Posts mit dem Label Pflicht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Pflicht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 5. Juli 2014

Amtspflichten

"Die besten Regeln nützen aber  nichts, wenn nicht jene, denen es obliegt, für ihre Befolgung zu achten, entschieden und beharrlich des eigenen Amtes walten."

Pius XII. am 10.09.1957 in der Ansprache an die Teilnehmer der Generalkongregation des Jesuitenordens; zitiert nach "Soziale Summe Pius XII."; A.F. Lutz, J.F. Groner; Paulusverlag Freiburg Schweiz; AD 1961


Weiteres zum Thema "Amtspflichten": 

+       +       +

Donnerstag, 25. Oktober 2012

"Priester 2025" - in Treue zu Papst, Bischof und Lehramt

In der Diözese Augsburg hat sich ein Kreis von Priestern organisiert, die ausdrücklich loyal zum Papst und ihrem Diözesanbischof Konrad Zdarsa stehen und mit ihm zusammen die Herausforderungen durch die anstehende "Pastoralplanung 2025" annehmen wollen.

Die Initiative hat sich unabhängig vom Geschehen um die rebellische "Priesterinitiative Augsburg" (PIA) gegründet und war schon seit mehreren Monaten in Planung. Mehr als zwanzig überwiegend jüngere Priester hatten sich zu dem konstituierenden Treffen in Senden zusammengefunden während andere, die aus terminlichen Gründen nicht an dem Treffen teilnehmen konnten, sich ausdrücklich mit dem Priesterkreis solidarisierten.

Als Sprecher des Kreises fungieren der Krumbacher Dekan Klaus Bucher (Heilig Kreuz, Breitenthal), Pfr. Stephan Spiegel (St. Josef der Arbeiter, Senden) und Pfr. Jürgen Eichler (St. Alban, Wallerstein).

Positionspapier des Priesterkreises "Priester 2025"

Website "Priester 2025" im Bistum Augsburg: hier!

Montag, 22. Oktober 2012

Gewissen und Konzil

Genau so, wie nach der Entscheidung eines rechtmäßig zusammengerufenen Allgemeinen Konzils jeder Mensch verpflichtet ist, sich nach ihm zu richten und sein Gewissen mit der Entscheidung des Allgemeinen Konzils in Übereinstimmung zu bringen, und keiner, der vorher die gegenteilige Ansicht vertreten hätte, deshalb getadelt werden kann - genau so würde ein Mensch, der vor solch einer Entscheidung geschworen hätte, die andere Meinung gegen sein Gewissen zu unterstützen und zu verteidigen, ganz bestimmt Gott schwer beleidigt haben.

Wenn aber andererseits ein Mensch in einer Sache allein auf seine eigne Meinung gestützt oder mit einigen wenigen oer auch mit noch so vielen zusammen eine Richtung einschlüge, die gegen eine offenbare Wahrheit, wie sie aus dem gemeinsamen Glauben der Christenheit erkannt wird, verstieße - ein solches Gewissen wäre bei Gott sehr verdammenswürdig.

Hl. Thomas Morus (1478 - 1535), Martyrer des Gewissens
aus: Th. More., Briefe aus dem Gefängnis (s. Quellen)


(Hervorhebungen durch Fettdruck von Admin)

Weiteres zum Thema:


Bild: Thomas Morus; Hans Holbein d.J. 

Montag, 18. Juni 2012

Ihr Bischöfe, habt Mut!

"Was das Bekenntnis des Glaubens anbelangt, so gehört dieses, wie Ihr wißt, zu den ersten Pflichten des Bischofs. „Ich habe mich der Pflicht nicht entzogen“, sagt der heilige Paulus in Milet zu den Hirten der Kirche von Ephesus, „euch den ganzen Willen Gottes zu verkünden“ (Apg 20, 27).

Es ist wahr, daß wir Bischöfe mit Bedacht handeln müssen. Aber solche Umsicht darf uns nicht daran hindern, Gottes Wort in aller Klarheit darzulegen – auch jene Punkte, die man meist weniger gern hört oder die mit Sicherheit Reaktionen des Protestes, mitunter auch Spott und Hohn hervorrufen.

