Freitag, 12. Dezember 2014

Wunder über Wunder - Gedenktag der Allerseligsten Jungfrau Maria von Guadalupe

 


Im Jahre 1531 erschien dem mexikanischen Bauern Juan Diego eine wunderschöne "edle Dame" und hinterlässt zuletzt auf dem Umhang des Bauern das Bildnis einer Frau, unschwer zu erkennen als die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria, als die sich auch die Erscheinung selbst zu erkennen gibt. Dieser Umhang, die sogenannte "Tilma", gibt der Menschheit zahlreiche Rätsel auf. Viele Details sind auf natürlichem Wege und verstandesgemäß nicht zu erklären: das Tuch ist ein einziges großes Wunder.

Die Erscheinungen der Jungfrau Maria, die Sich Juan Diego mit den Worten vorstellt: "Wisse, mein liebstes Söhnchen,  dass ich die makellose und immerwährende Jungfrau Maria bin, die Mutter des wahren Gottes, durch den alles lebt...", führen einen ganzen Kontinent zum Christentum - just in der Zeit, in der in Deutschland durch die Reformation des Martin Luther und seiner Mitstreiter viele Menschen der Kirche entfremdet werden und vom wahren Glauben abfallen.




Hier eine Liste mit einigen der Merkmale der Tilma, die nicht zu erklären sind (Quelle: kath-zdw: Die Tilma von Guadalupe):

  • Kein Malmaterial identifizierbar, weder pflanzlichen, noch tierischen noch mineralischen Ursprungs. Malmaterial bis heute unbekannt. 
  • Keine Pinselstriche vorhanden. 
  • Keine Vorzeichnungslinien, keine Vorzeichnungsskizze vorhanden. 
  • Keine Untermalung, keine Grundierung, keine Leimung: dies macht es eigentlich unmöglich, auf der Oberfläche des groben Stoffes zu malen. 
  • Keine schützende Lackierung vorhanden trotz unerklärlich guter Erhaltung von Bild und Stoff.
  • Kombination verschiedener Maltechniken: Öl, Tempera, Wasserfarbe und Fresko. Nicht kopierbar.
  • Unebenheiten auf dem Gewebe gezielt ausgenutzt, um dem Gesicht Tiefe zu geben. 
  • Rätselhafte Glättung der Oberfläche. Die Bildseite auf der Tilma ist merkwürdig geglättet, glänzend weiss und weich unter dem Bild. Forscher haben keine Erklärung für die zwei unterschiedlichen Materialseiten. 
  • Lichtbrechung: Bei der Untersuchung 1979 durch Smith und Callahan festgestellt: Die Farben verhalten sich wie Farben auf Vogelfedern, Schmetterlings- oder Käferflügeln: sie verändern sich beim Betrachten aus verschiedenen Blickwinkeln. 
  • Einseitige Durchsichtigkeit. Das Bild auf der Vorderseite kann deutlich durchscheinend von hinten gesehen werden – jedoch ein rätselhafter grüner Fleck auf der Rückseite des Gewebes kann von der Vorderseite aus nicht gesehen werden.  
  • Infrarotdurchlässigkeit: die rosa Farbe auf dem Bild ist – entgegen der allgemein vorkommenden Undurchlässigkeit der rosa Farbpigmente – infrarotdurchlässig. 
  • Umkehreffekt: Aus der Entfernung erscheint das Bild grösser, scheint beim Näherkommen zu „schrumpfen“. Gesicht und andere Details sind nicht aus der Nähe, sondern erst aus einigen Metern Entfernung deutlich zu erkennen. 
  • Die Augen: Die Augen des Gesichtes auf der Tilma bilden das grösste Rätsel dieses Artefaktes. In beiden Augen spiegelt sich die damalige Szene der Bildentstehung im Jahr 1531 vor dem Bischof mit Verzerrungen in Abhängigkeit von den Gesetzen der Krümmung der Hornhaut, und im zweiten Auge um genau den Faktor verschoben, wie es sich in einem lebendigen Auge zeigen würde. 
  • 1956 entdeckt: Lichtreflexe in den Augen der Figur auf der Tilma. (Lichtreflexe im menschlichen Auge sind uns erst bekannt seit Helmhotz’ Entdeckung in den 1880er Jahren! Woher also sollte der Hersteller dieses Bildes im Jahre 1531 davon Kenntnis gehabt haben?)
  • 1958 entdeckt: Parkinje-Sanson-Effekt in den Augen der Figur auf der Tilma: ein gesehenes Objekt wird in beiden Augen eines Menschen reflektiert, und zwar an drei verschiedenen Stellen verursacht durch die Krümmung der Hornhaut. Genau dies aber findet sich auch in den Augen der Figur auf dem Tilmabild
  • Die sich in den Augen widerspiegelnde Szene – nach modernster Computerbildanalyse: Ein sitzender Indio; die Gesichter von möglicherweise Bischof Zumárraga und Dolmetcher Gonzales; dann Juan Diego, seine Tilma öffnend; die Büste einer Frau und ein bärtiger Spanier. In der Mitte: eine Eingeborenengruppe mit Kind.


 
Heilige Maria,
makellose und immerwährende Jungfrau und Gottesmutter,
bitte für uns und die Missionen in aller Welt 



Weiteres zum Thema "Guadalupe":


Bilder: 
Mitte und unten: Standbild in den Vatikanischen Gärten, das den Moment zeigt, als Juan Diego dem Bischof die Rosen aus seinem Umhang schüttet und das Bild Mariens in dem Stoff sichtbar wird (eigene Fotos)

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