Sonntag, 8. September 2013

Gott sei gepriesen!
























Sühnegebet


Gott sei gepriesen.

Gepriesen sei sein heiliger Name.

Gepriesen sei Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch.

Gepriesen sei der Name Jesus.

Gepriesen sei sein heiligstes Herz.

Gepriesen sei sein kostbares Blut.

Gepriesen sei Jesus im allerheiligsten Sakrament des Altares.

Gepriesen sei der Heilige Geist, der Tröster.

Gepriesen sei die erhabene Gottesmutter, die allerseligste Jungfrau Maria.

Gepriesen sei ihre heilige und unbefleckte Empfängnis.

Gepriesen sei ihre wunderbare Himmelfahrt.

Gepriesen sei der Name der Jungfrau und Mutter Maria.

Gepriesen sei der heilige Josef, ihr reinster Bräutigam.

Gepriesen sei Gott in seinen Engeln und Heiligen.


(Dieses Gebet wird üblicherweise nach der eucharistischen Anbetung gebetet, so auch gestern bei der von Papst Franziskus geleiteten Gebetsvigil für den Frieden in Syrien und auf der ganzen Welt.)


Foto: Marienbasilika Kevelaer, Detail; © FW

Kommentare:

  1. Es ist so schön und berrührend...

    Wenn ich katolisch wäre würde ich das sehr gern beten.

    Ich bete aber Maria nicht an.



    Liebe Grüße aus Lothringen.

    Lothars Sohn – Lothar’s son

    http://lotharlorraine.wordpress.com

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  2. Lieber Lothar,

    ich bete Maria auch nicht an. Kein Katholik betet Maria an. Dass Katholiken Maria anbeten, ist eine böswillige Behauptung der Feinde der Kirche und meistens wissen sie bereits, dass diese Unterstellung garnicht zutrifft. Allein die Bosheit und der Hass gegen die Kirche verleitet sie dazu, es dennoch zu behaupten. Sie sollten solchen Behauptungen also keine Beachtung schenken.

    Katholiken beten Maria nicht an - aber sie verehren Maria als die von Gott erwählte Mutter seines Sohnes, des Gottmenschen Jesus Christus. Wir verehren sie als Mutter unseres Erlösers, die von Gott vor dem Makel der Erbsünde bewahrt und daher ganz heilig war und im Namen der ganzen Menschheit das "Fiat", das Ja zum Heilsplan Gottes gesprochen hat.

    Diese Verehrung und Lobpreisung der Muttergottes ist biblisch begründet. Vielleicht kennen Sie das "Magnifikat", das Gebet, das Maria beim Besuch bei ihrer Base Elisabeth nach deren Gruß gesungen hat (Lk 1,46-55):

    Meine Seele preist die Größe des Herrn,
    und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
    Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.

    Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
    Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
    und sein Name ist heilig.
    Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
    über alle, die ihn fürchten.

    Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
    Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
    Er stürzt die Mächtigen vom Thron
    und erhöht die Niedrigen.

    Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
    und lässt die Reichen leer ausgehen.

    Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
    und denkt an sein Erbarmen,
    das er unseren Vätern verheißen hat,
    Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.



    Sehen Sie, dort heißt es in prophetischer Weise:
    Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
    Und so war es von Anfang an in der Kirche Gottes. Die Marienverehrung (wohlgemerkt: VEREHRUNG! und nicht Anbetung) war immer ein Wesensmerkmal der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche.

    Wenn Sie das obenstehende Gebet lesen, werden Sie feststellen, dass es entsprechend nicht heißt: "Angebetet sei...", obwohl auch das bei den meisten (aber eben nicht bei allen) Anrufungen dieses Gebetes passend wäre, sondern es heißt "Gepriesen sei...". Und diese Anrufung ist tatsächlich passend für die ersten acht Anrufungen, in denen Gott gepriesen wird, wie auch für die letzten sechs, die sich auf Maria, den hl. Josef und auf Heilige und Engel beziehen (die ebenso nicht angebetet, sondern verehrt werden).

    Anbetung steht nur Gott alleine zu.

    Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie das in Ihrem Bekanntenkreis weitersagen könnten, falls es dort auch Personen gibt, die diesen Vorbehalt gegenüber Katholiken haben. Es ist doch wichtig, dass wir alte Vorurteile und falsche Vorstellungen endlich aufgeben und so der Wahrheit näher kommen. Danke für Ihren Kommentar.

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