Posts mit dem Label Erzbischof Georg Gänswein werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Erzbischof Georg Gänswein werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Erzbischof Gänswein: Mut zur Wahrheit

"Die Kirche muss den Mut haben, ihre Überzeugungen zum Ausdruck zu bringen, sonst würde sie keinen Dienst an der Wahrheit leisten."

Erzbischof Georg Gänswein, Präfekt des päpstlichen Hauses am 07.10.2014 im Interview (via ai.it) mit Alfonso Signorini (Chi) anlässlich der außerordentlichen Bischofssynode

Außerdem sagte Erzbischof Gänswein, soweit er feststellen könne, folge Papst Franziskus in der Frage des Kommunionempfangs für zivil wiederverheiratete Geschiedene seinen Vorgängern, deren Lehre in Bezug auf die sakramentale Ehe sehr klar sei.


+      +      +

Montag, 24. März 2014

Frischer Wind in Vatikan und Weltkirche: Neuer missionarischer Schwung durch Papst Franziskus

Nach der von Erzbischof Georg Gänswein zelebrierten Hl. Messe in der Jesuitenkirche zu Mannheim am 23. März 2014 führte domradio.de-Redakteur Jan Hendrik Stens ein Interwiew mit dem Mann, der seit gut einem Jahr gleichzeitig für Papst em. Benedikt XVI. und Papst Franziskus seinen Dienst versieht.

Seiner Predigt in der Messfeier hatte der aus der Diözese Freiburg stammende Erzbischof die Überschrift "Franziskus und die offenen Türen" gegeben. Durch offene Türen, so Jan Hendrik Stens, wehe oft ein frischer Wind. Was das für ein frischer Wind sei, der da momentan durch Franziskus durch Vatikan und Weltkirche wehe, fragte Stens den Präfekten des Päpstlichen Hauses. Dessen Antwort:
"Wenn ich dem eine Überschrift geben möchte, würde ich sagen, es ist ein neuer missionarischer Schwung. Dieser Schwung hat all die erfasst, die sich davon erfassen lassen, sei es in Rom, sei es im Vatikan, sei es auch darüber hinaus."

Angesprochen auf die speziell in Deutschland trotz medialer Begeisterung für Papst Franziskus ausbleibenden Anzeichen einer Erneuerung des Glaubenslebens, wie stärker frequentierter Gottesdienstbesuch oder Menschenschlangen vor den Beichtstühlen (wie es z. B. in Italien zu beobachten ist), sagte Erzbischof Gänswein:
"Wenn Begeisterung sich nicht in die Glaubenspraxis hinein verwirklicht, dann ist das wie ein Strohfeuer, das keine Glut entfacht. Es ist wichtig, das Neue, das Schwungvolle und Erfreuliche, das mit Franziskus jetzt da ist, hineinzunehmen und sich auch anstecken zu lassen im eigenen Glaubensleben. Nur jubeln ist zu wenig. Es müssen schon auch konkretere Fakten kommen."

Das ganze Interview, auch im Wortlaut zum Nachlesen hier auf domradio.de






Weiteres zum Thema "Frischer Wind für die Kirche":

Freitag, 14. März 2014

Erzbischof Georg Gänswein - Im Dienste zweier Päpste

ZDF-Interview mit Erzbischof Georg Gänswein




+      +      +

Freitag, 28. Februar 2014

Vor einem Jahr wurde der Stuhl Petri vakant

Um 20 Uhr heute Abend jährt sich der Augenblick, indem ein noch lebender Papst den Stuhl Petri für seinen Nachfolger im Petrusamt frei machte. Erzbischof  Georg Gänswein schildert die Umstände und Beweggründe des Rücktritts von Papst Benedikt XVI.: Focus 28.02.2014 (nach einem Interview im „SZ Magazin)

Demnach hatte sich Benedikt XVI. sich bereits im August 2012 zum Amtsverzicht entschlossen, nachdem sein Leibarzt ihm nach einer anstrengenden Reise, die ihn vom 23.-29. März 2012 nach Mexiko und in die Republik Kuba geführt hatte, mitteilte, dass er einen weiteren Flug über den Atlantik nicht überstehen werde. Da wenige Monate später, im Juli 2013, der Weltjugendtag im brasilianischen Rio de Janeiro stattfinden sollte, wollte Papst Benedikt mit Rücksicht auf seinen Nachfolger bereits im Dezember 2012 seinen Amtverzicht bekanntgeben.

Erste Reaktion seines Sekretärs und Vertrauten Georg Gänswein auf die Absichtserklärung sei der Ausruf  "Nein, Heiliger Vater, das dürfen Sie nicht!" gewesen. Doch habe der Entschluss bereits festgestanden: "Er teilt nicht etwas mit, um eine Entscheidung zu finden, sondern er teilt eine getroffene Entscheidung mit", so Gänswein im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".

