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Dienstag, 28. Mai 2019

Katholische Frauen wollen und brauchen keine Priesterinnen

Wir Frauen in der katholischen Kirche wollen keine "Priesterinnen"!

Denn die Befürworterinnen von "Priesterinnen" wollen teilhaben an der "Macht", die angeblich den Männern in der Kirche vorbehalten und deshalb der Zugang zur Macht in der Kirche den Frauen verwehrt sei. Wir wollen keine Macht, wir wollen dienen.

Wir brauchen keine Recht- und Machthaberinnen, die die Kirche beherrschen bzw. befrauschen.

Männer und Frauen sind gleichwertig. Aber sie haben voneinander verschiedene Aufgaben. Das sakramentale Amtspriestertum ist seit der Einsetzung durch Jesus Christus und seit Apostelzeiten den Männern vorbehalten. Und das ist auch gut so. Und außerdem, wie Johannes Paul II. 1994 unter Berufung auf die gesamte Tradition der Kirche definitiv feststellte: die Kirche hat "keinerlei Vollmacht (...), Frauen die Priesterweihe zu spenden".

Wir sollten uns also wieder den wirklich wichtigen Dingen zuwenden: dass nämlich die Kirche uns - Männer wie Frauen - rettet. Nicht wir retten die Kirche - sondern die Kirche rettet uns!

Sie rettet uns durch die Sakramente, indem sie uns das göttliche Leben einhaucht und uns so am Reich Gottes teilhaben lässt (vgl. z. B. II. Vat., Lumen gentium). Soweit haben wir Teil am Reich Gottes, als wir heilig sind. Diese (Voll-)Macht, nämlich Kinder Gottes zu werden, ist allen - Männern und Frauen - gegeben; allen, die an Seinen Namen (Jesus Christus) glauben und aus Gott geboren sind (vgl. Joh 1,12ff).

Allein darauf kommt es an: Heilige zu werden durch die Einswerdung mit dem göttlichen Willen, der sich auch in der Lehre der Kirche widerspiegelt (vgl. 1.Thess.4,3; Vat. II, Lumen gentium): Sie, unsere heilige Mutter, die Kirche, ist für immer als "Säule und Feste der Wahrheit" errichtet. Darauf können wir uns verlassen und darauf können wir unser christliches Leben gründen und bauen.

Oder wie Prof. Dr. Manfred Hauke in der Diskussion um weibliche Diakone sagte: "Nicht die Amtsträger sind die großen Gestalten der Kirche, sondern die Heiligen."

 
Weiterführende Links zum Thema "Frauen in der Kirche an die Macht":

 Foto: © Frischer Wind

Donnerstag, 21. Juli 2016

Wegen Amoklauf vom 22. Juli abgesagt: München, 24. Juli 2016: Weckruf-Demo gegen regierungsgeförderten Kindesmissbrauch durch Gender-Ideologie

ACHTUNG: Wegen des tragischen Amoklaufs eines jungen Mannes in München am 22. Juli 2016, bei dem außer dem Attentäter neun weitere - meist ebenfalls junge - Menschen ums Leben kamen, wurde die DEMO für ALLE abgesagt. Weitere Info dazu hier!


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Es  kann doch wohl nicht wahr sein, dass den Menschen in unserem ach so aufgeklärten Land eine völlig unhaltbare und unwissenschaftliche - ja unvernünftige - Ideologie aufgezwungen wird und allem voran unsere Kinder - schon in KiTa und Schule - unter dem Deckmantel von Vielfalt und Toleranz mit dieser kranken, schamlosen und intoleranten Genderlüge indoktriniert werden.

Deshalb ist es wichtig und notwendig, Widerstand zu leisten gegen eine solche Indoktrination. Gender mainstreaming zerstört ein friedliches Mit- und Nebeneinander der Bürger des Landes und macht es Familien unmöglich, Kinder zu selbstbewussten, gesunden und starken Persönlichkeiten zu erziehen, da sie von klein auf frühsexualisiert und damit in persönlichkeitszerstörende Abhängigkeiten getrieben werden.

