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Donnerstag, 28. Februar 2013

Danke, Hl. Vater, Papst Benedikt XVI.!



 


"Jeden Tag habe ich jeden von euch mit väterlichem Herzen ins Gebet mit hineingenommen. Ich wünschte, mein Gruß und mein Dank erreichten schlechthin alle: Das Herz eines Papstes weitet sich auf die ganze Welt hin."

(Papst Benedikt XVI. am 27.02.2013 bei seiner letzten Generalaudienz)


Unaussprechliche Dankbarkeit, Hochachtung und Verehrung, Hl. Vater! In aller Stille...

Im Gebet verbunden...


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Dank an die Kollegen "Der Predigtgärtner" und "Geistbraus" für Idee und Umsetzung des Abschied-Läutens!

Paul Badde: Eindrücke von der letzten General-Audienz Benedikt XVI.

"Es ist ein Jahrhunderttext und der Höhepunkt seiner Jahrzehnte langen Schriftauslegung.

Doch heute mündet er in einem einzigen großen Dankgesang, an Gott, an seine Mitarbeiter, an die Kardinäle, an die Botschafter, die hier die ganze Bevölkerung der Erde vertreten würden, und schließlich an die ganze Kirche, deren "Kraft das Wort der Wahrheit in den Evangelien" sei."


Paul Badde über die letzte Generalaudienz von Papst Benedikt XVI. und dessen Ansprache, Rom 27.02.2013 (Quelle: kath.net)



Bild: päpstliches Wappen von Benedikt XVI.

Mittwoch, 27. Februar 2013

Benedikt XVI. - Die letzte Generalaudienz

"Wir wissen, das Wort der Wahrheit des Evangeliums ist die Kraft und das Leben der Kirche.

In dieser Gewißheit habe ich vor knapp acht Jahren ja dazu gesagt, das Amt des Nachfolgers Petri anzunehmen. Und der Herr hat mich immer geführt und war mir nahe – in Zeiten der Freude und des Lichts, aber auch in schwierigen Zeiten.

Wie Petrus und die Jünger im Boot auf dem See von Galiläa wußte ich, der Herr ist im Boot, es ist sein Boot. Er führt das Schiff der Kirche. Nichts kann diese Gewißheit verdunkeln.

Liebe Freunde, ich lade euch alle ein, in diesem Jahr des Glaubens euer Vertrauen in den Herrn zu erneuern; sein Arm hält uns, auch und gerade in der Mühsal. Mein Wunsch ist es, daß alle die Freude spüren, daß sie spüren, wie schön es ist, ein Christ zu sein und zur Kirche zu gehören."


Papst Benedikt bei seiner letzten Generalaudienz am 27.02.2013

Gott segne Papst Benedikt XVI.!


Weiteres zum Thema:



Foto: Papst Benedikt XVI.; wikipedia commons

Böses zum Guten wenden

 
Da Gott Macht und Weisheit hat, das Böse zum Guten zu lenken, für wen sollte er das wohl tun, wenn nicht für jene, die sich ihm rückhaltlos geschenkt haben?

Hl. Franz von Sales

Dienstag, 26. Februar 2013

Verkündigung

"Verkündigug" der Frohen Botschaft bedeutet, den Menschen zu sagen, dass Jesus Christus für unsere Sünden gestorben und von den Toten auferstanden ist. Er hat uns dadurch ermöglicht, nicht sterben zu müssen, sondern glücklich zu sein und in Ihm und mit Ihm und durch Ihn zum Leben zu kommen.

"Verkündigung" heißt weiter, den Menschen Gottes Gebote kund zu tun, denn es ist Sein Wille, dass die Menschen sie halten, damit sie das Reich Gottes erlangen. Die Menschen sind gerufen, sich zu Gott zu bekehren und seine Gebote zu halten. Uns selbst und unsere Mitmenschen daran immer wieder zu erinnern und den Weg der Umkehr zu gehen, ist zuallererst Nächstenliebe und Gerechtigkeit. (vgl. Joh 14,21)

"Verkündigung" bedeutet nicht, den Menschen (und uns selbst) zu sagen, dass es nicht so schlimm ist, wenn sie Gottes Gebote übertreten. "Verkündigung" ist nicht, wenn man den Menschen sagt, man werde schon einen Weg finden, um Gottes Gebot kleinzureden, zu hinter- oder zu umgehen. Uns steht es nicht zu, Gottes Gebote aufzuheben oder umzudeuten. Wir sind nur Gottes Boten und Werkzeuge, die seinen Willen verkünden im und durch den Dienst der Kirche.



Siehe hierzu auch: 


Bibliothek der Kirchenväter:
aus dem sog. 2. Klemensbrief an die Korinther, 17. Kap.:

Daher wollen wir aus ganzem Herzen Buße tun, damit keiner aus uns verloren gehe. Wenn wir nämlich Auftrag haben, auch das zu tun, nämlich von den Götzen abzulenken und (in der christlichen Lehre) zu unterrichten, um wieviel weniger darf eine Gott schon kennende Seele verloren gehen?
Helfen wir also einander, auch die Schwachen an das Gute heranzubringen, damit wir alle gerettet werden, wir einander bekehren und ermuntern.

Und nicht nur jetzt, da wir von den Presbytern Ermahnungen bekommen, wollen wir gläubig und aufmerksam erscheinen, sondern auch wenn wir von hier nach Hause kommen, wollen wir der Gebote des Herrn eingedenk sein und uns nicht von den weltlichen Begierden verleiten lassen, sondern, indem wir fleißiger (hierher) kommen, wollen wir versuchen, in den Geboten Gottes Fortschritte zu machen, damit wir alle eines Sinnes versammelt seien zum Leben. (vgl. Röm 12)



Bild: Verklärung Christi auf dem Berge Tabor; Ikone an der Kanzel der Kerzenkapelle in Kevelaer (Ndrh.); FW

Neues Arbeitsfeld für Prälat Wilhelm Imkamp

Dr. Wilhelm Imkamp ist neues Mitglied in der wissenschaftlichen Kommission des Archivs der Glaubenskongregation. Der Wallfahrtsdirektor im schwäbischen Maria Vesperbild teilte am Montag in Ziemetshausen mit, dass der Präfekt der Glaubenskongregation Erzbischof Gerhard Ludwig Müller ihn mit Wirkung zum 25. Februar in das Gremium berufen habe.

Ende Januar war Prälat Imkamp bereits ordentliches Mitglied der päpstlichen Theologenakademie in Rom geworden. Sie ist eine von elf Akademien im Umfeld der katholischen Kirchenleitung mit dem Ruf des „think tank“, in dem verschiedene theologische Denkrichtungen vereint sind.

Die göttliche Vorsehung - Grund zum Vertrauen


Gott sorgt für mich, was will ich sorgen?
Er ist mein Vater, ich sein Kind.
Er sorgt für heut', er sorgt für morgen,
so dass ich täglich Spuren find',
wie Gott die Seinen väterlich
erhält und schirmt. Gott sorgt für mich.


