Sonntag, 5. April 2015

Freitag, 3. April 2015

Kommt, lasset uns anbeten den unsterblichen Gott

 

Heiliger Gott!
Heiliger, starker Gott!
Heiliger, unsterblicher Gott!

Erbarme dich unser!


Seht das Holz des Kreuzes, an dem das Heil der Welt gehangen.

Kommt, lasset uns anbeten!



Texte: aus der Karfreitagsliturgie; Bild: Kruzifix, eigenes Foto

Montag, 30. März 2015

Fuldaer Erklärung des Forums Deutscher Katholiken zu Fragen von Ehe und Familie



Am 25. März 2015 hat das Forum Deutscher Katholiken mit der "Fuldaer Erklärung" eine Bittschrift an die deutschen Bischöfe gerichtet. Mit Blick auf die im Oktober diesen Jahres stattfindende Fortsetzung der vatikanischen Familiensynode ersucht das Forum im Namen zahlreicher Katholiken die Bischöfe, "die katholische Ehelehre in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und den Gäubigen wieder als Sakrament in Erinnerung zu bringen". Dabei könne christliche Pastoral nur dann ihre Aufgabe erfüllen, wenn sie "unverkürzt und unverfälscht den Willen Jesu" verkünde. Die Erklärung im Wortlaut:

Fuldaer Erklärung des Forums Deutscher Katholiken zu Fragen von Ehe und Familie vom 25. März 2015

Bischöfe der Weltkirche beraten in zwei Sitzungsperioden Fragen zu Ehe und Familie. Das erste Treffen im Oktober 2014 befasste sich mit dem Thema „Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung“. In der kommenden Sitzungsperiode im Oktober 2015 wird über „Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute“ beraten werden.

In einer breiten Öffentlichkeit hat das Thema Ehe und Familie großes Interesse gefunden. Die ausgelösten kontrovers geführten Diskussionen haben gezeigt, dass die Lehre der katholischen Kirche zu Ehe und Familie offensichtlich auch unter Gläubigen nicht mehr bekannt ist.

Das verbreitet aufgekommene Interesse an der Synode zum Thema Ehe und Familie stellt eine Chance dar, die katholische Ehelehre in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und den Gäubigen wieder als Sakrament in Erinnerung zu bringen.

Jenseits rein soziologischer Betrachtungsweisen muß die sakramentale Bedeutung der Ehe als gestiftete Gemeinschaft in Christus, ihre Unauflöslichkeit und Ausrichtung auf die Zeugung und Erziehung von Kindern deutlich gemacht werden.

Diese die Ehe auszeichnenden Wesenseigenschaften machen es dringend erforderlich, für eine vertiefte Vorbereitung auf das Ehesakrament und eine solide Übermittlung der Lehre der Kirche Sorge zu tragen.

Wegen der Bedeutung von Ehe und Familie für die Zukunft der Gesellschaft, der Ökumene und angesichts der vielfältigen Probleme, die ihrem Scheitern, einer zivilrechtlichen Auflösung und Wiederverheiratung folgen, bitten wir alle, die für die Weitergabe des Glaubens Verantwortung tragen, dieses Thema aufzugreifen.

Von Christus in einzigartiger Weise gestiftet, stärkt das Ehesakrament die Treue in der Ehe. Es schützt die Ehepartner und ihre Kinder vor Leid, Depression und gebrochener Biographie. Denn Treue und Geduld sind Ausdrucksformen der Liebe, einer Liebe, die Eheleuten von Anfang an mehr bedeutet als das Gefühl eines flüchtigen Augenblicks.

Die christliche Pastoral erfüllt ihre Aufgabe erst dann, wenn sie unverkürzt und unverfälscht den Willen Jesu verkündet.

In Jesus finden sich Gerechtigkeit und Barmherzigkeit in unüberbietbarer Weise aufeinander hin geordnet.

Unsere Bischöfe bitten wir um ein deutliches Hirtenwort.








Sonntag, 29. März 2015

Palmsonntag

 

Herr Jesus Christus, Du unser Erlöser und König,
zu Deiner Ehre haben wir diese Zweige getragen und haben Dir ein feierliches Lob gesungen. Wohin diese Zweige nun gebracht werden, dort lass, so bitten wir Dich, die Gnade Deines Segens herniedersteigen. Jegliche Bosheit und aller Trug der Dämonen werde gebrochen, und schützen möge uns Deine Rechte, die uns erlöst hat!


Segensgebet am Ende der Palmprozession, die an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnert (vgl. Mt 21,1-11)


Donnerstag, 26. März 2015

Gute Idee einer jungen Katholikin

Die weithin glaubensferne, mit dem Säkularismus liebäugelnde katholische Kirche in Deutschland mit ihrer  "Überorganisation des Apparates" braucht dringend neue Impulse. Das stellt Kardinal Paul Josef Cordes am 17. März im Rheinischen Merkur fest. Er sieht in Deutschland aber auch "Initiativen der Glaubensvertiefung", die "abseits des Kirchenapparates auf einem guten Weg" sind.

