Donnerstag, 5. September 2013

Um Frieden



Laut erschalle der Schrei nach Frieden über die ganze Erde!

Twitterbotschaft von Papst Franziskus vom 05.09.2013



Papst Franziskus ruft zu Gebet und Fasten für den Frieden auf

 

Maria, Königin des Friedens, bitte für uns!

 

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Mittwoch, 4. September 2013

Resolution des "Forums Deutscher Katholiken" (FDK) zum Thema "Gender Mainstreaming"

Die Teilnehmer des Augsburger Kongresses "Freude am Glauben" haben am 31.08.2013 folgende, von Gabriele Kuby verfasste Resolution verabschiedet: 


Gender – eine Bedrohung für Familie, Gesellschaft und Kultur 

„Gender Mainstreaming“ ist eine politische Strategie der Vereinten Nationen (UN), der Europäischen Union (EU), vieler Regierungen und globaler Organisationen. Seit 1999 ist Gender Mainstreaming Leitprinzip und Querschnittsaufgabe der Politik, ohne dass es je eine öffentliche Debatte im Parlament gegeben hätte. Das neue Fach „Gender-Studies“ hat sich an den Universitäten fest etabliert und fordert von der heutigen akademischen Nachwuchsgeneration zunehmend ideologische Gefolgschaft.

Der politisch instrumentalisierte Kunstbegriff „Gender“ soll das „soziale Geschlecht“ bezeichnen, welches mit dem biologischen Geschlecht übereinstimmen kann oder auch nicht. Durch die „Dekonstruktion“ und „Vervielfältigung“ der vorgegebenen bipolaren Geschlechterordnung soll die „Geschlechterhierachie“, also die tatsächliche oder vermeintliche Herrschaft des Mannes über die Frau, durch gesellschaftsverändernde Strategien gebrochen werden. Darüber hinaus soll jede „sexuelle Identität“ (lesbisch, schwul, bi- und transsexuell) als gleichwertig akzeptiert und rechtlich mit der Heterosexualität gleichgestellt werden.

Das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur rückwirkenden Ausweitung des Ehegattensplittings auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften und die sogenannte „Orientierungshilfe“ der EKD zeigen, wie weit der zersetzende Einfluss dieser Ideologie bereits in die Gesellschaft eingedrungen ist.

Der im Grundgesetz vorgeschriebene „besondere staatliche Schutz von Ehe und Familie“ (Art.6,2) ist nicht mehr gegeben. Jede moralische Unterscheidung wird als „Diskriminierung“ angeklagt und zunehmend durch neu erfundene strafrechtliche Tatbestände wie „Homophobie“ und „Hassrede“ juristisch geahndet.

Die Teilnehmer des Kongresses Freude am Glauben sehen in der Politik des Gender Mainstreaming eine Bedrohung für Familie, Gesellschaft und Kultur, welche mit der Verpflichtung des Staates zur Förderung des Gemeinwohls nicht vereinbar ist. Die Familie wird dadurch weiter geschwächt, die demographische Krise verstärkt und die Lebensgrundlagen der kommenden Generationen untergraben.

Durch die Eliminierung des Leitbildes von Ehe und Familie und die aktive Sexualisierung der Kinder und Jugendlichen durch die obligatorische Sexualpädagogik in Kindergarten und Schule werden die Glaubensweitergabe und die Erziehung zu einer christlichen Lebensführung überaus erschwert, wenn nicht unmöglich gemacht.

Wir fordern, dass die staatliche Förderung von Gender-Mainstreaming und die Indoktrination der Kinder und Jugendlichen beendet wird und sich insbesondere die Kirchen der Auflösung von Ehe und Familie mit allen Mitteln widersetzen.

