Mittwoch, 8. Mai 2013

Kardinal Meisner: Gesellschaftliche Auseinandersetzungen nicht scheuen

Joachim Kardinal Meisner sagte in einem Interview mit katholisch.de, Papst Franziskus solle den Europäern klarmachen, dass sie sich um die Evangelisierung kümmern müssten, statt "dauernd Nabelschau zu halten".
Bei uns in Deutschland würde "über die Priesterweihe für Frauen und solche Themen, die längst geregelt sind" gesprochen während man eine gesellschaftliche Auseinandersetzung zu christlichen Standpunkten scheuen würde. Dazu wies der Kardinal auf die Massenprotestkundgebungen in Frankreich gegen die geplante Gleichstellung von Homo-Konkubinat und Ehe hin.

Der Kölner Metropolit nahm auch Stellung zu den unqualifizierten Aussagen des Kölner Diözesanrates zu Zölibat und Frauenpriestertum:

katholisch.de: Ihr eigener Diözesanrat hat sich gegen den Pflichtzölibat und für die Priesterweihe von Frauen...

Meisner: ...das ist nicht Sache dieses Gremiums, sondern das ist Sache der Bischöfe. Ihnen hat der Herr aufgetragen zu lehren. Die Laien sollten sich nicht klerikalisieren, sondern ihren Weltauftrag ernst nehmen. Umgekehrt sollten sich Kleriker nicht laisieren - so wie neulich ein Bischof, der sich zur Besteuerung von Reichen äußerte.

Das gesamte Interview ist hier zu lesen.

Kommentare:

  1. Beten wir darum, dass Bischöfe vom Schlage Kardinal Meisners in Deutschland nicht ganz aussterben!

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