Montag, 16. Juni 2014

Maria Knotenlöserin statt deutsches theologisches Studium


"Der Jesuitenpater Bergoglio kehrte ohne das geplante theologische Studium aus Deutschland zurück, aber er nahm aus Augsburg das Bild der "Knotenlöserin" mit. Das ist ein kräftiges Zeichen und ein großartiger Impuls."



Prälat Dr. Wilhelm Imkamp in einem Interview mit Peter Bauer in den "Mittelschwäbischen Nachrichten" vom Samstag, den 14. Juni 2014, zum Thema "Der Glaube und der 'Fußballgott'"



Außerdem stellte der Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild klar: 
"Der Ausdruck "Fußballgott" ist ebenso wie das Büchlein "Fußball unser" eine Grenzüberschreitung, bei der tatsächlich die Gefahr besteht, dass aus dem Sport eine Ersatzreligion wird und damit ist dann das Kunststück vollbracht, das es im Fußball garnicht gibt: Ein Foul an und gegen sich selbst; denn hier werden die Ebenen verwischt. Aus der für viele schönsten Nebensache der Welt wird eine lächerliche karikaturhafte Hauptsache. Aus dem Fan wird ein Fanatiker!"
Damit stellte Prälat Imkamp nicht in Abrede, dass grundsätzlich das Spiel (und damit auch der Fußballsport) zum Menschen, zur Schöpfung dazugehört.



Bild: Maria, die Knotenlöserin;  Wallfahrtbild von St. Peter am Perlach in Augsburg; Johann Georg Melchior Schmidtner (um 1700)
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