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Weiteres zum Thema "Gender mainstreaming":

Buchempfehlungen:

Manfred Spreng - Harald Seubert (Hrsg. Andreas Späth):
Vergewaltigung der menschlichen Identität - Über die Irrtümer der Gender-Ideologie
ISBN 978-3-9814303-5-6


Gabriele Kuby
Die globale sexuelle Revolution - Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit
Leseprobe
Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Robert Spaemann
ISBN 978-3-86357-032-3

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Dienstag, 3. September 2013

Nachlese zum Augsburger Kongress "Freude am Glauben"

Barbara Wenz
Die freie Journalistin, Buchautorin und Bloggerin Barbara Wenz (Elsa's Nacht(b)revier) hat bei den Vorträgen des Kongresses "Freude am Glauben", der am vergangenen Wochenende vom 30.08.-01.09.2013 in Augsburg stattfand, fleißig mitgeschrieben und zusammengefasst. Hier die Ergebnisse, die auf die Texte im Wortlaut neugierig machen:


Ort und Termin für das nächste Jahr stehen bereits fest: Im Jahr 2014 findet der Kongress “Freude am Glauben” vom 25. - 27.7. in Fulda statt.


Weitere Berichte vom Kongress:

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Pietro Parolin: Zum richtigen Verständnis von Religionsfreiheit

Am 1. September 2013 ernannte Papst Franziskus den bisherigen  Nuntius des Hl. Stuhls in Venezuela, Pietro Parolin (58), zum neuen vatikanischen Staatssekretär und damit zum Nachfolger von Tarcisio Kardinal Bertone (78).

In einem Vortrag bei der Tagung der Katholischen Akademie, die vom 4. bis zum 7. Oktober 2007 an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom stattfand, sprach Pietro Parolin über den "Stellenwert der Religionsfreiheit aus Sicht der katholischen Kirche". Unter anderem sagte er:
[...D]ie Globalisierung berechtigt nicht dazu, die Frage der Wahrheit in religiösen Dingen beiseite zu schieben und zwar aus dem Grund, dass die Würde des Menschen gewahrt bleiben muss, auf der die religiöse Freiheit ja gründet. Wie jede Freiheit ist die Religionsfreiheit ja auch kein Selbstzweck, sondern sie richtet sich an der Wahrheit aus. Der Mensch kann sich bei den wichtigen Dingen nicht damit zufrieden geben, "als Blinder geboren" zu sein. Die Abkehr von der - auch religiösen - Wahrheit kann nie endgültig sein. Wenn man ein verantwortungsbewusstes Leben führen will, so wird man nicht umhin können, nach der Wahrheit zu suchen, nach der Wahrheit über sich selbst und, als Endzweck des Daseins, nach der Wahrheit über Gott. Das Recht auf Religionsfreiheit bedingt somit die Pflicht, nach der Wahrheit über Gott zu suchen, ohne Zwang und ohne Vorurteile.

Was nicht ohne Folgen für den interreligiösen Dialog bleiben kann, der in der globalisierten Gesellschaft ziemlich aktuell ist. Dieser Dialog wird sehr oft von den unterschiedlichsten Behörden gefördert, die ab und zu den Eindruck erwecken, als ob sie sich davon eine Angleichung der verschiedenen Religionen erhofften oder dass man wenigstens die Unterschiede zwischen ihnen verwischen könnte, um so die schwelenden Konflikte zu beseitigen und die nun schon fanatische Suche nach der Wahrheit zu überwinden. Die Religionen dürfen allerdings bei einem Zusammentreffen nicht auf die Wahrheit verzichten, sondern sie müssen versuchen, diese zu vertiefen. Der Relativismus vereint keineswegs. Der reine Pragmatismus auch nicht. Der Verzicht auf die Wahrheit und auf seine Überzeugung erhebt den Menschen nicht und nähert sie auch nicht einander an, sondern lässt ihn im Bereich des Kalküls und des Egoismus, wodurch er seiner Größe verlustig geht. (weiter)



Pietro Parolin: Der Stellenwert der Religionsfreiheit aus Sicht der katholischen Kirche (Vortrag bei der Tagung der Katholischen Akademie, die vom 4. bis zum 7. Oktober 2007 an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom stattfand); dokumentiert in der Zeitschrift der Katholischen Akademie in Bayern 'zur debatte', 1/2008, S. 6f; zitiert nach "con-spiration" - Hilfreiche Texte


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Montag, 2. September 2013

Papst Franziskus ruft zu Gebet und Fasten für den Frieden auf

Am 7. September soll nach dem Wunsch des Hl. Vaters Franziskus weltweit ein Fast- und Gebetstag für den Frieden in der Welt, insbesondere für den Frieden in Syrien, begangen werden.