An die Gottesmutter Maria:

Ich bin Dein Kind geworden,
drum sorge ich mich nicht.
Die Mutter weiß am besten,
was ihrem Kind gebricht.
Ich fühle mich gborgen
an Deiner Mutterhand
wie ein verirrtes Kindlein,
das nun nach Hause fand...

Du weißt um meine Sünden,
wie ich gestrauchelt bin.
O geh mit meiner Reue
zu Deinem Sohne hin,
und hilf mir besser werden,
ich bin ja nun Dein Kind.
Zeig, dass Marienkinder
auch Gnadenkinder sind.
  

zitiert aus M. Uta Widmann: "Vollkommene Hingabe"; Schönstatt Verlag Vallendar; 1974

Zur Erinnerung zum Gebet für die Kardinäle, die demnächst im Konklave den neuen Papst wählen. Meine besondere Aufmerksamkeit soll dabei dem Schönstattpriester und Kardinal Errázuriz Ossa aus Chile gelten.


Foto: Schönstatt-Heiligtum Marienfried; © FW

Montag, 25. Februar 2013

Bischof Huonder antwortet Unterstützern der "Pfarrei-Initiative Schweiz"

Bischof Vitus Huonder von Chur hat nun den aus seinem Bistum stammenden Unterstützern der "Pfarrei-Initiative Schweiz" vom 17. September 2012 geantwortet.

Vorausgegangen war im Dezember letzten Jahres (2012) eine Anfrage des Bischofs an die Unterzeichner (56  Priester, Diakone und Laientheologen aus dem Bistum Chur) mit der Bitte um Beantwortung. Anlässlich der Übergabe der Schreiben der Churer Unterzeichnenden der "Pfarrei-Initiative" am 13. Januar 2013 ließ Bischof Huonder durch seinen Beauftragten für Medien und Kommunikation, Guiseppe Gracia, durch ein Kommunique für bereits eingegangene bzw. noch zu erwartende Antworten danken und stellte fest, dass "die 'Selbstverständlichkeiten', die der Initiativ-Text nennt, (...) sich gegen wesentliche Elemente des katholischen Glaubens (richten), die auf der ganzen Welt gelten und vom Lehramt vorgegeben werden, und gegen die damit zusammenhängende Ordnung der Kirche".

Gleichzeitig stellte das Bistum den Unterzeichnern und den Medien "entsprechende universalkirchliche Aussagen mittels eines Sticks in elektronischer Form zur Verfügung" um so nochmals über die Position der Kirche zu informieren.

Nach dem Studium aller eingegangenen Antworten veröffentlichte Bischof Huonder nun also eine Stellungnahme zur Pfarrei-Initiative und ihrem 10-Punkte-Initiativtext :

An die
Unterzeichnenden der "Pfarrei-Initiative" im Bistum Chur
7000 Chur, 
22. Februar 2013
Sehr geehrte Mitarbeitende in der Seelsorge,

Sie haben die sogenannte Pfarrei-Initiative unterzeichnet. Mit Schreiben vom 12. Dezember 2012 habe ich Sie gebeten, mir die Gründe mitzuteilen, weshalb Sie Ihre Unterschrift gegeben haben. Sie haben mir darauf eine Antwort zukommen lassen. Dafür möchte ich Ihnen danken. Sie erwarten Ihrerseits von mir eine Antwort. Gerne möchte ich Ihnen diese mit den folgenden Überlegungen zukommen lassen.

Die Initiative ist keine Bittschrift an die Hirten der Kirche. Sie stellt in ihren zehn Punkten auch keine Forderungen. Sie ist eine Erklärung zu einer Praxis in der Seelsorge. Sie sagt, wie in einigen Pfarreien vorgegangen und gearbeitet wird. Sie legt ein Programm vor, ein Programm, von dem nicht abgewichen werden soll.

Nun, das Zehn-Punkte-Programm der Initiative verwebt allgemein gültige und positive Prinzipien der Seelsorge mit Elementen, die nicht der katholischen Lehre noch Disziplin entsprechen. Es tut dies in einer Art und Weise, dass Leser ohne genauere Kenntnis des katholischen Glaubens zur Meinung kommen könnten, die Aussagen seien im Sinne des Glaubens wirklich selbstverständlich. Wer könnte sich dagegen aussprechen, "dass Gott selbst in der Kirche und in den Sakramenten heilend wirkt"? Wer ist so menschenfeindlich, dass er Personen mit "verschiedenen sexuellen Orientierungen" nicht auch als Schwestern und Brüder sieht? Wer kann dagegen sein, dass wir kranken Menschen "Ermutigung" zusprechen? "Auf verschiedenen Wegen bieten wir Menschen selbstverständlich Schritte in ein versöhntes Leben an". Wer möchte sich dagegen stellen? Womit haben denn die Bischöfe Schwierigkeiten?

Bei genauerem Hinsehen aber bringt die Initiative Auffassungen und Haltungen zum Ausdruck, die mit dem Glauben und mit der geltenden Ordnung der katholischen Kirche nicht vereinbar sind. Sie ist in sich eine von der katholischen Kirche unabhängige "Konstitution" kirchlichen Lebens. Es ist eine andere kirchliche Orientierung, die hier zur Sprache kommt, nicht mehr die an die katholische Lehre und Überzeugung gebundene.

Wer nach dieser Initiative vorgeht, spricht sich stillschweigend gegen die Sendung durch die katholische Kirche, sprich durch den Bischof, aus. Er bzw. sie will nicht mehr im Sinne der kirchlichen Sendung handeln, sondern nach eigenen Kriterien - meistens wird das Evangelium vorgeschoben - und nach eigenem Dafürhalten. Um ehrlich zu sein, müsste man in einem solchen Fall dem Bischof eine erhaltene Missio zurückgeben mit der Bemerkung, man wolle oder könne nicht mehr in seinem Auftrag und nach den Vorgaben der katholischen Kirche handeln.

Der heilige Paulus sagt im Zusammenhang der Frage der christlichen Freiheit in 1 Kor 1,12: "Alles ist mir erlaubt - aber nicht alles nützt mir". Ich möchte diese Aussage auf die entstandene Situation rund um die Initiative anwenden: Man kann alles tun, ob es gut ist, das ist eine andere Frage. Dass es nicht der Sendung der katholischen Kirche entspricht, ist klar. Man muss sich letztendlich entscheiden. Ich kann niemandem verbieten, eigene Wege zu gehen, aber dann bitte nicht unter dem Deckmantel einer kirchlichen Missio (Sendung) und unter dem "Schutzschild" einer davon abhängenden zivilrechtlichen Anstellung; dann nicht unter dem Namen katholisch.

Dies sind meine Überlegungen, von denen ich Sie bitte, Kenntnis zu nehmen, und die zu einem Klärungsprozess beitragen mögen.

Damit wünsche ich Ihnen eine gute Fastenzeit und grüße Sie freundlich

Dr. Vitus Huonder
Bischof von Chur

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Auszug aus der internen Infomail, einer Argumentationshilfe für Mitarbeiter des Bistums Chur zur Pfarrei-Initiative (kath.net 20. Sept. 2012)

Lehramtliche Aussage aus dem Katechismus der katholischen Kirche:
97. Die katholische Kirche hält sowohl in ihrer Praxis wie in den offiziellen Texten daran fest, daß die Gemeinschaft der Teilkirchen mit der Kirche von Rom und die Gemeinschaft ihrer Bischöfe mit dem Bischof von Rom ein grundlegendes Erfordernis — im Plan Gottes — für die volle und sichtbare Gemeinschaft ist.

