Sonntag, 4. August 2013

Heilige Maria, Muttergottes, bitte für uns!

 Euch allen einen gesegneten Sonntag!




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Samstag, 3. August 2013

Mons. Guido Pozzo wieder zum Sekretär der Kommission "Ecclesia Dei" ernannt

Der Vatikan gab heute (03.08.2013) bekannt, dass Kurienerzbischof Guido Pozzo (wieder) zum Sekretär der Kommission "Ecclesia Dei" ernannt wurde. Die Kommission, die für die Gemeinschaften und Gläubigen, die sich dem Vetus Ordo, der älteren Form des Römischen Ritus, verbunden fühlen, zuständig ist, untersteht der Glaubenskongrgation.

Pozzo war bereits von 2009 - 2012 Sekretär der Kommission und seitdem Leiter des Päpstlichen Almosenamtes. Nun kehrt er auf seinen Posten zurück, der seit seiner Versetzung unbesetzt geblieben war. Präsident von "Ecclesia Dei" ist S.E. Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, Vize-Präsident ist S.E. Mons. Joseph Augustine Di Noia.
 
weitere Info: via kath.net

Vortrag von Mons. Guido Pozzo am 02.07.2010 in Wigratzbad:

Glasklar und eindeutig: Papst Franziskus zur Frage der Ordination von Frauen

Schon 1994 bestätigte Papst Johannes Paul II. definitiv die Lehre der Kirche, dass die Weihe zum sakramentalen Priesteramt Männern vorbehalten ist und die Kirche keinerlei Vollmacht habe, Frauen zu weihen (s. Ordinatio sacerdotalis) und beendete damit die Diskussion um die Frauenweihe.

Das eine Weihesakrament gliedert sich in drei Stufen: nämlich die Weihe zum Bischof, zum Priester und zum Diakon. Daher ist mit der Unmöglichkeit der Weihe von Frauen zum Priesteramt auch die Unmöglichkeit einer Diakonenweihe (im Sinne des Sakramentes) verbunden. Dennoch gab es manche Personen, die immer wieder gegen Tradition und Lehramt das Unabänderliche von der Kirche forderten.

So sah sich auch Papst Franziskus wieder einmal genötigt, die Lehre der Kirche zu bestätigen. Auf die Frage nach einer Ordination für Frauen sagte er:

"Und mit Bezug auf die Ordination von Frauen hat die Kirche gesprochen und sagt: "Nein". Das sagte Johannes Paul II., aber mit einer endgültigen Formulierung."

("E, con riferimento all’ordinazione delle donne, la Chiesa ha parlato e dice: “No”. L’ha detto Giovanni Paolo II, ma con una formulazione definitiva.")

Papst Franziskus am 28.07.2013 während der Pressekonferenz auf dem Rückflug vom Weltjugendtag in Rio de Janeiro 



Linkliste zum Thema "Zulassung von Frauen zum sakramentalen Priestertum"


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Ferienzeit - Reisezeit

„Museumswärter“

Von P. Bernward Deneke FSSP, Wigratzbad

Siena! Mein Wunsch, die gotische Stadt in der Toskana wiederzusehen, war lebhaft: die halbrunde Piazza del Campo, überragt vom riesenhaften Turm des Stadtpalastes (der, wie so viele Gebäude in Siena, die Inschrift „IHS“ trägt), die Dominikanerkirche mit dem Haupt der heiligen Katharina, vor allem aber die Kathedrale, dieses Wunderwerk aus schwarzem und weißem Marmor. Schon beim ersten Besuch, viele Jahre zuvor, hatte sie mich fasziniert wie nur wenige andere Kirchen. 

