Samstag, 8. November 2014

Ausbau der neuen HP der Petrusbruderschaft - Ältere Ausgaben des Informationsblattes verfügbar!

Alte Infoblätter online!



Wie der aufmerksame Leser Roland Kaiser mitteilt (danke!), sind auf der neuen HP der Petrusbruderschaft inzwischen auch die älteren Ausgaben des Informationsblattes als pdf-Dateien abrufbar.

Bis jetzt stehen die Ausgaben von Juli 2006 bis Dezember 2013 im "Informationsblatt-Archiv" zur Verfügung. Es befindet sich unter ("Publikationen" / ) "Infoblatt" und dann nach unten scrollen...


Bild: Screenshot "Infoblatt"

Herz Jesu und die Einheit Deutschlands

Predigt zum 03. Oktober 2014, Tag der deutschen Einheit und Herz Jesu-Freitag

von P. Bernward Deneke FSSP

Es war einmal… Das ist der Anfang von Märchen und Legenden; jedenfalls von Texten, die keinen besonderen Anspruch auf historische Genauigkeit erheben. In dem Fall, der hier zu besprechen ist, verhält es sich anders. Aber weil die Sache uns heutzutage so fern und fremdartig scheinen mag, beginne ich doch mit: Es war einmal…

Es war einmal in Deutschland, im Advent des Jahres 1914, während das schnaubende Ungeheuer des Ersten Weltkrieges bereits wütete, da erhoben die deutschen Bischöfe gemeinsam ihre Stimme und sprachen im Namen des Volkes ein großes Mea culpa. Der Krieg, so sagten sie, habe nach einem ungeheuerlichen Niedergang des religiösen und sittlichen Lebens die Religion wieder in ihr Recht eingesetzt und der Menschheit die Gebote Gottes mit Feuer und Eisen eingeschärft. Hören wir einige Zeilen der bischöflichen Klage, die uns heute so fremdartig und dabei doch merkwürdig aktuell vorkommt, dass wir nicht ohne Trauer sagen müssen: Es war einmal…
„Welch schmachvolle, wegwerfende Behandlung, Entwertung, Verhöhnung hatte die Religion sich öffentlich gefallen lassen müssen, — nein, haben wir uns gefallen lassen in unserer Schwäche und Feigheit! Das ist unsere Schuld, unsere größte Schuld. Im Gottesgericht des Krieges ist offenbar geworden, wie gewisse Laster am Mark eines Volkes zehren, so daß in der Not seine Kraft versiegt und es zusammenbricht. Aber mit tiefster Beschämung müssen wir bekennen: wir haben es geschehen lassen, daß eben jene Laster in bedenklichem Grade auch in unser Volk eingeschleppt, daß auch bei uns die Ehe entweiht und um ihren Kindersegen gebracht wurde. Unsere Schuld, unsere große Schuld.
Es hat sich gezeigt in diesem Kriege, daß eine Nation nicht furchtbarer geschädigt werden kann, als wenn man ihr die religiöse Lebensader unterbindet. (…) Unheimliche Kräfte arbeiteten auch bei uns auf eine Trennung von Staat und Kirche hin, auf möglichste Ausschaltung christlichen Geistes und christlicher Grundsätze aus der Jugenderziehung, aus dem öffentlichen und sozialen Leben; ihr Ideal ist ein Höchstmaß von Freiheit auch für die gefährlichsten Zeitströmungen, aber engste Einschränkung und Bevormundung der Kirche und der religiösen Lebensregungen. Unsere Schuld, unsere größte Schuld.
Der Krieg hat vor sein Gericht geladen die moderne, widerchristliche, religionslose Geisteskultur und hat ihren Unwert, ihre Hohlheit und Haltlosigkeit, ihre Schuldhaftigkeit aufgedeckt. Aber auch in unser Vaterland war diese Kultur schon bedenklich weit eingedrungen (…) mit ihrem äußeren Firnis und ihrer inneren Fäulnis, mit ihrer rohen Geldsucht und Genußsucht, mit ihrem ebenso anmaßenden wie lächerlichen Übermenschentum, mit ihrem ehrlosen Nachäffen einer (…) verseuchten Literatur und Kunst und auch der schändlichsten Auswüchse der Frauenmode. Das ist unseres Volkes und daher unsere große und größte Schuld. Sie fordert Buße und Sühne.“

