Sonntag, 9. Februar 2014

Nachlese zum Fragebogen zur Vorbereitung der Bischofssynode über Familie und Evangelisierung

Der Fragebogen  des Vatikans zur Vorbereitung der Bischofssynode über Familie und Evangelisierung enthielt neben den 39 Fragen zum Thema Ehe und Familie auch noch einen einleitenden Teil, der leider oft nicht zusammen mit dem Fragenkatalog an die Gläubigen weitergegeben wurde.

In ihm ist die Lehre der Kirche zu Ehe und Familie kurz aber prägnant skizziert. Dieses Vorwort zum Fragebogen wäre bereits eine mögliche Gelegenheit gewesen, den Gläubigen die Lehre der Kirche vorzustellen oder auch Grundlage für Katechesen über diese Thematik (ähnlich wie der Brief Papst Benedikt XVI. zur Frage der korrekten Übersetzung des Kelchwortes "pro multis" in "für viele" eine willkommener Anlass für  Katechesen hätte sein können). Auch diese sehr einfache Möglichkeit haben die meisten der (deutschen) Oberhirten versäumt.

Man fragt sich unwillkürlich: warum? Will man die Gläubigen absichtlich in tiefstem Glaubensunwissen lassen, damit sie nicht die vorauszusehenden Lasten des Wissens und damit des Gewissens zu tragen haben und ihnen daraus keine Verantwortlichkeit erwächst? Will man das Gewissen der Gläubigen nicht bilden, damit es sich nicht regt, wenn sie es nach anderen Werten als den christlich-kirchlichen befragen?

Und warum informieren sich die Gläubigen nicht selbst über die Lehre zu diesem Thema? Müsste man das von mündigen Laien - im Zeitalter von Internet & Co. nicht erwarten können? Oder besteht das Mündigsein vielleicht gerade darin, einer pubertären Gepflogenheit gemäß alles Autoritäre abzulehnen und "nur selbst entscheiden" zu wollen, so wie es z. B. in der Pressemitteilung des BdKJ ausgedrückt ist: "Junge Katholiken/ -innen verantworten ihr Beziehungsleben selbst" (der Bundesvorsitzende des BdKJ erklärt das beflissen mit: "Sex vor der Ehe und Verhütung gehören zu ihrem Beziehungsleben selbstverständlich dazu“). Dass durch den BdKJ keine Werbung für katholische Sexualmoral zu erwarten ist, ist schon hinreichend bekannt; entsprechend sind die faulen Früchte, wie die Umfrage des BdKJ bestätigt.

Erstaunlich ist eher, dass angeblich doch noch 10% der jungen Katholiken/-innen der Lehre der Kirche auf diesem Gebiet folgen! Respekt, möchte man da sagen und die Heranwachsenden zu ihrer Entscheidung beglückwünschen. Diese 10% sind die wahrhaft mündigen unter den jungen Katholiken/-innen. Übrigens ergab die Umfrage des BdKJ, dass - im Gegensatz zu den erwachsenen Gläubigen - "die Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Meinung (Anm.: sic! gemeint ist wohl die Lehre) der Kirche zu Ehe und Familie (...) kennen" (s. Pressemitteilung Nr. 34/2013)! Auch dies ein erstaunliches Ergebnis. Kann daraus geschlossen werden, dass der BdKJ bzw. seine kirchlich geförderten Mitgliederjugendverbände diese Thematik doch mit den Jugendlichen besprechen, aber vielleicht eher mit von vornherein negativer Bewertung der kirchlichen Position?

Aber zurück zu den "Erwachsenen": Will man willentlich verschweigen, was nach den Maßstäben Gottes und der Kirche sündhaftes Verhalten ist - um so ein Sündenbewusstsein erst garnicht entstehen zu lassen? Dieser Eindruck bestätigt sich, wenn man in den "Ergebnissen des Fragebogens zur Bischofssynode in Rom" der Deutschen Bischofskonferenz liest, dass Gläubige bestimmte Verhaltensweisen, wie künstliche Empfängnisregelung, das Eingehen einer zweiten zivilen Ehe oder homosexueller Handlungen, nicht als sündhaft ansehen - offenbar ohne Widerspruch der geistlichen Obrigkeit oder anderer in der Seelsorge Verantwortlichen.