Versuchen wir zu retten, was noch zu retten ist! Wer eben kann, möge am kommenden Sonntag zur DEMO für ALLE nach München kommen:


Weckruf-Demo

gegen Gender und "Sexualpädagogik der Vielfalt"
in Bayerns Schulen

München, am Sonntag, den 24. Juli, 14 Uhr 
Elisenstr. 1 (Justizpalast)



Infos zur Demo unter demofueralle.de


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Weiteres zum Thema "Gender-Ideologie":


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Donnerstag, 20. August 2015

Weiler im Allgäu: Vortrag zur Gender-Diskussion am 16. September 2015

Was Männlichkeit und Weiblichkeit aus christlicher Sicht bedeuten, ist Thema eines Vortrags der Katholischen Erwachsenenbildung in Weiler am
Mittwoch, 16. September.
Der öffentliche Vortrag des Journalisten Michael Ragg im Kolpinghaus, Kolpingstraße 12, 88171 Weiler-Simmerberg, beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Ausgehend von der Bedeutung der Geschlechtlichkeit im göttlichen Schöpfungsplan und im christlichen Menschenbild nimmt der Referent zur aktuellen Gender-Diskussion Stellung, in der Unterschiede zwischen den Geschlechtern als nicht wesentlich angesehen und die freie Wählbarkeit des eigenen Geschlechts behauptet wird. Der Referent ruft dazu auf, die Gender-Debatte als Chance zu sehen, das eigene Mann- und Frausein neu zu entdecken und daraus Kräfte freizusetzen, die sich in Familie und Gesellschaft positiv auswirken.

Michael Ragg war langjähriger Pressesprecher der Päpstlichen Stiftung "Kirche in Not" und leitet jetzt in Opfenbach die Agentur "Ragg´s Domspatz", die christliche Kongresse, Podiumsdiskussionen, Pilgerreisen und Vorträge organisiert. Bekannt ist der Referent vor allem als Moderator auf christlichen Radio- und Fernsehsendern, als Organisator christlicher Kongresse sowie als Vortragsredner und Publizist.

Nähere Informationen zum Vortrag gibt es unter Telefon: 0 83 85 / 9 24 83 37.



Mittwoch, 19. August 2015

Die Häresie der Gendertheorie

Menschen, die sich von einer solchen Ideologie (Anm.: gemeint ist die Gendertheorie) verblenden lassen, die jeder Vernunft, Erfahrung und Plausibilität widerspricht, merken scheinbar gar nicht, wie sehr sie sich manipulieren und verführen lassen.


Weihbischof Dr. Thomas Maria Renz (Rottenburg-Stuttgart) am 15. August 2015 in Wigratzbad (Wortlaut der ganzen empfehlenswerten Predigt hier via keth.net)




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Donnerstag, 27. November 2014

Gender mainstreaming ist so gut wie Nationalsozialismus

Gestern ist mir (virtuell) ein Mensch begegnet, der sinngemäß meinte, Gender/ Gender-Mainstreaming sei eine gute Sache. Er bezog auf seinem Blog Stellung gegen die, die von Gender-Wahn und Gender-Ideologie reden und schreiben und versuchen, Ihre Umwelt für jene von gewissen politischen Kreisen ausgehende Bewegung zu sensibilisieren und vor einer Indoktrinierung zu warnen.

Dieser Mensch meint: "Wenn jemand eine Theorie missbraucht ist das noch kein Grund, gleich die ganze Theorie in die Tonne zu kloppen". Und er fordert, "sich mit dem Begriff und den Inhalten neu auseinanderzusetzen. Das Gute behalten, das Schlechte...". Er spricht von "Genderwissenschaft", jedoch ist der wissenschaftliche Anteil an der Gendertheorie höchst umstritten und wohl nur oberflächlich verifizierbar, nämlich da, wo es um die Abschöpfung von Fördermitteln und Zuschüssen aus verschiedenen Töpfen geht.

Eine These und Anfrage des gutgläubigen Menschen: "Es gibt in der Genderwissenschaft gefährliche Strömungen. Die gibt’s auch in der Kirche. Ist sie deshalb per se falsch?" Das ist dann doch ziemlich schräg. Denn es ist doch vielmehr so: Die Gender"theorie" stammt aus gottlosen, atheistischen Quellen, die letztlich die Welt so, wie sie von Gott geschaffen ist und den Menschen als Gottes Ebenbild, als Mann und Frau, bestreitet und Kinder entsprechend (um-)erziehen will. Diese dämonische (Papst Franziskus) Theorie mit der Kirche zu vergleichen ist wohl ziemlich verfehlt.