Starke Worte. Ich habe die Ansprachen oder Schreiben unserer gegenwärtigen Bischöfe zum Tag der Deutschen Einheit noch nicht gelesen, vermute aber, dass sie ganz anders getönt sind. Ja, für die Ohren von Katholiken, die sich an diözesane Dialogprozesse über Aufbrechung kirchlicher Machtstrukturen, Frauenweihe, Anerkennung sexueller Vielfalt usw. gewöhnt haben, klingen Bischofsworte von 1914 wie Musik von einem anderen Stern. Vielleicht stört uns darin auch der Klageton: Immer dieses Lamtieren von Kirchenmännern über die böse Zeit und ihre schlimmen Zustände! Doch geben spätere Entwicklungen ihnen nicht weitgehend recht?

Verfehlt wäre es, den damaligen Bischöfen vorzuwerfen, sie blieben im Negativen, im Pessimismus stecken. Liest man weiter, so erkennt man das ganz positive Grundanliegen ihres Schreibens. Gewiß verkünden sie keine diesseitsbezogenen Hoffnungen von der Art „Es wird schon alles wieder werden mit ein wenig gutem Willen“. Schon gar nicht waren diese Bischöfe von einem Fortschrittsoptimismus erfüllt, wie ihn manche ihrer Nachfolger seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verkündet haben und noch verkünden. Nein, die Hoffnung dieser Bischöfe war von anderer Art: göttlich, übernatürlich. Das kommt in einem Wort Papst Leos XIII. aus dem Jahr 1899 zum Ausdruck, das in dem Hirtenbrief zitiert wird:
„Als die Kirche in den ersten Zeiten unter dem Joch der Cäsaren schmachtete, erschien am Himmel dem jugendlichen Kaiser Konstantin das Kreuz als Vorzeichen des baldigen herrlichen Sieges. Vor unseren Augen steht ein anderes glückverheißendes Zeichen: das hochheilige Herz Jesu vom Kreuze überragt, hellstrahlend mitten in Flammen."

Dieser Vision folgend, verkündeten die deutschen Bischofe als Heilmittel in der nationalen und internationalen Katastrophe: die Weihe Deutschlands an das heiligste Herz Jesu. Sie wird als „gemeinsame entschiedene Sühnetat“ bezeichnet:

„Wir wollen vor allem uns selber entsühnen und heiligen durch andächtigen Empfang der heiligen Sakramente. Dann wollen wir an den drei vorausgehenden Tagen in gemeinsamen Gottesdiensten dem göttlichen Herzen unseres Erlösers und durch dieses dem Dreieinigen Gott feierlich Abbitte leisten vor allem für unsere eigenen Sünden, für unsere Nachlässigkeit im Dienste Gottes, für unsere Schwäche und Feigheit, für unsere Lauheit und Halbheit: dann für die Schuld des ganzen Volkes, für so viele Lästerung und Leugnung der ewigen Wahrheit, für so schändliche Übertretung der ewigen Gebote Gottes, für so viele Verachtung der Gnade, für soviel Undank gegen die unendliche Erlöserliebe des Heilandes, für so viele Schädigung des Reiches Gottes. (…) Diese Abbitte aus soviel tausend reuigen, schmerzbewegten Herzen, wie wohlgefällig wird das göttliche Herz Jesu und das Herz des himmlischen Vaters sie aufnehmen!“

Liebe Gläubige, warum diese langen Zitate aus einem bischöflichen Schreiben von 1914? Heute feiert das deutsche Volk seine Einheit, und zugleich halten wir als Katholiken den Herz-Jesu-Freitag. Die Botschaft ist nicht zu übersehen: Unser Volk braucht, um die wahre und bleibende Einheit zu finden, das Herz des Herrn. Anders gesagt: Das Herz unseres Volkes muss mit Seinem Herzen in Übereinstimmung sein.

