Sonntag, 22. Mai 2016

Es gibt keinen Gott außer dem dreifaltigen: Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist

Gibt es einen besseren Anlass, um das seit fast einem halben Jahr ruhende Bloggen meinerseits wieder aufzunehmen als das heute am ersten Sonntag nach Pfingsten gefeierte Fest der allerheiligsten Dreifaltigkeit? Kaum. So sei es denn!




Die Urquelle aller Gnaden der Erlösung, die wir im Kirchenjahre feiern und uns aneignen, ist die heiligste Dreifaltigkeit. Vater, Sohn und Heiliger Geist haben den Ratschluss, die gefallene Menschheit zu erlösen, gefasst.

Die Menschwerdung des Sohnes Gottes, d. i. die Vereinigung der göttlichen und der menschlichen Natur in der Einheit der göttlichen Person, ist das Werk aller drei göttlichen Personen. Letzter tiefster Grund und letzte tiefste Wirkursache der Gnade, der Erlösung, Heiligung und Vollendung des Menschen im Gottesreich der hl. Kirche ist die heiligste Dreifaltigkeit.

Deshalb steht sie auch im Mittelpunkt des christlichen Glaubens und Lebens: auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes sind wir getauft, durch die heiligste Dreifaltigkeit haben wir den Zutritt zu den übrigen hl. Sakramenten und deren Gnaden. Darum huldigen wir immer und immer mit der Liturgie der heiligsten Dreifaltigkeit:
Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste - wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in alle Ewigkeit - Amen!


aus der Einführung zum Fest der allerheiligsten Dreifaltigkeit, Schott Volksmessbuch 1957, Verlag Herder Freiburg


Mehr zum Thema Dreifaltigkeit:




    Bild: Altarbilddetail aus der Kirche San Lázaro, Palencia, um 1508; National Gallery in Washington DC; Lawrence OP

      Sonntag, 31. Januar 2016

      Predigt zum Requiem für Prof. Dr. Walter Hoeres

      von Pater Bernward Deneke FSSP

      Liebe Frau Hoeres, liebe Kinder und Enkelkinder unseres Verstorbenen, liebe hochwürdige Mitbrüder, liebe Verwandte, Freunde und Bekannte, liebe Trauergemeinde! 

      Unvergesslich ist mir ein Tag im Jahr 1984. Damals hörte ich eine Kassette, die mir, einem Gymnasiasten mit aufkeimendem Interesse an allem, was Glaube, was katholisches und kirchliches Leben betrifft, eine freundliche Dame aus der Pfarrei gegeben hatte – gewiss nicht ohne Hintergedanken gegeben hatte. Auf dem Tonband war der Vortrag eines mir bis dato völlig unbekannten Autors zu hören: "Abschied von Plato". Eine ruhige, sonore Stimme erklärte, wie das große Erbe der antiken Philosophie, namentlich des Plato und des Aristoteles, mit der göttlichen Offenbarung eine Symbiose gebildet und das christliche Abendland geformt und geprägt habe. 

      Die Gesamtschau war überzeugend und herrlich. Nur hatte sie mit dem, was ein junger, praktizierender Katholik in den Kirchen erlebte, herzlich wenig zu tun. Daher war das, was auf der Kassette über die Zerstörung dieser Synthese gesagt und beklagt wurde, für mich evident richtig. Zum ersten Mal vernahm ich da etwas über die nachkonziliare Krise der Kirche, über progressistische Theologie, über die Leugnung der Seele und den verdiesseitigten Gottesdienst. Ich hörte die Kassette immer wieder an, mit immer größerer Zustimmung. Und es entstand auch der Wunsch, jenen "Prof. Dr. Walter Hoeres", der als Verfasser angegeben war, kennenzulernen. 

