Dienstag, 26. März 2013

Einladung

 

Er (Jesus Christus) aber ist für uns gekommen, wenn wir zugeben, dass wir Sünder sind. (...) Es ist nicht leicht, sich der Barmherzigkeit Gottes anzuvertrauen, denn das ist ein unergründlicher Abgrund. Aber wir müssen es tun!

„Oh, Pater, würden Sie mein Leben kennen, dann würden Sie nicht so mit mir reden!“ – „Wieso? Was hast du getan?“ – „Oh, ich habe Schlimmes getan!“ – „Um so besser! Geh zu Jesus: Ihm gefällt es, wenn du ihm diese Dinge erzählst!“

Er vergisst, er hat eine ganz besondere Fähigkeit, zu vergessen. Er vergisst, küsst dich, schließt dich in seine Arme und sagt dir nur: „Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!“ (Joh 8,11). Nur diesen Rat gibt er dir.

Einen Monat später sind wir wieder in derselben Lage… Kehren wir zum Herrn zurück! Der Herr wird niemals müde zu verzeihen: niemals! Wir sind es, die müde werden, ihn um Vergebung zu bitten! Erbitten wir also die Gnade, dass wir nicht müde werden um Vergebung zu bitten, denn er wird nie müde zu verzeihen. Bitten wir um diese Gnade! 

Papst Franziskus in der Predigt am17.03.2013


"Der Hauptzweck der katholischen Kirche ist es,
Sünden zu vergeben."

Weihbischof Klaus Dick (Köln)


Weiteres zum Thema:


Bild: Rückkehr des verlorenen Sohnes (vgl. Lk 15,11ff); Leonello Spada (1576–1622); wikimedia commons


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