Fragen und Antworten

Was ist schlecht daran, den biblischen Auftrag ernst zu nehmen und sich als Seelsorger selber für Reformen einzusetzen?

Die Kirche ermuntert alle Menschen, den biblischen Auftrag ernst zu nehmen. Es ist aber kein katholisches Prinzip, selber entscheiden zu wollen, worin der biblische Auftrag im Einzelfall besteht. Also im Namen der Bibel zu handeln ganz ohne bzw. gegen die Leitungs- und Lehrautorität der Bischöfe und des Lehramtes. Nach katholischem Verständnis dürfen Hl. Schrift, Überlieferung, kirchliches Lehramt sowie Leitung der Kirche nicht auseinander gerissen oder gegeneinander gestellt werden. Deshalb haben fruchtbare Reformen nie Spaltungen provoziert, sondern die Einheit vertieft und gefestigt.

Gibt es der Kirchenleitung und Rom nicht zu denken, wenn in der Praxis gewisse Bestimmungen sowieso nicht mehr eingehalten werden?

Das führt zur Frage: muss man lehramtliche Weisungen ändern, wenn viele sich nicht mehr daran halten? Ist die Gültigkeit lehramtlicher Weisungen vom allgemeinen Zuspruch abhängig? Die Kirche hat nie den Anspruch gehabt, sich daran messen zu lassen, wie gut ihre Glaubensaussagen im Wechsel der Zeiten ankommen. Sondern nur daran, ob sie der offenbarten Wahrheit entsprechen. Dies allein kann der Massstab für kirchliches Handeln sein, nicht der Verweis auf eine konkrete, kulturell immer auch relative Praxis vor Ort.

Aber muss man Gott nicht mehr gehorchen als dem Papst oder Lehramt?

Aus der Sicht des katholischen Glaubens gibt es kein Konkurrenzverhältnis zwischen dem Willen Gottes und dem überlieferten Glauben der Kirche. Natürlich ist der Mensch seinem Gewissen verpflichtet. Auch verbietet sich ein moralisches Urteil über Menschen, die anders handeln, als das Lehramt vorsieht. Das heisst aber nicht, dass das Lehramt irrt, wenn das Gewissen etwas anderes sagt. Oder dass das Gewissen nur schon deshalb recht hat, weil es vom Lehramt abweicht. Es heisst nur, dass der Mensch frei ist und der Glaube immer eine persönliche Entscheidung bleibt. Generell sollte unterschieden werden zwischen dem einzelnen, persönlichen Gewissen und dem allgemeinen, objektiven Status des überlieferten Glaubensgutes der Kirche. Es gehört zur katholischen Lehre, dieses Glaubensgut als offenbarte Wahrheit zu betrachten. Dieses wird dem freien Gewissen der Einzelnen angeboten, ist in seiner Gültigkeit aber nicht abhängig von deren Zustimmung.

Ist es nicht fundamentalistisch, vorschreiben zu wollen, wer katholisch ist und wer nicht?

Nur Gott kann über den Glauben Einzelner urteilen. Wenn die Kirche durch ihr Lehramt spricht, urteilt sie aber nicht über den subjektiven Glauben des Einzelnen. Sondern sie ruft in Erinnerung, was zur katholischen Lehre gehört und was nicht. Diese Unterscheidung ist grundlegend. Niemand kann wissen, was ein anderer im Herzen glaubt. Und doch ist es für die weltweite Einheit der Kirche notwendig zu wissen, was zur katholischen Glaubenslehre gehört und was davon abweicht. 


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Skandale und Heilige

"Eigentlich sind es gerade die Skandale der Kirchengeschichte, die beweisen, dass die Kirche eine von Gott begründete Hierarchie ist: Die Kirche besteht - allen Skandalen zum Trotz - schon nahezu 2000 Jahre, wogegen jede aus Menschenwerk hervorgegangene Hierarchie spätestens nach ein paar Jahrhunderten untergegangen ist. Leider gibt es immer wieder unwürdige Vertreter der Kirche, Kleriker und Laien, in hoher und untergeordneter Stellung - kranke Glieder des mystischen Leibes Christi.

Aber den Unwürdigen steht eine überwiegende Zahl von Heiligen gegenüber, die allerdings  - wie das in der Welt eben ist, - viel weniger bekannt sind als die Skandalösen. Die Unheiligen werden von den Heiligen getragen, in der Kirche haben alle Platz, weil jedem Menschen das Tor zur Bekehrung offensteht. Keinem Menschen wird das Sakrament der Buße verweigert.

Das Pausenzeichen von Radio Vatikan verkündet die entscheidende Botschaft der Menschheitsgeschichte über die ganze Welt: "Christus vincit, Christus regnat, Christus imperat!" - "Christus Sieger, Christus König, Christus Herrscher in Ewigkeit!" 

Wer bei der Kirche ist, fährt auf einem unsinkbaren Schiff der ewigen Heimat zu: "Und ich sage dir: Du bist Petrus, und auf diesem Felsen will ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen" (Mt 16,18)."


Max Thürkauf; Glaube oder Aufklärung; Johannes-Verlag Leutesdorf AD 1988; S. 29/30


Eine Anmerkung zu diesem merkwürdigen Artikel von KNA-Chef Ludwig Ring-Eifel:

Ob unter diesem Papst oder unter dem nächsten, der Glaube der Kirche bleibt derselbe, weil Christus immer derselbe bleibt. Millionen und Abermillionen Christen sind uns im Glauben vorangegangen und wir werden weitergeben, was wir empfangen haben (vgl. 1. Kor 15,3) ...

siehe dazu auch beim Predigtgärtner: bitte hier klicken!
und bei FW: Die Rebellen des Papstes


Foto: Marienbildnis in der Kerzenkapelle zu Kevelaer (Ndrh.); ©  FW

Neuheit christlicher Freiheit: Wahl zwischen Ehe und Ehelosigkeit um der größeren Liebe willen

"Paulus macht sich freilich keine romantischen Illusionen; er ist realistisch genug, um die konkreten Schwierigkeiten des ehelichen Lebens zu sehen. Er spricht von irdischen Nöten, die es mit sich bringt (1 Kor 7,28), und er weiß, dass die neue Schöpfung in dieser Welt nur gebrochen und nie ungeteilt (1 Kor 7,34) Wirklichkeit werden kann. Die ganze und ungeteilte Hingabe an die „Sache des Herrn“ ist nach ihm in der freigewählten Jungfräulichkeit möglich (1 Kor 7,25-38). Sie ist ein eigenes Charisma (1 Kor 7,7), ein neben der Ehe anerkannter eigener Stand.