Als ich mich ihr näherte und staunend die mit Skulpturen übersäte Fassade der Westfront betrachtete, bemerkte ich auch die langen Menschenschlangen, die sich am Portal gebildet hatten, maß ihnen aber noch keine Bedeutung bei. In der Urlaubszeit ist der Andrang an solchen Stätten nun einmal erheblich. Doch dann wurde ich bald der Tatsache gewahr, dass nicht das hohe Personenaufkommen selbst, sondern etwas anderes die Schuld an der Stauung trug: Zum Eintritt in das Gotteshaus muss inzwischen an einer nahegelegenen Verkaufsstelle ein Billet erworben und dann im Eingang des Domes gelöst werden. Man empfiehlt sehr eindringlich die All-Inclusive-Tickets (Preis: 10 Euro), mit denen man außerdem auch das Baptisterium, die Krypta, das Dommuseum und das Oratorium des heiligen Bernhardin besuchen sowie einen Panoramaweg auf den Gemäuern der Kathedrale begehen kann. 

Das ist wirklich nicht teuer im Vergleich zu anderen Besichtigungen. Wer beispielsweise die imposante Kuppel der protestantischen Frauenkirche zu Dresden besteigen will, muss allein dafür 8 Euro bezahlen! Aber genau hier liegt das Problem: Der Rund- und Ausblick auf eine sehenswerte Stadt ist ebenso wie die Gemälde- und Skulpturensammlung eines Museums oder der Prunksaal eines Schlosses ein echtes touristisches Ziel, während es sich bei einer katholischen Kirche in erster Linie um ein Heiligtum der Gegenwart Gottes handelt, erbaut für den Opferkult des Neuen Bundes und für die persönliche Begegnung gläubiger Christen mit ihrem Herrn. 

Diesen Charakter nun hat die Kathedrale von Siena – zumindest in den Zeiten des sommerlichen Massenandranges – verloren. Begibt man sich vor den Seitenaltar mit dem Tabernakel („Zutritt reserviert für Beter“ – immerhin!), so fühlt man sich unter den Blicken der herumlaufenden, ungeniert miteinander redenden und unablässig photographierenden Touristen wie jemand, der in einem Kunstmuseum vor einem religiösen Bild kniend seine Andacht verrichten wollte. Wer würde diesen Menschen nicht für einen wunderlichen, überfrommen Exoten halten, der allenfalls eines halb belustigten, halb bemitleidenden Blickes wert ist! 

Man fragt sich, was geschehen ist, dass sich gläubige Katholiken inzwischen in einer Domkirche wie Fremdlinge vorkommen. Wer trägt die Verantwortung dafür? Es drängt sich mir ein Wort auf: „Museumswärter“. Damit hat es seine eigene Bewandtnis. Denn wiederholt wurde dieser Ausdruck benutzt, Priester und Laien, die sich für die traditionelle Liturgie der Römischen Kirche einsetzen, zu verunglimpfen. Der Vorwurf lautete: „Ihr hütet eure Schätze und achtet streng darauf, dass sich ihnen niemand nahe, sie gar anrühre. Doch diese Dinge sind samt und sonders veraltet, sie taugen nicht mehr für den Menschen von heute. Daher solltet ihr euch endlich den wahren Bedürfnissen der Gegenwart zuwenden und den Krimskrams von früher hinter euch lassen. Sonst seid ihr nicht missionarisch, apostolisch, pastoral, sondern nur Museumswärter!“ 

Mir stellt sich angesichts von Kirchen, für deren Besuch man Eintritt bezahlen muss und in denen der Beter eine Ausnahmeerscheinung darstellt, die Frage, wer es denn nun wirklich verdient, „Museumswärter“ genannt zu werden. Etwa diejenigen, die aus Gründen des Glaubens und der Ehrfurcht die überlieferte Liturgie feiern und damit eine Quelle erschließen, die schon unzählige Menschen geheiligt hat; und die dazu auch die Schätze der Vorzeit (Altäre, Gewänder, sakrale Gerätschaften) wieder ihrem bestimmungsgemäßen Gebrauch zuführen? Oder nicht doch vielmehr diejenigen, welche die Kirchen in der Urlaubssaison dem gewöhnlichen Beter verschließen und nur dem zahlenden Touristen öffnen; die aus den zur Ehre Gottes geschaffenen Kunstwerken Museumsstücke machen und so das prächtige Menschenwerk ins Zentrum rücken, das heiligste Sakrament aber, das Werk Gottes ohnegleichen, in einer verlorenen Nische verschwinden lassen? 

