Montag, 17. Februar 2014

Birgit Kelle am 17.Februar 2014 um 19:30 Uhr beim Herzogenrather Montagsgespräch

Heuet Abend um 19:30 Uhr ist die freie Journalistin und Bestsellerautorin Birgit Kelle zu Gast bei den "Montagsgesprächen" in Herzogenrath. Auf Einladung von Pfarrer Guido Rodheudt, Initiator der Herzogenrather Montagsgespräche, wird die engagierte Mutter zum Thema "Wider den Gleichheitswahn - Plädoyer für einen femininen Feminismus" sprechen.




Birgit Kelle
Wider den Gleichheitswahn -
Plädoyer für einen femininen Feminismus


Mit ihrem jüngsten Buch „Dann mach doch die Bluse zu. Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn“ leistete sie einen unerwarteten Beitrag zur Gleichstellungsdebatte anlässlich des „Brüderle-Skandals“. Denn jenseits der üblichen Diskussion über Frauenquote und die Gleichstellung von Mann und Frau wird der eigentliche Skandal leicht übersehen: dass diejenigen Frauen, die zu Hause bleiben und Kinder erziehen, die Dummen sind. Warum drückt man ihnen dafür parteiübergreifend den „Heimchen-am Herd-Stempel“ auf? Für Birgit Kelle liegt darin „der wahre Sexismus unserer Zeit“! Die freie Journalistin, Jahrgang 1975, ist Vorstandsmitglied des EU-Dachverbandes „New Women For Europe“ mit Beraterstatus am Europäischen Parlament. Als Vorsitzende des Vereins „Frau 2000plus“ tritt sie für einen neuen Feminismus abseits von Gender Mainstreaming und Quoten ein. Kelle ist verheiratet und Mutter von vier Kindern.



Die HERZOGENRATHER MONTAGSGESPRÄCHE beginnen um 19.30 Uhr im großen Saal des Pfarrzentrums St. Gertrud (Ecke Erkensstraße / Schütz-von-Rode-Straße). Im Anschluß sind alle zu einem Ausklang bei Getränken und einem kleinen Imbiß eingeladen. Der Eintritt ist frei! Parkmöglichkeiten in der Nähe des Pfarrzentrums bestehen auf dem Kirchplatz von St. Gertrud (Afdener Straße 31) und auf dem Parkplatz Bergerstraße. Vor der Veranstaltung besteht um 18.30 Uhr Gelegenheit zur Teilnahme an der Hl. Messe im Tridentinischen Ritus mit Gregorianischem Choral in St. Marien (Kleikstraße 58). Aktuelle Infos unter: 02406 / 7095 oder www.montagsgespraeche.de



Programm der Herzogenrather Montagsgespräche für das Jahr 2014




Siehe auch:

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Kommentare:

  1. Da auch aktuell immer wieder Sympathisanten von Pegida Menschen mit einer differenzierenden Betrachtungsweise abwertend als "politisch korrekt" abtun, hier einige Gedanken dazu.
    Ich sehe jetzt mal zwei Deutungsebenen der "politischen Korrektheit".
    - Einerseits bezeichnet sie einen historisch mühsam erarbeiteten gesellschaftlichen Konsens bezüglich des respektvollen und wertschätzenden Umgangs mit Menschen anderen Geschlechtes, anderer Hautfarbe, nichtheterosexueller Lebensweise, anderer Nationalität, anderer Religion, körperlicher bzw. seelischer Behinderung, mit Arbeitslosen, Armen etc. So wie es als Menschenwürde auch verfassungsrechtlich geschützt wird. In diesem Sinne ist "political correctness" eine der wesentlichen menschheitlichen Errungenschaften.
    - Andererseits kann man darunter verstehen, was Erich Fromm und Arno Gruen als die Krankheit des Normalen kritisieren, nämlich der alltäglich allgemein hingenommene Irrsinn der Ausbeutung von Mensch und Natur zugunsten eines auf herzlosem Konkurrenzdenken basierenden Wirtschaftswachstumsparadigmas, das einer immer kleiner werdenden Finanzelite immer wahnwitzigere Geldbeträge nach oben hin abführt, dabei sogar Kriege in Kauf nehmend. Dass die entsprechenden Politiker und Interessengruppen dann nicht gerne darüber reden oder reden hören, wenn Luft, Böden und Gewässer global vergiftet werden und wenn Hirne und Gemüter der Menschen durch Werbung und Konsum vergiftet werden, wenn im Rausch von Konsum und Mobilität nicht einmal die heilige Sonntagsruhe eingehalten wird, auf dass der Mensch sich wenigstens am siebten Tag rückbindet mit der bedingungslos liebenden Gegenüberhaftigkeit als solcher, die ihn erst zur menschlichen Person erschuf und erschafft, wenn Tiere in der Massentierhaltung grausam leiden, wenn Menschen in anderen Ländern regelrecht versklavt werden zur Ermöglichung von "Geiz ist geil" in Billigdiscountern in Deutschland (parallel dazu etwa in Deutschland der Umgang mit Menschen in "Hartz 4"), wenn westliche Waffen diese geschundenen Menschen von ihrem berechtigten Protest abhalten (und solche Protestierenden allzuleicht als "Terroristen" abgestempelt werden) etc. und wenn in vielen Medien über diese Zusammenhänge kalt hinweggegangen wird, dann widersetzt sich etwa auch ein Eugen Drewermann - in der Nachfolge Erich Fromms - ausdrücklich einer totschweigenden, verdrehenden, erstarrten und erstarrenden "politischen Korrektheit".