Am 11. Februar 2013 dann erklärte Papst Benedikt XVI. während einer Kardinalsversammlung auch öffentlich seinen Amtsvericht, den er offiziell auf den Abend des 28. Februars datierte.


Die letzten Augenblicke und ein letzter Segen Benedikt XVI. als amtierender Papst:






Seine letzte Botschaft als amtierender Pontifex:

Danke!

Danke euch allen!

Liebe Freunde, ich freue mich, bei euch zu sein: umgeben von der Schönheit der Natur und von eurer Sympathie. Beides tut mir sehr gut. Danke für eure Freundschaft, für eure Zuneigung. Ihr wißt, daß dieser Tag sich für mich von den vorherigen unterscheidet. Ich bin nämlich nicht mehr oberster Hirte der katholischen Kirche, das heißt bis heute abend um 8 Uhr werde ich es noch sein, dann nicht mehr. Ich bin einfach ein Pilger, der nun die letzte Etappe seines Weges auf dieser Erde antritt.
Aber ich möchte weiterhin, mit meinem Herzen, mit meiner Liebe, mit meinem Gebet, mit meinem Denken, mit allen meinen geistigen Kräften für das allgemeine Wohl, für das Wohl der Kirche und der Menschheit weiterarbeiten. Und ich weiß mich von eurer Sympathie getragen. Gehen wir miteinander weiter mit dem Herrn zum Wohl der Kirche und der Welt. Danke. Ich erteile euch jetzt von ganzem Herzen meinen Segen: Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Danke und gute Nacht! Danke euch allen!
 
+      +      +


Geschichten in der Geschichte - Beobachtungen von Armin Schwibach:
28. Februar 2013 – 28. August 2013 – 28. Februar 2014


+      +      +

Dienstag, 11. Februar 2014

Heute vor einem Jahr: Rücktritts-Ankündigung Papst Benedikt XVI.

Erzbischof Georg Gänswein erinnert sich in einem umfangreichen Interview mit "merkur-online" an den historischen Moment, heute vor einem Jahr:
"Die Ankündigung des Amtsverzichts erfolgte am Ende eines Konsistoriums, das heißt einer Versammlung von Kardinälen im Apostolischen Palast. Zunächst ging es im Konsistorium um Fragen der Heiligsprechung, am Ende dann las Papst Benedikt in lateinischer Sprache seine Verzichtserklärung vor. Ich sehe, als ob es gestern geschehen wäre, vor mir die große Schar der Kardinäle, die nicht so recht wusste, was da eben geschah. Einige wirkten wie versteinert, andere schauten fassungslos vor sich hin, wieder andere waren sich nicht sicher, ob sie richtig gehört und verstanden hatten.

Erst als Kardinal Sodano, der Dekan des Kardinalskollegiums, nach der Verzichtserklärung des Papstes das Wort ergriff und versuchte, in Italienisch das Unfassbare in Worte zu fassen und Papst Benedikt für sein Pontifikat dankte, war allen Kardinälen klar geworden, was geschehen war. Es herrschte eine unbeschreibliche Atmosphäre."



Video von der Verzichtserklärung Papst Benedikt XVI. vor der Kardinalsversammlung:



Erklärung Benedikt XVI. am 11.02.2013:




Liebe Mitbrüder!

Ich habe euch zu diesem Konsistorium nicht nur wegen drei Heiligsprechungen zusammengerufen, sondern auch um euch eine Entscheidung von großer Wichtigkeit für das Leben der Kirche mitzuteilen. Nachdem ich wiederholt mein Gewissen vor Gott geprüft habe, bin ich zur Gewißheit gelangt, daß meine Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben. Ich bin mir sehr bewußt, daß dieser Dienst wegen seines geistlichen Wesens nicht nur durch Taten und Worte ausgeübt werden darf, sondern nicht weniger durch Leiden und durch Gebet. Aber die Welt, die sich so schnell verändert, wird heute durch Fragen, die für das Leben des Glaubens von großer Bedeutung sind, hin- und hergeworfen. Um trotzdem das Schifflein Petri zu steuern und das Evangelium zu verkünden, ist sowohl die Kraft des Köpers als auch die Kraft des Geistes notwendig, eine Kraft, die in den vergangenen Monaten in mir derart abgenommen hat, daß ich mein Unvermögen erkennen muß, den mir anvertrauten Dienst weiter gut auszuführen. Im Bewußtsein des Ernstes dieses Aktes erkläre ich daher mit voller Freiheit, auf das Amt des Bischofs von Rom, des Nachfolgers Petri, das mir durch die Hand der Kardinäle am 19. April 2005 anvertraut wurde, zu verzichten, so daß ab dem 28. Februar 2013, um 20.00 Uhr, der Bischofssitz von Rom, der Stuhl des heiligen Petrus, vakant sein wird und von denen, in deren Zuständigkeit es fällt, das Konklave zur Wahl des neuen Papstes zusammengerufen werden muß.

