Donnerstag, 5. Juni 2014

Gebet um würdige Priester

O Gott, der du zur Erhaltung und Verbreitung deiner Kirche das Priestertum eingesetzt hast, wir bitten dich, gib uns würdige Priester. Du hast, o Herr, durch deinen Sohn Jesus Christus zu den Aposteln und in ihrer Person zu uns allen gesagt: 'Die Ernte ist zwar groß, aber der Arbeiter sind wenige; bittet daher den Herrn der der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende.'

Siehe, wir kommen deinem Verlangen nach und flehen inständig zu dir: Sende Arbeiter in deine Ernte, sende würdige Priester in deine heilige Kirche! Wähle und rufe du selbst sie aus deinem Volke, damit keiner unberufen sich eindränge, aber auch kein Berufener zurückweiche.

Bilde du selbst durch deine Gnade diejenigen heran, die du zu dem so wichtigen Amt eines Dieners deiner Kirche bestimmt hast, wie du deine Apostel und Jünger mit großer Geduld und Liebe gebildet hast. Lass sie jetzt schon ihre Freude in der Betrachtung deines heiligen Wortes finden, lass sie recht tief in den Geist deines heiligen Gesetzes eindringen, einst deine heilige Lehre mit Eifer und Segen verkünden.

Lass sie Männer werden voll des Heiligen Geistes gleich den Leviten Stephanus und Laurentius; lass sie Tugend und Wissenschaft miteinander verbinden; flöße ihnen eine glühende Liebe zu dir und treue Anhänglichkeit an deine heilige Kirche  ein und an den Felsen Petri, auf dem du sie erbaut hast.

Gib, dass sie unermüdlich in deinem Weinberge arbeiten, erfülle sie mit klugem, ausharrendem Eifer, gib ihnen Sanftmut und Milde gegen Irrende und Schwache. Lass sie in Demut, Gebet und Abtötung den Erfolg ihrer Bemühungen erwarten und nichts suchen, als deine Ehre und das Heil der Seelen.

Um dieses alles bitten wir dich durch den höchsten Hirten unserer Seelen, durch Jesum Christum unseren Herrn . Amen

(aus dem alten Trierer Diözesangebetbuch;
auch zitiert in "Katholischer Volks-Katechismus" von Franz Spirago, S. 764)



Mittwoch, 4. Juni 2014

Kardinal Angelo Giuseppe Roncalli (später Papst Johannes XXIII.) über Papst Pius X.

"Heiliger Pius X. - ein Reformpapst vor den Herausforderungen des neuen Jahrhunderts"

Unter diesem Motto veranstaltet das "Päpstliche Komitee für historische Wissenschaften" am 12. Juni 2014 in Rom einen Studientag über Papst Pius X. (1903-1914). Anlass sind der 100. Todestag des Papstes am 20. August sowie die Heiligsprechung Pius X. vor 60 Jahren, am 29. Mai 1954. (s. auch kathweb)


Das sei Anlass zu hören, was Kardinal Angelo Giuseppe Roncalli, damals Apostolischer Nuntius in Frankreich, über Pius X. sagte. Er tat dies anlässlich der Weihe der unterirdischen Kirche bei der Grotte der Allerseligsten Jungfrau von Lourdes am 24. März 1958, etwa sieben Monate bevor er nach dem Tode Pius XII. selbst als Papst Johannes XXIII. aus dem  Konklave hervorging und den Stuhl Petri bestieg:
Das neue Gotteshaus, das wir heute geweiht haben zur Anbetung des einen und dreieinigen Gottes, zur Verehrung der Mutter Jesu und unserer Mutter erfährt eine glückliche Ergänzung durch die Weihe an den Namen des hl. Pius X. (...),  den einige von uns noch gekannt, den sie mit eigenen Augen gesehen und dessen Stimme sie noch vernommen haben.

Zu diesen gehört auch der Kardinal, der heute zu Ihnen spricht, der die Weihe vorgenommen hat und der auf seinem Haupte noch heute die verehrungswürdigen Hände des Papstes fühlt, der ihn gesegnet hat. (...)