Noch deutlicher wird diese Strategie, wenn sich Bischöfe öffentlich und sogar auf der eigenen Bistums-Homepage dahingehend äußern, dass es bei gewissen bisher schwer sündhaften Handlungen heute nicht mehr zeitgemäß sei, von Sünde, bzw. schwerer oder Todsünde zu sprechen. Das ist die Vorgehensweise eines - so schwer diese Einsicht wiegt - vom Glauben abgefallenen Episkopates. Nicht die Umgestaltung des Menschen in Jesus Christus, der zu seinen Jüngern sagt "Seid vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist", ist das Ziel solcher Hirtenwölfe, sondern die Anerkennung der Sünde als ein Gut und die empfohlene, angeblich folgenlose Angleichung der Christen an die "Kinder dieser Welt". Grund dafür sei die Veränderung der Welt im Laufe der Zeiten und somit auch die Veränderung von Kirche und des Gottesbildes. Die Zeiten mögen sich ändern, aber Christus bleibt immer derselbe: gestern heute und in Ewigkeit.

Es sei aber auch gesagt, dass es - vor allem an neuere geistliche Bewegungen angeschlossene - Gläubige gibt (zu denen auch die traditionsverbundenen zählen), die sich doch nach der Morallehre der Kirche richten und wissen, dass diese eine Quelle der Freude und des Segens ist. Sie bejahen eine "Theologie des Leibes", wie sie beispielsweise vor allem Papst Johannes Paul II. entwickelt hat und schöpfen aus dem Schatz der Verlautbarungen des universalen Lehramtes, dessen oberster Lehrer Christus selber ist. Ihre wundervollen, oft großen, für das Leben offene Familien geben Zeugnis von der Lebenskraft dieser Quellen - und geben auch jenen Kraft, die zu geistlicher Vater- oder Mutterschaft berufen sind.


Hier nun aus dem Vorwort zum Fragebogen des Vatikans zur außerordentlichen Bischofssynode im Oktober 2014:

Die Kirche und das Evangelium über die Familie

Die frohe Botschaft der Liebe Gottes muss all denen verkündet werden, die die grundlegende persönlich-menschliche Erfahrung als Ehepaar und für die Gabe der Kinder offene Gemeinschaft machen, welche die Familie ist. Die Lehre des Glaubens in Bezug auf die Ehe muss wirksam und kommunikativ vorgelegt werden, damit sie die Herzen erreichen und sie verwandeln kann gemäß dem in Jesus Christus offenbarten Willen Gottes.

Hinweise auf die Schriftstellen über Ehe und Familie werden hier auf das Wesentliche beschränkt. Dasselbe gilt für die Dokumente des Lehramtes, bei denen es sinnvoll scheint, sich auf das universale Lehramt der Kirche zu beschränken, ergänzt durch einige Texte des Päpstlichen Rats für die Familie. Den an der Synode teilnehmenden Bischöfen bleibt die Aufgabe überlassen, den Dokumenten ihrer jeweiligen bischöflichen Einrichtungen Stimme zu verleihen.

Zu keiner Zeit hat es in den verschiedensten Kulturen an der eindeutigen Lehre der Hirten oder am konkreten Zeugnis der Gläubigen, Männer und Frauen, gefehlt, die in ganz unterschiedlichen Situationen das Evangelium der Familie als unermessliches Geschenk für ihr Leben und das Leben ihrer Kinder gelebt haben. Das Engagement für die kommende Außerordentliche Synode wird angetrieben und unterstützt von dem Wunsch, allen mit größerer Wirksamkeit diese Botschaft zu verkünden, in der Hoffnung, dass so „der Schatz der Offenbarung, der Kirche anvertraut, mehr und mehr die Herzen der Menschen erfüllen möge" (DV 26).