"Gefährliche Strömungen" gibt es nicht innerhalb der Gendertheorie, so als würde eine Sekte die gute Genderwissenschaft zu bösen Zwecken missbrauchen, sondern die Gendertheorie als solche aus ihren Quellen widerspricht dem christlichen Menschen- und Weltbild. Mag sein, dass es ein paar unverbesserliche Naive gibt, die in Gender/ Gender Mainstreaming gute Aspekte erkennen und deshalb nicht zulassen wollen, dass jemand die Bösartigkeit der gesamten Genderbewegung beim Namen nennt.

Statt die Genderbewegung mit der göttlichen Stiftung Kirche zu vergleichen, ist eher der Vergleich mit dem Natinalsozialismus angebracht. Natürlich war auch im Nationalsozialismus nicht alles schlecht, und dennoch ist er von der Wurzel her und als Ganzes in "Theorie" und "Wissenschaft" aus christlicher Sicht abzulehnen. These und Anfrage müssten deshalb heißen: "Es gibt in der Genderwissenschaft auch einige gute (wahre) Aspekte. Die gibt es im Nationalsozialismus auch. Ist sie bzw. er deswegen per se gut?" Sicher nicht!

Es ist letztlich die Frage, ob man sich den Fakten (Gender / Gendermainstreaming entspringt einer atheistischen Weltanschauung) stellen will, oder eben nicht. Das Einsickern und Manifestieren dieser antichristlichen Ideologie in die Institutionen der Kirche (wie bereits bei deutschen "katholischen" Verbänden wie Caritas, BDKJ oder kjg u. a. geschehen) wird den verbliebenen Rest an Glauben und christlicher Weltanschauung dort auch noch vernichten, so wie der Nationalsozialismus die mit ihm damals kooperierenden kirchlichen Einrichtungen im Kern zerstört hat. 

Natürlich gibt es auch einige gute und richtige Aspekte in der Gendertheorie. Natürlich sollen beispielsweise Frauen für gleiche Arbeit den gleichen Lohn wie Männer erhalten und natürlich sind Frauen nicht - wie es in vielen Ländern der Erde Usus ist, als "Besitz" des Mannes zu behandeln. Deshalb aber die Weltanschauung, die hinter Gender/ Gender Mainstreaming steht, als gut und förderungswürdig zu verkennen, ist einfach - naiv. Die Kirche hat all dies schon längst erkannt. "Geschlechtergerechtigkeit" ist Teil christlicher Ethik. Die Kirche hat als Antwort auf Gender die katholische Soziallehre und die "Zusammenarbeit von Frau und Mann in Kirche und Welt". Die Kirche braucht kein Gender/ Gender Mainstreaming.


Weiteres zum Thema "Gender-Ideologie":


Traurige Reaktion des Priesters Carsten Leinhäuser auf obenstehende Anmerkungen zu seiner Gender-Verharmlosung (man beachte den Gebrauch der Begriffe "purer Hass" und "Nazivergleich" sowie die komplette Verleugnung der oben belegten Fakten z. B. bzgl. des BDKJ):




Weitere Ansichten des Speyerer Priesters und "Jugendseelsorgers" Carsten Leinhäuser:


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Mittwoch, 26. November 2014

Slowakische Bischöfe: Gefährliche Gender-Ideologie entspringt der Kultur des Todes

Vor fast genau einem Jahr haben sich die slowakischen Bischöfe in ihrem Hirtenbrief zur Adventszeit mit dem Thema der göttlichen Einrichtung der Familie und der Lüge der Gender-Ideologie befasst. Immer drängender wird das Thema auch bei uns in Deutschland. Durch die Verankerung der Gender-Ideologie in Gesetzen und Verwaltung kann sich fast niemand den Einflüßen entziehen. Gibt es noch Verwaltungen, in denen es keine "Gleichstellungsbeauftragte" gibt, die emsig dafür Sorge trägt, dass immer und überall "gegendert" wird (und nicht nur das)?

