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Dienstag, 28. Mai 2019

Katholische Frauen wollen und brauchen keine Priesterinnen

Wir Frauen in der katholischen Kirche wollen keine "Priesterinnen"!

Denn die Befürworterinnen von "Priesterinnen" wollen teilhaben an der "Macht", die angeblich den Männern in der Kirche vorbehalten und deshalb der Zugang zur Macht in der Kirche den Frauen verwehrt sei. Wir wollen keine Macht, wir wollen dienen.

Wir brauchen keine Recht- und Machthaberinnen, die die Kirche beherrschen bzw. befrauschen.

Männer und Frauen sind gleichwertig. Aber sie haben voneinander verschiedene Aufgaben. Das sakramentale Amtspriestertum ist seit der Einsetzung durch Jesus Christus und seit Apostelzeiten den Männern vorbehalten. Und das ist auch gut so. Und außerdem, wie Johannes Paul II. 1994 unter Berufung auf die gesamte Tradition der Kirche definitiv feststellte: die Kirche hat "keinerlei Vollmacht (...), Frauen die Priesterweihe zu spenden".

Wir sollten uns also wieder den wirklich wichtigen Dingen zuwenden: dass nämlich die Kirche uns - Männer wie Frauen - rettet. Nicht wir retten die Kirche - sondern die Kirche rettet uns!

Sie rettet uns durch die Sakramente, indem sie uns das göttliche Leben einhaucht und uns so am Reich Gottes teilhaben lässt (vgl. z. B. II. Vat., Lumen gentium). Soweit haben wir Teil am Reich Gottes, als wir heilig sind. Diese (Voll-)Macht, nämlich Kinder Gottes zu werden, ist allen - Männern und Frauen - gegeben; allen, die an Seinen Namen (Jesus Christus) glauben und aus Gott geboren sind (vgl. Joh 1,12ff).

Allein darauf kommt es an: Heilige zu werden durch die Einswerdung mit dem göttlichen Willen, der sich auch in der Lehre der Kirche widerspiegelt (vgl. 1.Thess.4,3; Vat. II, Lumen gentium): Sie, unsere heilige Mutter, die Kirche, ist für immer als "Säule und Feste der Wahrheit" errichtet. Darauf können wir uns verlassen und darauf können wir unser christliches Leben gründen und bauen.

Oder wie Prof. Dr. Manfred Hauke in der Diskussion um weibliche Diakone sagte: "Nicht die Amtsträger sind die großen Gestalten der Kirche, sondern die Heiligen."

 
Weiterführende Links zum Thema "Frauen in der Kirche an die Macht":

 Foto: © Frischer Wind

Sonntag, 1. Juni 2014

Bilder: Diakonatsweihe Lindau am Fest Maria Königin, 31. Mai 2014

Gestern, am Fest Maria Königin, wurden im Marienmünster zu Lindau zehn Subdiakone zu Diakonen - neun für die Petrusbruderschaft und einen für eine schottische Diözese - geweiht. Es war eine wunderbare, erhebende Liturgie. Weihespender war S. E.Erzbischof Guido Pozzo, Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei und u. a. Konsultor der Kongregation für die Glaubenslehre.

Vor Beginn der Weihezeremonie wandte sich der Pfarrer des Lindauer Münsters, Georg Alois Oblinger, mit einem Grußwort in deutscher und französischer Sprache an die Anwesenden bevor er selbst an der Zeremonie teilnahm. Beides ist nicht selbstverständlich, wird doch die außerordentliche Form des römischen Ritus in vielen Bistümern noch immer stiefmütterlich behandelt - ganz gegen den Willen der letzten Päpste, die dem Usus antiquior, der älteren Form der heiligen Messe, zuletzt durch das Motu proprium Summorum pontificum im Jahr 2007 einen festen Platz neben der ordentlichen Form des römischen Ritus ("neue Messe") eingeräumt und die Bischöfe der ganzen Welt um großzügige Unterstützung der Messe im klassischen Ritus gebeten hatten.

 Hier einige Bilder:




















































Mehr Fotos von den Diakonatsweihen am 31. 05.2014
gibt es hier auf dem Blog der FSSP Wigratzbad

und noch mehr hier via flickr!


