Donnerstag, 26. März 2015

Gute Idee einer jungen Katholikin

Die weithin glaubensferne, mit dem Säkularismus liebäugelnde katholische Kirche in Deutschland mit ihrer  "Überorganisation des Apparates" braucht dringend neue Impulse. Das stellt Kardinal Paul Josef Cordes am 17. März im Rheinischen Merkur fest. Er sieht in Deutschland aber auch "Initiativen der Glaubensvertiefung", die "abseits des Kirchenapparates auf einem guten Weg" sind.

Wichtig für eine Korrektur der kirchlichen Ausrichtung in Deutschland wäre, dass die Verantwortlichen in der Kirche, allen voran die Bischöfe, die Notwendikeit der Umkehr erkennen und zur Umkehr aufrufen. Zum Beispiel so:
„Schwestern und Brüder! Geben wir es unumwunden zu: Die deutschsprachige Kirche ist dekadent, lau und feige geworden. Sie beschäftigt sich nur mehr mit Luxusproblemen. Die Leute laufen uns scharenweise davon, die Theologen brauen ungehorsam ihr eigenes selbstgefälliges Süppchen, wir Bischöfe fürchten mehr die Medien als Gott, und den Laien geht es mehr um eitle Ämter und angesehene Positionen und als um den Dienst und das Gebet.
Meine lieben Schwestern und Brüder, blicken wir voll Bewunderung auf die gesunden und glaubensstarken Diözesen in Afrika und Asien, denn die haben im Gegensatz zu uns volle Kirchen, steigende Zahlen der Gläubigen und stark wachsende Berufungen zum Priester- und Ordensstand. Lernen wir von ihnen, denn im Glauben sind sie uns jetzt voraus, die von uns den Glauben empfangen haben. Die Synode ist eine tolle Chance uns in Demut vor den Erkenntnissen der Weltkirche zu beugen und mit diesem knowhow unsere marode deutschsprachige Kirche zu sanieren. Meine lieben Sprachgenossen: widersagen wir dem Zeitgeist in dem wir gerade versinken, der uns immer mehr einlullt, uns träge und unwirksam macht!“

Eine Predigt dieser Art wünscht sich die Journalistin und kath.net-Mitarbeiterin Victoria Bonelli vom Münchner Kardinal (u. a. Mitglied des K9-Rates von Papst Franziskus und Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz (DBK)) Reinhard Marx. Der Kardinal hatte am 24. Februar 2015 in einer Pressekonferenz zur Frühjahrsvollversammlung der DBK gesagt: "Wir sind keine Filialen von Rom." (s. Bericht bei kath.net am 26.02.2015 und Kommentar von Johannes Graf vom 02.03.2015)




Weiteres von bzw. über Victoria Fender-Bonelli:

Mittwoch, 25. März 2015

Verkündigung des Herrn: Maria ist erhöht um Jesu willen

Maria ist erhöht um Jesu willen. Es war geziemend, dass sie als Geschöpf, wenngleich das erste unter den Geschöpfen, eine dienende Aufgabe haben sollte. Gleich anderen ist auch sie in die Welt gekommen, ein Werk zu tun; sie hatte eine Mission zu erfüllen; ihre Gnade und ihre Herrlichkeit sind ihr nicht für sie selbst gegeben, sondern um ihres Schöpfers willen.

Sie war mit der Obhut der Inkarnation betraut: das ist das Amt, das für sie bestimmt war; "eine Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären, und seinen Namen wird man Emmanuel nennen" (Is 7,14).

Wie sie einst auf Erden lebte und die persönliche Hüterin des göttlichen Kindes war, wie sie Ihn in ihrem Schoße trug, Ihn in ihre Arme schloss und an ihrer Brust nährte, so müssen auch heute bis hin zur letzten Stunde der Kirche ihre Herrlichkeiten und die ihr gezollte Verehrung den rechten Glauben an Ihn als Mensch und Gott verkünden und genau bestimmen.

Jede Kirche, die ihr (Maria) geweiht, jeder Altar, der zu ihrer Verehrung errichtet wird, jedes Bild, das sie darstellt, jede Litanei, die zu ihrem Lobpreis gebetet wird, jedes 'Gegrüßt seist Du Maria', das ihr Andenken weiterträgt: das alles hat uns lediglich daran zu erinnern, dass da Einer ist, der, obwohl von Ewigkeit her der der Höchstgebenedeite, um der Sünder willen "nicht vor dem Schoße der Jungfrau zurückschreckte" (Te Deum).