Selbst in kirchlichen Verwaltungen wird angestrebt, "Geschlechtergerechtigkeit (im Sinne von Gender Mainstreaming als handlungsleitender Maxime) zu einem prägenden Merkmal kirchlicher Unternehmenskultur zu machen" (z. B., aber nicht nur, in der Erzdiözese Bamberg). Bischöfe und Verantwortliche in der Kirche haben die Gefahren des widernatürlichen Genderismus noch nicht erkannt - oder ignorieren sie.

Die zum katholischen Glauben konvertierte Publizistin Gabriele Kuby hat schon vor geraumer Zeit jedem Bischof in Deutschland ihre Aufklärungsrecherchen zum Thema Gender-Mainstreaming zukommen lassen. Jeder Bischof dürfte also wissen, worum es geht. Dennoch erfolgen keine Gegenmaßmnahmen oder Warnungen vor der drohenden Zerstörung der Familie. Im Gegenteil beugen sich auch die kirchlichen Einrichtungen der Indoktrination. Ein unglaubliches, ja gespenstisches Szenario, denn Gender widerspricht allein schon dem gesunden Menschenverstand.

Immerhin: Die slowakische, die polnische und die portugiesische Bischofskonferenz haben sich in aller Deutlichkeit von der Gender-Ideologie distanziert und sich auf die göttliche Schöpfung des Menschen als Mann und Frau berufen. Außerdem hat der Bischof von Chur, Bischof Vitus Huonder, vor etwa einem Jahr einen Hirtenbrief zum Thema Gender Mainstreaming verfasst (s. Links unten).


Hier nun der Wortlaut des Hirtenbriefes der slowakischen Bischöfe zum Advent 2013:


Liebe Brüder und Schwestern ! 

Die Adventszeit, die heute beginnt, ist die Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten. Dieses Fest erinnert uns an das Kommen des Sohnes Gottes in diese Welt. Wie Er selbst sagt, ist Er gekommen, „damit wir das Leben haben und es in Fülle haben“ (vgl. Joh 10, 10). Das Wertvollste, was Gott der Welt und dem Menschen schenkte, ist gerade das Leben. Dafür hat Er hier auf der Erde Bedingungen geschaffen und Gesetze festgelegt. Wenn wir sie einhalten, wird das Leben aufblühen. Wenn sich der Mensch gegen die göttliche Ordnung stellt, schafft er eine Kultur des Todes. 

Gott sorgt sich außerordentlich um den Menschen. Bevor Er ihn erschuf, bereitete Er ihm eine wunderschöne und fruchtbare Natur, damit sie ihm eine Quelle seiner leiblichen Kräfte sei. Um ihn glücklich zu machen, schenkte Er dem Menschen außer der Natur die Familie. Gott will, dass jeder Mensch in eine liebevolle und geordnete Familiengemeinschaft hineingeboren wird. Wenn dem nicht so ist, liegt dem entweder ein Unglück oder menschliches Versagen zugrunde. Im Laufe des ganzen Lebens soll jeder Mensch in der Familie viele Formen des menschlichen Glücks erleben. Am Anfang ist es das Glück des Kindes, das sich in den Armen von Mutter und Vater sicher, geborgen und sorglos fühlt. Es wächst und reift heran, wird erwachsen, sein Glück verändert sich in das des verliebten Ehemannes oder der verliebten Ehefrau und später wandelt es sich in das Glück des fürsorgenden Vaters oder der Mutter. Schließlich ist es das Glück als Großeltern, wenn es ihnen geschenkt ist, dass sie sich an ihren gut erzogenen Nachkommen erfreuen können, und diese die Verantwortung für ihr Leben über­nehmen. Jede Etappe des menschlichen Glücks sichert eine geordnete Familie. 

Die Familie ist eine göttliche Einrichtung. Deswegen steht es nicht in der Macht des Menschen sie auszulöschen. Die Kirche betet über den Neuvermählten: „Gott, Du hast die Frau neben den Mann gestellt und diese Gemeinschaft schon bei der Erschaffung der Welt gesegnet, so dass sie weder durch die Erbsünde noch durch die Sintflut vernichtet werden konnte.“ Dieses Gebet drückt den Glauben der Kirche an die Familie als eine göttliche Einrichtung aus, die in der Welt überlebt. Sie muss aber nicht in Europa überleben. Auch wenn die Familie von Menschen nicht zerstört werden kann, kann sie von ihm verstümmelt werden und dies geschieht in der heutigen Welt.

