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Montag, 6. Januar 2020

Kommt lasset uns anbeten!

Jesus, mein Herr und mein Gott!



Wir haben seinen Stern im Osten gesehen und sind mit Geschenken gekommen,
den Herrn anzubeten! 

(Matth. 2,2; Alleluja-Vers am Fest der Erscheinung des Herrn)




Foto: Heilige Messe in der Sühnekirche in Wigratzbad am 06. Januar 2020,
dem Fest der Erscheinung des Herrn (In Epiphania Domini);
Zelebrant: Pater Daniel Eichhorn FSSP
© Frischer Wind

Dienstag, 6. Januar 2015

Seht, der Gebieter, der Allherrscher ist da!

Als Jesus in den Tagen des Königs Herodes zu Betlehem geboren war, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und fragten: "Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern im Morgenlande gesehen und sind gekommen Ihn anzubeten." (...)

Und siehe, der Stern, den sie im Morgenlande gesehen hatten, zog vor ihnen her, bis er über dem Orte stehen blieb, wo das Kind war. Da sie den Stern sahen, hatten sie eine überaus große Freude. Und sie traten in das Haus, fanden das Kind mit Maria, seiner Mutter, fielen nieder und beteten es an.

(aus dem Evangelium am Fest der Erscheinung des Herrn, Mt 2,1-12)




Lesung am Fest der Erscheinung des Herrn (Epiphanie):

Auf, werde licht, Jerusalem! Denn es kommt dein Licht und die Herrlichkeit des Herrn geht leuchtend auf über dir. Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht leuchtend der Herr auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir.

Völker wandern zu deinem Licht und Könige zu deinem strahlenden Glanz. Blick auf und schau umher: Sie alle versammeln sich und kommen zu dir. Deine Söhne kommen von fern, deine Töchter trägt man auf den Armen herbei.

Du wirst es sehen und du wirst strahlen, dein Herz bebt vor Freude und öffnet sich weit. Denn der Reichtum des Meeres strömt dir zu, die Schätze der Völker kommen zu dir. Zahllose Kamele bedecken dein Land, Dromedare aus Midian und Efa. Alle kommen von Saba, bringen Weihrauch und Gold und verkünden die ruhmreichen Taten des Herrn! 
Isaias 60,1-6

(nach dem Volksmessbuch von 1962)



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Sonntag, 12. Januar 2014

Tuet alles im Namen Jesu, des Herrn!


Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld! Ertragt euch gegenseitig und vergebt einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat. Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht.

In eurem Herzen herrsche der Friede Christi; dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes. Seid dankbar! Das Wort Christi wohne mit seinem ganzen Reichtum bei euch. Belehrt und ermahnt einander in aller Weisheit! Singt Gott in eurem Herzen Psalmen, Hymnen und Lieder, wie sie der Geist eingibt, denn ihr seid in Gottes Gnade. Alles, was ihr in Worten und Werken tut, geschehe im Namen Jesu, des Herrn. Durch ihn dankt Gott, dem Vater! 

Lesung zum ersten Sonntag nach Erscheinung des Herrn, auch Fest der hl. Familie Jesus, Maria und Joseph: (Kol 3,12-17)


Ebenfalls zum Fest der hl. Familie:



Bild: Krippe Pilgerheim Wigatzbad; privat

Montag, 6. Januar 2014

20 CHRISTUS + MANSIONEM + BENEDICAT 14

"Christus segne dieses Haus!" Diesen Segensgruß bringen die Sternsinger in katholischen Gegenden in den Tagen um den 6. Januar in jedes Haus, in Gedenken an die heiligen drei Weisen aus dem Osten, die einige Wochen nach der Geburt Jesu durch die Weisung des König Herodes zu dem Haus in Betlehem fanden, in dem nun die heilige Familie wohnte.

Als Sternkundige hatten sie Beobachtungen am Sternenhimmel gemacht, aus denen sie erkannten, dass ein bedeutender König zur Welt gekommen war und sie folgten der Himmelserscheinung, die auf dem Weg "vor ihnen herzog" und über besagtem Hause stille stand. Sie fielen nieder und beteten an und brachten dem neugeborenen König Weihrauch, Gold und Myrrhe dar.



