Dienstag, 26. November 2013

Für eine glaubwürdige Kirche - auch in Deutschland

Was wir uns wünschen, ist ein Kirche, die nicht erstarrt in Bürokratien, politisierten oder ideologisierten Verbänden, Gremien und überbordenden Institutionen satt und selbstgefällig dahintrudelt, sondern wirklich "Salz" ist, geleitet von Hirten, die nicht in "Ausgewogenheit" und "Nurnichtaneckenwollen" vor sich hinwurschteln.

Wir wollen eine Kirche, die mutig und gegen den Strom für das Leben eintritt von der Zeugung bis zum Tod mit Hirten, die sich ALLE nicht zu schade sind, nach dem Vorbild der amerikanischen Bischöfe zu handeln. Eine Kirche, die das Evangelium unverkürzt verkündet und Gottes Liebe und Barmherzigkeit auch mit seiner Gerechtigkeit verbindet und Jesu Warnungen nicht verwässert.

Eine Kirche, die sich bewußt bleibt, dass ihre Stärke auf der Gemeinschaft mit dem Nachfolger Petri beruht in weltweiter Einigkeit. Und nicht zuletzt eine Kirche, die keine dubiosen Geschäfte betreibt, die ihrem göttlichen Auftrag vehement widersprechen. Eine Kirche, die nur Jesus im Zentrum hat.
 
Wir wollen eine Kirche, in der die Hirten auch tun, was sie in schönen Sonntagspredigten verkünden und die nicht nur immer den Papst auswahlweise zitieren und ihre Verbundenheit mit ihm verkünden, sondern die alles, was er sagt, aufnehmen und ihre Verbundenheit auch unter Beweis stellen, indem sie ihm wirklich folgen - in absoluter Loyalität. Wir wollen keine Hirten, die handeln nach dem Motto: "Für uns hier gilt das nicht oder nur eingeschränkt. Wir handeln nach unseren eigenen Vorstellungen."

Und wir wollen besonders keine Kirche, in der Hirten und Gläubige das Gewissen mit der eigenen Meinung verwechseln sondern sich im KKK orientieren, was das Gewissen eigentlicht ist.


Michael Schneider-Flagmayr am 24.11.2013 in einem Kommentar zur Predigt von Erzbischof em. Zollitsch zum Abschluss des "Jahr des Glaubens"



Weiteres zur Amtsführung von Erzbischof Zollitsch:




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