SEITEN

Samstag, 5. November 2011

Seligsprechung des Märtyrers Carl Lampert

Dr. Carl Lampert (1894-1944)


„... und Gott wird abwischen jede Träne von ihren Augen. So flüchte auch ich mich, wenn’s mich hie und da anfällt, in diese lichtere Welt – und noch nie umsonst!
Oktober, Christkönig und die Feiertage dieser Woche sagten und sagen mir von der Kraft und Größe der inneren Freiheit, wenn die äußere fehlt. ...“

Carl Lampert in einem Brief aus dem Gestapo-Gefängnis in Stettin,
1. November 1943



kath.net und mehrere Blogger haben es bereits verkündet:

Am Sonntag, den 13. November wird der katholische Priester Dr. Carl Lampert in Dornbirn als Märtyrer seliggesprochen.

Carl Lampert wurde am 9. Januar 1894 in Göfis bei Feldkirch in Vorarlberg als jüngstes von sieben Kindern geboren. Er studierte Theologie am Fürstbischöflichen Seminar in Brixen, wo ihn Bischof Franz Egger 1918 auch zum Priester weihte. Am 13.11.1944 wurde er in Halle/Saale durch das Nazi-Regime enthauptet.


0
9.01.1894 Geboren in Göfis
          1914 Matura im Gymnasium Feldkirch
12.05.1918 Priesterweihe in Brixen
26.05.1918 Primiz in Göfis
1918–1930 Kaplan und Religionslehrer in Dornbirn St. Martin
1930–1935 Kirchenrechts- und Rota-Studium in Rom
01.10.1935 Ernennung zum Gerichtsvikar (Innsbruck-Feldkirch)
15.01.1939 Ernennung zum Provikar in Innsbruck
          1940 Dreimal im Gestapo-Gefängnis von Innsbruck
24.08.1940 Einlieferung ins KZ-Dachau
30.08.1940 Überstellung ins KZ-Sachsenhausen
14.12.1940 Rücktransport ins KZ-Dachau
16.08.1941 Verbannung nach Stettin
04.02.1943 Inhaftierung im Gefängnis von Stettin
06.12.1943 Überstellung ins Gefängnis „Roter Ochse“ in Halle/Saale
20.12.1943 Erstes Todesurteil in Halle/Saale durch das Reichskriegsgericht
14.01.1944 Überstellung ins Gefängnis „Fort Zinna“ in Torgau
08.09.1944 Zweites Todesurteil in Torgau wegen Spionage
10.11.1944 Überstellung ins Gefängnis „Roter Ochse“ in Halle/Saale
13.11.1944 Enthauptung in Halle/Saale
17.11.1944 Beisetzung der Urne im Gertraudenfriedhof in Halle/Saale
13.11.1948 Beisetzung der Urne in Göfis
01.10.1998 Beginn des Seligsprechungsverfahrens in Feldkirch
27.06.2011 Anerkennung des Martyriums durch Papst Benedikt XVI.
13.11.2011 Seligsprechungsfeier in Dornbirn St. Martin, 15.30 Uhr 


Quelle: Novene "Gott ist mein großes Licht"





Weitere Infos:

Katholische Kirche in Vorarlberg - Zur Seligsprechung von Carl Lampert

kathweb Nachrichten (KPÖ)

kath.net

wikipedia 

Blog Pro Catholica

Johannes' Blog (vita in deum)   (viel Augenfutter!)


Vor wenigen Wochen hatte ich Gelegenheit, einen Beamer-Vortrag über Carl Lampert zu sehen und zu hören. Der Vortrag war sehr interessant und hervorragend gemacht.
Deshalb möchte ich hier diesen Vortrag von Thomas Alber (aus Friedrichshafen) empfehlen. Vielleicht hat der ein oder andere Interesse und/oder Möglichkeit diesen  - oder einen anderen - Vortrag von Thomas Alber einem Publikum (Gebets-, Familienkreis, Pfarrgemeinde...) zugänglich zu machen.

Homepage von Thomas Alber


Und noch etwas:

Diese Seligsprechung hat eine gewisse Verbindung zu unserem Mitblogger PuLa in Weimar!
Warum? Wer hat eine Idee? PuLa übernehmen Sie!

1 Kommentar:

  1. Ora pro nobis! Ein großer Priester. Sehr zu empfehlen ist das Buch "Priester vor Hitlers Tribunalen".

    AntwortenLöschen