Donnerstag, 19. Dezember 2013

Dalai Lama pöbelt über "deutschen Bischof"

Will man dem Online-Portal des Focus-Magazins (Montag, 09.12.2013) Glauben schenken, dann diffamierte der Dalai Lama, offensichtlich ohne Kenntnis des Sachverhalts einen deutschen Bischof ohne dessen Namen zu nennen. Er lobte den Papst dafür, den Bischof, dessen Namen ihm nicht mehr einfiel, "suspendiert" zu haben und sagte wörtlich: "Das war eine sehr gute Entscheidung. Man muss manchmal hart durchgreifen, um die Kirche zu schützen." Erstaunliche Worte aus dem Munde eines Mannes, der mit der katholischen Kirche eigentlich garnichts zu tun hat. Der 78-jährige ist das religiöse Oberhaupt der buddhistischen Tibeter, lässt sich als Inkarnation einer buddhistischen Gottheit verehren und ist lt. Fokus der "beliebtester Religionsführer der Welt". 

Unwillkürlich fragt man sich, was der Dalai Lama mit dieser Aggression und Einmischung in die Belange der katholischen Kirche sagen will. Von "Toleranz, Mitgefühl, Liebe, Vergebung, Bescheidenheit", Werte, die er als erstrebenswert und in denen er angeblich seine Mission sieht, zeugt dieser Affront jedenfalls nicht.

Nach Meinung des interviewenden Journalisten bezieht sich der Dalai Lama auf den Limburger Oberhirten Franz-Peter Tebartz-van Elst, der wegen seiner Rom- und Lehramtstreue einem noch nicht entschiedenen Kampf (Stadtdekan Johannes zu Eltz) um die Richtung der Kirche im Bistum Limburg zum Opfer gefallen ist. Der Bischof ist von den Wortführern in seinem Bistum unerwünscht und wohnt zur Zeit außerhalb der Diözese im niederbayrischen Benediktinerkloster Metten.


Näheres zur Causa Limburg:



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