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Samstag, 5. Januar 2013

Gott existiert, wir sind ihm begegnet...

Zum Hochfest der Erscheinung des Herrn
am 6. Januar

("Erscheinung des Herrn" meint: "Sichtbar-Werden" des Herrn)



...und kleiner als das Neugeborene waren sie geneigt,
nie hatten Menschen gekniet wie diese!
Aus Furcht nicht, aus Freude und Glückseligkeit...
 
aus:
von clamormeus


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Für die Heilige Schrift ist das Schauen von Gottes Angesicht das höchste Glück: "Wenn du ihn anblickst, schenkst du ihm große Freude", sagt der Psalmist (Ps 21,7). Aus der Betrachtung von Gottes Angesicht gehen Freude, Sicherheit und Friede hervor.

Aber was bedeutet im Verständnis des Neuen Testaments konkret, das Angesicht des Herrn zu schauen? Es bedeutet, ihn durch Jesus Christus, in dem er sich offenbart hat, unmittelbar zu erkennen, so weit das in diesem Leben möglich ist. (...) 

Der menschgewordene Sohn Gottes hat uns den Vater erkennen lassen, hat uns in seinem sichtbaren menschlichen Angesicht das unsichtbare Angesicht des Vaters wahrnehmen lassen...




(Die Überschrift ist der leicht  abgeänderte Buchtitel einer beeindruckenden Geschichte: der Bekehrung des Atheisten André Frossard: "Gott existiert, ich bin ihm begegnet")




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