Der Plan Gottes, des Schöpfers und Erlösers

Die Schönheit der biblischen Botschaft über die Familie hat ihre Wurzel in der Erschaffung des Mannes und der Frau, die beide nach dem Bild Gottes geschaffen und ihm ähnlich sind (cf. Gen 1,24-31; 2, 4b-25). Verbunden durch ein unauflösliches sakramentales Band, leben die Eheleute die Schönheit der Liebe, der Vaterschaft, der Mutterschaft und der höchsten Würde am Schöpfungswerk Gottes teilzuhaben.

Mit dem Geschenk der Frucht ihrer Vereinigung übernehmen sie die Verantwortung für das Wachstum und die Erziehung von Menschen für die Zukunft des Menschengeschlechts. Durch die Fortpflanzung erfüllen der Mann und die Frau im Glauben die Berufung, Mitarbeiter Gottes zu sein in der Bewahrung der Schöpfung und im Wachstum der Menschheitsfamilie.

Der selige Johannes Paul II. hat diesen Aspekt in der Enzyklika Familiaris Consortio kommentiert: „Gott hat den Menschen nach seinem Bild und Gleichnis erschaffen (vgl. Gen 1,26f.): den er aus Liebe ins Dasein gerufen hat, berief er gleichzeitig zur Liebe. Gott ist Liebe (1 Joh 4,8) und lebt in sich selbst ein Geheimnis personaler Liebesgemeinschaft. Indem er den Menschen nach seinem Bild erschafft und ständig im Dasein erhält, prägt Gott der Menschennatur des Mannes und der Frau die Berufung und daher auch die Fähigkeit und die Verantwortung zu Liebe und Gemeinschaft ein (vgl. Gaudium et spes, 12). Die Liebe ist demnach die grundlegende und naturgemäße Berufung jedes Menschen" (FC, 11).

Dieser Plan Gottes, des Schöpfers, den die Erbsünde erschüttert hat (cf. Gen 3, 1-24), hat sich im Laufe der Geschichte in den Wechselfällen des auserwählten Volkes offenbart bis hin zur Fülle der Zeit, als mit der Menschwerdung des Gottessohnes nicht nur der göttliche Heilswille bestätigt, sondern mit der Erlösung auch die Gnade geschenkt wurde, diesem Willen gehorsam zu sein.

Der Sohn Gottes, das im Schoß der Jungfrau fleischgewordene Wort (cf. Joh 1,14), hat in der Familie von Nazaret gelebt und ist in ihr aufgewachsen und hat an der Hochzeit von Kana teilgenommen, dessen Feier er mit dem ersten seiner „Zeichen" bereichert hat (cf. Joh 2,1-11). Er hat mit Freude die familiäre Gastfreundschaft seiner ersten Jünger angenommen (cf. Mk 1,29-31; 2,13-17) und hat die Trauer der Familie seiner Freunde in Bethanien getröstet (cf. Lk 10,38-42; Joh 11,1-44).

Jesus Christus hat die Schönheit der Ehe wiedererrichtet, indem er den zur Einswerdung auffordernden Plan Gottes wieder vor Augen stellte, der aufgrund der Härte des menschlichen Herzens sogar innerhalb der Tradition des Volkes Israel aufgegeben worden war (cf. Mt 5,31-32; 19.3-12; Mk 10,1-12; Lk 16,18). Zum Ursprung zurückkehrend hat Jesus die Einheit und Treue der Ehegatten gelehrt und Verstoßung und Ehebruch zurückgewiesen.

Gerade durch die außerordentliche Schönheit der menschlichen Liebe - bereits mit inspirierten Zügen gefeiert im Hohenlied - und des von Propheten wie Hosea (cf. Hos 1,2-3,3) und Maleachi (cf. Mal 2,13-16) geforderten und verteidigten Ehebandes hat Jesus die ursprüngliche Würde der Liebe des Mannes und der Frau bekräftigt.

