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Sonntag, 23. Februar 2014

... denn Du errettest, die auf Dich hoffen!



Lass mich in Treue Deine Wege wandeln, damit mein Fuß nicht wanke.
O neig' Dein Ohr, erhöre meine Bitte!
Lass Dein Erbarmen Wunder wirken;
denn Du errettest, Herr, die auf Dich hoffen!


Offertorium zum Sonntag Sexagesima, Psalm 16,5ff

zum Sonntag Sexagesima siehe auch hier:
einfach entfachend


Sonntag, 15. Dezember 2013

Veni, veni Emmanuel!


Veni, veni Emmanuel,
Captivum solve Israel,
Qui gemit in exilio,
Privatus Dei Filio.
Gaude! Gaude! Emmanuel,
Nascetur pro te, Israel!

Veni, veni, O Oriens;
Solare nos adveniens,
Noctis depelle nebulas,
Dirasque noctis tenebras.
Gaude! Gaude! Emmanuel,
Nascetur pro te, Israel!
Veni, veni Rex Gentium,
Veni Redemptor omnium,
Ut salvas tuos famulos
Peccati sibi conscios.
Gaude! Gaude! Emmanuel,
Nascetur pro te, Israel!
(Veni, Clavis Davidica!
Regna reclude caelica;
Fac iter tutum superum,
Et claude vias inferum.
Gaude! Gaude! Emmanuel,
Nascetur pro te, Israel!)

Veni, veni Adonai!
Qui populo in Sinai,
Legem dedisti vertice,
In maiestate gloriae.
Gaude! Gaude! Emmanuel,
Nascetur pro te, Israel!


Deutscher Text (teilweise anders als im Lateinischen):

O komm, o komm, Emmanuel,
nach dir sehnt sich dein Israel!
in Sünd' und Elend weinen wir
und flehn, und flehn hinauf zu dir.
Freu dich, freu dich, o Israel,
bald kommt, bald kommt Emmanuel!

O komm, du wahres Licht der Welt,
das unsre Finsternis erhellt!
Geh' auf, o Sonn, mit deiner Pracht,
vertreib' den Nebel und die Nacht
Freu dich, freu dich, o Israel,
bald kommt, bald kommt Emmanuel!

O komm, ersehntes Himmelskind,
und rett' uns von dem Fluch der Sünd!
Wir seufzen all in schwerer Schuld,
o bring uns deines Vaters Huld!
Freu dich, freu dich, o Israel,
bald kommt, bald kommt Emmanuel!

O komm, Erlöser, Gottes Sohn,
und bring' uns Gnad von seinem Thron!
Mit Davids Schlüssel niedersteig,
schließ auf, schließ auf das Himmelreich!
Freu dich, freu dich, o Israel,
bald kommt, bald kommt Emmanuel!

O komm, o komm, Gott Zebaoth,
mach frei dein Volk von aller Not!
Mit Jesses neuem Herrscherstab
treib weit von uns die Feinde ab!
Freu dich, freu dich, o Israel,
bald kommt, bald kommt Emmanuel!

Sonntag, 17. November 2013

Nicht Verderben, sondern Frieden




So spricht der Herr: "Ich denke Gedanken des Friedens, nicht des Verderbens. Ihr werdet zu mir rufen, und ich werde euch erhören. Heimführen werde ich euch aus der Gefangenschaft von überall her."

(Jer 29)


aus dem Introitus des 6. (nachgeholten) Sonntags nach Erscheinung




eigenes Foto

Sonntag, 25. November 2012

Christus, König aller Zeiten



Christus, König aller Zeiten, Christus, Herr auch unserer Zeit!
Christus, König aller Völker, Christus, Herr in Ewigkeit!
Deinem Königtum wir dienen, deinem Reich sind wir geweiht:
Christus Sieger, Christus Herrscher, Christus König aller Zeit!

Christus, König aller Zeiten, du hast uns aus Schuld befreit.
Warst Gott gleich, kamst auf die Erde, zum Gehorsam stets bereit.
Deinem Königtum wir dienen, deinem Reich sind wir geweiht:
Christus Sieger, Christus Herrscher, Christus König aller Zeit!

Durch dein Vorbild, deine Liebe, nahmst du selbst das Kreuz in Kauf.
Du bist nicht im Tod geblieben, stiegst verklärt zum Himmel auf.
Deinem Königtum wir dienen, deinem Reich sind wir geweiht:
Christus Sieger, Christus Herrscher, Christus König aller Zeit!

Herr, dein Reich ist Reich der Wahrheit. Gnade und Gerechtigkeit,
Reich des Friedens und der Liebe: Gottes Reich in Ewigkeit.
Deinem Königtum wir dienen, deinem Reich sind wir geweiht:
Christus Sieger, Christus Herrscher, Christus König aller Zeit!