Der Papst sagte beim Angelus am 01.09.2013:
"Heute, liebe Brüder und Schwestern, möchte ich mir den Schrei zu eigen machen, der von jedem Winkel der Erde, von jedem Volk, aus dem Herzen eines jeden und von der einen großen Menschheitsfamilie mit immer größerer Ängstlichkeit aufsteigt. Es ist der Schrei nach Frieden. Es ist der Schrei, der laut ruft: Wir wollen eine friedliche Welt; wir wollen Männer und Frauen des Friedens sein; wir wollen, dass in dieser unserer Weltgemeinschaft, die durch Spaltungen und Konflikte zerrissen ist, der Friede aufbreche und nie wieder Krieg sei! Nie wieder Krieg! Der Friede ist ein zu kostbares Gut, als dass er nicht gefördert und geschützt werden müsste. (...)

Der Schrei nach Frieden erhebe sich laut, auf dass er die Herzen aller erreiche; auf dass alle die Waffen niederlegen und sich leiten lassen von der Sehnsucht nach Frieden.

Deshalb, liebe Brüder und Schwestern, habe ich beschlossen, für die gesamte Kirche am kommenden 7. September, Vigil des Festes der Geburt Marias, der Königin des Friedens, einen Tag des Fastens und Betens für den Frieden in Syrien, im Nahen Osten und in der ganzen Welt anzusetzen. Ich lade ebenso die Brüder und Schwestern aller christlicher Konfessionen, die Mitglieder der anderen Religionen und die Menschen guten Willens dazu ein, sich dieser Initiative in einer Weise, die ihnen geeignet erscheint, anzuschließen.

Am 7. September werden wir uns hier auf dem Petersplatz von 19.00 Uhr bis 24.00 Uhr im Gebet und im Geist der Buße versammeln, um von Gott diese große Gabe für die geliebte syrische Nation und für alle Situationen von Konflikten und Gewalt in der Welt zu erbitten. Die Menschheit hat es nötig, Gesten des Friedens zu sehen und Worte der Hoffnung und des Friedens zu hören! Ich rufe alle Teilkirchen auf, dass sie nicht nur diesen Tag des Fastens begehen, sondern auch eine liturgische Feier in dieser Intention organisieren."


Papst Franziskus am 1. September 2013 beim sonntäglichen Angelusgebet auf dem Petersplatz in Rom



Papst Benedikt XVI.: Botschaft zum Weltfriedenstag am 1. Januar 2013: Selig, die Frieden stiften


Maria, Königin des Friedens, bitte für uns!


Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden den Menschen, die guten Willens sind...


Beten wir für den Frieden:
Frieden in der Welt und Frieden in den Herzen!

Twitterbotschaft (01.09.2013) von Papst Franziskus




Sonntag, 1. September 2013

Solange wir noch Zeit haben...



Solange wir noch Zeit haben, lasst uns allen Gutes tun, vorzüglich aber den Glaubensgenossen. 

(aus der Lesung zum 15. Sonntag nach Pfingsten; Gal 6,10)



Foto: Westpark Müchen; © FW

Kongress "Freude am Glauben" - Programm 3. Tag

Damit der Glaube neu erstrahlt (Benedikt XVI.)

Sonntag, 1. September 2013


08:00 Uhr Morgenlob

Kongresshalle

08:30 Uhr Prälat Prof. Dr. Lothar Roos

"Das 'Hineinstrahlen' des Evangeliums in 'Handel und Wandel' der Menschen"

09:15 Uhr Pause

09:30 Uhr "Wie können wir den Glauben weitergeben?"

Podiumsgespräch
Moderation: Peter Winnemöller
Teilnehmer:
Birgit Kerz
, Religionslehrerin
Alipius Müller CanReg, Augustiner Chorherr und Pfarrer
Thomas Jittenmeier, Nightfever
Hedwig von Beverfoerde
Bernhard Meuser, Geschäftsführer St. Ulrich Verlag GmbH

11:00 Uhr Pause

11:20 Uhr Prof. Dr. Werner Münch, Ministerpräsident a. D.

"Den Glauben mutig bekennen!"

12:00 Uhr Prof. Dr. Hubert Gindert

Schlusswort


weitere Informationen: bitte hier klicken! 


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