Wichtig für eine Korrektur der kirchlichen Ausrichtung in Deutschland wäre, dass die Verantwortlichen in der Kirche, allen voran die Bischöfe, die Notwendikeit der Umkehr erkennen und zur Umkehr aufrufen. Zum Beispiel so:
„Schwestern und Brüder! Geben wir es unumwunden zu: Die deutschsprachige Kirche ist dekadent, lau und feige geworden. Sie beschäftigt sich nur mehr mit Luxusproblemen. Die Leute laufen uns scharenweise davon, die Theologen brauen ungehorsam ihr eigenes selbstgefälliges Süppchen, wir Bischöfe fürchten mehr die Medien als Gott, und den Laien geht es mehr um eitle Ämter und angesehene Positionen und als um den Dienst und das Gebet.
Meine lieben Schwestern und Brüder, blicken wir voll Bewunderung auf die gesunden und glaubensstarken Diözesen in Afrika und Asien, denn die haben im Gegensatz zu uns volle Kirchen, steigende Zahlen der Gläubigen und stark wachsende Berufungen zum Priester- und Ordensstand. Lernen wir von ihnen, denn im Glauben sind sie uns jetzt voraus, die von uns den Glauben empfangen haben. Die Synode ist eine tolle Chance uns in Demut vor den Erkenntnissen der Weltkirche zu beugen und mit diesem knowhow unsere marode deutschsprachige Kirche zu sanieren. Meine lieben Sprachgenossen: widersagen wir dem Zeitgeist in dem wir gerade versinken, der uns immer mehr einlullt, uns träge und unwirksam macht!“

Eine Predigt dieser Art wünscht sich die Journalistin und kath.net-Mitarbeiterin Victoria Bonelli vom Münchner Kardinal (u. a. Mitglied des K9-Rates von Papst Franziskus und Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz (DBK)) Reinhard Marx. Der Kardinal hatte am 24. Februar 2015 in einer Pressekonferenz zur Frühjahrsvollversammlung der DBK gesagt: "Wir sind keine Filialen von Rom." (s. Bericht bei kath.net am 26.02.2015 und Kommentar von Johannes Graf vom 02.03.2015)




Weiteres von bzw. über Victoria Fender-Bonelli:

Mittwoch, 25. März 2015

Verkündigung des Herrn: Maria ist erhöht um Jesu willen

Maria ist erhöht um Jesu willen. Es war geziemend, dass sie als Geschöpf, wenngleich das erste unter den Geschöpfen, eine dienende Aufgabe haben sollte. Gleich anderen ist auch sie in die Welt gekommen, ein Werk zu tun; sie hatte eine Mission zu erfüllen; ihre Gnade und ihre Herrlichkeit sind ihr nicht für sie selbst gegeben, sondern um ihres Schöpfers willen.

Sie war mit der Obhut der Inkarnation betraut: das ist das Amt, das für sie bestimmt war; "eine Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären, und seinen Namen wird man Emmanuel nennen" (Is 7,14).

Wie sie einst auf Erden lebte und die persönliche Hüterin des göttlichen Kindes war, wie sie Ihn in ihrem Schoße trug, Ihn in ihre Arme schloss und an ihrer Brust nährte, so müssen auch heute bis hin zur letzten Stunde der Kirche ihre Herrlichkeiten und die ihr gezollte Verehrung den rechten Glauben an Ihn als Mensch und Gott verkünden und genau bestimmen.

Jede Kirche, die ihr (Maria) geweiht, jeder Altar, der zu ihrer Verehrung errichtet wird, jedes Bild, das sie darstellt, jede Litanei, die zu ihrem Lobpreis gebetet wird, jedes 'Gegrüßt seist Du Maria', das ihr Andenken weiterträgt: das alles hat uns lediglich daran zu erinnern, dass da Einer ist, der, obwohl von Ewigkeit her der der Höchstgebenedeite, um der Sünder willen "nicht vor dem Schoße der Jungfrau zurückschreckte" (Te Deum).

So ist sie (Maria) in der Sprache der Kirche ein 'turris Davidica', "der Turm Davids": der hohe und starke Festungsturm des Königs des wahren Israel; deshalb redet auch die Kirche sie in der Antiphon an mit den Worten: "Du hast alle Irrlehren in der ganzen Welt allein zunichte gemacht!"


John Henry Kardinal Newman: Die Herrlichkeiten Mariens um ihres Sohnes willen, 17. Vortrag; aus: John Henry Newman, Predigten, Band 11, S. 394f; Sarto Verlag Stuttgart AD 2002 (Reprint  der Ausgabe von 1964 des Schwabenverlages Stuttgart)


Kirchenväter über die Menschwerdung Gottes:
(1) (2) (3) (4) (5) (6)

Die vier Mariendogmen der katholischen Kirche




Samstag, 21. März 2015

In eigener Sache



Zur Zeit wird dieser Blog überarbeitet.
Ab sofort ist er (auch) unter der eigenen Domain


zu finden.

Da diverse Anpassungen (z. B. bzgl. der Blogrolls)
erst in den nächsten Tagen vorgenommen werden können,
bitte ich meine hochgeschätzte Leserschaft um ein wenig Geduld!

Ihnen/ Euch allen ein gesegnetes Wochenende -
vielleicht sehen wir uns in Stuttgart!?



Donnerstag, 19. März 2015

Leute wehrt euch!





Weitere Infos zur Genderideologie
und die geplante Indoktrination in unsere Gesellschaft:
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