Dass Frauen und Männer aus bisherigen sozialen Rollenzwängen ausbrechen können und ihr Frau- und ihr Mannsein in neuer Weise leben können, die nicht Eigenbrötelei und nicht individualistisches Junggesellentum ist, ist Ausdruck der Neuheit christlicher Freiheit, die in der Liebe wirksam wird (Gal 5,6). Sie erlaubt, ganz für den Herrn und ganz für andere da zu sein. Diese Befreiung aus sozialen Zwängen hat in der jungen Christenheit offensichtlich viele Frauen vor allem aus höheren Ständen angezogen und zum Christentum hingezogen.

Die Möglichkeit des um der größeren Liebe willen freigewählten Unverheiratetseins hat Rückwirkungen für ein neues Verständnis des Verheiratetseins. Das Verheiratetsein ist nun ebenfalls nicht mehr ein naturnotwendiger biologischer oder soziokultureller Zwang, sondern eine Lebenswahl, die der Freiheit der Kinder Gottes entspringt, und die Ehe wird zu einer Institution der christlichen Freiheit. Dabei sind beide Stände, Ehe und Jungfräulichkeit gegenseitig aufeinander verwiesen. Sie stützen sich gegenseitig, oder beide geraten gemeinsam in Krise, wie wir es gegenwärtig leider erleben... "


Walter Kardinal Kasper; aus dem sehr beachtenswerten Vortrag zum Thema: "Das Zusammenwirken von Frauen und Männern im Dienst und Leben der Kirche“ am 20.02.2013 in Trier





Sonntag, 24. Februar 2013

200.000 Menschen beim letzten Angelus von Papst Benedikt XVI. in Rom

Das christliche Leben – so Benedikt in der Botschaft für die Fastenzeit 2013 – bestehe darin, "den Berg der Begegnung mit Gott immer wieder hinaufzusteigen, um dann, bereichert durch die Liebe und die Kraft, die sie uns schenkt, wieder hinabzusteigen und unseren Brüdern und Schwestern mit der gleichen Liebe Gottes zu dienen" (Nr. 3).

„Liebe Brüder und Schwestern, ich fühle, wie dieses Wort Gottes in diesem besonderen Augenblick meines Lebens besonders an mich ergeht. Der Herr ruft mich, den ‚Berg hinaufzusteigen’, mich noch mehr dem Gebet und der Betrachtung zu widmen. Doch dies bedeutet nicht, die Kirche zu verlassen, im Gegenteil. Wenn Gott dies von mir fordert, so gerade deshalb, damit ich fortfahren kann, ihr zu dienen, mit derselben Hingabe und mit derselben Liebe, mit denen ich es bis jetzt versucht habe, aber in einer Weise, die meinem Alter und meinen Kräften angemessener ist.“

(mehr zum letzten Angelus-Gebet auf dem Petrersplatz in Rom via kath.net)


Foto: Papst Benedikt XVI. beim Angelus-Gebet am Fenster des Apostolischen Palastes; Oliver-Bonjoch; wikipedia

Mein Adoptiv-Kardinal



In den nächsten Tagen bzw. Wochen werde ich besonders für  Francisco Javier Kardinal Errázuriz Ossa um den Beistand des Hl. Geistes vor und während des Konklaves beten. Er ist Schönstattpriester und emeritierter Erzbischof von Santiago de Chile.





Hier kann man einen Kardinal "adoptieren": 
adopt a cardinal (eine Gebets-Initiative der Jugend 2000) 

Weitere Kardinals-Adoptionen:
(nur eine kleine Auswahl...) 



Berichte über und von Kardinal Ossa:

Distanz und Diskretion


Es „wird alles, was ein jeder tut, treibt, dichtet, ja was er vorhat, in’s Öffentliche geschleppt. Niemand darf sich freuen oder leiden als zum Zeitvertreib der übrigen; und so springt’s von Haus zu Haus, von Stadt zu Stadt, von Reich zu Reich, und zuletzt von Weltteil zu Weltteil...“ 

Nicht ein Zeitkritiker des 20. Jahrhunderts, sondern der deutsche Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe schrieb diese Worte nieder, und das schon vor bald 200 Jahren (Maximen und Reflexionen Nr. 39). Konnte er damals die Möglichkeiten von Fernsehen und Internet erahnen? Sah er die sensationslüsterne Berichterstattung in den Medien unserer Tage voraus? Die TV-Shows, in denen Menschen ihr Intimstes vor der genussvoll zusehenden Öffentlichkeit ausbreiten? Die Internetforen, die jedem noch so peinlichen und dummen Auftritt ein Podium vor weltweitem Publikum sichern? 

Jedenfalls betrachtete Goethe die Entwicklungen nicht mit Freude. Zu groß dachte er von der Würde des Menschen und dem Adel seines Geistes, als dass er die vulgäre Erniedrigung durch distanzlos-indiskrete Selbst- und Fremdenthüllungen hätte hinnehmen können. 

Bekanntlich war Goethe kein bekenntnis- und kirchentreuer Christ, vielmehr ein überkonfessioneller Freidenker. Dennoch – oder sollte man nicht besser sagen: umso mehr – hat seine Einstellung in diesen Fragen auch für den Katholiken Bedeutung.

Denn die göttliche Offenbarung überbietet doch bei weitem alles, was Dichter und Denker ohne Bezug zum christlichen Glauben vom Menschen, seinem Wesen und seiner Bestimmung erkennen konnten: Dass wir nach Gottes Bild und Gleichnis geschaffen sind (Gen 1,27); dass uns Christus durch Sein Erlösungswerk ein neues, übernatürliches Sein geschenkt hat und wir der göttlichen Natur teilhaftig sind (2 Petr 1,4); dass wir in Ihm, dem eingeborenen Sohn, nicht nur Kinder Gottes heißen, sondern es auch sind (1 Joh 3,1); dass der Heilige Geist uns zu Seinem Tempel konsekriert hat (1 Kor 6,19); dass wir zu Erben des himmlischen Reiches bestimmt sind (Röm 8,17), wo sich unsere eigentliche, ewige Heimat befindet (Phil 3,20) – diese Tatsachen rücken den Menschen noch viel höher, als es der enthusiastische Jubel der Humanisten, Aufklärer und Existenzialisten über Freiheit und Selbstbestimmung des Individuums vermag.

Unsere Auffassung von der menschlichen Natur wirkt sich wie von selbst in unserem Verhalten aus. Folglich müsste uns der Glaube ehrfürchtig stimmen gegenüber dem Persongeheimnis jedes Menschen und uns davor zurücktreten lassen wie vor etwas Heiligem, das es zu hüten gilt, anstatt es der Entweihung preiszugeben. Das wäre eine Diskretion, weit entfernt von wichtigtuerischer Geheimniskrämerei; eine Distanz, die aber doch nichts mit kalter Distanziertheit zu tun hat, sondern im Gegenteil aus liebender Hochachtung vor dem anderen hervorgeht. 

Besonders in der gottesdienstlichen Tradition und in den alten Ordensregeln zeigt sich, wie sehr das katholische (und ebenso das ostkirchliche) Christentum von dieser Haltung geprägt und durchdrungen ist. Die tiefe Reverenz vor Gott findet ihre direkte Entsprechung in einem ehrfürchtig-verhaltenen Umgang mit den anderen Christen, die als Glieder am Mystischen Leib des Herrn hoher Wertschätzung würdig sind. Vom Heiligtum der Kirchen und Klöster aus aber spannt sich der Zirkel bis zu den Enden der Erde und bezieht letztlich alle Menschen in den Kreis solcher Liebe ein, da sie ja vom Schöpfer persönlich gewollt und gerufen sind und der Erlöser für sie Sein kostbares Blut vergossen hat. 

