O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit,
o Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren.
Bilder: Commons via flickr
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit,
o Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren.
Tagesgebet nach dem NO zum Fest des hl. Kirchenlehrers und Bischofs Cyrill von Jerusalem
Gott, du Quelle der Wahrheit durch den heiligen Bischof Cyrill von Jerusalem hast du deine Kirche gelehrt, das Geheimnis der Erlösung tiefer zu verstehen. Höre auf seine Fürsprache und hilf uns, deinen Sohn Jesus Christus zu erkennen und in ihm die Fülle des Lebens zu finden, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Zum Wesen der Religion gehören fromme Lehren und gute Handlungen. Weder sind Gott Lehren angenehm, welchen nicht gute Taten folgen; noch will Gott Taten, welche nicht aus frommen Lehren entspringen.
Was nützt denn einerseits Gottesgelehrtheit dem, der schändliche Unzucht treibt? Was nützt andererseits strenge Enthaltsamkeit dem, der Gott nicht kennt und ihn lästert? Der höchste Besitz ist also Kenntnis der Glaubenslehren, absolut notwendig ist eine keusche Seele.Kirchenvater Cyrill von Jerusalem (+ 387); IV. Katechese für die Täuflinge; Bibliothek der Kirchenväter
Unser Glaube grenzt niemanden aus und diskriminiert niemanden. Aber aus ihm ergeben sich, wie schon zur Zeit der Apostel, immer auch klare Positionen. Positionen, die eine persönliche Entscheidung verlangen und zu denen die Menschen auch auf Distanz gehen können.Es gehört zur Freiheit des Menschen, den Glauben der Kirche ablehnen zu können. Wenn dies geschieht, handelt es sich nicht um Ausgrenzung, sondern um eine Gewissensentscheidung. Und wenn die Kirche dennoch weiter ihren Glauben unverkürzt verkündigt, ohne ihn der Zeit anzupassen oder „weichzuspülen“, dann gehört dies nicht nur zum Auftrag, sondern auch zur Freiheit der Kirche – „gelegen oder ungelegen“, wie Paulus sagt.Was ich damit sagen will: bei aller pastoralen Sanftmut oder Achtsamkeit darf es am Ende nicht darauf hinauslaufen, dass wir unsere eigene Freiheit, unseren Auftrag zur Glaubensverkündigung einschränken, nur weil heute vielleicht eine Mehrheit unsere Botschaft nicht mehr hören mag.
Rufen wir nicht auch nach dem äußersten und endgültigen Eingreifen Gottes, wenn wir beten: Adveniat regnum tuum – Zu uns komme dein Reich?
Und doch sind wir uns des tiefen Sinnes dieser Bitte oft gar nicht so recht bewusst, sind uns gar nicht so recht darüber einig, was wir denn eigentlich damit meinen, und denken schon gar nicht daran, an unserem Alltagstrott auch nur das Geringste zu verändern.
Sich besinnen aber heißt doch wohl, bei allem, was wir tun und lassen, die Frage nach dem Sinn stellen oder den Dingen, mit denen wir uns beschäftigen, einen Sinn geben oder geben lassen. Dann aber wird die Antwort auf die Frage, woher wir kommen und wohin wir gehen, die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Ganzen zwangsläufig zum Programm. Dann erst sind wir in der Lage, die Zeit und den Lauf der Dinge, unser Leben und das Leben unserer Mitmenschen zu be-sinnen, ihnen Halt und Richtung zu geben.
Dann erst werden die anderen merken, dass wir ihnen etwas zu bringen haben, wenn wir nicht im eigenen Namen daherkommen, sondern im Namen des Logos, des menschgewordenen Sinns, unseres Herrn Jesus Christus.
Richtig handelt, wer die richtige Reihenfolge beachtet. Bevor wir beten: Dein Reich komme (Adveniat regnum tuum), beten wir: Geheiligt werde dein Name (Sanctificetur nomen tuum). Die Menschen müssen merken, dass wir in der Spur bleiben, dass wir alles, was wir unternehmen, im Blick und mit der Ausrichtung auf unseren Herrn tun.
Wir heißen Kirche, weil wir zum Herrn gehören, nicht weil wir uns zusammengeschlossen und etwa einen sozialen Sinn entwickelt haben. Wir sind nicht nur auf die Zukunft ausgerichtet, sondern auf die Ewigkeit. Und nur wer dem Menschen die Perspektive Ewigkeit eröffnet, wird ihm auch Zukunft bieten können. Darum dürfen wir das Wissen um die Ewigkeit nicht einfach stillschweigend voraussetzen, sondern wir müssen immer wieder darüber reden.
Die Antwort auf die Frage, ob es schon während dieser Weltzeit ein Handeln nach dem Maß Gottes gibt, der in der Welt der äußeren Machtausübung entsagt, wurde uns schon mit dem Gleichnis Jesu von den anvertrauten Talenten gegeben. Ja, wir sind gehalten, nach seinem Willen und in dieser Welt nach Gottes Maß und Auftrag zu handeln. Gott gibt uns nicht nur so viel Gnade und Zuwendung, dass wir gerettet werden können, sondern er überträgt seine Aufgaben auch nur denen, denen er es zutraut, sie zu erfüllen. (...)
Die Wachsamkeit, zu der wir aufgefordert sind, ist die Entschlossenheit, in dauerndem Bewusstsein des Geschenks der Gnade zu leben und zu handeln.
Die Ermahnung zu tätiger Wachsamkeit ist nach dem Evangelium des Markus die letzte Weisung Jesu an seine Jünger vor seiner Passion. In einer Zeit, in der die Christen weltweit verfolgt, diskriminiert, angegriffen und getötet, aber auch verspottet und verhöhnt werden, hat Gottes Wort den absoluten Vorrang. Die Verkündigung der Frohen Botschaft, die Feier der Vergegenwärtigung von Tod und Auferstehung unseres Herrn, unser Gottesdienst und Gebet sind nicht traditionell willkommene Gelegenheiten, unsere Pläne und Projekte zur Weltverbesserung zu offerieren. Sie sind vielmehr Quelle und Lebensstrom, aus denen alle Wohltätigkeit und Barmherzigkeit genährt und belebt werden muss.
Nicht weniger alssiebenacht grundverschiedene Adventskalender gibt es heuer in der Blogoezese (sollte ich einen übersehen haben, bitte melden!). So müsste für jeden Geschmack etwas zu finden sein... Die entsprechenden Blogs habe ich auch in der Sidebar verlinkt, sodass wer will sie jeden Tag direkt im Blick hat.
Update:
- Literarischer Adventskalender von Barbara Wenz
- Pro Spe Salutis: Dichterwort-Adventskalender
- Pulchra ut Luna: Robert Spaemann Psalmen-Adventskalender
- Sicut incensum: Musikalischer Adventskalender
- Josef Bordat: 7. Virtueller Adventskalender
- Geistbraus: Zerstörte Kirchen-Adventskalender
- totaliter-aliter: Weihnachts-Plattencover-Adventskalender
- Adventskalender der Blogoezese