Da ist die Heiligkeit seines Lebens und seines Beispiels. Ein waches Bewusstsein der höchsten Verantwortung, weite und tiefe Schau der grundlegenden Fragen der menschlichen und christlichen Gesellschaft, eine Ausübung des Lehramtes im Geiste der Sanftmut und Demut Jesu, gleichzeitig aber auch ein klares und unerschütterliches Einstehen für die Wahrheit, für die Gerechtigkeit, für einen Frieden ohne Schwäche und ohne Kompromisse mit der Bereitschaft, Leiden, ja selbst den Tod zu ertragen: Das war der hl. Papst Pius X., wie er heute vor unseren Augen steht.

Pius X. war unablässig bemüht, der Welt den Sinn für das Übernatürliche wiederzugeben. Das Jahrhundert vor ihm war im Siegesgeschrei eines völligen Rationalismus untergegangen. Der Einfluß des Scientismus hatte versucht, und es war ihm auch teilweise gelungen, das religiöse Denken und die religiöse Hoffnung aus der Welt zu verbannen. Und dies so sehr, dass sich selbst die Christen der Gefahr dieser verführerischen Illusion nicht zu entziehen vermochten.

In den Methoden der wissenschaftlichen Forschung, in den falschen Ideen, die in die öffentliche Meinung, ja selbst in die Art zu reden und zu schreiben Eingang gefunden hatten, überall waren die Auswirkungen dieser Entstellung der reinen Lehre der Kirche zu verspüren.

Wenn schon die Christen Gefahr liefen, ohne es zu wissen, zu Rationalisten zu werden, was sollen wir dann von der Menge jener Gleichgültigen sagen, die mit der Kirche nur gelegentlich in Berührung kommen oder ihr gar ferne stehen?

So sehr wir auch heute nach 50 Jahren noch irrige Anschauungen und das Weiterbestehen geistiger Übelstände zu beklagen haben, so sehr wir auch feststellen müssen, dass der Geist der Finsternis auch heute noch alles einsetzt, um das Wiederaufleben der katholischen Aktivität zu verhindern, wobei dieser Einsatz zum Teil die schlimmsten Formen annimmt, so ist dieses Wiederaufleben doch eine unbestreitbare Tatsache.

Die erhabene Lehre Pius X. hat also den Sieg davongetragen. Wohl lebt der Scientismus noch unter verschiedenen Namen weiter und wir geben uns darüber keiner Täuschung hin, dass er so lange weiterleben wird, als der "Fürst dieser Welt" seine Bemühungen fortsetzen wird, um die Herrschaft über die Welt an sich zu reißen. Pius X. ist ihm offen entgegengetreten. Freilich flackert der Irrtum von Zeit zu Zeit wieder neu auf. Doch handelt es sich dabei eher um das rauchende Weiterglühen eines Balkens, den der Schutt eines niedergebrannten Hauses bedeckt.

Die edlen und tapferen Nachfolger Pius X., Benedikt XV., Pius XI. und Pius XII. sind den Spuren Pius X. mutig gefolgt; im Lichte seines Namens und seines Geistes.

Was aber sollen wir sagen, meine Brüder, über die neue Quelle von Gnaden und geistlichen Kräften, die wir dem Heiligen Vater Pius X. verdanken durch seine Förderung des Eucharistischen Kultes unter den Gläubigen, vor allem den unschuldigen Kindern?

Hat man nicht schon gesagt, dass erst die kommenden Generationen das Andenken Pius X. gebührend preisen und segnen werden für diese unschätzbaren Reichtümer an christlicher Tugend und apostolischem Eifer, die sich auf die breiten Straßen der ganzen Menschheit ergießen?

Was sollen wir sagen über die klare Formulierung der Lehre Jesu, genauer gesagt, eines Katechismus, der der Fassungskraft aller angepasst und dem Klerus vor allem zum Gebrauch in den Volksschulen in die Hand gegeben wurde, der aber auch eifrigen Laien als beste Form des Apostolates der katholischen Aktion dienen sollte?

Was sollen wir sagen zu dem kühnen Unternehmen einer Neuregelung des kirchlichen Rechtes im Verlaufe seines Pontifikates, das auf die Erneuerung des gesamten kirchlichen Lebens ausgerichtet war?

Was sollen wir sagen über die Planung und entschlossene Reform im Bereich der Liturgie, des kirchlichen Gesanges und der biblischen Studien, alles mit dem Ziel, dass die Kirche, die Braut Christi, vor der Welt in strahlender Schönheit, ohne Makel und Runzel dastehe?

Was sollen wir zu dem sagen, was die Großen dieser Welt, Politiker und Diplomaten, Wissenschaftler und Literaten, in Erstaunen versetzt hat: die Verteidigung der Rechte der Kirche auf ihre Freiheit gegenüber den Mächtigen und Hochmütigen, selbst um den Preis von Gefahren und Opfern?