Auf, werde licht, Jerusalem! Siehe, es kommt dein Licht; die Herrlichkeit des Herrn ging strahled auf über dir. Denn sieh, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker; über dir aber geht der Herr [als Sonne] auf, und seine Herrlichkeit erscheint in dir. 
(Isaias 60,1f; aus der Lesung zum Hochfest der Erscheinung des Herrn (Epiphanie)

Vor einem Jahr auf diesem Blog:
Es führt drei König Gottes Hand
und vor zwei Jahren: 
Epiphanie

Sonntag, 6. Januar 2013

Es führt drei König Gottes Hand




Es führt drei König Gottes Hand
mit einem Stern aus Morgenland
zum Christkind durch Jerusalem
zur Davids Stadt nach Bethlehem.
Gott, führ auch uns zu diesem Kind
und mach aus uns sein Hofgesind!

Aus Morgenland in aller Eil
sie reisten weit, viel hundert Meil.
Sie zogen hin zu Land und See,
berauf, bergab, druch Reif und Schnee.
Zu dir, o Gott, die Pilgerfahrt
uns dünke nie zu schwer und hart.

Sie kehrten bei Herodes ein,
am Himmel schwand des Sternes Schein;
doch wie zum Kind sie eilig gehen,
den Stern sie auch von neuem sehn.
Gott, laß das Licht der Gnad uns schaun,
auf deine Führung fest vertraun!

Und überm Haus wo´s Kindlein war
stand still der Stern, so wunderbar,
da knien sie und weih´n dem Kind
Gold, Weihrauch, Myrrh´zum Angebind.
Gott, nimm von uns als Opfergut
Herz, Leib und Seele, Ehr und Blut!

Durch Weihrauch stellten fromm sie dar,
daß dieses Kind Gott selber war;
die Myrrh´auf seine Menschheit wies,
das Gold die Königswürde pries.
O Gott, halt uns bei dieser Lehr,
dem Irrtum und dem Abfall wehr!



Friedrich von Spee-Langenfeld (1591-1635)



Epiphanie

Heute feiert die heilige Kirche und feiern wir mit ihr freudig den feierlichen Einzug des Christ-Königs in sein Reich: in die zu erlösende Menschheit, in die Kirche, in die Einzelseele. Er, der in  der Stille der heiligen Weihnacht geboren ward, wird heute als König anerkannt.


Epiphanie ist das Fest der "Erscheinung", des "Offen-barwerdens" des Gott-Königs Christus, das zweite Hochfest der Weihnachtszeit, das altchristliche Königsfest Christi.

Drei Offenbarungen der Herrlichkeit des Gott-Königs Christus werden heute in der Liturgie gefeiert: die Anbetung und Huldigung der Weisen aus dem Osten; die feierliche Verkündigung durch den Vater bei der Taufe Christi: "Diesen sollt ihr hören"; endlich die Offenbarung der Herrschermacht Christi über die Elemente (Verwandlung des Wassers in Wein auf der Hochzeit zu Kana).

Der Tag der Erscheinung ist ein Königsfest und zugleich ein Vermählungsfest. Christus, der König, kommt und vermählt sich mit seiner Braut, der heiligen Kirche, und auch mit uns, die er in den Weisen aus dem Osten beruft, um uns an dem Hochzeitsmahle der hl. Eucharistie und der ewigen Seligkeit im Himmel teilnehmen zu lassen.

So ist Epiphanie das Fest der Berufung der Heidenwelt.


aus der Einführung zum Fest der Erscheinung des Herrn (In Epiphania Domini), Schott-Volksmessbuch


Ecce, advenit Dominator Dominus:
et regnum in manu ejus
et potestas et imperium. 
Deus, judicium tuum Regi da
et justitiam tuam Filio Regis!

Seht, der Gebieter, der Allherrscher ist da:
in seiner Hand ruht Königsmacht,
Gewalt und Weltherrschaft.
Gott, gib Dein Richterrecht dem König
und dem Königssohn Dein Herrscherrecht!


Introitus zum Fest der Erscheinung des Herrn; Mal 3,1; 1 Chronik 29,12; Psalm 71,1; Schott-Volksmessbuch

Samstag, 5. Januar 2013

Gott existiert, wir sind ihm begegnet...