Ihr, liebe Brüder im Hirtenamt, wißt es selbst am besten: Es gibt Themen – im Bereich der Glaubenswahrheit und vor allem im Bereich der Sittenlehre –, die in Euren Diözesen in Katechese und Verkündigung nicht ausreichend präsent sind, die manchmal, zum Beispiel in der pfarrlichen oder verbandlichen Jugendpastoral, gar nicht oder nicht eindeutig im Sinn der Kirche zur Sprache kommen.

Das ist Gott sei Dank nicht überall der Fall. Aber vielleicht fürchten die mit der Verkündigung Beauftragten hier und da, die Menschen könnten sich abwenden, wenn klar gesprochen wird. Dabei lehrt die Erfahrung beinah überall, daß genau das Gegenteil wahr ist.

Macht Euch keine Illusionen. Eine katholische Glaubensunterweisung, die verstümmelt angeboten wird, ist ein Widerspruch in sich und kann auf die Dauer nicht fruchtbar sein. Die Verkündigung des Reiches Gottes geht immer Hand in Hand mit der Forderung nach Umkehr und ebenso mit der Liebe, die Mut macht, die den Weg weist, die begreifen lehrt, daß mit Gottes Gnade auch das scheinbar Unmögliche möglich ist.

Überlegt, in welcher Form nach und nach der Religionsunterricht, die Katechese auf den verschiedenen Ebenen und die Predigt in dieser Hinsicht verbessert, vertieft und sozusagen vervollständigt werden können. Nützt dabei bitte mit allem Eifer das Kompendium und den Katechismus der Katholischen Kirche selbst.

Sorgt dafür, daß alle Priester und Katecheten dieses Werkzeug verwenden, daß es in den Pfarren, Verbänden und Bewegungen erklärt, in Glaubensrunden besprochen und in den Familien als wichtige Lektüre zur Hand genommen wird. Gebt in den Ungewißheiten dieser Zeit und Gesellschaft den Menschen die Gewißheit des unverkürzten Glaubens der Kirche.

Die Klarheit und Schönheit des katholischen Glaubens sind es, die das Leben der Menschen auch heute hell machen! Dies wird besonders dann der Fall sein, wenn er von begeisterten und begeisternden Zeugen vorgelegt wird."




Hervorhebungen in Fettdruck durch Administrator


Jugend-Katechismus YOUCAT (bitte HIER klicken!)

Katechismus der Katholischen Kirche (KKK) (bitte HIER klicken!)

Kompendium zum KKK (bitte HIER klicken!)

Bild: Christus Pantokrator, wikimedia

Freitag, 2. September 2011

In guten wie in schlechten Tagen

"Den unschätzbaren Wert der Unauflöslichkeit und der ehelichen Treue zu bezeugen, ist eine der wichtigsten und dringendsten Pflichten der christlichen Ehepaare in unserer Zeit. 

Deshalb lobe und ermutige ich (...) jene zahllosen Ehepaare, die auch unter erheblichen Schwierigkeiten das Gut der Unauflöslichkeit bewahren und entfalten: Sie erfüllen so in schlichter und mutiger Weise die ihnen anvertraute Aufgabe, in der Welt ein "Zeichen" zu sein - ein kleines und wertvolles Zeichen, das manchmal Versuchungen ausgesetzt ist und doch immer wieder erneuert wird - für die uneschütterliche Treue, mit der Gott in Jesus Christus alle Menschen und jeden Menschen liebt.

Aber auch der Wert des Zeugnisses jener Ehegatten muss Anerkennung finden, die, obwohl sie vom Partner verlassen wurden, in der Kraft des Glaubens und der christlichen Hoffnung keine neue Verbindung eingegangen sind. Auch diese Ehegatten geben ein authentisches Zeugnis der Treue, dessen die Welt von heute sehr bedarf. Die Hirten und Gläubigen der Kirche schulden ihnen Ermutigung und Hilfe."


aus dem Apostolischen Schreiben Familiaris consortio, sel. Papst Johannes Paul II., AD1981
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...