So ist sie (Maria) in der Sprache der Kirche ein 'turris Davidica', "der Turm Davids": der hohe und starke Festungsturm des Königs des wahren Israel; deshalb redet auch die Kirche sie in der Antiphon an mit den Worten: "Du hast alle Irrlehren in der ganzen Welt allein zunichte gemacht!"


John Henry Kardinal Newman: Die Herrlichkeiten Mariens um ihres Sohnes willen, 17. Vortrag; aus: John Henry Newman, Predigten, Band 11, S. 394f; Sarto Verlag Stuttgart AD 2002 (Reprint  der Ausgabe von 1964 des Schwabenverlages Stuttgart)


Kirchenväter über die Menschwerdung Gottes:
(1) (2) (3) (4) (5) (6)

Die vier Mariendogmen der katholischen Kirche




Samstag, 21. März 2015

In eigener Sache



Zur Zeit wird dieser Blog überarbeitet.
Ab sofort ist er (auch) unter der eigenen Domain


zu finden.

Da diverse Anpassungen (z. B. bzgl. der Blogrolls)
erst in den nächsten Tagen vorgenommen werden können,
bitte ich meine hochgeschätzte Leserschaft um ein wenig Geduld!

Ihnen/ Euch allen ein gesegnetes Wochenende -
vielleicht sehen wir uns in Stuttgart!?



Donnerstag, 19. März 2015

Leute wehrt euch!





Weitere Infos zur Genderideologie
und die geplante Indoktrination in unsere Gesellschaft:

Montag, 16. März 2015

Die politische Gender-Lobby plant Gehirnwäsche für Kinder und Erwachsene - auch in Deutschland

Im Folgenden ein Aufruf der Sprecherin der Initiative "Familienschutz" zum Widerstand gegen die geplante Zerstörung der Gesellschaft sowie eine gleichzeitige Einladung zur DEMO für ALLE in Stuttgart am kommenden Samstag, den 21. März 2015:
 

Bürger-Umerziehungsprogramm in Ba.-Wü. geplant!
Kommen Sie zur DEMO FÜR ALLE mit Birgit Kelle!


Am Wochenende sind Details eines hochideologischen Umerziehungsprogramms für alle Bürger Baden-Württembergs bekanntgeworden, welches derzeit mit Hochdruck in den Hinterzimmern der grün-roten Landesregierung verhandelt wird. Der sogenannte „Aktionsplan für Akzeptanz & gleiche Rechte“ zugunsten der LGBTTIQ…-Interessen enthält einen Maßnahmenkatalog mit mehr als 200 verschiedenen Punkten, der in skandalöser Weise Grundrechte und –freiheiten der Bürger beschneiden will. Dieser Aktionsplan soll noch vor der Sommerpause im Landtag zur Abstimmung gestellt werden und würde – im Fall der Annahme - in beinahe jeden Lebensbereich der Menschen in Baden-Württemberg eingreifen. Was zu Tage kommt ist schockierend! So werden u.a. gefordert:

• Die Einführung einer so genannten „dritten Elternschaft“
• Zuschüsse für Hochschulen mit einem angeblich veralteten Menschenbild sollen gekürzt oder gestrichen werden
• Institutionen die nach Definition des Aktionsplans „diskriminieren“ (wie z.B. Kirchen- (steht wirklich genauso in dem Papier! )) soll die Unterstützung gestrichen werden und sie sollen keine Aufträge mehr erhalten
• „Runde Tische“ zur Geschichtsaufarbeitung
• Sanktionen für transphobe und homophobe Medieninhalte (Wort, Bild) – aktive Medienbeobachtung
• LSBTTIQ-Quote im Südwestfunk, Rundfunkrat und Zweitem Deutschen Fernsehen
• LSBTTIQ-Lehrstuhl an einer Universität
• Zulassung anderer Geschlechtsangaben im Personalausweis
• Legalisierung der Leihmutterschaft
• Überarbeitung der Lehrmaterialien und Unterrichtsbeispiele, insbesondere in Schulbüchern: Vielfalt sichtbar machen
• Diversitybeauftragte für das Thema LSBTTIQ in Kommunen
• Ehrenamtsnachweis – Kategorie LSBTTIQ ergänzen
• Sensibilisierung und Information im Kindergarten: Anpassung von Büchern und Spielen, Schulungen von Führungskräften in Kindergärten/Kindertagesstätten
• Unterstützung von Partys und Veranstaltungen der Community auch an konservativen Plätzen, Anerkennung von Szenelokalitäten
• Kritische Betrachtung des Dudens


Der Count-Down läuft. In genau 5 Tagen haben Sie Gelegenheit, gegen diese totalitäre Gender-Ideologisierung und Pornografisierung der Schule zu protestieren. Nutzen Sie sie.

