Dienstag, 11. März 2014

Keine Kompromisse, kein Dialog!


Satan versucht, Jesus vom Heilsplan des Vaters abzubringen, das heißt, vom Weg der Selbstopferung und der Liebe, die sich schenkt, um die Menschen zu erlösen. Stattdessen will der Versucher ihn dazu bewegen, einen leichteren Weg zu wählen, den Weg des Erfolgs und der Macht. Der Kampf zwischen Jesus und Satan erfolgt unter Verwendung von Zitaten aus der Heiligen Schrift. Um Jesus vom Weg des Kreuzes abzubringen, hält der Teufel ihm falsche messianische Verheißungen vor: 
  • Geld und Wohlstand, versinnbildlicht durch die Möglichkeit, Steine in Brot zu verwandeln;
  • ein spektakuläres Auftreten als Wundertäter, der sich zum Beispiel vom höchsten Punkt des Jerusalemer Tempels stürzen und von den Engeln retten lassen könnte;
  • und schließlich den Weg der Macht und der Weltherrschaft, im Tausch gegen die Anbetung Satans.
Das sind die drei Hauptkategorien von Versuchungen; wir alle kennen sie nur zu gut!
Jesus weist all diese Versuchungen mit Bestimmtheit zurück und beteuert seinen festen Willen, keinem anderen Weg zu folgen als dem, den der Vater festgelegt hat; ohne auf Kompromisse jeglicher Art mit der Sünde und der Logik dieser Welt einzugehen.

Achtet darauf, wie Jesus antwortet. Er unterhält sich nicht mit Satan, wie Eva im Garten Eden getan hatte. Jesus weiß nur zu gut, dass man mit dem Teufel keinen Dialog führen kann, denn der Teufel ist listig. Deshalb argumentiert er nicht wie Eva, sondern nimmt seine Zuflucht zum Wort Gottes und antwortet mit der Kraft dieses Wortes. Denken wir immer daran: Wenn wir uns in Versuchung befinden, dürfen wir dem Teufel nicht mit Argumenten antworten, sondern unseren Schutz im Wort Gottes suchen! Das wird uns retten.


Papst Franziskus beim Angelusgebet am 09. 03.2014 (Quelle: Zenit.org)


Weiteres zum Thema "Versuchungen Christi": 
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