Zum Hochfest der Erscheinung des Herrn
am 6. Januar

("Erscheinung des Herrn" meint: "Sichtbar-Werden" des Herrn)



...und kleiner als das Neugeborene waren sie geneigt,
nie hatten Menschen gekniet wie diese!
Aus Furcht nicht, aus Freude und Glückseligkeit...
 
aus:
von clamormeus


+     +     +

Für die Heilige Schrift ist das Schauen von Gottes Angesicht das höchste Glück: "Wenn du ihn anblickst, schenkst du ihm große Freude", sagt der Psalmist (Ps 21,7). Aus der Betrachtung von Gottes Angesicht gehen Freude, Sicherheit und Friede hervor.

Aber was bedeutet im Verständnis des Neuen Testaments konkret, das Angesicht des Herrn zu schauen? Es bedeutet, ihn durch Jesus Christus, in dem er sich offenbart hat, unmittelbar zu erkennen, so weit das in diesem Leben möglich ist. (...) 

Der menschgewordene Sohn Gottes hat uns den Vater erkennen lassen, hat uns in seinem sichtbaren menschlichen Angesicht das unsichtbare Angesicht des Vaters wahrnehmen lassen...




(Die Überschrift ist der leicht  abgeänderte Buchtitel einer beeindruckenden Geschichte: der Bekehrung des Atheisten André Frossard: "Gott existiert, ich bin ihm begegnet")




Freitag, 6. Januar 2012

Die wahre Supernova und die Sterne Gottes

"Die Weisen sind dem Stern gefolgt. Durch die Sprache der Schöpfung haben sie den Gott der Geschichte gefunden. Freilich – die Sprache der Schöpfung allein genügt nicht. Erst das Wort Gottes, das in der Heiligen Schrift uns begegnet, vermochte ihnen endgültig den Weg zu zeigen. Schöpfung und Schrift, Vernunft und Glaube gehören zusammen, um uns bis zum lebendigen Gott hinzuführen.

Es ist viel diskutiert worden, was das für ein Stern gewesen ist, der die Weisen führte. Man denkt an eine Planeten- konstellation, eine Supernova, das heißt einen von den zunächst ganz schwachen Sternen, in dem eine innere Explosion für einige Zeit einen gewaltigen Glanz freilegt; einen Komet usw.

Diesen Streit mögen die Gelehrten weiterführen. Der große Stern, die wahre Supernova, die uns führt, ist Christus selbst. Er ist gleichsam die Explosion der Liebe Gottes, die den großen Lichtglanz seines Herzens in die Welt hineinleuchten läßt.

Und wir dürfen hinzufügen: Die Weisen aus dem Morgenland, von denen das heutige Evangelium berichtet, wie überhaupt die Heiligen sind allmählich selbst zu Sternbildern Gottes geworden, die uns den Weg zeigen.
In all diesen Menschen hat gleichsam die Berührung mit Gottes Wort eine Explosion des Lichtes ausgelöst, durch die der Glanz Gottes in diese unsere Welt hineinleuchtet und uns den Weg zeigt. Die Heiligen sind Sterne Gottes, von denen wir uns führen lassen zu dem hin, nach dem unser Wesen fragt."




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Epiphanie


Heute feiert die heilige Kirche und feiern wir mit ihr freudig den feierlichen Einzug des Christ-Königs in sein Reich: in die zu erlösende Menschheit, in die Kirche, in die Einzelseele. Er, der in der Stille der heiligen Weihnacht geboren ward, wird heute als König anerkannt. 

Epiphanie ist das Fest der "Erscheinung", des "Offenbarwerdens" des Gott-Königs Christus, das zweite Hochfest der Weihnachtszeit, das altchristliche Königsfest Christi. (...)

Der Tag der Erscheinung ist ein Königsfest und zugleich ein Vermählungsfest. Christus, der König, kommt und vermählt sich mit seiner Braut, der heiligen Kirche, und auch mit uns, die er in den Weisen aus dem Osten beruft, um uns an dem Hochzeitsmahle der hl. Eucharistie und der ewigen Seligkeit im Himmel teilnehmen zu lassen.

So ist Epiphanie das Fest der Berufung der Heidenwelt.


(Einführung zum Hochfest Epihanie; Schott-Volksmessbuch)


Auf! Werde licht, Jerusalem! 
Siehe, es kommt dein Licht;
die Herrlichkeit des Herrn 
ging strahlend über dir auf.

 (aus der Lesung zum Hochfest Epiphanie)




   
Christus, mein König! Dir allein schwör ich die Liebe stark und rein, bis in den Tod die Treue!
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