Sonntag, 9. Juni 2013

Das eucharistische Wunder von Lanciano

Nach den Worten Jesu Christi (s. z.B. Lk 2,29; 1 Kor 11,23-29) und der Lehre der katholischen Kirche werden durch die Wandlungsworte der hl. Messe das Brot zu Fleisch und der Wein zum Blute Jesu Christi. Auf dem Altar wird das blutige Kreuzesopfer Jesu Christi in unblutiger Weise gegenwärtig. 

Diese Glaubenswahrheit wurde im Laufe der Heilsgeschichte immer wieder auch durch eucharistische Wunder bestätigt: Geschehnisse, Ereignisse, bei denen eine konsekrierte Hostie zu Fleisch oder der Wein zu Blut wurden.


Lanciano bei Chieti ereignete sich das wohl bekannteste und am längsten andauernde eucharistische Wunder.

In der ehemaligen Klosterkirche des hl. Longinus in Lanciano feierte im 8. Jahrhundert eines Tages ein Basilianermönch, wie gewohnt, die hl. Messe. Nachdem er die Hostie in den hochheiligen Leib Christi und den Wein in das kostbare Blut Christi verwandelt hatte, hielt er einige Augenblicke inne. Mag sein, dass er von einem Zweifel an der wirklichen Gegenwart Jesu Christi im heiligsten Altarssakrament geplagt wurde. Im selben Augenblicke wurde er von einem ausserordentlichen Wunder überrascht. Ein Teil der geweihten Hostie verwandelte sich nämlich vor seinen entsetzten Augen in blutendes Fleisch, während der übrige Teil weiterhin wie Brot aussah; der verwandelte Wein nahm gleichzeitig die Gestalt frischen Blutes an, das nach und nach zu fünf Blutkörperchen gerann, die in Form und Gestalt verschieden waren. (...)

Auf erzbischöfliche Anordnung wurden die oben bezeichneten hl. Reliquien einer medizinischen Untersuchung durch Fachgelehrte unterzogen, die sich über mehrere Monate erstreckte.

Diese wissenschaftliche Prüfung ergab:

1. Es handelt sich um wirkliches Fleisch und Blut.

2. Sowohl das Fleisch als auch das Blut stammen von einem Menschen.

3. Das Fleisch weist eindeutig die Struktur des Herzgewebes auf.

4. Das Fleisch und das Blut haben die gleiche Blutgruppe.

5. Das Diagramm des Blutes ist übertragungsfähig auf menschliches Blut, wie es heute entnommen wird.

6. Das Fleisch und das Blut gleichen dem einer lebenden Person.

 
Quelle: Maria Haesele, Eucharistische Wunder aus aller Welt, Stein am Rhein
Foto und Text übernommen von hier.

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