      Von der Zeit dieser ersten Begegnung trennen uns nun über 30 Jahre. Heute wird der Leichnam des Mannes zu Grabe getragen, der unentwegt von der menschlichen Geistseele und ihrer Bestimmung sprach und schrieb – zuletzt in seinem Buch "Die Sehnsucht nach der Anschauung Gottes". Dabei hat gerade er niemals unterschlagen, dass wir sündigen Menschen das himmlische Ziel nicht automatisch erreichen. Sein Artikel "Wiederkehr des Pelagianismus" über die falsche Heilsgewissheit, der kurz nach seinem Tod in der "Kirchlichen Umschau" erschien, kritisiert deutlich die praesumptio, diese – so Hoeres wörtlich – "Untugend der Vermessenheit" und "dreiste Vorwegnahme des Heils", die in der "bewußte(n) Leugnung der heiligen und unter Umständen auch strafenden Gerechtigkeit" Gottes liegt. 

      Wir täten dem Verstorbenen also keinen Dienst, wollten wir diese ernste Wahrheit ausklammern. Und doch sind wir, liebe Trauergemeinde, von der christlichen Hoffnung erfüllt, dass seine Seele, die Seele eines treu- und tiefgläubigen Katholiken, eines liebenden Ehemannes, Vaters und Großvaters, eines guten Freundes vieler, die Seele eines Kämpfers für Gott, für seine Wahrheit und sein Reich, zu der ersehnten beseligenden Anschauung des dreifaltigen Gottes gelangen wird. Darum beten wir. Und dafür bringen wir jetzt dem himmlischen Vater das Opfer seines menschgewordenen Sohnes Jesus Christus dar. 

      Dabei geht unser Blick zurück in die Vergangenheit, in die mit dem Verstorbenen verbrachte Zeit. Erlauben Sie mir noch einige Erinnerungen. Am 22. September 1985 begegnete ich ihm zum ersten Mal persönlich am Rande einer katholischen Glaubenskundgebung in Mainz. Ich war zunächst erstaunt, aus seinem Mund eine ganz andere Stimme zu vernehmen als die, die mir von der Kassette her so vertraut und die in Wahrheit die eines Rundfunksprechers war. Was ich nun hörte, hatte einen unverkennbar hessischen Klang. Da ich gerade an einem Schriftenstand jenes Buch erworben hatte, aus dem der Radiovortrag "Abschied von Plato" stammte – "Der Aufstand gegen die Ewigkeit. Die Kirche zwischen Tradition und Selbstzerstörung" lautet sein Titel –, konnte ich den Autor um ein Autogramm bitten. Er schrieb neben sein Bild und über seinen Namen die lateinischen Worte: In perpetuam rei memoriam, "zum steten Gedenken an die Sache". Was mit "der Sache" gemeint war und weiterhin gemeint ist, steht außer Zweifel. Es ist das große Anliegen seines Lebens, seines Leidens, seines Kämpfens: die Errettung der Kirche aus einer Situation, die er als Selbstzerstörung kennzeichnete.

      Walter Hoeres sprach diese "Sache" immer wieder an, widmete ihr ungezählte Seiten in Büchern, Artikeln, Leserbriefen, schilderte sie in großen geistesgeschichtlichen Zusammenhängen ebenso wie an aktuellen Beispielen, nannte Ross und Reiter beim Namen. Schonungslos realistisch war seine Analyse. Daher erfüllte ihn eine tiefe Abneigung gegenüber allen Versuchen, den Ernst der Lage mit wohlfeilen Floskeln abzuwiegeln: "Es wird schon wieder werden", "Gott lässt seine Kirche doch nicht im Stich", "Die Kirche hat sich bisher aus allen Krisen erholt" und "Es gibt ja auch so viel Gutes". Treffend kennzeichnete er die Kirchenvertreter, die so reden, als "Beschwichtigungshofräte". Es war unserem lieben Verstorbenen wichtig, dass ein derartiger Optimismus nicht mit der wahren Hoffnung verwechselt werde. Diese kann und muss unter gegebenen Umständen die Gestalt einer spes contra spem, einer "Hoffnung gegen jede (menschliche) Hoffnung" , annehmen. Sie ist überdies nicht ein Betäubungsmittel, sondern eine wahrhaft kämpferische Tugend.