Bedenkt man das, so bemerkt man die Schieflage, in die sich nicht nur die Enthüllungsexzesse der neuheidnischen Medienwelt, sondern auch manche indiskreten und distanzlosen Umtriebe unter Christen begeben. Erinnert sei an die wortreichen Selbstzeugnisse, das verbreitete „Auspacken“ inneren Erlebens und Erfahrens vor anderen. Diese aus dem amerikanischen Pfingstlertum stammende Prozedur hat der scharfzüngige Jesuit Johannes Leppich einst passend als „Seelen-Striptease“ bezeichnet. Anerkannte geistliche Autoren warnen mit Nachdruck davor; denn wie im Winter die Wärme eines Hauses durch die geöffneten Fenster verfliege und die Kälte eindringe, so verliere sich bei ungeschützter Eröffnung des Inneren oft die Gottverbundenheit, Liebe und Demut, während sich Eitelkeit und Selbstüberschätzung einschleiche. Wie anders die adventliche Gottesmutter, die das größte aller Geheimnisse mit demütigem Schweigen umgibt! 

Jedenfalls soll der katholische Mensch in seinem ganzen Wesen und Betragen ein heilsames Gegengewicht zu der distanzlosen und indiskreten Mentalität darstellen, vor der schon Goethe hellsichtig gewarnt hat.

P. Bernward Deneke FSSP, Wigratzbad

 

Hinweise:
- mit freundlicher Genehmigung des Verfassers
- der Beitrag erschien bereits im Schweizerischen Katholischen Sonntagsblatt (SKS)
- Bild: Maria, die Knotenlöserin; Augsburg

Freitag, 22. Februar 2013

Die Demut des Glaubens

Der Gekreuzigte ist die wahre Weisheit (3)

Fortsetzung von hier

Der erste Platz, auf den wir uns (...) zu setzen meinten, hat uns nicht gut getan. Die Seele muss wieder atmen lernen. Der innere Mensch muss wieder wachsen, und auch in der Kirche gilt das. Denn auch in ihr gibt es zu viel Aktion, zu viel Politik und zu wenig Innerlichkeit. Auch in ihr ist Innerlichkeit als Flucht verdächtigt worden.

Wie aber wächst der innere Mensch? Paulus sagt uns dazu dreierlei. An erster Stelle ist der Glaube nötig, der die Tür für Christus auftut, so dass er mit seiner heilenden Kraft hereintreten kann. Glaube ist im tiefsten ein Akt der wahren Demut: Ich anerkenne, dass mein eigenes Denken und Können nicht ausreicht. Ich unterwerfe mich dem Herrn und lasse mir von ihm sagen, was ich nur durch ihn erkennen kann.

Dieses Kleinwerden vor Gott ist zugleich eine Sache der Ehrlichkeit: Ich kann eben nicht auskommen ohne Gott, weder im Bereich des Erkennens noch im Bereich des Tuns. Nur indem ich mich beuge, fange ich an, wahr zu werden; nur so wird mein Leben recht. Denn mit der Demut zieht auch Güte in mein Herz ein, die Fähigkeit, den anderen anzunehmen, ihm zu helfen und mir helfen zu lassen.

Jesus hat die Kleinen seliggepriesen; sie haben gesehen, was den Weisen und Verständigen verborgen blieb (Mt 11,25; Lk 10,21). Wenn die Größe des Verstandes zur Selbstherrlichkeit wird, die sich nicht mehr beugen kann vor dem größeren Gott, dann führt sie zur Blindheit dem Wesentlichen gegenüber.

Wir wollen den Herrn bitten, dass er uns diese rettende Demut des Glaubens schenkt, die der erste und grundlegende Schritt unserer inneren Gesundung ist. Demut des Glaubens aber heißt: Gott so annehmen, wie er sich zeigt. Er zeigt sich uns in der verwundeten und zerschlagenen Gestalt der Kirche.

Nicht wir entscheiden, was letztlich der Sinn der Schrift ist, nicht wir entscheiden, was Offenbarung ist. Die Kirche lehrt es uns. Demut vor Gott bliebe abstrakt, wenn wir schließlich selbst bestimmen würden, was Gott sagt und wo Gott ist. Nein, Gottes Sohn hat Leib angenommen in Christus, und seine Leibhaftigkeit bleibt die Jahrhunderte hindurch ganz real in der Kirche.

Das ist der Skandal für unseren Verstand. Wir möchten es besser wissen, aber nur im Mitglauben mit der Kirche glauben wir wirklich. Nur so beugen wir uns vor dem größeren Gott, der gerade im Kleinwerden groß ist. (weiterlesen)



Joseph Kardinal Ratzinger in einer Predigt vom 24.09.1995 in der Benediktinerabtei Sainte-Madeleine in Le Barroux anlässlich eines feierlichen Pontifikalamtes im alten Ritus (Teil 1, 2, 4, 5)



 Hervorhebung durch Fettdruck von FW

Die Kathedra Petri - Symbol der vom Herrn verliehenen Lehrvollmacht


Der Bischof von Rom sitzt auf seiner Kathedra, um von Christus Zeugnis zu geben. Daher ist die Kathedra das Symbol der »potestas docendi«, jener Lehrvollmacht, die wesentlich zur Aufgabe des Bindens und Lösens gehört, die vom Herrn dem Petrus und nach ihm den Zwölf aufgetragen worden ist.

In der Kirche gehören die Heilige Schrift, deren Verständnis unter der Eingebung des Heiligen Geistes wächst, und der den Aposteln aufgetragene Dienst der authentischen Auslegung unlösbar zusammen.

Wo die Heilige Schrift von der lebendigen Stimme der Kirche losgelöst ist, wird sie zum Diskussionsthema der Experten. Sicher, alles, was sie uns zu sagen haben, ist wichtig und wertvoll; die Arbeit der Gelehrten ist für uns eine beachtliche Hilfe, um jenen lebendigen Wachstumsprozeß der Schrift erfassen und somit ihren historischen Reichtum verstehen zu können. Aber die Wissenschaft allein kann uns keine endgültige und verbindliche Interpretation liefern; sie ist nicht in der Lage, uns in ihrer Interpretation jene Gewißheit zu geben, mit der wir leben können und für die wir auch sterben können. Dafür braucht es ein größeres Mandat, das nicht allein aus menschlichen Fähigkeiten entstehen kann. Dazu braucht es die Stimme der lebendigen Kirche, jener Kirche, die bis ans Ende der Zeiten dem Petrus und dem Apostelkollegium anvertraut wurde.

Diese Lehrvollmacht erschreckt viele Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche. Sie fragen sich, ob sie nicht die Gewissensfreiheit bedrohe, ob sie nicht eine Anmaßung darstelle, die im Gegensatz zur Meinungsfreiheit steht. Dem ist aber nicht so.