    Gruss
    Peter Friedrich

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  2. Dazu zwei Anmerkungen:
    1. Handelt es sich bei dem, was inzwischen als "politisch korrekt" gefordert wird, mitnichten um "einen historisch mühsam erarbeiteten gesellschaftlichen Konsens", sondern - z. B. im Falle von Gender mainstreaming - um eine von oben (z. B. hier: von der EU) durchgedrückte, alle Lebensbereiche, v. a. den Bildungssektor infiltrierende Ideologie einiger Weniger, die - unter dem Deckmäntelchen von "Toleranz" und "Nichtdiskriminierung" - all diejenigen, die sich nicht dieser Ideologie beugen wollen, diskriminiert, bestraft und diffamiert.

    2. Sie selbst bestätigen das dadurch, dass sie Bürgern, die sich den Anliegen von Pediga anschließen, eine "differenzierende Betrachtungsweise" absprechen. Regelmäßig werden die Pegida-Demonstranten undifferenziert über einen Kamm geschert und in die politisch-rechte Ecke gestellt, wodurch der Großteil der Demonstranten bewusst zu Unrecht gesellschaftlich geächtet wird, obwohl sie weder gegen Ausländer noch gegen Asylsuchende demonstrieren. Wofür sie demonstrieren, kann man hier ( s. auch unten) nachlesen - und das sollte man nicht ignorieren!

    Ich bin kein PEDIGA-Anhänger, aber die Behandlung der Pegida-Demonstranten in Medien und vonseiten einiger Institutionen der Gesellschaft ist in höchstem Maße unangemessen und diskriminierend. Und auch dagegen sollte etwas unternommen werden. Wir steuern inzwischen nämlich deutlich auf eine neue Gesinnungsdiktatur zu.

    Mit freundlichem Gruß
    FW

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  3. Hier zu Ihrer Information die offiziellen Positionen von PEGIDA:


    POSITIONSPAPIER der PEGIDA

    1.PEGIDA ist FÜR die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und politisch oder religiös Verfolgten. Das ist Menschenpflicht!

    2.PEGIDA ist FÜR die Aufnahme des Rechtes auf und die Pflicht zur Integration ins Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (bis jetzt ist da nur ein Recht auf Asyl verankert)!

    3.PEGIDA ist FÜR dezentrale Unterbringung der Kriegsflüchtlinge und Verfolgten, anstatt in teilweise menschenunwürdigen Heimen!

    4.PEGIDA ist FÜR einen gesamteuropäischen Verteilungsschlüssel für Flüchtlinge und eine gerechte Verteilung auf die Schultern aller EU-Mitgliedsstaaten! (Zentrale Erfassungsbehörde für Flüchtlinge, welche dann ähnlich dem innerdeutschen, KönigsteinerSchlüssel die Flüchtlinge auf die EU-Mitgliedsstaaten verteilt)

    5.PEGIDA ist FÜR eine Senkung des Betreuungsschlüssels für Asylsuchende (Anzahl Flüchtlinge je Sozialarbeiter/Betreuer – derzeit ca.200:1, faktisch keine Betreuung der teils traumatisierten Menschen)

    6.PEGIDA ist FÜR ein Asylantragsverfahren in Anlehnung an das holländische bzw. Schweizer Modell und bis zur Einführung dessen, FÜR eine Aufstockung der Mittel für das BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) um die Verfahrensdauer der Antragstellung und Bearbeitung massiv zu kürzen und eine schnellere Integration zu ermöglichen!

    7.PEGIDA ist FÜR die Aufstockung der Mittel für die Polizei und GEGEN den Stellenabbau bei selbiger!

    8.PEGIDA ist FÜR die Ausschöpfung und Umsetzung der vorhandenen Gesetze zum Thema Asyl undAbschiebung!

    9.PEGIDA ist FÜR eine Null-Toleranz-Politik gegenüber straffällig gewordenen Asylbewerbern und Migranten!

    10.PEGIDA ist FÜR den Widerstand gegen eine frauenfeindliche, gewaltbetonte politische Ideologie aber nichtgegen hier lebende, sich integrierende Muslime!

    11.PEGIDA ist FÜR eine Zuwanderung nach dem Vorbild der Schweiz, Australiens, Kanadas oder Südafrikas!

    12.PEGIDA ist FÜR sexuelle Selbstbestimmung!

    13.PEGIDA ist FÜR die Erhaltungund den Schutzunserer christlich-jüdisch geprägten Abendlandkultur!

    14.PEGIDA ist FÜR die Einführung von Bürgerentscheidungen nach dem Vorbild der Schweiz!

    15.PEGIDA ist GEGEN Waffenlieferungen an verfassungsfeindliche, verbotene Organisationen wie z.B. PKK

    16.PEGIDA ist GEGEN das Zulassen von Parallelgesellschaften/Parallelgerichte in unserer Mitte, wie Sharia-Gerichte, Sharia-Polizei, Friedensrichter usw.

    17.PEGIDA ist GEGEN dieses wahnwitzige "Gender Mainstreaming", auch oft "Genderisierung" genannt, die nahezu schon zwanghafte, politisch korrekte Geschlechtsneutralisierung unserer Sprache!

    18.PEGIDA ist GEGEN Radikalismus egal ob religiös oder politisch motiviert!

    19.PEGIDA ist GEGEN Hassprediger, egal welcher Religion zugehörig!

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