      Prof. Hoeres hat – bei allem scheinbaren Pessimismus – in dieser Hoffnung gelebt. Sie erklärt uns nicht zuletzt, weshalb ihm die beklagenswerten Zustände niemals seinen einzigartigen Humor rauben konnten; einen Humor, der diejenige in Erstaunen versetzte, die ihn nur von seinen Schriften her gekannt hatten und dann persönlich trafen. Bei den Studenten des Priesterseminars in Wigratzbad, wo der Professor noch bis vor zwei Jahren einen großen Teil der Philosophievorlesungen stemmte, ist denn auch, neben der meisterhaften Fähigkeit plastisch-anschaulichen Erklärens abstrakter und hochkomplexer Sachverhalte, dieser Humor mit seinen hintergründigen, ironischen und schelmischen Facetten weiterhin legendär.

      So sehr Walter Hoeres ein Streiter in des Wortes bestem Sinne war, so wenig war er doch ein Mann der hässlichen, rechthaberischen, kleinkarierten Gefechte, hinter deren scheinbarem Einsatz für die Wahrheit sich doch nur Ressentiment und menschlich-allzu-menschliche Befindlichkeiten verbergen. Ein Buch wie "Der Aufstand gegen die Ewigkeit" bietet keine chronique scandaleuse der nachkonziliaren Wirren, sondern spricht über die "Welt als Spiegel und Gleichnis" und als "Widerschein göttlicher Herrlichkeit", über die "Angleichung an Gott", über "Erkenntnis als liebende Teilnahme" und "Wahrheit als Heil", auch über "Liturgie als Schauspiel", als "vollkommene Anbetung" und als "Kontemplation" (um nur einige Stichworte zu nennen).

      Allein auf dem Hintergrund dieser katholischen Gesamtschau wird der – allerdings entschiedene und kompromisslose – Kampf des Verstorbenen verständlich, dieser Kampf für die philosophische Tradition, für die Glaubens- und Sittenlehre, für die überlieferungstreue Liturgie, für die sozialen und politischen Implikationen und Folgerungen des Glaubens – und daher notwendigerweise auch gegen diverse Modephilosophien, gegen die Uminterpretation des Glaubens, gegen die Abschwächung der sittlichen Anforderungen, gegen die Horizontalisierung und Verschandelung des Kultes, gegen Anpassung und Anschluss der Kirche an gesellschaftliche Entwicklungen, die ihrer Sendung diametral entgegengesetzt sind. 

      Das allzu vordergründige Bild des wortgewaltigen Kritikers darf uns auf keinen Fall den tief- und feinsinnigen Philosophen, den Freund der Weisheit verdecken, der sich auf ausgedehnten, einsamen Wanderungen zugleich auf den "Weg der Anschauung" (so ein Buchtitel) begab und über "Landschaft zwischen Ästhetik und Metaphysik" (so der dazugehörige Untertitel) nachdachte. Nicht in Vergessenheit geraten soll sein Bemühen, gegenüber neuzeitlichen, subjektivistisch einengenden Erkenntnistheorien die grenzenlose Offenheit der menschlichen Seele für die Wirklichkeit selbst herauszustellen. Und entgleiten darf uns nicht das Bild des homo religiosus, der nicht nur eindringlich über die Heiligkeit Gottes sprach, sondern ihm auch beständig nahte in Gebet und Betrachtung, in der heiligen Messe und in der Verehrung der Heiligen, allen voran der Gottesmutter; sie rief er vor den Vorlesungen stets mit Anrufungen der (von ihm in lateinischer Sprache auswendig gekonnten) Lauretanischen Litanei an.