DEMO FÜR ALLE - 21. März, 15 Uhr, Stuttgart, Schillerplatz. Bringen Sie Ihre Familie, Freunde, Nachbarn und Kollegen mit. Wir müssen aufstehen bevor es zu spät ist!  

Es freut mich, Ihnen anzukündigen, daß auf der Demo-Kundgebung eine unserer profiliertesten und bekanntesten Gender- Kritikerinnen, die Publizistin und vierfache Mutter, Birgit Kelle, über die Auswüchse und Gefahren der Gender-Ideologie, vor allem für unsere Kinder, sprechen wird. Gerade ist ihr neuestes Buch „GenderGaga: Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will“ erschienen, das aufgrund seiner Brisanz in Fernsehen und Presse bereits heftig diskutiert wird und die Bestseller-Liste erklimmt. Freuen Sie sich außerdem auf die Präsidentin der französischen Massenprotestbewegung ‚La Manif Pour Tous‘, Ludovine de la Rochère, die diesmal höchstpersönlich kommt und sprechen wird.

Nach der Kundgebung auf dem Schillerplatz werden wir zum Staatstheater ziehen und auf der Abschlußkundgebung wieder hunderte rosa und blaue Luftballons in den Himmel steigen lassen. Transparente und Demo-Materialien erhalten Sie vor Ort. Selbstgestaltete Transparente und Plakate dürfen keine Organisationsnamen oder –logos enthalten. Bitte beachten Sie unbedingt unsere Hinweise dazu.
 
Danke, daß Sie dabei sind! Mit herzlichen Grüßen, Ihre
 

Hedwig von Beverfoerde


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Weitere Infos zur Genderideologie
und die geplante Indoktrination in unsere Gesellschaft:


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Samstag, 14. März 2015

Papst kündigt Heiliges Jahr 2015/16 an: Jubiläum der Barmherzigkeit



Bei einer Predigt im Petersdom hat Papst Franziskus ein "Jubiläum der Barmherzigkeit" angekündigt. Das "Heilige Jahr" soll am 08. Dezember 2015, dem Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens (und gleichzeitig Jahrestag des Abschlusses des II. Vatikanischen Konzils) beginnen und am 20. November 2016, dem Christkönigsfest, enden. Offiziell ausgerufen wird das Heilige Jahr am Barmherzigkeitssonntag, dem ersten Sonntag nach Ostern (auch: "Weißer Sonntag"). (Quelle: Radio Vatikan)





Heilige Maria, Mutter der Barmherzigkeit, 
bitte für uns!


Weitere Beiträge zum Thema "Barmherzigkeit":
 

Donnerstag, 12. März 2015

Alte Menschen können Segen und Stütze für die Jugend sein


Die Berufung der Großeltern, aller alten Menschen ist in besonderer Weise das Gebet. Was für ein großes Geschenk ist ihr Gebet für die ganze Kirche. Großeltern und alte Menschen stützen durch ihr Beten die Jugend und die Erwachsenen, schenken der ganzen Gesellschaft Hoffnung und Trost.

Papst Franziskus bei der Mittwochs-Audienz am 11. März 2015


Bild: Marien-Altar im Dom zu Graz; eigenes Foto

Samstag, 7. März 2015

Herr, erbarme dich meiner!



Du erkennst, wie wenige Tugenden du besitzt,
wie ungeeignet du bist, wie unfähig... 
Fühlst du nicht den Wunsch in dir, wie der blinde Bartimäus zu rufen:
Jesus, Sohn Davids, erbarme dich meiner!?

Ein herrliches Stoßgebet, das du oft wiederholen solltest:
Herr, erbarme dich meiner!
Er wird deinen Ruf vernehmen und ihn erhören.


Josemaría Escrivá
Im Feuer der Schmiede, Adamas Verlag Köln;  Nr. 197



Bild: Frühling in Graz; eigenes Foto
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