Freitag, 7. Dezember 2012

Widerspruch aushalten

In der Sendung bei Frank Plasberg am vergangenen Montag wandte sich Martin Lohmann an seine Gesprächspartner Lucy Diakovska, Ralph Morgenstern und Stefan Kaufmann (03.12.2012 bei "hart aber fair" ca. bei  0:22:00):

Ich habe andere Überzeugungen als Sie, Sie hören meinen Überzeugungen zu, ich hab' Ihren auch zugehört, das finde ich gut, dass wir das so machen. Ich glaube, in dieser Diskussion kommen wir nur weiter, wenn wir wirklich einander ernstnehmen und auch den Widerspruch aushalten.

Auch die Homosexuellen müssen den Widerspruch aushalten, sie müssen aushalten, dass man ihnen sagt: "Ich, (...), bin der Überzeugung - viele andere sind der Überzeugung - dass Sie im Irrtum leben und dass das eine Form der Sexualität ist, die vielleicht nicht ganz der Schöpfungsordnung entspricht und nicht ganz, sozusagen geordnet ist. Davon bin ich überzeugt."

Danke, Herr Lohmann, das musste mal gesagt werden. 


Weiteres zum Thema "Meinungsfreiheit":




Kommentare:

  1. Wieso hat Herr Lohmann diese Einschränkung gemacht:
    "dass das eine Form der Sexualität ist, die vielleicht nicht ganz der Schöpfungsordnung entspricht und nicht ganz, sozusagen geordnet ist"

    Der Tatbestand des Diskutierten entspricht gar nicht der Schöpfungsordnung, ist gegen das Naturrecht und völlig ungeordnet und schließt laut heiliger Schrift alle, die sich diesem Laster ergeben und das nicht bereuen wollen, vom Himmel aus, weil solche Leute leider nicht nur im Irrtum, sondern in schwerer Sünde leben.

    Ich kann dieses Einknicken nicht verstehen. Niemand ist gezwungen, im Fernsehen aufzutreten, wenn er meint, dem ungeheuren Druck nicht standhalten zu können.
    Diese Halbwahrheiten nutzen der katholischen Kirche nichts.

    Nebenbei wollen Homosexuellenverbände gar keine echte Diskussion, wie man in den letzten Jahrzehnten reichlich hätte feststellen können, man muss sich nicht täuschen lassen, wenn sie Einzelpersonen vorschicken, die "dialogisieren" wollen, das ist seit Jahren ihre Strategie.

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    1. Dass Homosexuellenverbände gar keine echte Diskussion wollen, ist auch Herrn Lohmann klar. Deshalb sagt er ja deutlich, dass "auch Homosexuelle den Widerspruch (sic!) aushalten" müssen. Er hat mehrmals deutlich gemacht, dass er, wie die katholische Kirche, wie auch viele andere, der Überzeugung ist, dass praktizierte HS und der momentane Hype darum, ein Irrtum ist (s. Sendung). Er hat daran keinen Zweifel gelassen.

      Der Hinweis auf das Recht, diese zweifellose Überzeugung auch offen vertreten zu dürfen, vertreten zu müssen, war eine notwendige Aussage, die leider viel zu wenig geltend gemacht wird.

      Die Worte von Herrn Lohmann waren insofern doch klar und richtungsweisend, oder?

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