Mittwoch, 19. Dezember 2012

Katholische Kirche und Internet

Dr. Norbert Kebekus, Leiter des Referates Medienpastoral im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg, verfasste die Titelstory für das Magazin "sinnstiftermag" zum Thema "labern/verkünden": 

Die katholische Bloggerszene
Schlauchboote statt Großtanker
"Die größte Herausforderung an die Kommunikation der katholischen Kirche in unserer Mediengesellschaft dürfte die Entwicklung des Internet als Social Media bereithalten. Sich in einem prinzipiell hierarchiefreien Kommunikationsraum zu bewegen, in dem die Grenze zwischen Anbieter und User verschwimmt, ist für die Kirche völlig ungewohnt. Sie muss endgültig auf ihr Verkündigungsmonopol verzichten, sich der Konkurrenz auf dem Markt der Sinnangebote stellen, sich mit Suchenden, Fragenden und Kritikern auf einen echten Dialog einlassen. Sie muss den schwierigen Balanceakt wagen, die innerkirchliche Pluralität zuzulassen, ohne den Wahrheitsanspruch der eigenen Lehre aufzugeben. (...) 
Bloggerinnen und Blogger stemmen sich gegen eine bequeme Anpassung der Kirche an den Zeitgeist und eine unerträgliche Banalisierung des Glaubens. Sie halten "die Fackel des unverfälschten Glaubens hoch" (um es mit Papst Benedikt XVI. zu formulieren), kämpfen für den Schutz des ungeborenen Lebens und setzen sich für eine würdige, heilige Liturgie ein..." 
Die ganze Geschichte: HIER

Die in der Titelstory erwähnte Auseinandersetzung um den Sinn (oder Unsinn) von Katechismen findet sich hier und hier.


Weiteres zum Thema Kirche und Medien: 
Bischöfliches Portal "katholisch.de" bleibt weiter in der Kritik...
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