      Von dem kurzen Rückblick kehren wir zurück in diese Stunde. Den Verlust eines großen Menschen erfahren wir umso schmerzlicher, je mehr und inniger wir mit ihm verbunden waren. Vor allem seine Frau, von der er immer mit so viel Liebe sprach, seine Kinder und Enkelkinder werden das erfahren und bedürfen des Trostes, den Gott durch seine Gnade und auch durch andere Menschen geben will und wird. Mit der Familie verbinden wir alle uns im Gebet für die Seele des Verstorbenen, dass sich für ihn nun die Sehnsucht nach letzter Erfüllung, nach der Anschauung Gottes in liebender Erkenntnis und erkennender Liebe von Angesicht zu Angesicht erfülle. Denn "was kein Auge gesehen, was kein Ohr vernommen und was in keines Menschen Herz gedrungen ist, das hat Gott denen bereitet, die ihn lieben."

      Herr, gib der Seele Deines treuen Dieners Walter Hoeres die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihm. Herr, lasse ihn ruhen in Frieden. Amen.

      Dienstag, den 26. Januar 2016
      Deutschordenskirche, Frankfurt-Sachsenhausen


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      Bonum certamen certavi, cursum consummavi, fidem servavi.
      Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet,
      den Glauben bewahrt.
      2 Tim 4,7

      R. I. P.

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      Prof. Dr. Walter Hoeres wurde am 06. Mai 1928 in Gladbeck geboren und starb am 14. Januar 2016 in Frankfurt. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof Bockenheim/ Frankfurt.

      In memoriam Prof. Dr. Walter Hoeres hat Blogger "Nachbarblog "et nunc" dankenswerterweise einen Auszug aus dem 1984 veröffentlichten Buch "Der Aufstand gegen die Ewigkeit" veröffentlicht: "Liturgie als Schulung"



      Foto: © privat

      Donnerstag, 24. Dezember 2015

      Ein Kind ist uns geboren... Warum?



       Gottes Wort wird Fleisch...
      "Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen,
      dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege!"

      "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!
      Niemand kommt zum Vater, außer durch mich!"



      Euch und Ihnen allen,
      verehrte Leserinnen und Leser,
      ein frohes, friedvolles und gnadenreiches Weihnachtsfest! 
      Christ, der Retter ist da!




      Weitere Beiträge zum Weihnachtsfest:





      Giotto di Bondone (1266-1337), Die Geburt Jesu Christi; Scrovegni-Kapelle in Padua, Italien, um 1305; wikipedia commons (gemeinfrei)



      Mittwoch, 9. Dezember 2015

      Vernehmet die Lehre...


       
      Wohlan denn, meine Kinder, hört auf mich:
      Selig, die auf meine Wege achten.
      Vernehmet die Lehre, seid weise und verwerft sie nicht!

      aus der Lesung zum Hochfest der Unbefleckten Empfängnis der allerseligsten Jungfrau Maria (Prov 8,32f)


      Siehe auch:


      Mittwoch, 2. Dezember 2015

      Danke, o Herr, für Dein Priestertum!

      Das Stift Heiligenkreuz hat unter dem Titel "How is it to Be Priest?" ein Video mit Statements zum Thema Priestertum gedreht. Priester und Studenten geben Antworten auf die Frage, was es bedeutet, Priester zu sein. Erfrischend und tief.
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      Priesterweihe heißt:
      Eingetauchtwerden in Ihn, in die Wahrheit.
      Ich gehöre auf neue Weise ihm und so den anderen, "damit sein Reich komme". 


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      Gebet um gute Priester

      Montag, 30. November 2015

      Bald kommt der Herr - und alles wird neu


      Ein Jahr nach dem anderen richtet an uns in seinem Verlauf immer wieder die gleichen Mahnungen, und vielleicht gibt es keine eindrucksvolleren als die, mit denen es in dieser Jahreszeit uns entgegentritt. Gerade der Frost und die Kälte, der Regen und die Dunkelheit, die uns jetzt überkommen, lassen die letzten düsteren Tage der Welt erahnen und rufen im frommen Herzen den Gedanken an sie wach.