Aufgrund der Zerrüttung der Familien wird das menschliche Glück, das gerade dort seine irdische Vollkommenheit erlangt, entwertet. Das Leben wird bedroht und eine Kultur des Todes entsteht. Die Akteu­re der Kultur des Todes bedienen sich sehr ausgeklügelter Methoden, um sie durchzusetzen. Sie belegen edle Begriffe mit einem ganz neuen und gegensätzlichen, d. h. abwertenden Sinn. Sie sprechen von „Menschenrechten“ und „Kinderrechten“, aber im Rahmen dieser „Rechte“ möchten sie Dinge durchsetzen, die den Menschen und Kindern Schaden zufügen. Unter dem Deckmantel der Kinderrechte, die sie versuchen durchzusetzen, verlieren Mutter und Vater die Möglichkeit, ihre Kinder verantwortungsvoll zu erziehen. Dabei hat das Kind ein von Gott gegebenes natürliches Recht auf Erziehung. 

Die Anhänger der Kultur des Todes kommen mit der neuen „Gender-Ideologie“. In ihrem Namen möchten sie die sog. „Geschlechtergleichheit“ durchsetzen. Wenn man diesen Begriff das erste Mal hört, glaubt man, es handle sich darum, dass dem Mann und der Frau die gleichen Rechte und die gleiche Würde zuerkannt werden. Aber diese Gruppen verfolgen mit der sog. „Geschlechtergleichheit“ etwas ganz anderes. Sie wollen uns überzeugen, dass keiner von uns von Natur aus als Mann oder Frau existiert, sie wollen also dem Mann das Recht auf die männliche Identität und der Frau das Recht auf die weibliche Identität nehmen und ebenso der Familie das Recht auf die Identität als Familie absprechen. Der Mann soll sich nicht mehr als Mann, die Frau nicht mehr als Frau fühlen, und die Ehe soll nicht mehr als die von Gott gesegnete alleinige Gemeinschaft zwischen Mann und Frau verstanden werden, sondern der Ehe soll auch die Gemeinschaft von zwei Männern bzw. Frauen gleichgestellt werden. So entsteht eine Art sodomitischer Verwirrung, die dem Willen Gottes widerspricht und die Strafe Gottes vorbereitet. 

Mit edlen Parolen will man die Zerrüttung des Familienlebens innerhalb der Gesellschaft durchsetzen, obwohl dieses unantastbar sein sollte. Dies ist eine gotteslästerliche Revolte des Menschen gegenüber dem Schöpfer. Er schuf uns nach Seinem Bild. Der Mann bekam vom Schöpfer die Würde des Mannes, die Frau die Würde der Frau und die Familie die Würde der Familie. Davon wird auch die Würde einer Nation abgeleitet. Und das wollen die Akteure der Kultur des Todes und die Vertreter der Gender-Ideologie mittels edler Parolen zerstören. Der Begriff Mann, Ehemann, Vater, Ritter, Gentleman ist für sie inakzeptabel. Das gleiche gilt für die Begriffe Frau, Ehefrau, Mutter. Das Volk, bei dem ihnen dies gelingt, wird seine Würde vor Gott und vor der Welt verlieren. 

Die Vertreter vieler Länder kriechen aus unverständlichen Gründen, sich selbst erniedrigend, vor den Akteuren der Kultur des Todes; und durch die Gesetzgebung, die manchmal dem gesunden Menschenverstand widerspricht, kommen sie ihnen sogar entgegen. Solche Vertreter haben keine moralische Würde und sie berauben ihr Volk nicht nur seiner Würde, sondern sie liefern es mit Hilfe von Gesetzen dem Untergang aus. Es geht um den Verlust des grundlegenden Lebenssinnes – den Verlust des Überlebenssinnes. Die ersten Gefahren tauchen bereits auch bei uns auf. 

Wir wollen unsere große Wertschätzung und unseren Dank gegenüber denjenigen Institutionen und einzelnen Personen ausdrücken, die sich dieser nahenden Gefahr bewusst sind und für den Schutz der Familie und der Kultur des Lebens den „Marsch für das Leben“ in Košice [Kaschau] organisiert haben. Wir wollen unsere Wertschätzung und unseren Dank auch all denjenigen bekunden, die diesen „Marsch für das Leben“ unterstützt und so zum Ausdruck gebracht haben, dass ihnen die Rettung der Institution der Familie am Herzen liegt. 