Der Besuch der Kathedrale von Siena jedenfalls hinterließ einen faden Nachgeschmack. Beinahe wähnt man sich schuldig, das Treiben der kirchlichen Museumswärter unterstützt zu haben. Und da ja heutzutage zeitgemäße Schriftübertragungen im Trend liegen, hier meine aktualisierte Form von Mt 21,13: „Es steht geschrieben: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein. Ihr aber habt es zu einem Museum gemacht!“




 Hinweise:
- mit freundlicher Genehmigung des Verfassers
- der Beitrag erschien bereits im Schweizerischen Katholischen Sonntagsblatt (SKS)


Freitag, 2. August 2013

Schriften von Alfons Maria von Liguori - kostenlos bei apostolat.de

Heute feiert die Kirche das Fest des hl. Bischofs, Bekenners und Kirchenlehrers Alfons Maria von Liguori. Der Heilige wurde 1696 in Neapel geboren und starb im Jahre 1787 zu Pagani in Italien. Schon als 16-Jähriger erlangte er den juristischen Doktortitel, 1726 wurde er zum Priester geweiht und gründete 1732 die Priesterkongregation "des allerheiligsten Erlösers" (Redemptoristen), um den Armen und Verlassenen die Frohe Botschaft zu verkünden. 1762 wurde er Bischof von S. Agata de Goti. Alfons widmete sich mit größtem Eifer und Erfolg dem Studium der Moral; vor allem seiner diesbezüglichen Schriften wegen wurde er 1871 zum Kirchenlehrer ernannt und 1950 zum Patron der Beichtväter und Moraltheologen.

Pater Engelbert Recktenwald FSSP (kath-info.de) hat mehrere Kleinschriften mit Texten des Kirchenlehrers herausgegeben. Diese Schriften - und weitere - können kostenlos und auch in größeren Mengen - z. B. für Jugendgruppen oder Gebetskreise -  über die Internetseite apostolat.de bestellt werden.



Alfons Maria. von Liguori
Die Liebe zu Jesus Christus
Herausgeber.: P. Engelbert Recktenwald
 Alfons Maria von Liguori









Die Macht des Gebetes
Lins-Verlag Feldkirch
80 Seiten, A 6










Alfons Maria von Liguori
Elemente einer Spiritualität der Liebe












Alfons Maria von Liguori
Lebensordnung eines Christen
herausgegeben vom Priesterseminar St. Petrus
64 Seiten, A 6









Alfons Maria von Liguori
Der Wille Gottes - Von der Vereinigung unseres Willens mit dem Willen Gottes
Das Herzstück der spirituellen Lehre des großen Heiligen und Kirchenlehrers
Miriam Verlag Jestetten





Alle Bücher auf Spendenbasis zu beziehen über apostolat.de oder direkt bei P. Recktenwald: bestellung(at)apostolat.de








Alfons Maria von Liguori
Die Herrlichkeiten Mariae
(nicht kostenlos)

Kraft, Trost und Stärkung aus der Anbetung des eucharistischen Christus

aus der Enzyklika "Ecclesia de Eucharistia" von Papst Johannes Paul II. (17.04.2003):

Der Kult, welcher der Eucharistie außerhalb der Messe erwiesen wird, hat einen unschätzbaren Wert im Leben der Kirche. Dieser Kult ist eng mit der Feier des eucharistischen Opfers verbunden. Die Gegenwart Christi unter den heiligen Gestalten, die nach der Messe aufbewahrt werden – eine Gegenwart, die so lange andauert, wie die Gestalten von Brot und Wein Bestand haben (1) –, kommt von der Feier des Opfers her und bereitet auf die sakramentale und die geistliche Kommunion vor.(2)

Es obliegt den Hirten, zur Pflege des eucharistischen Kultes zu ermutigen, auch durch ihr persönliches Zeugnis, insbesondere zur Aussetzung des Allerheiligsten sowie zum anbetenden Verweilen vor Christus, der unter den eucharistischen Gestalten gegenwärtig ist.(3)