Die Lehre der Kirche über die Familie

Auch in der frühchristlichen Gemeinschaft erscheint die Familie als „Hauskirche" (cf. KKK, 1655): In den sogenannten „Haustafeln" der neutestamentlichen Apostolischen Briefe, wird die antike Großfamilie als Ort der tiefsten Solidarität zwischen Mann und Frau, zwischen Eltern und Kindern, zwischen Reichen und Armen beschrieben (cf. Eph 5,21-6,9; Kol 3,18-4,1; 1Tim 2,8-15; Tit 2,1-10; 1Petr 2,13-3,7; cf. dazu auch den Brief an Philemon). Insbesondere der Epheserbrief hat in der ehelichen Liebe zwischen Mann und Frau „das tiefe Geheimnis" gesehen, das die Liebe Christi und der Kirche in der Welt gegenwärtig macht (cf. Eph 5,31-32).

Durch die Jahrhunderte hindurch und vor allem in der neueren Zeit bis in unsere Tage hat die Kirche es nicht fehlen lassen an ihrer beständigen und immer umfassenderen Lehre über die Familie und die sie begründende Ehe. Tiefen Ausdruck hat diese Lehre in der Pastoralkonstitution Gaudium et spes des Zweiten Vatikanischen Konzils gefunden. Bei der Behandlung einiger der dringlichsten Themen ist hier der Förderung der Würde von Ehe und Familie ein gesamtes Kapitel gewidmet, wie aus der Beschreibung ihres Wertes für den Aufbau der Gesellschaft ersichtlich ist: „So ist die Familie, in der verschiedene Generationen zusammenleben und sich gegenseitig helfen, um zu größerer Weisheit zu gelangen und die Rechte der einzelnen Personen mit den anderen Notwendigkeiten des gesellschaftlichen Lebens zu vereinbaren, das Fundament der Gesellschaft" (GS 52).

Besonders eindringlich ist der Appell an die christlichen Eheleute zu einer christozentrischen Spiritualität: „Die Ehegatten selber aber sollen, nach dem Bild des lebendigen Gottes geschaffen, in eine wahre personale Ordnung gestellt, eines Strebens, gleichen Sinnes und in gegenseitiger Heiligung vereint sein, damit sie, Christus, dem Ursprung des Lebens, folgend, in den Freuden und Opfern ihrer Berufung durch ihre treue Liebe Zeugen jenes Liebesgeheimnisses werden, das der Herr durch seinen Tod und seine Auferstehung der Welt geoffenbart hat" (GS 52).

Auch die Nachfolger Petri nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil haben mit ihrem Lehramt die Lehre über Ehe und Familie bereichert, insbesondere Paul VI. mit der Enzyklika Humanae vitae, die besondere Lehren hinsichtlich der Prinzipien und der Praxis anbietet. Nachfolgend unterstrich Papst Johannes Paul II. im Apostolischen Schreiben Familiaris consortio diese, indem er den göttlichen Plan hinsichtlich der ursprünglichen Wahrheit der ehelichen Liebe und der Familie darlegte: „Diese Hingabe ist in ihrer ganzen Wahrheit einzig und allein im "Raum" der Ehe möglich, im Bund ehelicher Liebe, auf dem Boden der bewussten und freien Entscheidung, mit der Mann und Frau die innige, von Gott gewollte Lebens- und Liebesgemeinschaft eingehen (vgl. Gaudium et spes, 48), die nur in diesem Licht ihren wahren Sinn enthüllt.

Die Ehe als Institution ist weder ein ungebührliches Eingreifen der Gesellschaft oder der Autorität noch ein von außen kommendes Auferlegen einer Form, sondern eine dem ehelichen Liebesbund innewohnende Notwendigkeit, der sich dadurch der Öffentlichkeit als etwas Einmaliges und Ausschließliches kundtut, damit so die Treue zum Plan des Schöpfergottes voll verwirklicht wird. Eine solche Treue beeinträchtigt keineswegs die Freiheit der Person, sondern schützt sie vielmehr vor jedem Subjektivismus und Relativismus und lässt sie an der schöpferischen Weisheit Gottes teilhaben" (FC 11).