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Montag, 29. April 2013

Neues Macht-Amt für Frauen - keine gute Idee

Heilige statt Amtsträger/innen

Erzbischof Dr. Zollitsch von "der Kirche von Freiburg" möchte ein neues "spezifisches Diakonenamt für Frauen" schaffen. Es gibt aber bereits eine breite Vielfalt der Dienste und Ämter sowie unterschiedliche kirchliche Berufe - auch für Frauen.

Erinnert sei an den Ordensberuf, der zu Unrecht kaum noch als Option für ein Leben als Frau in und für die Kirche genannt wird. Frauen, die sich in der Nachfolge Christi zu einem Leben für und mit der Kirche entschieden haben, finden hier zahlreiche Charismen und eine unermessliche Auswahl an Möglichkeiten: von der Gemeindeschwester, die ihren Dienst leistet zur Unterstützung der Seelsorge und den Bedürfnissen der Seelsorgeeinheit (übrigens auch als "Vor-Ort-Caritas-Beauftragte") bis hin zur Anbetungsschwester, die in Zurückgezogenheit und Klausur ihren stillen aber um so wichtigeren und unverzichtbaren Dienst für die Kirche tut. Und es gibt das Laienapostolat, indem gerade auch die Frau auf vielfache Weise tätig werden kann: all das ist auch Engagement - und dazu braucht es kein zusätzliches "Amt". Und das sage ich ausdrücklich als Frau, die in und mit der Kirche lebt.

Wir brauchen keine neuen Ämter, sondern neue Heilige. Nicht die zweifelhafte Freiheit, in der wir  uns für gerecht halten, wenn wir im Namen dieser "Freiheit", die in Wirklichkeit die Knechtschaft der Sünde ist, Gottes Gebote übertreten, führt zu einem erfüllten Leben (vgl. Impuls.pdf -Referat von Magnus Striet), sondern allein das Leben nach Gottes Willen, zu dem wir berufen sind und der sich im Glauben und in der Lehre der Kirche mitteilt.

Heilige, also Männer und Frauen, die Gott lieben, die den alten Menschen ablegen und den neuen Menschen, Christus, anziehen wollen (vgl. Eph 4,24), die bereit sind, sich zu verändern und dem unveränderlichen Vollkommenen, Gott, nahe zu kommen (vgl. Mt 5,48; Röm 12,2), die brauchen wir - und nicht neue Amtsträger und Amtsträgerinnen!


Und nocheinmal Prof. Manfred Hauke zu einem "nichtsakramentalen Amt der Diakonin":


"Theoretisch möglich wäre die Einführung eines weiblichen Diakonates als Sakramentalie (als Segnung), nicht aber als Grad des Weihesakramentes.

Ein nichtsakramentales Amt der Diakonin wird freilich aus verschiedenen Gründen nicht ernsthaft in Erwägung gezogen: Es würde zur Verwirrung beitragen und als “Diskriminierung” der Frau empfunden.

Zu betonen ist gegenüber Bestrebungen die Bedeutung des weiblichen Dienstes im Bereich des Laienapostolates und des Lebens gemäß den evangelischen Räten. Es wäre Zeichen eines seltsamen Klerikalismus, die Würde der Frau von ihrer Weihe zur Diakonin oder Priesterin abhängig zu machen. Nicht die Amtsträger sind die grossen Gestalten der Kirche, sondern die Heiligen."


Freitag, 22. Februar 2013

Und nochmal: Diakonissen und Diakoninnen

"Theoretisch möglich wäre die Einführung eines weiblichen Diakonates als Sakramentalie (als Segnung), nicht aber als Grad des Weihesakramentes.

Ein nichtsakramentales Amt der Diakonin wird freilich aus verschiedenen Gründen nicht ernsthaft in Erwägung gezogen: Es würde zur Verwirrung beitragen und als “Diskriminierung” der Frau empfunden.

Zu betonen ist gegenüber Bestrebungen die Bedeutung des weiblichen Dienstes im Bereich des Laienapostolates und des Lebens gemäß den evangelischen Räten. Es wäre Zeichen eines seltsamen Klerikalismus, die Würde der Frau von ihrer Weihe zur Diakonin oder Priesterin abhängig zu machen. Nicht die Amtsträger sind die grossen Gestalten der Kirche, sondern die Heiligen."