Die von Christus dem Petrus und seinen Nachfolgern übertragene Macht ist, absolut verstanden, ein Auftrag zum Dienen. Die Lehrvollmacht in der Kirche schließt eine Verpflichtung zum Dienst am Glaubensgehorsam ein. Der Papst ist kein absoluter Herrscher, dessen Denken und Willen Gesetz sind. Im Gegenteil: Sein Dienst garantiert Gehorsam gegenüber Christus und seinem Wort. Er darf nicht seine eigenen Ideen verkünden, sondern muß – entgegen allen Versuchen von Anpassung und Verwässerung sowie jeder Form von Opportunismus – sich und die Kirche immer zum Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes verpflichten.

Das tat Papst Johannes Paul II., wenn er – angesichts sämtlicher, für den Menschen scheinbar gut gemeinter Versuche – den falschen Interpretationen der Freiheit gegenüber unmißverständlich die Unverletzlichkeit des menschlichen Wesens, die Unverletzlichkeit des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod betonte. Die Freiheit zu töten, ist keine wahre Freiheit, sondern eine Tyrannei, die den Menschen zur Sklaverei erniedrigt.

Der Papst ist sich bewußt, daß er in seinen wichtigen Entscheidungen an die große Gemeinschaft des Glaubens aller Zeiten, an die verpflichtenden, auf dem Pilgerweg der Kirche entstandenen Interpretationen gebunden ist. So steht seine Macht nicht über dem Wort Gottes, sondern in dessen Dienst; und ihm obliegt die Verantwortung dafür, daß dieses Wort in seiner Größe erhalten bleibt und in seiner Reinheit erklingt, auf daß es nicht von den ständig wechselnden Moden zerrissen werde





"Garant der Wahrheit des Glaubens ist die Cathedra des heiligen Petrus, nicht der Katheder des Professors." (Joseph Kard. Höffner)

"Würde der Pluralismus (Anm.: der Lehrmeinungen der Professoren) sich nicht mehr an das Urteil des kirchlichen Lehramtes gebunden wissen, so stünde er außerhalb der Kirche." (Joseph Kard. Höffner)

 



Weiteres zum Thema:
Breviarum Roger: Zum Fest Kathedra Petri
Sacerdos Viennensis: Kathedra Petri
Invenimus Messiam: Petri Stuhlfeier




(Hervoehebungen durch Fettdruck von FW)

Und nochmal: Diakonissen und Diakoninnen

"Theoretisch möglich wäre die Einführung eines weiblichen Diakonates als Sakramentalie (als Segnung), nicht aber als Grad des Weihesakramentes.

Ein nichtsakramentales Amt der Diakonin wird freilich aus verschiedenen Gründen nicht ernsthaft in Erwägung gezogen: Es würde zur Verwirrung beitragen und als “Diskriminierung” der Frau empfunden.

Zu betonen ist gegenüber Bestrebungen die Bedeutung des weiblichen Dienstes im Bereich des Laienapostolates und des Lebens gemäß den evangelischen Räten. Es wäre Zeichen eines seltsamen Klerikalismus, die Würde der Frau von ihrer Weihe zur Diakonin oder Priesterin abhängig zu machen. Nicht die Amtsträger sind die grossen Gestalten der Kirche, sondern die Heiligen."

Prof. Manfred Hauke in "Die Tagespost" vom 09.11.2011 in dem Aufsatz "Diakonissen waren keine Diakoninnen"


Weiteres zum Thema:


Donnerstag, 21. Februar 2013

Wahnsinn Gender-Mainstreaming



Die katholische Stellungnahme zum Gender-Mainstreaming:
Das Schreiben der Glaubenskongregation vom 31. Mai 2004:
 
Über die Zusammenarbeit von Mann und Frau in der Kirche und in der Welt

ECCLESIA DOCENS

"Unsere Kirche ist eine ecclesia docens (lehrende Kirche), nicht eine ecclesia discens (lernende Kirche), ist also etwas anderes als das, was der Herr Professor Rahner sich so denkt: mit Heinrich Fries hat er 1981 den Sammelband "Theologie in Freiheit und Verantwortung" herausgegeben, von Rahner selbst stammt der Aufsatz 'Offizielle Glaubenslehre der Kirche und faktische Gläubigkeit des Volkes'; von Rahner wird nun der faktische Glaube des Volkes, auch dort, wo er vom kirchlichen Lehramt abweicht und als verstümmelt und falsch angesehen werden muss, als normative, maßgebende Kraft für die offizielle katholische Glaubenslehre anerkannt.

Das kirchliche Lehramt hat sich also zumindest nicht mehr ausschließlich an der göttlichen Offenbarung zu orientieren, sondern am Glaubensstand der Basis. Das ist Modernismus in Reinkultur! Die Anschauungen der Basis sind also normgebend.

Bisher wurde das kirchliche Lehramt von der lehrenden Kirche, der ecclesia docens, ausgeübt; nunmehr wird es degradiert zur lernenden Kirche, zur ecclesia discens. Wen wundert da noch die modernistische anthropozentrische volkskonverse Liturgie! In der ist zuviel Basis, manchmal blanke Soziologie. 

Lange hat's gedauert, aber es ist doch geschehen, dass einer dem Professor Rahner einiges gesagt hat: Kardinal Siri 1980 in seinem Buch 'Gethsemani"; Rahner hat mit seinem immanentistisch atheistischen Apriori moderner Denkweise dem katholischen Glauben geschadet."


Gerhard Pfohl, Direktor em. des Instituts für Geschichte der Medizin und Medizinische Soziologie an der Technischen Universität München; zitiert nach: Max Thürkauf; Glaube oder Aufklärung; Johannes-Verlag Leutesdorf AD 1988; S. 323/24


Mittwoch, 20. Februar 2013

Kardinal Kasper: Gleichmut, Ruhe und innerer Frieden - die Ausstrahlung Benedikt XVI.

"Es war ein sehr evangelisches Pontifikat. Dieser Papst hat versucht, mit Hilfe des Wortes Gottes und seiner Verkündigung die Kirche zu leiten und zu führen. Er ist kein Machtmensch, er ist kein Mann der großen Gesten. 

Er hat gepredigt, Katechesen gehalten und sehr viele Menschen haben ihm gerne zugehört. Er hat vielen vieles geben können. Er hat dabei sehr viel zur Konsolidierung der Kirche im Glauben und zur Vertiefung des Glaubens beigetragen. Das war sein Hauptanliegen. Und er hat sein Amt auf sehr milde, menschliche Art ausübt, auch in schwierigen Situationen. Er hat sehr viel Gleichmut, sehr viel Ruhe und inneren Frieden ausgestrahlt. Das wird in die Zukunft eingehen. 

Ich denke dass viele, die ihn heute noch kritisieren, ihn schon bald sehr vermissen werden. Wir werden nicht so schnell wieder einen Papst von dem gleichen geistigen und geistlichen Format haben wie Benedikt XVI."