Christus König, dir zu dienen, mach in Gnaden uns bereit;
denn dir dienen, heißet herrschen mit dir, Herr der Herrlichkeit.
Deinem Königtum wir dienen, deinem Reich sind wir geweiht:
Christus Sieger, Christus Herrscher, Christus König aller Zeit!


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Sonntag, 29. Juli 2012

O Herr, wie wunderbar ist doch Dein Name!



Psalm 8,2

Domine, Dominus noster, quam admirabile est nomen tuum 
in universa terra!
Quoniam elevata est magnificentia tua super caelos.


O Herr, unser Herr, wie wunderbar ist doch Dein Name 
allüberall auf Erden!
Denn Deine Herrlichkeit ist hoch erhaben über alle Himmel.


aus dem Graduale des 9. Sonntag nach Pfingsten

Sonntag, 22. Juli 2012

Groß ist der Herr...

 

Sei Du mein Schützergott, mein Zufluchtsort, und rette mich.
O Gott, auf Dich vertraue ich:
o Herr, ich werde nicht enttäuscht in alle Ewigkeit.

Alleluja, alleluja.
Groß ist der Herr
und allen Lobes würdig in unseres Gottes Stadt,
auf Seinem heiligen Berge. 
Alleluja.

Graduale des 8. Sonntag nach Pfingsten (s. Schott-Messbuch)



Dienstag, 10. April 2012

Christus ist auferstanden, halleluja,!

"Singen wir das seligmachende Halleluja! Das Halleluja sollte der Cantus firmus, die Grundmelodie unseres Lebens sein. In jedem Wort, das wir sprechen, in jedem Ton, den wir singen, möchte ein Partikelchen, ein Stückchen dieses Halleluja aus dieser hochheiligen Nacht enthalten sein. Denn dazu haben wir allen Grund, weil wir wissen, dass Christus die Welt überwunden hat. Gott lebt, und Christus ist auferstanden! Was soll denn dann noch passieren? Warum fürchten wir denn so die bereits überwundene Welt, als wäre sie die Überwinderin? Das ist der Sieg, der die Welt überwindet: unser Osterglaube, unser Halleluja. Amen."

Schluss der Predigt von Erzbischof Joachim Kardinal Meisner zur Osternacht 2012 im Hohen Dom zu Köln am 7. April 2012 (die Predigt im Wortlaut HIER auf kath.net)

Montag, 2. April 2012

O Herr, Du bist mein Gott!




Errette mich von meinen Feinden,

o Herr, ich flüchte zu Dir.

Lehre mich, Deinen Willen zu tun,

denn Du bist mein Gott!

(Psalm 142,9)


Antiphon zum Offertorium am Karmontag





Hinweis in eigener Sache:
Während der Kartage wird höchstens ein Post täglich erscheinen, von Gründonnerstag bis Karsamstag ist Blogpause

Sonntag, 1. April 2012

Ruhm, Preis und Ehre sei Dir, Christus, König, Erlöser!




Ruhm, Preis und Ehre sei Dir, Christus, König, Erlöser, 
Dem die kindliche Schar frommes Hosanna geweiht!

Du bist Israels König, Du Davids erhabener Spross,
Als gesegneter König kommst Du, im Namen des Herrn.

Dort in der Höhe lobsingen Dir laut die himmlischen Scharen,
So auch der sterbliche Mensch, so alle Schöpfung zugleich.

Dein Volk kam einst jubelnd mit Palmen Dir entgegen,
Siehe, mit Lied und Gebet gehen wir heute mit Dir

Jene brachten Dir Lob, bevor Du gingest zu leiden,
Heute lobpreisen wir Dich froh als den König der Welt.

Jene gefielen Dir einstmals, so lass auch uns Dir gefallen:
König, gütig und mild, dem alles Gute gefällt!




Gloria, laus et honor tibi sit, Rex Christe, redemptor,
Cui puerile decus prompsit Hosanna pium.

Israel es tu Rex Davidis et inclita proles,
Nomine qui in Domini, Rex benedicite, venis.

Cœtus in excelsis te laudat cælicus omnis,
Et mortalis homo et cuncta creata simul.

Plebs Hebræa tibi cum palmis obvia venit;
Cum prece, voto, hymnis, adsumus ecce tibi.

Hi tibi passuro solvebant munia laudis;
Nos tibi regnanti pangimus ecce melos.

Hi placuere tibi, placeat devotio nostra,
Rex bone, Rex clemens, cui bona cuncta placent.




Theodulphus Aureliensis (750/60 – ca. 821)


Hymnus während der Prozession am Palmsonntag

Dienstag, 27. März 2012

Wen also sollte ich fürchten?

Lesung am Dienstag nach dem ersten Passionssonntag:
Daniel in der Löwengrube





So harre des Herrn und handle männlich;
sei starken Herzens und harre des Herrn!
(Psalm 26,14)

Der Herr ist mein Licht und mein Heil:
wen sollte ich fürchten?



