Ihr aber habt es zu einem Museum gemacht!“




 Hinweise:
- mit freundlicher Genehmigung des Verfassers
- der Beitrag erschien bereits im Schweizerischen Katholischen Sonntagsblatt (SKS)


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