Donnerstag, 7. März 2013

Benedikt XVI. - Sein geistliches Vermächtnis

In seiner letzten Generalaudienz am 27. Februar 2013 auf dem Petersplatz in Rom sagte Papst Benedikt XVI.:
"Ich möchte, daß jeder sich geliebt fühlt von jenem Gott, der seinen Sohn für uns hingegeben und uns seine grenzenlose Liebe gezeigt hat. Ich möchte, daß jeder die Freude empfindet, Christ zu sein. In einem schönen Gebet, das man jeden Morgen beten sollte, heißt es: „Ich bete dich an, mein Gott, und ich liebe dich von ganzem Herzen. Ich danke dir, daß du mich erschaffen hast und mich hast Christ werden lassen …“ Ja, seien wir froh über das Geschenk des Glaubens; es ist das kostbarste Gut, das niemand uns nehmen kann! Danken wir dem Herrn jeden Tag dafür, mit dem Gebet und mit einem kohärenten christlichen Leben. Gott liebt uns, aber er erwartet, daß auch wir ihn lieben!"

Diese Worte darf man wohl als geistliches Vermächtnis sehen, ist damit doch alles gesagt, worauf es ankommt: Die Frohe Botschaft, dass Gott sich für jeden Einzelnen hingegeben und ihn geliebt hat; dass uns der Glaube geschenkt wurde und dass wir Gottes Liebe erwidern müssen, indem wir ein Leben nach dem Willen Gottes leben.

Und dann, dieses Gebet, das man jeden Morgen beten sollte:
Mein Gott, ich bete Dich an, und ich liebe Dich aus ganzem Herzen. Ich danke Dir, daß Du mich erschaffen hast, daß ich Christ sein darf und daß Du mich in dieser Nacht beschützt hast. Ich opfere Dir alle Werke dieses Tages auf, sie sollen nach deinem heiligen Willen und zu deiner größeren Verherrlichung sein. Beschütze mich vor allem Bösen und Deine Gnade sei immer mit mir und allen meinen Lieben. Amen.

Ein wunderbares Vermächtnis, danke Papa emerito!

Foto: Papst Benedikt XVI.; wikipedia commons

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