Der Katechismus der Katholischen Kirche greift diese grundlegenden Gegebenheiten auf: „Der Bund der Ehe durch den ein Mann und eine Frau miteinander eine innige Lebens und Liebesgemeinschaft bilden wurde durch den Schöpfer grundgelegt und mit eigenen Gesetzen versehen. Er ist von Natur aus auf das Wohl der Ehegatten sowie auf die Zeugung und Erziehung von Kindern hingeordnet. Der Ehebund zwischen Getauften wurde von Christus dem Herrn zur Würde eines Sakramentes erhoben [Cf. II. Vat. Konzil, Gaudium et spes, 48; Codex des Kanonischen Rechts, 1055, 1]" (KKK 1660).

Die im Katechismus dargelegte Lehre berührt sowohl die theologischen Prinzipien als auch das sittliche Verhalten, die unter zwei getrennten Überschriften behandelt werden: Das Sakrament der Ehe (Nr. 1601-1658) und Das sechste Gebot (Nr. 2331-2391). Die aufmerksame Lektüre dieser Teile des Katechismus vermittelt ein aktualisiertes Verständnis der Glaubenslehre zur Unterstützung des kirchlichen Handelns angesichts der heutigen Herausforderungen. Die Pastoral der Kirche inspiriert sich an der Wahrheit der Ehe, die im Rahmen des göttlichen Plans gesehen wird: Gott hat den Mann und die Frau erschaffen und in der Fülle der Zeit hat er in Jesus auch die Fülle der ehelichen Liebe offenbart, die zum Sakrament erhoben wurde. Die auf den Konsens gegründete christliche Ehe hat eigene Wirkungen wie es die Ehegüter und die Aufgaben der Eheleute sind, dennoch ist sie der Herrschaft der Sünde nicht entzogen (cfr. Gen 3,1-24), die tiefe Wunden verursachen und auch die Würde des Sakraments verletzen kann.

Die kürzlich veröffentlichte Enzyklika von Papst Franziskus, Lumen Fidei, spricht von der Familie in ihrer Verbindung zum Glauben, die offenbart, „wie fest die Bande zwischen den Menschen sein können, wenn Gott in ihrer Mitte gegenwärtig wird" (LF 50). „Der erste Bereich, in dem der Glaube die Stadt der Menschen erleuchtet, findet sich in der Familie. Vor allem denke ich an die dauerhafte Verbindung von Mann und Frau in der Ehe. Sie entsteht aus ihrer Liebe, die Zeichen und Gegenwart der Liebe Gottes ist, und aus der Anerkennung und Annahme des Gutes der geschlechtlichen Verschiedenheit, durch welche die Ehegatten ein Fleisch werden können (vgl. Gen 2,24) und fähig sind, neues Leben zu zeugen, das Ausdruck der Güte des Schöpfers, seiner Weisheit und seines Plans der Liebe ist. Auf diese Liebe gegründet, können sich Mann und Frau mit einer Geste, die ihr ganzes Leben mit einbezieht und in vielen Zügen an den Glauben erinnert, die gegenseitige Liebe versprechen.

Eine Liebe zu versprechen, die für immer gilt, ist möglich, wenn man einen Plan entdeckt, der größer ist als die eigenen Pläne, der uns trägt und uns erlaubt, der geliebten Person die ganze Zukunft zu schenken" (LF 52). „Der Glaube ist nicht eine Zuflucht für Menschen ohne Mut, er macht vielmehr das Leben weit. Er lässt eine große Berufung entdecken, die Berufung zur Liebe, und er garantiert, dass diese Liebe verlässlich ist und es wert ist, sich ihr zu übereignen, da ihr Fundament auf der Treue Gottes steht, die stärker ist als all unsere Schwäche" (LF 53).


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