Der Marsch für das Leben sollte ein Aufruf, eine Ermutigung und moralische Unterstützung für unsere Politiker sein, damit sie keine Angst haben, die Würde und die Lebensfähigkeit unserer Nation zu schützen. Tatsächlich haben sie diesen Aufruf außer Acht gelassen, was darauf hindeutet, dass sie sich die Kultur des Todes bereits angeeignet haben, denn sie gewähren den Akteuren weiterhin einen großen Spielraum und eine beachtliche Unterstützung.

Die Aktivisten der „Geschlechtergleichheit“ geben nicht nach, sondern sie warten auf eine passende Gelegenheit, um durch die Gesetzgebung die Erziehung und Bildung zu beherrschen und diese „sodomitische Ideologie“ den Kindern im Schul- und sogar im Kindergartenalter aufzwingen zu können. Es würde sich somit um einen Erziehungsprozess handeln, der das Kind nicht nur seiner Würde beraubt, sondern es auch moralisch und psychisch zum Krüppel macht. Dem Kind würde damit die Möglichkeit genommen, in jeder Hinsicht eine reife Frau oder ein reifer Mann zu werden. Und für diese Verwüstung soll der Lehrerberuf missbraucht werden. Früher wurde der Lehrer benutzt, damit er gegen den Willen der Eltern den Kindern den Atheismus aufzwingt, heute droht ihm noch Schlimmeres. Die Akteure der Kultur des Todes werden auch von den Medien stark unterstützt. Lassen wir uns von ihnen nicht in die Irre führen, lassen wir uns von ihnen nicht beeinflussen. 

Die Kultur des Todes bedroht wirklich die Existenz einer Nation. Frühere Generationen haben bei einer solchen Bedrohung nicht gezögert, für den Schutz der Heimat ihr Leben hinzugeben. Von uns wird solch ein großes Opfer noch nicht verlangt, aber es wird verlangt, dass wir wachsam bleiben. Wir rufen alle Politiker, die Eltern, die Schulverwaltungen und alle Menschen guten Willens zur Wachsamkeit auf, damit sie bereits die ersten Anzeichen der Kultur des Todes ablehnen. Bei einer Wahl kann unsere Stimme nur derjenige Kandidat bekommen, der die Kultur des Todes ablehnt. Mit einer anderen Einstellung würden wir unsere Vorfahren, die für das Wohl der Heimat ihr Leben geopfert haben, ihrer Ehre berauben. 

In dieser Advents- und Weihnachtszeit zeigt uns Gott deutlich, wie wichtig in seinen Augen die Familie ist. Als Er Seinen Sohn auf die Erde schickte, sorgte Er sich nicht darum, dass Sein Sohn in einem prächtigen Palast zur Welt kommt, dass Er auserlesene Speisen bekommt, sondern Er sorgte dafür, dass Sein Sohn auf die Welt kommt und in einer geordneten Familie aufwachsen kann. Der Blick auf die Familie von Nazareth möge uns aufrütteln, dass wir für die Erhaltung der Familie alles in unseren Kräften Stehende tun. So wie die Familie von Nazareth durch die Flucht nach Ägypten das Kind geschützt hat, so sind auch wir verpflichtet, um jeden Preis die gesunde Entwicklung der Kinder vor der gefährlichen „Gender-Ideologie“ zu schützen. 

In der festen Hoffnung, dass Sie zu diesen ernsten Fragen des Lebens und der Familie die richtige Stellung einnehmen, erteilen wir Ihnen unseren Segen.


Die slowakischen Bischöfe zum 1. Adventsonntag 2013


(Quelle: HP der slowakischen Bischöfe: hier; dt. Übersetzung: via FMG)



Weiteres zum Thema "Gender-Ideologie":

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Dienstag, 23. September 2014

Die Kirche bleibt Christus, der Wahrheit, treu

In der Kraft des Heiligen Geistes schließen Mann und Frau miteinander den Ehebund, der durch göttlichen Beschluß »von Anfang an« unlösbar ist. Diese Unauflöslichkeit wurzelt in der natürlichen Ergänzung von Mann und Frau, und sie wird durch die gegenseitige Verpflichtung persönlicher Ganzhingabe besiegelt und für das Wohl der Kinder gefordert.