Was ist denn das Herz? Im Sprachgebrauch der Bibel, der Kirchenväter und der Liturgie ist es das geistige Zentrum des Menschen; die Tiefe unserer Person, in der wir noch nicht aufgespalten sind in verschiedene Kräfte und Regungen, sondern alle diese vereint sind. So meinen wir bei der Herz-Jesu-Verehrung letztlich nicht das körperliche Herz, sondern in diesem und durch es dargestellt das innerste Wesen des menschgewordenen Gottessohnes, Seine gottmenschliche Erlöserliebe; und übrigens richten wir bei der Verehrung des unbefleckten Herzens Mariens den Blick vor allem auf ihre innerste Heiligkeit und reinste Empfangsbereitschaft Gott gegenüber.

Also lautet die Botschaft des Tages: Das Herz unseres Volkes, der tiefste Zusammenhalt unserer Einheit, kann nicht im Militärischen oder Ökonomischen liegen, nicht einmal in sog. kulturellen Werten, die so oft beschworen werden. Vielmehr bedürfen wir der Wahrheit des Glaubens und der Ströme der Gnade – also dessen, was im Herzen Jesu gehütet ist und aus Ihm zu uns fließt.

Zugegeben, das scheint weit, weit entfernt zu sein von der tatsächlichen Situation, in der wir, in der Deutschland sich jetzt befindet. Und doch hat die Kirche da, wo sie authentisch gesprochen hat, nie davon abgelassen, dieses wahre Einheitsprinzip zu verkünden. Und deshalb sei es auch uns heute in Erinnerung gerufen. Wir bedürfen heute wie damals der Buße und Sühne vor dem Herzen Jesu, um von Ihm Gnade um Gnade nicht nur für uns, sondern für das ganze Volk zu empfangen! Das darf kein bloßes „Es war einmal“ bleiben, sondern sollte unsere Weise sein, den Festtag der deutschen Einheit zu prägen.

Jetzt bringen wir im heiligen Lob-, Dank-, Bitt- und eben auch Sühnopfer das Heiligste Herz dem Vater dar. Zugleich strahlt es vor uns auf: Hier ist sie, die wahre Einheit unseres Volkes, die Einheit der Welt.



Weiteres zum Thema "Einheit im Herzen Jesu":




Freitag, 7. November 2014

Ehe - oder Beziehungskiste mit Verfallsdatum?

Am 04. November erschien auf dem offiziellen Portal der katholischen Kirche in Deutschland katholisch.de unter der Rubrik "Standpunkt" ein Beitrag von Prälat Dr. Wilhelm Imkamp, Wallfahrtsseelsorger des oberschwäbischen Pilgerortes Maria Vesperbild und Autor zahlreicher Bücher und Zeitungsartikel sowie mitunter auch Gast in diversen Fernsehsendungen (z. B. hier und hier).

Im "Standpunkt" erinnert Prälat Imkamp an den inzwischen heiliggesprochenen Papst Johannes Paul II., die Bischofssynode von 1980 über Ehe und Familie und das daraus hervorgegangene Nachsynodale Schreiben "Familiaris consortio". Er zeigt die konstante Linie auf, die die Kirche bezüglich der Unauflöslichkeit der Ehe nach Christi Wort bezeugt, und erinnert an zwei von Papst Johannes Paul II. selig- bzw. heiliggesprochene Priester des vergangenen Jahrhunderts, Rodrigo Aguilar Alemán und Otto Neururer, die wegen des Festhaltens an der kirchlichen Ehelehre schließlich ermordet wurden. 

Die Kirche ist eher bereit, ganze Länder (s. England unter Heinrich VIII.) aufzugeben und ihre Gläubigen sind eher bereit, ihr Leben hinzugeben, als der Lehre Jesu Christi und dem Wort Gottes untreu zu werden.

