Montag, 8. April 2013

Papst Franziskus traf Ratsvorsitzenden der EKD

Heute fand ein erstes Treffen des Papstes Franziskus mit dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), Nikolaus Schneider, statt. Ein Thema war die Bedeutung der Martyrer für die Ökumene. Zudem erinnerte der Papst an die Reden seines Vorgängers Benedikt XVI. bei den ökumenischen Treffen während des Deutschlandbesuches im Jahre 2011 und wies auf deren Bedeutung für die Ökumene hin.

"Der Glaube der Christen beruht nicht auf einer Abwägung unserer Vor- und Nachteile. Ein selbstgemachter Glaube ist wertlos. Der Glaube ist nicht etwas, was wir ausdenken und aushandeln. Er ist die Grundlage, auf der wir leben. Nicht durch Abwägung von Vor- und Nachteilen, sondern nur durch tieferes Hineindenken und Hineinleben in den Glauben wächst Einheit."

Papst Benedikt XVI. am 23.09.2011 in der Ansprache während des ökumenischen Gottesdienstes im Augustinerkloster in Erfurt


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Foto: Gedenktafel für die vier sog. Lübecker Martyrer, drei katholische Priester sowie einen ev.-lutherischen Pastor (gemeinfrei)
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