Selbst die Stimmen jener, die ein Kompromiss befürworteten, um einige irdische Güter zu retten, in der irrigen Meinung, dadurch eine bessere Sicherung zu schaffen, sind heute verstummt. Und man hat erkannt, dass die Opfer, die damals auferlegt wurden, zu einer Quelle großer Segnungen geworden sind.

Das ist der Ruhm des schlichten Landpfarrers, des schlichten Bischofs und Kardinals, des schlichten Dieners der Diener Gottes, der Ruhm Pius X., dass er das Verlangen geweckt hat, es in der Erfüllung der großen Aufgaben den berühmten Vorgängern an Eifer gleichzutun, in jenen, die einmal seinen Platz einnehmen würden, jenen Platz, den er so ehrenvoll ausgefüllt hat. Er hat den breiten und lichtvollen Weg aufgezeigt, wie man dem römischen Papsttum inmitten der Bedrängnisse und Schwierigkeiten der Kirche, inmitten der Not der gesamten Welt in der Gegenwart Einfluß und Ansehen sichern kann.

Meine Herren, meine Brüder! Ein Name umschließt eine ganze Lehre, einen ganzen Schatz an erhabensten und wertvollsten Leitgedanken des menschlichen Lebens und der Geschichte, einen Aufruf zum edelsten Wettstreit zur Erreichung eines herrlichen Ideals, im Hinblick auf einen wahren Ruhm hienieden und auf die ewige Herrlichkeit des Himmels.

Wenn der Name, den wir auf die Front dieses Gotteshauses schreiben, der eines Heiligen von der Größe Pius X. ist, dann wird dieser Name selber zu einem Zeichen und zu einer Bürgschaft des Schutzes. (...)


aus: Johannes XXIII. - Erinnerungen eines Nuntius; Verlag Herder KG Freiburg im Breisgau AD 1965; S. 161-166

Angelo Giuseppe Roncalli, Johannes XXIII., (1881 - 1963) wurde am 27. April 2014 zusammen mit Johannes Paul II. (1920-2005) von Papst Franziskus heilig gesprochen.



Lesenswert: Eine Wegweisung für Wegweiser von Andreas Wollbold

 

Heilige Priester – gutes Volk.
Gute Priester – mittelmäßiges Volk.
Mittelmäßige Priester – laues Volk.




Die Erneuerung der Kirche und die Überwindung der Kirchen- und Glaubenskrise, in der wir uns seit Jahren und Jahrzehnten befinden, wird zu einem guten Teil davon abhängen, inwiefern sich Priester und Gläubige wieder darauf besinnen, der Forderung Gottes nachzukommen und sich um ein heiliges Leben zu mühen: "Wie er, der euch berufen hat, heilig ist, so soll auch euer ganzes Leben heilig werden. Denn es heißt in der Schrift: Seid heilig, denn ich bin heilig." (1 Petr 1,15.16/ Lev 19,1)

In diesem Sinne hat der Priester Andreas Wollbold eine "maßgeschneiderte Handreichung" (Dr. Guido Rodheudt) für Priester zusammengestellt, einen Leitfaden, eine Wegweisung hin zu einer fruchtbaren und tragenden Spiritualität im Leben des Priesters - wie auch eines jeden Gläubigen, der für sich ein solides Fundament für das geistliche Leben legen will.

Prof. Wollbold tut das an der Hand des heiligen Pfarrers von Ars, Jean-Marie Vianney (1786 - 1859), der von Papst Benedikt XVI. als priesterliches Vorbild und Patron für das von ihm ausgerufene "Jahr des Priesters" 2009/ 2010 erwählt und zuvor bereits im Jahre 1929 von Papst Pius XI. zum "Schutzheiligen aller Pfarrer der Welt" erklärt worden war.

Mit vielen Zitaten also des heiligen Pfarrers von Ars aber auch von anderen großen Seelenführern führt Prof. Wollbold zu ganz praktischen Ratschlägen für den Alltag, sei es - z. B. - die Pflege guter Lektüre, die Frage der Verwirklichung der täglichen Zelebration, die Einübung einer "Sakristeikultur" oder die Art und Weise des Gedenkens an den eigenen Weihetag. Altes und Neues holt der Münchner Pastoraltheologe aus dem großen Schatz der christlichen Spiritualität hervor um den Eifer für die Heiligkeit wieder zu entfachen.

