Freitag, 13. Dezember 2013

Sei mir gegrüßt, o heilig Land


"O sei mir gegrüßet du heiliges Land,
Von mächtigem Zauber umwoben,
Wo einstens das Kripplein des Heilandes stand
Und das Kreuz auf Golgatha droben.
Und strahlst du auch nicht mehr in einstiger Pracht
In einstigem Glanze und Schimmer,
So zieht es das Herz doch mit Wonne und Macht
Nach deinen Gefilden noch immer,
den heiligen Stätten, wo hehr und doch mild
Der Heiland gelebt und gelitten
Und wo mich sein liebes und treues Bild
Begleitet auf Schritten und Tritten:
O, sei mr gegrüßet, du heiliges Land!"

Ja, "heiliges Land" nennen wir gläubige Christen dieses Fleckchen, weil es geheiligt ist durch die Fuß- und Blutspuren unseres Erlösers, der dort sein Erlöserleben gelebt und sein Erlösungswerk vollbracht hat; heiliges Land, aber auch deswegen, weil es die Fußspuren und Tränenspuren unserer lb. Gottesmutter trägt. Was einst Kardinal Faulhaber in einer Versammlung so schön gesagt: "Das Kreuz ist uns heilig, weil es gesalbt ist mit dem Blute des Heilandes, aber auch deshalb, weil es geweiht ist mit den Tränen der Heilandsmutter," das Gleiche gilt auch vom heiligen Land.


zitiert aus: "Im heiligen Lande - Reiseerinnerungen an die Fahrt nach Palästina und Ägypten" von Georg Schächtl, Priester der Diözese Regensburg; AD 1927


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Heiliges Land -
Ein reichbebildeter Pilgerführer von Pater Ramm FSSP


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Bild oben: Blick auf Betlehem am Weihnachtstag 1898; wimipedia commons
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