Im Licht des Glaubens wird auch ihr letzter Sinn erkenntlich. Er besteht darin, Frucht, Zeichen und Anspruch der absolut treuen Liebe zu sein, »die Gott dem Menschen, die Christus seiner Kirche entgegenbringt«. Mit diesen Worten habe ich (JPII.) die traditionelle Lehre der Kirche in dem Apostolischen Schreiben Familiaris consortio (vgl. Nr. 20) neu dargelegt, um der Bitte der Bischöfe aus allen Teilen der Erde zu entsprechen, die bei der Synode in Rom die Probleme der christlichen Familie in der heutigen Welt studierten.

Sicher stimmt diese Lehre nicht mit dem Denken so vieler unserer Zeitgenossen überein, die es für unmöglich halten, eine Verpflichtung zur Treue für das ganze Leben auf sich zu nehmen. Die Synodenväter waren sich bewußt, daß die aktuellen, ideologischen Strömungen ihrem Denken entgegengesetzt sind. Sie erklärten dennoch, daß es spezifische Aufgabe der Kirche ist, »die Frohbotschaft von der Endgültigkeit jener ehelichen Liebe einzuprägen, die ihr Fundament und ihre Kraft aus Jesus Christus hat« (ebd., Nr. 20), und sie erklärten, daß eine solche Sendung nicht allein von der Hierarchie übernommen werden kann; auch ihr, christliche Eheleute, seid dazu berufen, in der Welt ein immer neues Zeichen zu setzen »für die unerschütterliche Treue, mit der Gott in Jesus Christus alle Menschen und jeden Menschen liebt« (ebd.). 


Papst Johannes Paul II. an Familien, Sameiro (Portugal), 15. 5. 1982; OR 23/82
CP III, S. 175


Weiteres zum Thema "Ehepastoral":

Dienstag, 26. August 2014

Linkliste zum Thema "Gender/ Gender-Mainstreaming"

Wird ständig erweitert...

Die Antwort der Kirche auf die Gender-Ideologie:

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Links zu Beiträgen über Gender/ Gender Mainstreaming (GM)


Hilfen gegen Gender-Auswirkungen:

    Bücher und Broschüren zur Aufklärung über Gender/ Gender mainstreaming:


    Videos:


      Was bedeutet "Gender"? Eine Erklärung in weniger als drei Minuten:






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      Gender (GM) innerhalb der Kirche oder in von den deutschen Bischöfen empfohlenen und finanzierten Organisationen (unvollständig):





      http://www.caritas.de/neue-caritas/heftarchiv/jahrgang2012/artikel/baustelle-gleichstellung--packen-wirs-an


      Eva-Maria Düring: Geistliche Bundesleiterin der KjG
      http://www.bdkj.de/nc/bdkjde/spiri-box-detailseite.html


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      "Kritiker der Gender-Ideologie haben an den Universitäten keine Chance, so dass eine von der Gender-Theorie unabhängige Geschlechterforschung fast nicht existiert. „Es läuft alles über die Gender-Geldtöpfe. Wer sich nicht einklinkt, bleibt draußen“, sagt Susanne Kummer vom Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik in Wien.

      Wie streng die Sanktionen gegen Andersdenkende sind, erfuhr 2004 ein Professor an einer deutschen Universität, der in einem Essay Gender-Mainstreaming als totalitäre Steigerung der Frauenpolitik bezeichnet hatte. Der Wissenschaftsminister untersagte ihm unter Androhung disziplinarischer und strafrechtlicher Konsequenzen, Derartiges weiter zu publizieren. „Diskutieren wollte niemand, dagegen bekam ich anonyme Droh- und Schmähanrufe sowie soziale Distanzierungen und Ridikülisierungen“, sagt der Wissenschaftler, der anonym bleiben möchte."


      aus einem Beitrag vom 19.07.2007 im "Handelsblatt" zur Objektivität und Wissenschaftlichkeit von Gender Studies (hier zu lesen : "Feministinnen erforschen sich selbst")


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