Das Bändchen hat 125 Seiten, gegliedert in sieben Hauptkapitel und eine umfangreiche Bibliographie; das Vorwort stammt aus der Feder von Walter Kardinal Brandmüller.

Wegweisung für Wegweiser -
Reinigung und Erneuerung des priesterlichen Lebens
Exerzitien mit dem hl. Pfarrer von Ars
Mit einenm Vorwort von Walter Kardinal Brandmüller
UNA VOCE Edition Tremsbüttel 2014
ISBN: 978-3-926377-00-5
Preis 7,80 Euro 
Bestellmöglichkeit: UNA VOCE Shop
oder in jeder Buchhandlung


Aus dem Buch, Seite 42:
Fragen wir zuerst: Was ist denn überhaupt damit gemeint, wenn wir vom Streben nach Heiligkeit sprechen? Vielfach wird sie unbesehen mit Begeisterung, Leidenschaft oder einfach einem christlichen Optimismus gleichgesetzt. Aber das wäre ein weltliches Denken, denn gute Stimmung, Enthusiasmus und restlose Identifikation wünscht sich auch jeder Sportverein. Auf die Heiligkeit übertragen, würde es sie auf die Gefühlsebene verlegen, scholastisch gesprochen in den niederen Seelenteil anstatt in den höheren, geistigen, wo Vernunft und Wille liegen. Das Streben nach Heiligkeit ist aber nichts anderes als die klare Erkenntnis der Vernunft, dass allein Gott ihr Ziel sein kann, und die feste Entscheidung des Willens, sich dementsprechend zu verhalten. So sagt es der Herr schon: „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt“ (Mt 7,21).

Seite 52:
Selbsterkenntnis, mehr noch Arbeit an sich selbst, Christ sein zu üben (Askese), das ist das Fundament allen geistlichen Lebens. Nun gibt es das alte Sprichwort: „Qualis sacerdos, talis populus – wie der Priester, so das Volk.“ Ja, eine erfahrene Ordensschwester ging sogar einmal noch einen Schritt weiter: „Heilige Priester – gutes Volk. Gute Priester – mittelmäßiges Volk. Mittelmäßige Priester – laues Volk.“ Das heißt aber im Umkehrschluss: Eigene Askese ist die beste Seelsorge! Sie beginnt mit der Erkenntnis seiner selbst, der eigenen Würde als Bild Gottes: „Christ, erkenne deine Würde!“ (hl. Leo der Große). Diese Erkenntnis treibt den Willen an, sich dementsprechend zu formen. Dafür muss er lernen, gegen alles anzukämpfen, was das Bild Gottes entstellt und diese Würde mit Füßen getreten hat...


Weitere Infos auf der Website der UNA VOCE Deutschland.

Dienstag, 3. Juni 2014

Gebet um gute Priester


O Gott, gib zu deiner größeren Ehre allen deinen Priestern
  • den Glauben des heiligen Petrus,
  • die Liebe des heiligen Paulus,
  • die Erleuchtungen des heiligen Augustinus,
  • den Eifer des heiligen Karl Borromäus,
  • die Frömmigkeit des heiligen Bernhard,
  • den evangelischen Freimut des heiligen Ambrosius,
  • die Sanftmut des heiligen Franz von Sales,
  • die Demut des heiligen  Vinzenz von Paul.
Möge Gott der Anfang und das Ende aller ihrer Handlungen sein, damit sie, nachdem sie ihr Leben der Leitung ihrer Brüder und Schwestern auf dem Wege der Gerechtigkeit gewidmet haben, die herrliche Krone erhalten, die Gott für seine würdigen Diener bereit hält. Amen.

Gebet von Schwester Rosa, Ord. Praem. (+ 1882)


Montag, 2. Juni 2014

Kurienerzbischof Guido Pozzo in Maria Vesperbild

Nachdem S. E. Erzbischof Pozzo am vergangenen Samstag (Fest Maria Königin) im Marienmünster zu Lindau am Bodensee zehn Männer zu Diakonen geweiht hatte (Bilder dazu s. hier), pilgerte er weiter zum schwäbischen Marienwallfahrtsort Maria Vesperbild. Dort wurde er von seinem ehemaligen Studienfreund und dortigem Wallfahrtsdirektor Prälat Dr. Wilhelm Imkamp willkommen geheißen.

