Montag, 21. Juli 2014

Kardinal Marx beauftragt Petrusbruderschaft mit Seelsorge an der Damenstiftskirche in München



Endlich ist es soweit: Kardinal Reinhard Marx beruft die Priestersbruderschaft St. Petrus (FSSP) zur Seelsorge an der Münchner Damenstiftskirche St. Anna. Damit kommt nach P. Ludwig Hagel, der bereits seit einigen Jahren in München tätig ist, ein zweiter Priester der Petrusbruderschaft in die bayrische Landeshauptstadt. Der Distriktobere der FSSP für den deutschsprachigen Raum, P. Axel Maußen:
Mit Freude geben wir bekannt, dass unsere Gemeinschaft zum 1. September 2014 im Auftrag der Erzdiözese München und Freising die komplette Seelsorge der bereits seit vielen Jahren an der Münchner Damenstiftskirche bestehenden Gottesdienstgemeinde übernehmen wird. Damit wird sich auch das Angebot an hl. Messen in der außerordentlichen Form an dieser Kirche wesentlich verbessern. So wird täglich eine Messfeier im alten Ritus angeboten werden. P. Christian Jäger ist mit dieser Aufgabe betraut worden. Er wird direkt bei der Kirche Wohnung nehmen und somit unsere erste offizielle Niederlassung auf Münchner Stadtgebiet begründen.
Gottesdienstzeiten ab 1. September 2014: 
Sonn- und feiertags: 9.30 Uhr
Montag: 8.00 Uhr
Dienstag bis Freitag: 17.30 Uhr
Samstag: 8.00 Uhr

Weitere Informationen bei P. Christian Jäger FSSP, Tel. 09446/9911051.
(Info s. auch hier und bei clamormeus: "einfach entfachend!!!")

Kommentare:

  1. Das hört sich ja sehr gut an und ist eine große Freude für München!
    Es bedeutet aber auch, dass mit dieser Entscheidung St. Anna von der Stadtparrkirche St. Peter "abgekoppelt" wird und das freut mich nicht für die Entwicklung in St. Peter. So hat der neue Stadtpfarrer, der im September eingeführt wird, in einem Grußwort schon geschrieben, dass er zwar die Tradition dort bewahren aber auch viel "kreatives neues" einbringen will.

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  2. Der neu ernannte Pfarrer von St. Peter hat in seinem Grußwort (http://www.erzbistum-muenchen.de/Pfarrei/Page017051.aspx) geschrieben: "Ich freue mich insbesondere, die liturgischen Formen und Traditionen bewahren und fortführen zu dürfen, mit denen der Peterskirche – „zur Ehre Gottes und zum Heil der Menschen“ – ja eine ganz besondere Stellung in München zukommt. Zugleich verlangen die mehr als deutlichen „Zeichen der Zeit“ auch die vermehrte und stets neu kreative Anstrengung zur Neuevangelisierung im pastoralen Alltag, in Verkündigung und Katechese und damit verbunden nicht zuletzt das Bezeugen der Botschaft Jesu und der Wahrheit des Evangeliums im caritativen Einsatz für die schwachen, notleidenden und bedrängten Mitmenschen." Ich befürchte da nichts Schlimmes - auch wenn ich mir die Homepage seiner bisherigen Pfarrei anschaue: www.sankt-kastulus.de.

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  3. Münchner Kirchennachrichten am 22. Juli 2014:

    Petrusbruderschaft stationiert Seelsorger in München

    Die mit Rom verbundene traditionalistische Petrusbruderschaft stationiert erstmals einen
    Seelsorger in München. Zum 1. September wird ein Pater im Umfang einer halben Stelle als Pfarrvikar der Stadtpfarrkirche Alter Peter zugeordnet, wie das Erzbistum mitteilte. Sein Auftrag ist es, das bisher von wechselnden Geistlichen getragene Angebot von Messfeiern in der außerordentlichen Form in der Damenstiftskirche zu übernehmen. Künftig soll es täglich einen solchen Gottesdienst in lateinischer Sprache geben.

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