Und eines ist ganz sicher: Die Barmherzigkeit Gottes und die Treue zur Lehre der Kirche, die nichts anderes ist als die Lehre Jesu Christi, schließen sich nicht gegenseitig aus, im Gegenteil: Die Lehre Jesu ist barmherzig und Barmherzigkeit ist nur in Einklang mit der Lehre der Kirche wahrhaft barmherzig.

Hier nun der Beitrag von Prälat Dr. Wilhelm Imkamp (mit dessen freundlicher Genehmigung):

Blutzeugnis mit Verfallsdatum?
Die Barmherzigkeit war eines der großen Themen des heiligen Papstes Johannes Paul II. Am 22. November im Jahre 1981 hat dieser heilige Papst die Ergebnisse der Bischofssynode, die sich vom 26. September bis zum 25. Oktober 1980 mit der Situation der Familie beschäftigt, zusammengefasst! Die Synodenväter hatten in ihrer Zusammenfassung auch das Problem der Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten thematisiert und ganz klar abgelehnt.
Darauf baute der heilige Papst in seinem nachsynodalen Schreiben "familiaris consortio" auf: "Es ist eine Grundpflicht der Kirche mit Nachdruck – wie es die Väter der Synode – getan haben, die Lehre von der Unauflöslichkeit der Ehe erneut zu betonen". Dem Papst ist bewusst, dass es um eine kulturelle Strömung geht, die die Unauflöslichkeit der Ehe ablehnt. Dagegen setzt er "die wahre Botschaft von der Endgültigkeit jener ehelichen Liebe, die ihr Fundament und ihre Kraft in Jesus Christus hat" (Nr. 20).

Dieser heilige Papst hat das Fest der göttlichen Barmherzigkeit eingeführt und der Barmherzigkeit eine eigene Enzyklika, "dives in misericordia", gewidmet. Einen Martyrer der Ehe hat er selig- und heiliggesprochen und einen zweiten seliggesprochen. Beide haben in verschiedenen Kulturkreisen gewirkt, aber die gleiche Ehelehre vertreten.
Der heilige Rodrigo Aguilar Alemán (1875-1927) wurde am 28. Oktober 1927 umgebracht – weil er einer Frau abgeraten hatte, mit dem Mann, der die Mordtruppe kommandierte, eine ungültige Ehe einzugehen. Der selige Pfarrer Otto Neururer (1882-1940) hat einer jungen Frau dringend abgeraten, sich mit einem aus der Kirche ausgetretenen und geschiedenen Nazi zu verheiraten. Er kam am 30. Mai 1940 im KZ Buchenwald zu Tode, nackt, an den Füßen aufgehängt dauerte sein Todeskampf 34 Stunden!
Zwei Märtyrer des 20. Jahrhunderts, die für die Unauflöslichkeit der Ehe in den Tod gegangen sind. Beide von einem heiligen Papst am Ende des 20. Jahrhunderts zur Ehre der Altäre erhoben. Sie stehen, wie der heilige Papst Johannes II., für die Unauflöslichkeit der Ehe mit allen Konsequenzen. Was sagt uns ihr Blutzeugnis heute?


Weitere Informationen:


Foto: Vatikan; am Grab von Papst Johannes Paul II. im Petersdom; © FW


Donnerstag, 6. November 2014

DEMO FÜR ALLE am 22. November 2014 in Hannover!





Mitteilung vom 5. November 2014

Auf zur DEMO FÜR ALLE am 22. Nov. nach Hannover!
Der Norden braucht unsere Unterstützung

www.familien-schutz.de

In Niedersachsen brennt es. Dort steht aktuell der Entschließungsantrag „Schule muss der sexuellen Vielfalt und geschlechtlicher Identitäten gerecht werden“ auf der Tagesordnung des Landtags. Unter dem Druck der Homo-Lobby will die rot-grüne Regierung damit „sexuelle Vielfalt“ und ihre Gender-Agenda in den Unterrichtsalltag der Kinder integrieren. Deshalb müssen wir jetzt handeln:

Kommen Sie zur DEMO FÜR ALLE am 22. November 2014 um 14 Uhr nach Hannover! Der genaue Ort wird in Kürze bekanntgegeben.