      Das Jahr hat sich erschöpft; Frühling, Sommer und Herbst haben der Reihe nach ihre Gaben gebracht und ihr Bestes getan; aber sie sind vorüber, und das Ende ist da. Alles ist aus und vorbei, alles ist dahin, alles ist übersättigt; wir sind des Vergangenen müde; wir wünschten uns die Jahreszeiten nicht länger, und das nun folgende rauhe Wetter steht, obwohl dem Körper unangenehm, in Einklang mit unseren Empfindungen und ist uns willkommen. 

      Das ist die Geistesverfassung, die auf das Jahresende passt; und das ist die Geistesverfassung, die am Ende des Lebens gleicherweise Gute und Böse befällt. Die Tage sind gekommen, an denen sie kein Gefallen finden; dennoch möchten sie kaum wieder jung werden, auch wenn sie es könnten. Das Leben an und für sich ist schon recht, dennoch befriedigt es nicht.

      So wird die Seele auf das Künftige geworfen, und in dem Maße, wie ihr Gewissen rein und ihre Fassungskraft klar und echt ist, freut sie sich festlich, dass "die Nacht vorgerückt ist und der Tag sich naht" (Röm 13,12), dass ein "neuer Himmel und eine neue Erde" kommen sollen (Offb 21,1); sie freut sich, wenn auch die früheren vergehen, oder vielmehr, weil sie vergehen, dass sie "bald den König in Seiner Pracht schauen und das Land der Ferne sehen wird".

      Mit diesen Gefühlen erleben heilige Menschen den Winter und das Alter: sie harren - vielleicht mit einer gewissen Schwermut, aber im großen Ganzen getrost und ruhig, jedoch mit Ernst - auf die Ankunft Christi. Und mit eben diesen Gefühlen treten wir jetzt im Gebete Tag für Tag vor Gott...


      aus: John Henry Newman, Sarto Verlag, Predigten Bd 5, 1. Predigt, S. 9

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      Selbst wenn es Größen im Himmel und auf der Erde gibt, die Götter genannt werden - und solche Götter und Herren gibt es viele -, so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alles kommt und zu dem wir gehen. Und wir haben nur einen Herrn, Jesus Christus, durch den alles entstand und durch den wir leben. (1.Kor 8,5.6)


      Foto: © privat

      Mittwoch, 25. November 2015

      Pläne des Friedens


       
      Denn ich kenne meine Pläne, die ich für euch habe, spricht der Herr,
      Pläne des Friedens und nicht der Betrübnis;
      denn ich will euch Zukunft und Hoffnung geben.
       
      Wenn ihr mich ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, so erhöre ich euch.
       
      Sucht ihr mich, so findet ihr mich.
       
      Wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, lasse ich mich von euch finden!
       
       
       
       
      Ein Manifest für den Frieden:
       
       

       
      Bild: Rückkehr des verlorenen Sohnes; Rembrandt van Rijn, ca. 1668

      Freitag, 6. November 2015

      Gebet um gute Priester

      Jesus, guter Hirte, Du bist gekommen, um zu suchen und selig zu machen, was verloren war. Du hast das Priestertum der Kirche gestiftet, das Dein Werk für alle Zeiten fortsetzen soll. Wir flehen inständig zu Dir: Sende Arbeiter in Deinen Weinberg. Sende würdige Priester in Deine heilige Kirche. Gib, dass alle, die Du von Ewigkeit her zu Deinem Dienste auserwählt hast, Deinem Rufe folgen. Lass aber keinen Unberufenen sich in Dein Heiligtum eindrängen. Stärke alle Priester in ihrem schweren Beruf. Segne ihre Mühen und Arbeiten. Lass sie das Salz der Erde sein, ein Licht, das allen Gläubigen durch Wort und Beispiel voranleuchtet. Verleihe ihnen Weisheit, Geduld und Festigkeit, damit sie Deine Ehre fördern, Dein Reich in den Herzen der Menschen ausbreiten und die ihnen anvertrauten Seelen zum ewigen Leben führen. Amen.


      aus dem alten Speyrer Gesangbuch "Salve Regina"; gefunden auf dem neuen Blog "Feuer und Flamme" von Scriptor flammae


       
      Weiteres zum Thema "Gebet um gute Priester":
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