Walter Kardinal Kasper über das Pontifikat Benedikt XVI.; Quelle: domradio, 19.02.2013


 
 
 

"Pille danach": So schnell kann's gehen

Am 31. Januar 2013 erklärte Joachim Kardinal Meisner von Köln, unter welchen Bedingungen es ethisch vertretbar ist, Frauen nach einer vermutlichen Vergewaltigung als Notfallkontrazeption die sogenannte "Pille danach" zu verordnen. In der Erklärung heißt es unter anderem:
"Wenn ein Präparat, dessen Wirkprinzip die Nidationshemmung ist, mit der Absicht eingesetzt wird, die Einnistung der bereits befruchteten Eizelle zu verhindern, ist das nach wie vor nicht vertretbar, weil damit der befruchteten Eizelle, der der Schutz der Menschenwürde zukommt, die Lebensgrundlage aktiv entzogen wird."
Kardinal Meisner forderte die Ärzte an katholischen Einrichtungen auf, dem wissenschaftlichen Stand gemäß und auf Grundlage der von ihm in der Erklärung benannten Prinzipien betroffenen Frauen nach allen Regeln der ärztlichen Kunst beizustehen. Das Schreiben des Kölner Kardinals ist moraltheologisch einwandfrei und bestätigt die bisherige und - was den Lebensschutz angeht - unveränderliche Lehre der Kirche.

Keine drei Wochen später ist es in katholischen Krankenhäusern, so in NRW und Rheinland-Pfalz und also katholischen Ärzten, neuerdings offiziell nicht nur erlaubt sondern geboten, die - nach wie vor potentiell frühabtreibende - "Pille danach" mutmaßlich vergewaltigten Frauen zu verschreiben bzw. zu verabreichen. Mit der Berufung auf das Schreiben des Kölner Kardinals haben sich die Bischöfe von Mainz, Aachen, Essen, Münster und Paderborn in "Zusammenarbeit" mit den Länderbehörden zu diesem Schritt entschlossen.

Das heißt, dass katholische Ärzte, die in katholischen Einrichtungen arbeiten und sich zur Orientierung an der katholischen Lehre in ihrem Gewisssen verpflichtet sehen (und sich ihrem Dienstherrn gegenüber verpflichtet haben), unter Druck gesetzt werden, hier gegen ihr Gewissen potentiell abtreibende Präparate zu verordnen und an der Tötung von (ungeborenen) Personen mitzuwirken.

Es liegt klar auf der Hand, dass die Erklärung Kardinal Meisners missdeutet und missbraucht wurde und man darf gespannt sein, wohin uns diese Erklärung des Kardinals noch führt... Andererseits fragt man sich, wie es sein kann, dass der Kardinal scheinbar Interessengruppen vertraut, die herzlich wenig darum bemüht sind, sich an der Lehre der Kirche zu orientieren.

Auch die Versicherung des Kölner Oberhirten, die Eklärung sei mit römischen Stellen abgesprochen, diese römischen Stellen aber diesbezügliche Gespräche dementieren, lässt irgendwie Zweifel an der Darstellung des Kardinals aufkommen. Warum hat Meisner nicht von Anfang an die Meldung seines Presseamtes, die seine Erklärung begleitete, richtig stellen lassen?

Unverständlich ist auch ein Leserbrief des Bistumspressesprechers Christoph Heckeley in "Die Tagespost" vom 14.02., in welchem er mit harscher Kritik und äußerst unsachlich einen Kommentar von Prof. Manfred Spieker in der "Tagespost" vom 09.02. beantwortet, mit dem vernichtenden Urteil, dass Spiekers Artikel "in die Irre führe". Man fragt sich, womit die m.E. durchaus berechtigten Anfragen Prof. Spiekers zum medialen Umgang mit der Erklärung Meisners dieses Urteil verdient haben... Fragen über Fragen...

Wenn die Kirche einerseits behauptet, Leben vom Beginn an bis zum natürlichen Tod zu schützen, auf der anderen Seite aber der Eindruck erweckt wird, die Kirche billige Medikamente, die eben diesen Lebensschutz des frühen Menschseins verneinen, so wird es in der Bevölkerung auch deshalb wieder zu einem Glaubwürdigkeits- und Vertrauensverlust gegenüber der Kirche kommen. Aber was macht das noch? Und manchem wird es inzwischen auch egal sein...

Weiteres zum Thema:

Ach so ja: das, was bei jeder Meldung über die Kölsche Geschichte mit der "Pille danach" gebetsmühlenartig wiederholt aber deshalb nicht wahrer wird, ist die Behauptung, dass zwei katholische Kölner Krankenhäuser die Behandlung einer mutmaßlich vergewaltigten Frau ABGELEHNT und die Frau ABGEWIESEN hätten. Um es nochmals zu wiederholen: Die Frau befand sich in der Notfallpraxis bei Frau Dr. Maiworm während diese (bzw. ein Mitarbeiter) telefonisch zunächst mit der einen, dann mit der anderen Klinik Kontakt aufnahm.

Weil beide Kliniken keine Materialien (ASS-Untersuchungs-Sets) für die Anonyme Spurensicherung (ASS) besaßen, da sie nicht (mehr) dem Netzwerk der ASS angehörten, hätte es keinen Sinn gemacht, die bereits von Frau Dr. Maiworm behandelte Frau zur nochmaligen Untersuchung zu übernehmen. Deshalb verwiesen die von Frau Dr. Maiworm kontaktierten Ärztinnen an (kommunale) Krankenhäuser, in denen eine ASS möglich gewesen wäre. Ein Skandal, dass daraus ein Skandal konstruiert werden konnte, die Medien machen's möglich...

 
Späte Erkenntnis:


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Dienstag, 19. Februar 2013

Das Kloster Mater Ecclesiae - Mutter der Kirche

Ein kleiner Einblick in die zukünftige Wohnstätte Papst Benedikt XVI.



Mit dieser Gründung (Anm.: des Klausurklosters "Mater Ecclesiae" im Vatikan) zeigte Johannes Paul II. der Weltöffentlichkeit ohne Worte, aber doch sehr deutlich, wie wichtig und unerlässlich auch in unserer modernen, schnelllebigen Zeit die Berufung zum kontemplativ-verborgenen Leben ist und welch hohen Wert er dem Gebet in der Stille und dem im Verborgenen gebrachten Opfer beimisst.

Wenn er in seiner unmittelbaren Nähe Klausurschwestern haben wollte, damit sie für ihn und sein Pontifikat beteten, so offenbart dies auch seine tiefe Überzeugung, dass er sich die Fruchtbarkeit seines universalen Hirtenamtes und den geistigen Erfolg seines immensen äußeren Wirkens in erster Linie vom Gebet und Opfer anderer erwartet. (...)

Es ist kein Zufall, dass der Heilige Vater einen weiblichen Orden für diese Aufgabe aussuchte. Waren es im Laufe der Kirchengeschichte doch immer Frauen, die in der Nachfolge der Gottesmutter betend und opfernd den Weg der Apostel und Priester in ihrem missionarischen Wirken begleitet und unterstützt haben. So sehen die kontemplativen Orden “die Nachahmung und Betrachtung Mariens” als ihr besonderes Charisma.