Liebe Mitbrüder, ich danke euch von ganzem Herzen für alle Liebe und Arbeit, womit ihr mit mir die Last meines Amtes getragen habt, und ich bitte euch um Verzeihung für alle meine Fehler. Nun wollen wir die Heilige Kirche der Sorge des höchsten Hirten, unseres Herrn Jesus Christus, anempfehlen. Und bitten wir seine heilige Mutter Maria, damit sie den Kardinälen bei der Wahl des neuen Papstes mit ihrer mütterlichen Güte beistehe. Was mich selbst betrifft, so möchte ich auch in Zukunft der Heiligen Kirche Gottes mit ganzem Herzen durch ein Leben im Gebet dienen.

Aus dem Vatikan, 10. Februar 2013

BENEDICTUS PP XVI


Erzbischof Georg Gänswein schildert die Umstände und Beweggründe des Rücktritts von Papst Benedikt XVI.: Focus 28.02.2014



+      +      +

Sonntag, 5. Januar 2014

Nicht den Glauben, sondern die Gläubigen müssen sich reformieren - Interview mit Georg Gänswein (01.01.2014)

Erzbischof Gänswein erinnerte an das Wissen der Kirche um die Notwendigkeit einer ständigen Reformierung: Ecclesia semper reformanda.

"Papst Franziskus möchte nicht den Glauben reformieren, sondern die Gläubigen."

"Immer wieder geht es darum, dass die Gläubigen den Glauben wirklich leben. Und da gibt es eben unterschiedliche Formen, den Glauben zu leben und wo es Fehlformen gibt, da muss man helfen, diese Fehlformen zu korrigieren" , sagte der Präfekt des päpstlichen Hauses unter anderem.

Exklusivinterview 
mit Erzbischof Georg Gänswein 
(Bayrisches Fernsehen am 01.01.2014): 



Weiteres zum Thema "Erneuerung der Kirche":



Sonntag, 22. Dezember 2013

Weihnachtsbotschaft aus dem Vatikan von Erzbischof Georg Gänswein


Gott hat Ja gesagt zu uns Menschen. Sein Ja ist aber nicht nur ein Wort, sondern eine Person, eine sichtbare Person, Jesus Christus, dessen Geburt wir an Weihnachten feiern. ER ist in Betlehem Mensch geworden. Das Kind in der Krippe ist das Fleisch gewordene Ja Gottes zu uns Menschen. (...) Aber dieses Ja kommt nicht zur Vollendung, wenn es nur von einer Seite ausgesprochen wird. Die andere Seite muss es annehmen und darauf Antwort geben...


 Weiteres zum Thema Christi Geburt:


+      +      +

Sonntag, 6. Januar 2013

Testimonium perhibere veritati -

Für die Wahrheit Zeugnis ablegen 



 Das erzbischöfliche Wappen
des heute zum Bischof geweihten Prälaten Georg Gänswein
und dessen Wahlspruch:
"Für die Wahrheit Zeugnis ablegen"

Der 56-jährige stammt aus Riedern am Wald, Landkreis Waldshut im Bistum Freiburg und ist seit Beginn des Pontifikates Privatsekretär und einer der engsten Vertrauten von Papst Benedikt XVI.

Der katholische Fernsehsender EWTN überträgt die Weihe der vier Weihekandidaten durch Papst Benedikt XVI.:

ab 9:00 Uhr live

Zu Bischöfen geweiht werden:
1. Mons. Angelo Vincenzo Zani
aus dem Klerus der Diözese Brescia (Italien)
geb. 24. März 1950
zum Priester geweiht am 20. September 1975
erwählt zum Titular-Erzbischof von Volturno
und ernannt zum Sekretär der Kongregation für das Kath. Bildungswesen
am 9. November 2012

2. Mons. Fortunatus Nwachukwu
aus dem Klerus der Diözese Aba (Nigeria)
geb. 10. März 1960
zum Priester geweiht am 17. Juni 1984
erwählt zum Titular-Erzbischof von Acqaviva
und ernannt zum Apostolischen Nuntius in Nicaragua
am 12. November 2012

3. Mons. Georg Gänswein
aus dem Klerus der Diözese Freiburg im Breisgau (Deutschland)
geb. 30. Juli 1956
zum Priester geweiht am 31. Mai 1984
erwählt zum Titular-Erzbischof von Urbisaglia
und ernannt zum Präfekten des Päpstlichen Hauses
am 7. Dezember 2012

4. Mons. Nicolas Henry Marie Denis Thevenin
aus dem Klerus der Diözese Genua (Italien)
geb. 5. Juni 1958
zum Priester geweiht am 4. Juli 1989
erwählt zum Titular-Erzbischof von Eclano
und ernannt zum Apostolischen Nuntius
am 15. Dezember 2012


+     +     +
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...