Verbreiten Sie unseren Aufruf unbedingt auch in Ihrem Umfeld weiter, per
Flyer (Bestellung unter Angabe der Anzahl und Adresse an demofueralle@familien-schutz.de), bei Facebook und Twitter.

Der rot-grüne Ideologisierungswahn tobt sich akut in Niedersachsen aus. So plant die Landesregierung u.a., neue Schulbücher nur noch dann zuzulassen, wenn sie die „Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitäten berücksichtigen und angemessen behandeln und abbilden“ – das gilt für alle Fächer. Schulen sollen künftig, unterstützt von der Schwullesbischen Initiative SchLAu Niedersachsen, Schulaufklärungsprojekte durchführen und den Kindern „Begegnung mit Menschen unterschiedlicher sexueller und geschlechtlicher Identität ermöglichen“.

Ein offizieller Entschließungsantrag der Regierungsparteien SPD und Grüne sieht also vor, die Schulen zur Zusammenarbeit mit Homolobbygruppen zu verpflichten! Wenn wir hier nicht mit vereinten Kräften gegensteuern, dann wird das in Kürze Gesetz.

Voraussichtlich noch im Dezember wird der Landtag dazu eine Stellungnahme abgeben. Zudem ist das Thema Sexualerziehung und sexuelle Vielfalt jetzt bundesweit in allen Medien so präsent wie noch nie. Das gilt es zu nutzen und mit der DEMO FÜR ALLE in Hannover den Politikern in Niedersachsen, aber auch in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Sachsen-Anhalt und Hamburg, etc. den geballten Elternprotest zu demonstrieren.

Welche Wirkung Medienwirbel und Druck von der Straße erzielen können, hat sich vor wenigen Tagen wieder in Hamburg gezeigt, wo die
Hamburger Schulbehörde das schamzerstörende Unterrichtsbuch "Sexualpädagogik der Vielfalt" von der Literaturliste des Hamburger Lehrerinstituts genommen hat. Während CDU-Schulpolitikerin Karin Prien fordert, die Lehrer zusätzlich anzuweisen, das Buch auch nicht mehr zu nutzen, kam von den Grünen umgehend Kritik: »Manchmal seien Schüler auch weiter als ihre Lehrer in Sachen Sex«, so Schulpolitikerin Stephanie von Berg. Die Gender- und Sexualisierung-Ideologie ist bereits weit vorgedrungen. Mit Ihrer Unterstützung und Präsenz in Hannover werden wir wirkungsvoll dagegen ankämpfen.

Ich freue mich, Sie in Hannover zu treffen und verbleibe mit herzlichen Grüßen, Ihre

Hedwig von Beverfoerde  

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Mittwoch, 5. November 2014

Pro Defunctis - R.I.P.



Gott, Schöpfer und Erlöser aller Gläubigen, schenke den Seelen Deiner Diener und Dienerinnen Nachlass aller Sünden, damit sie die stets ersehnte Verzeihung durch fromme Fürbitten erlangen; der Du lebst und herrschest mit Gott dem Vater in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Oratio aus der 1. Messe für Verstorbene am Feste Allerseelen (In Commemoratione Omnium Fidelium Defunctorum)

Über die Ablässe der katholischen Kirche und die Zuwendung zugunsten der Armen Seelen im Purgatorium (Allerseelen-Ablass vom 1.-8. November)



YouTube:



Foto: Seitenaltar in der Benediktinerabtei Ottobeuren bei Memmingen; © FW

Dienstag, 4. November 2014

Jesus hat kein Gesetzbuch geschrieben

Kardinal Marx sagt: "Jesus hat kein Gesetzbuch geschrieben."
Und ich sage euch: "Jesus hat kein Gebetbuch geschrieben."
Was sagt uns das?


Peter Christoph Düren (via fb)

Ich füge hinzu: "Jesus hat kein Evangelium geschrieben."

