Freitag, 21. Dezember 2012

Nur eine kleine Anmerkung zu "Das liebe Gott"

«Die Äußerungen von Frau Schröder zeugen von einem erschreckenden religiösen Analphabetismus, sie kennt die Grundrechenarten des Glaubens nicht. Die Äußerungen sind 'dd', dumm und dreist, und zeugen auch von einem hemmungslosen Opportunismus.»

Prälat Wilhelm Imkamp, Direktor des bayerischen Wallfahrtsorts Maria Vesperbild, am 21.12.2012 gegenüber der Nachrichtenagentur AFP (Quelle)

Weitere Reaktionen auf die Äußerung von Frau Schröder: via kath.net

Damit wäre denn auch alles Nötige zu dem Fauxpas von Familienministerin Kristina Schröder gesagt.

Update:
Die Kolumne von Birgit Kelle muss doch noch erwähnt werden: 
Mutter unser im Himmel - Genderneutrale Sprache


Buchempfehlungen:

Manfred Spreng - Harald Seubert (Hrsg. Andreas Späth):
Vergewaltigung der menschlichen Identität - Über die Irrtümer der Gender-Ideologie
ISBN 978-3-9814303-5-6


Gabriele Kuby
Die globale sexuelle Revolution - Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit
Leseprobe
Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Robert Spaemann
ISBN 978-3-86357-032-3

Kommentare:

  1. Das Schreckliche ist: Das war gar kein "Fauxpas"!! Also kein Fehltritt oder Ausrutscher. Sondern diese - *räusper* - MinisterIn hat nichts als ihren geistigen Horizont offenbart!

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    1. Die "Rechtfertigung, sie habe bei ihrer Äußerung mehr an ihre kleine Tochter gedacht als "an die vielen Erwachsenen", die über ihre Worte stolpern, lässt vermuten, dass mehr als ein Ausrutscher dahintersteckt.

      Wir wissen ja, wie es mit der katechetischen Situation (auch unter Ministern und Ministerinnen) bestellt ist. Von daher hätte man es verstehen können, wenn solch ein "Fauxpas" passiert, den man dann eben richtigstellen kann. Wir lernen ja alle noch immer wieder dazu.

      Wenn allerdings die Bereitschaft fehlt, Richtigstellungen zu akzeptieren und sich zu seinem Fehler zu bekennen, dann ist das ein bedenkliches Zeichen.

      Vielleicht war es auch so, dass Frau Schröder irgendwo gehört oder gelesen hat, dass Gott Geist ist und deshalb kein Geschlecht im menschlichen Sinne hat, was ja zutreffend ist. Allerdings hat sie nicht registriert, dass die gesamte Schrift Gott als männlich nennt und dass Jesus von seinem Vater Zeugnis ablegt und uns sogar aufträgt zu beten "Vater unser", also uns eindeutig Gott als männlich anzusprechen aufträgt. usw...

      (Zugute halten muss man ihr auch, dass sie ja keine Theologin ist...)

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    2. Nein, das muss man ihr - pardon! - NICHT zugute halten! Ich bin ja auch kein Theologe und lass mir von dieser schwachsinnigen Ideologie trotzdem nicht, so wie sie, das Hirn vernebeln! Erst recht darf man das von einer "christlich(!!)-demokratischen" Bundesministerin erwarten, ebenso wie eine halbwegs solide christliche Allgemeinbildung - oder?

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    3. Ich hätte noch ein Smiley hinter die Klammer setzen sollen... ;-)

      Nein, Du hast schon recht: Es war natürlich eine unmögliche Aussage.

      Allerdings glaube ich, dass wir auch bei "christlich-demokratischen" Politikern keine "halbwegs solide christliche Allgemeinbildung" mehr erwarten können...

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    4. Va bene - lassen wir's dabei!;-)

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