Broschüre "Eucharistische Anbetung zur Heiligung der Priester und geistige Mutterschaft": als PDF-Dokument herunterladen
weitere  Infos bei Kirche in Not: hier 



Was ein Papst erwägen muss

"Du musst zum Ausroden hinausgehen. Die Meditation sollte bei Dir schon vorher erfolgt sein, jetzt ist die Zeit zum Handeln. Wenn Du jetzt zu zögern anfingst, so wär es zu spät.

Vorher solltest Du nach dem Rat des Herrn Dich hingesetzt haben, die Aufgabe abgeschätzt, die Kräfte gemessen, Dein Wissen erwogen, das Erworbene verglichen, die Kosten Deiner Tugenden zusammengerechnet haben. Ans Werk denn, die Zeit ist da, die Bäume zu beschneiden, wenn bloß die Überlegung vorausging.

Hat sich Dein Herz geregt, so rege sich jetzt die Zunge, die Hand rege sich. Gürte Dein Schwert um, das Schwert des Geistes: das Wort des Herrn. (...)

Deine Vollmacht ist keine mittelmäßige. Sie ist befugt, die bösen Bestien aus Deinen Feldern zu jagen, wo Deine Herden furchtlos weiden sollen (Lev 26,6). Zähme die Wölfe aber sei für die Schafe zahm. Du hast sie übernommen, um sie zu weiden, nicht um sie zu bedrücken.

Hast Du recht erwogen, wer Du bist, dann verkennst Du auch Deine Pflicht nicht. Weißt Du aber, und handelst nicht, so machst Du Dich schuldig. Du hast sicherlich nicht vergessen, wo zu lesen steht: "Der Knecht, der den Willen seines Herrn kennt und nicht entsprechend handelt, wird viele Schläge erhalten." ( Lk 12,47) Apostel und Propheten setzten das in die Tat um."


Bernhard von Clairvaux in "Was ein Papst erwägen muss"; Johannes Verlag Einsiedeln 1985; S. 51f


Montag, 18. Februar 2013

Papstaltar Maria Vesperbild



„Papstaltar“ in Maria Vesperbild

In der Wallfahrtskirche Maria Vesperbild (Mittelschwaben) wird in einzigartiger Weise der Rücktritt Papst Benedikts‘ XVI. ins „Bild“ gesetzt: Auf dem rechten Seitenaltar wird die Figur Unserer Lieben Frau von Fatima von zwei Titelseiten der „Bild“ eingerahmt, nämlich die vom Mittwoch, 20. April 2005, mit der Schlagzeile „Wir sind Papst“ und der „Bild“ vom Dienstag, dem 12. Februar 2013, mit der Schlagzeile „Keine Kraft mehr“. Zu Füßen der Gottesmutter ist dann die Titelseite des L’Osservatore Romano vom 11./12.02.13 mit der Rücktrittserklärung zu sehen. Über der Gestalt der Gottesmutter hängt jetzt in der Fastenzeit ein Bild, das Jesus in der Nacht auf dem Ölberg zeigt. Eingerahmt wird dieses spirituelle Arrangement u.a. von zwei großen Wallfahrtskerzen, die das Gnadenbild der Schmerzensmutter tragen! Zahlreiche Vatikanfähnchen runden die originelle Bildkomposition ab!

Die Fotos zeigen, wie sich Trauer und Bestürzung, Bewunderung, Gottvertrauen und Zuversicht verbinden. Eine originelle Einladung zum intensiven Gebet für Papst Benedikt XVI und das hl. Kollegium, das den Nachfolger wählen wird.

Homepage: www.maria-vesperbild.de


Bischof Hanke: Realität der Sünde anerkennen und in der Beichte Gottes liebendem Blick begegnen

Im apostolischen Glaubensbekenntnis bekunden wir den Glauben an die Vergebung der Sünden. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige Katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden.

Realismus und Optimismus kommen darin zum Ausdruck. Das Bekenntnis von der Vergebung der Sünden macht ja nur Sinn, wenn die Sünde als Realität im Leben anerkannt wird. Zugleich glauben wir an Gottes Barmherzigkeit und bekennen unsere Hoffnung auf Vergebung
 
Liebe Schwestern und Brüder, der Artikel von der Vergebung der Sünden im Glaubensbekenntnis macht uns indirekt aufmerksam auf die Dimension der Gefährdung unseres Lebens durch die Mächte des Bösen und durch unseren schwachen Willen. Der Mensch kann sich Gottes Heilswillen und Gottes Wegweisung verweigern. Aus dem Wissen um die Dimension der Gefährdung unseres Lebens befragt die Kirche die Kandidaten für die Taufe und bei der Tauferneuerung: Widersagt ihr dem Satan? Widersagt ihr den Verlockungen des Bösen? (...)

Als Getaufte, die in Beziehung mit Christus und seiner Kirche leben, sind wir der Gefährdung durch das Böse nicht einfach ausgeliefert. Gott hat die Antwort seiner barmherzigen Liebe gegeben, die sich der Welt im Antlitz des Gekreuzigten und Auferstandenen offenbart hat. Diese Liebe ist stärker als die Sünde.

Der liebende Blick des Antlitzes Christi legt sich im Handeln der Kirche immer neu in unser Herz. Ich bin ein von Gottes liebendem Blick Angeschauter. Gnade nennen wir diese heilende und stärkende Wirklichkeit, die uns die Kirche vor allem durch die Sakramente vermittelt.

Besonders in der sakramentalen Beichte werde ich und mein Leben dem liebenden Blick Gottes vorgestellt. Während die Sünde den liebenden Blick Gottes auf mich verdunkelt, reinigt die sakramentale Beichte und setzt mich wieder neu dem liebenden Blick Gottes aus. Beichte ist Umkehr in die größere Liebe. Die Gottesgabe der Liebe will in mir erstarken. Der Empfang des Bußsakramentes dient letztlich dem Wachstum der Liebe Gottes in mir. 


aus dem Hirtenwort des Bischofs von Eichstätt Gregor Maria Hanke OSB zur Österlichen Bußzeit am 1. Fastensonntag, dem 17. Februar 2013




Sonntag, 17. Februar 2013

Anreger, Ermutiger, Lehrer und Priester


Datei:BentoXVI-30-10052007.jpg

"Betet weiter für mich,
für die Kirche
und für den kommenden Papst."

(Benedikt XVI. bei der Generalaudienz am Aschermittwoch, den 13.02.2013)


"Benedikt XVI. verstand sich nicht als Herrn der Kirche. Er sah sich in der Vollmacht seines Papsttums nicht als Diktator, sondern eher als Anreger, Ermutiger, Lehrer und Priester.

Das war ein Bild vom Papsttum, das selbst viele seiner Anhänger verblüffte; ein Papst, der nicht befahl und kein überlegener Kenner des Spiels der Mächtigen sein wollte.

Nach der geistlichen Unfruchtbarkeit der nachkonziliaren Epoche riet er der Kirche zur Besinnung auf den Auftrag ihres Stifters: die Gläubigen dazu zu erziehen, in der Gegenwart Gottes zu leben."


Martin Mosebach in der FAZ



Foto: Papst Benedikt XVI.; Fabio Pozzebom (2007); wikipedia