Düren bezieht sich auf eine Aussage, die Kardinl Reinhard Marx, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, am 14.10.2014 in einem Interview anlässlich der Veröffentlichung des Zwischenberichtes der Außerordentlichen Bischofssynode über die Familie gemacht hatte.


Weiteres zum Thema "Gesetzbuch":

Montag, 3. November 2014

Informationsblatt der Petrusbruderschaft (FSSP) November 2014

Die November-Ausgabe des Informationsblatts der Petrusbruderschaft ist online.


Update 01.12.2014:

Die Ausgaben sind jeweils bis zum Erscheinen des folgenden Info-Blattes online zu lesen. Danach besteht für die Nummern seit Beginn des Jahres 2014 bisher leider keine Möglichkeit zur Einsicht oder zum Herunterladen. Möglicherweise werden aber auch die neueren Ausgaben demnächst im Informationsblatt-Archiv zu lesen sein.


Hinweis:

Inzwischen wurde die "alte" Homepage "petrusbruderschaft.eu" abgeschaltet bzw. es wird bei Aufruf der Adresse auf die neugestaltete Seite "petrusbruderschaft.de" weitergeleitet.

Leider sind nun die alten Ausgaben des Informationsblattes nicht mehr online, was ich persönlich sehr bedaure...


Update:

Wie der aufmerksame Leser Roland Kaiser mitteilt (danke!), sind auf der neuen HP der Petrusbruderschaft inzwischen auch die älteren Ausgaben des Informationsblattes als pdf-Dateien abrufbar. Bis jetzt stehen die Ausgaben von Juli 2006 bis Dezember 2013 im "Informationsblatt-Archiv" zur Verfügung. Es befindet sich unter ("Publikationen" / ) "Infoblatt" und dann nach unten scrollen...


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Samstag, 1. November 2014

Unsere Freude auf Erden - Unsere Freunde im Himmel


Am 1. November feiert die heilige Mutter Kirche das Fest aller Heiligen. Ihre Zahl ist so groß, dass die Tage mehrerer Jahre nicht ausreichen, um jedem einzelnen Glaubenszeugen einen Gedenktag zu widmen. Auch sind viele derer, die bereits in der Anschauung Gottes sind, der Welt verborgen geblieben und unbekannt. So beschloss die Kirche, an einem Tag des Jahres ein Fest zu Ehren aller Heiligen zu begehen.

"Im Morgenland feierte man schon im 4. Jahrhundert am Sonntag nach Pfingsten ein eigenes Fest zu Ehren aller Heiligen. Als Papst Bonifatius IV. am 13. Mai 609 oder 610 das zum Andenken an Kaiser Augustus erbaute Pantheon zu einer Kirche weihte zu Ehren der Mutter Gottes und aller hll. Martyrer, kam das Allerheiligenfest auch im Abendland auf. Gregor IV. verlegte es auf den 1. November und führte es auf Bitten Ludwigs des Frommen 835 im Frankenreiche ein." (Quelle: Schott-Volksmessbuch)

An diesem Tage und acht Tage lang bis einschließlich dem 8. November gewährt die Kirche aus ihrem Gnadenschatz den Gläubigen, die dies wollen, täglich einen vollkommenen - oder, je nach Disposition einen Teil-Ablass, den die Gläubigen einem Verstorbenen, der sich noch im Läuterungszustand (Fegefeuer) befindet, zuwenden können.


Alle Informationen rund um den Ablass findet man hier in einer Linkliste.


Frohlocken lasset uns alle im Herrn 
bei der Feier des Festtages zu Ehren aller Heiligen!
Ob ihres Festes frohlocken die Engel 
und jubeln das Lob des Gottessohnes!

Jubelt, ihr Gerechten, im Herrn;
denn Gotteslob ist Pflicht des Guten!

(Introitus zum Fest Allerheiligen)




Bild: Rom; Kuppel und Kuppelöffnung der Kirche Santa Maria ad Martyres (auch Santa Maria Rotonda), dem ursprünglichen Pantheon
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