Es ist schön, bei ihm zu verweilen und wie der Lieblingsjünger, der sich an seine Brust lehnte (vgl. Joh 13, 25), von der unendlichen Liebe seines Herzens berührt zu werden. Wenn sich das Christentum in unserer Zeit vor allem durch die »Kunst des Gebetes« (4) auszeichnen soll, wie könnte man dann nicht ein erneuertes Verlangen spüren, lange im geistlichen Zwiegespräch, in stiller Anbetung, in einer Haltung der Liebe bei Christus zu verweilen, der im Allerheiligsten gegenwärtig ist? Wie oft, meine lieben Brüder und Schwestern, habe ich diese Erfahrung gemacht, und daraus Kraft, Trost und Stärkung geschöpft!

Von dieser Praxis, die das Lehramt wiederholt gelobt und empfohlen hat (5), geben uns zahlreiche Heilige ein Beispiel. In besonderer Weise zeichnete sich darin der heilige Alfons von Liguori aus, der schrieb: »Unter allen Frömmigkeitsformen ist die Anbetung des eucharistischen Christus die erste nach den Sakramenten; sie ist Gott am liebsten und uns am nützlichsten«. (6) Die Eucharistie ist ein unermeßlicher Schatz: Nicht nur ihre Feier, sondern auch das Verweilen vor ihr außerhalb der Messe gestattet uns, an der Quelle der Gnade zu schöpfen.


(1)  Vgl. Konzil von Trient, 13. Sitzung, Dekret über das Sakrament der Eucharistie, Kan. 4: DH 1654. 
(2) Vgl. Rituale Romanum: De sacra communione et de cultu mysterii eucharistici extra Missam, 36 (n. 80).
(3) Vgl. ebd., 38-39 (nn. 86-90).
(4) Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben Novo millennio ineunte (6. Januar 2001), 32: AAS 93 (2001), 288.
(5) »Außerdem sollen sie [die Gläubigen] es nicht unterlassen, das heiligste Sakrament, das an einem bevorzugten Ort und mit größter Ehrfurcht den liturgischen Gesetzen entsprechend in den Kirchen aufzubewahren ist, tagsüber zu besuchen. Ein solcher Besuch ist ein Beweis der Dankbarkeit und ein Zeichen der Liebe wie der schuldigen Verehrung gegenüber Christus dem Herrn, der hier gegenwärtig ist«: Paul VI., Enzyklika Mysterium Fidei (3.September 1965): AAS 57 (1965), 771. 
(6)  Visite al SS. Sacramento ed a Maria Santissima, Introduzione: Opere ascetiche, Avellino 2000, p. 295.


 Heiliger Alfons Maria von Liguori, bitte für uns!



Donnerstag, 1. August 2013

Erfrischend...



Papst Franziskus beim Weltjugendtag: "Seid keine Spießer, seid katholisch!" - oder: Zwischen Papst Franziskus und Prälat Imkamp passt kein Blatt Papier

Während der Ansprache zur Gebetsvigil des Weltjugendtages rief Papst Franziskus am Abend des 27.07.2013 den 600 000 jugendlichen Zuhörern zu:

"Ich weiß, dass ihr guter Boden sein wollt, wirklich Christen, keine Teilzeit-Christen, keine „Spießer“-Christen, die die Nase hoch tragen, so dass sie als Christen erscheinen und im Innern überhaupt nichts tun; keine Fassaden-Christen, diese Christen, die „purer Augenschein“ sind, sondern authentische Christen. Ich weiß, dass ihr nicht in einer haltlosen Freiheit leben wollt, die sich von den Moden und Interessen des Augenblicks treiben lässt. Ich weiß, dass ihr das Große wollt, endgültige Entscheidungen, die vollen Sinn geben."


Dieselbe Botschaft vermittelt auch Prälat Imkamp, Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild, (nicht nur) mit seinem neuesten Buch, das seit gut einem Monat im Handel ist und nun bereits in zweiter Aufklage vorliegt. Der Titel des Aufrufs zur Neuevangelisierung: "Sei kein Spießer, sei katholisch!"

Man sieht also: Zwischen Papst Franziskus und Prälat Imkamp passt kein Blatt Papier.




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