Introitus des Messformulars vom Dienstag nach dem ersten Passionssonntag (a.o. Ritus)

Foto: Priorat der Dominikaner in Hawkesyard in Staffordshire

Sonntag, 26. Februar 2012

Ganz Dein, o Herr!



Herr, da bin ich!
Alles für Dich, mein Herr und mein Gott!
Mein Herr, ohne Dich kann ich nichts, mit Dir vermag ich alles!
Herr, lass mich dienen, wie Du gedient,
leiden, wie Du gelitten,
lieben, wie Du geliebt hast.
Herr, lass mich werden, wie Du mich gedacht.
Was willst Du, das ich tue? 
Herr, mache mit mir, was Du willst.


Wer unterm Schutz der Allerhöchsten wohnt...


Wer unterm Schutz des Allerhöchsten wohnt,
der weilet in des Himmelsgottes Schatten.

Er spricht zum Herrn:
"Mein Hort bist Du und meine Burg, mein Gott, dem ich vertraue.
Er ist es, der mich rettet aus des Jägers Schlinge und aus Ungemach."

Er überschattet dich mit seinen Schwingen,
du bist geborgen unter Seinen Flügeln.

Mit einem Schild umgibt dich Seine Treue,
du brauchst nicht fürchten nächtlich Grauen.

Und nicht den Pfeil, der untertags daherschwirrt,
auch nicht das Unheil, das im Finstern schleicht,
und nicht den Überfall durch einen bösen Geist zur Mittagszeit.

Und sinken tausend nieder dir zur Linken,
Zehntausende zu deiner Rechten,
an dich kommt's nicht heran.

Denn Seine Engel hat der Herr zu deinem Schutz befohlen:
sie sollen wachen über dich auf allen deinen Wegen.

Auf ihren Händen sollen sie dich tragen,
daß niemals deinen Fuß an einen Stein du stoßest.

Auf Schlangen und auf Nattern schreitest du,
zertrittst den Löwen und den Drachen.

"Weil er auf Mich vertraut, so rett' Ich ihn;
Ich schütz' ihn, weil er Meinen Namen kennt.
Er ruft Mich an, und Ich erhöre ihn,
in jeder Not bin Ich ihm nah.
Ich rette ihn und bringe ihn zu Ehren.
Ich will ihn sättigen mit langem Leben, und zeige ihm Mein Heil."


Psalm 90,1-7 und 11-16
Tractus aus der Messe des 1. Fastensonntags (Invocabit)


Foto: wikimedia commons

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Machet die Tore weit...




 Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch,
dass der König der Ehren einziehe.
Wer ist derselbige König der Ehren?
Es ist der Herr, stark und mächtig im Streit.
Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch!
Hosianna dem Sohne Davids in der Höhe! 
(Markus 11, 10)



Komponist: Andreas Hammerschmidt (1612 - 1675)

Sonntag, 30. Oktober 2011

Montag, 1. August 2011

ES IST DER HERR!

"Die Haltung der Anbetung demjenigen gegenüber, der unter der demütigen Gestalt des konsekrierten Stückleins Brot nicht nur mit seinem Leib und seinem Blut wahrhaftig gegenwärtig ist, sondern auch mit der Majestät seiner Gottheit, drückt sich in natürlicherer und sinnfälligerer Weise in der biblischen Gebärde der Anbetung auf den Knien oder des sich Niederwerfens aus. Wenn der hl. Franz von Assisi von weitem einen Kirchturm sah, kniete er sich nieder und betete den in der heiligen Eucharistie gegenwärtigen Jesus an.

Würde es der innersten Wirklichkeit des konsekrierten Brotes nicht besser entsprechen, wenn der Gläubige von heute sich bei dessen Empfang zur Erde hinkniete und den Mund öffnete wie der Prophet, der das Wort Gottes empfing (vgl. EZ 2) und sich wie ein Kind nähren ließe (da die Kommunion ein geistiges Stillen ist)? Eine solche Haltung haben die Generationen von Katholiken in allen Kirchen während fast des ganzen zweiten Jahrtausends gezeigt. Diese Geste wäre auch ein eindrucksvolles Zeichen des Glaubensbekenntnisses an die wirkliche Gegenwart Gottes inmitten der Gläubigen."



aus dem sehr emphelenswerten Büchlein: DOMINUS EST, es ist der Herr; Gedanken eines Bischofs aus Zentralasien über die heilige Kommunion, von Athanasius Schneider, 2008


(Hervorhebungen durch Administrator)
Foto: Weihbischof Athanasius Schneider O.R.C. 2009 in Tallinn

Freitag, 22. Juli 2011

Mein KÖNIG! Mein HERR und mein GOTT!



nach Dr. S.M. Lockridge (07.03.1913 – 04.04.2000), Pastor der Calvary Baptist Church
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