Der in der päpstlichen Kurie in Rom tätige Erzbischof war bereits einige Male in Maria Vesperbild, gestern jedoch zum ersten Mal seit seiner Bischofsweihe im November des Jahres 2012. Unter anderem zelebrierte er am Sonntagnachmittag  die heilige Messe in der außerordentlichen Form des römischen Ritus.

Erzbischof Pozzo während des von Prälat Imkamp 
zelebrierten Pilgeramtes am Sonntagvormittag








 ... bei der heiligen Messe am Nachmittag






Weitere Bilder vom Besuch S. E. Erzbischof Guido Pozzo in Maria Vesperbild: 
 



(Fotos von und mit Dank an Kaplan Christoph Banacki von hier)

Prof. Hubert Gindert am 3. Juni 2014 in München

Morgen, Dienstag, den 03. Juni 2014, spricht Prof. Dr. Hubert Gindert in München über das Thema  

"Die Kirche Christi hat immer Zukunft"
 (Robert Spaemann)

Veranstalter ist die Aktionsgemeinschaft von Katholiken (AGK) in der Erzdiözese München-Freising e. V.  Diese ist Mitglied im Forum Deutscher Katholiken (FDK), dessen  erster Vorsitzender und Sprecher Prof. Gindert ist.

Der Vortrag beginnt um 18:00 Uhr im Hansa-Haus München, Briennerstr. 39.

Das Hansa-Haus befindet sich etwa 12 Geh-Minuten entfernt vom Hauptbahnhof München und ist von dort auch mit der U-Bahn (U2 oder der U8 Richtung Feldmoching) gut zu erreichen. Weitere Informationen auf der Website des Hansa-Hauses.

Infos zur Veranstaltung unter Tel. 089-605732 oder Hans.Schwanzl(at)t-online.de


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Sonntag, 1. Juni 2014

Bilder: Diakonatsweihe Lindau am Fest Maria Königin, 31. Mai 2014

Gestern, am Fest Maria Königin, wurden im Marienmünster zu Lindau zehn Subdiakone zu Diakonen - neun für die Petrusbruderschaft und einen für eine schottische Diözese - geweiht. Es war eine wunderbare, erhebende Liturgie. Weihespender war S. E.Erzbischof Guido Pozzo, Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei und u. a. Konsultor der Kongregation für die Glaubenslehre.

Vor Beginn der Weihezeremonie wandte sich der Pfarrer des Lindauer Münsters, Georg Alois Oblinger, mit einem Grußwort in deutscher und französischer Sprache an die Anwesenden bevor er selbst an der Zeremonie teilnahm. Beides ist nicht selbstverständlich, wird doch die außerordentliche Form des römischen Ritus in vielen Bistümern noch immer stiefmütterlich behandelt - ganz gegen den Willen der letzten Päpste, die dem Usus antiquior, der älteren Form der heiligen Messe, zuletzt durch das Motu proprium Summorum pontificum im Jahr 2007 einen festen Platz neben der ordentlichen Form des römischen Ritus ("neue Messe") eingeräumt und die Bischöfe der ganzen Welt um großzügige Unterstützung der Messe im klassischen Ritus gebeten hatten.

 Hier einige Bilder:




















































Mehr Fotos von den Diakonatsweihen am 31. 05.2014
gibt es hier auf dem Blog der FSSP Wigratzbad

und noch mehr hier via flickr!


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Rosensonntag



Lesung zum 6. Sonntag nach Ostern:

Geliebte! Seid klug und wachsam im Gebet! Vor allem haltet fest an der Liebe zueinander; denn die Liebe deckt viele Sünden zu. Seid untereinander gastfreundlich, ohne zu murren. Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat. Wer redet, der rede mit den Worten, die Gott ihm gibt; wer dient, der diene aus der Kraft, die Gott verleiht. So wird in allem Gott verherrlicht durch Jesus Christus. (1. Petr 4,7-11)


Evangelium zum 6. Sonntag nach Ostern:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: "Wenn aber der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen. Und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr von Anfang an bei mir seid. Das habe ich euch gesagt, damit ihr keinen Anstoß nehmt. Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen, ja es kommt die Stunde, in der jeder, der euch tötet, meint, Gott einen heiligen Dienst zu leisten. Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben. Ich habe es euch gesagt, damit ihr, wenn deren Stunde kommt, euch an meine Worte erinnert."(Joh 15,26.27; 16,1-4a)



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