Prof. Manfred Hauke in "Die Tagespost" vom 09.11.2011 in dem Aufsatz "Diakonissen waren keine Diakoninnen"


Weiteres zum Thema:


Sonntag, 16. September 2012

Linkliste: Diakonat ist Männern vorbehalten - Roma locuta causa finita

Linkliste zur Diskussion über die Zulassung von Frauen zum Diakonat:

Kongregation für die Glaubenslehre:
Erklärung zur Frage der Zulassung von Frauen zum Priestertum – Inter insigniores (1976)
Apostolisches Schreiben „Ordinatio Sacerdotalis“ (22.05.1994)

Kongregation für die Glaubenslehre
Antwort auf den Zweifel bezüglich der im Apostolischen Schreiben »Ordinatio sacerdotalis« vorgelegten Lehre (28. Oktober 1995)

Zur Antwort der Glaubenskongregation (s.o.)

Gerhard Ludwig Müller
Die Tagespost“, 23.03.2002, S.12-13:
Wer hat das letzte Wort? Eine Strategie und ihre Tücken: Zu der endlosen Forderung nach Einführung der Frauenweihe
"Die Tagespost", 26.07.2003
Sammelband „Diakonat und Diakonissen“, fünf Autoren (Manfred Hauke, Gerhard Ludwig Müller, Leo Kardinal Scheffczyk (Hrsg.), Sabine Düren, Richard Giesen): Warum der Diakonat dem Mann vorbehalten ist:
Im Einklang mit der gesamten Lehrtradition der Kirche

Intern. Theologische Kommission, 2003
Der Diakonat - Entwicklung und Perspektiven - Der Dienst der Diakonisse
"Die Tagespost", 09.12.2011
Prof. Manfred Hauke: Diakonissen waren keine Diakoninnen
daraus: Zitat

Prof. Manfred Hauke
„Diakonissen waren keine Diakoninnen. Klarstellungen zum sakramentalen Diakonat der Frau“, in Theologisches 42 (2012) 309-320 (siehe www.theologisches.net, Archiv, Juli/August 2012)
kath.press (kathweb), 14.09.2012
Deutsche Bischöfe äußern sich unterschiedlich zu Diakoninnen
Prof. Manfred Hauke (kath.net, 07.05.2013)
 'Ein spezifisches Diakonenamt für Frauen'?

Walter Kardinal Kasper:
Vortrag beim Studientag der DBK zum Thema  „Das Zusammenwirken von Frauen und Männern im Dienst und Leben der Kirche“am 20.02.2013

kath-info:
Was der Historiker zum Thema zu sagen hat: Prof. Dr. Rudolf Reinhardt vs. Karl Kardinal Lehmann (Februar 2013)

Pfr. Willi Studer
Schweizer Katholisches Sonntagsblatt (SKS) 4/2013:
Vortrag zum Thema: "Diakonats- und Priesterweihe der Frau?"
Kirche in Not - YouTube-Video vom 18.09.2015
Pfr. Regamy Thillainathan (Leiter der Diözesanstelle BerufungspastoralKöln):
Warum es keine Priesterinnen in der Katholischen Kirche geben kann (domradio 16.08.2016)
Die Tagespost, 04.06.2019
Kardinal Kasper schließt Priesterweihe für Frauen aus 
Die Tagespost, 04.06.2019
Interview mit Dogmatik-Prof. Dr. Karl-Heinz Menke: "Die Einheit der Kirche steht auf dem Spiel"
MAKA - Vernunft und Glaube, YouTube-Video vom 21.08.2019
 
Nina Heeremann: MiniKat vom 24.09.2019
 
Presseamt des Hl. Stuhls, 04.12.2025
 
VaticanNews: Über den Stand der Dinge zur Frage eines weiblichen Diakonenamtes, 04.12.2025
 
Stefan Oster, Bischof von Passau - Video vom 09.10.2024
 
Podcast PlankGezogen vom 27.03.2025
 

 

 





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Samstag, 15. September 2012

Schwachsinn


"Es ist eine Schande, dass katholische Kreise sich einreden lassen und zum Teil den Schwachsinn nachplappern, die Kirche sei frauenfeindlich und gehöre in den Kreis derjenigen Religionen, die Frauen die Grundrechte und die volle Menschenwürde vorenthalten."



Bischof Gerhard Ludwig Müller in einem Beitrag für "Die Tagespost" am 23.03.2002: Zu der endlosen Forderung nach Einführung der Frauenweihe



Bild: Fra Angelico (um 1390-1455); Krönung Mariens 
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