Mittwoch, 5. Dezember 2012

Buchtip: Die globale sexuelle Revolution

Gabriele Kuby

Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit

Die globale sexuelle Revolution in all ihren Varianten hat sich zunächst hinter dem Rücken der Öffentlichkeit in Politik, Institutionen und Ausbildungseinrichtungen eingeschlichen. Inzwischen ist daraus längst ein gewaltiges gesellschaftliches Umerziehungsprogramm geworden, das das Wertefundament unserer Gesellschaft zerstört und immer totalitärer wird.

Gabriele Kuby hat den Mut, die Bedrohung unserer Freiheit durch eine antihumanistische Ideologie beim Namen zu nennen. Ihr faktenreiches Buch ist ein erschütterndes Zeugnis nicht nur für den lebensgefährlichen Kulturzerfall, sondern auch für die systematische Zerstörung unserer Freiheit im Namen der Freiheit. Nie zuvor hat ein Autor dem Leser die Diktatur des Relativismus, die Gender-Ideologie und die Sackgassen der modernen Gesellschaft schonungsloser vor Augen gestellt. Dieses Buch schockiert und zeigt auf, was auf uns zukommt, wenn wir uns nicht wehren.
(Mit einem Geleitwort von Dr. Robert Spaemann.)

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Kommentare:

  1. Ich bin gerade am Lesen dieses Buches. Es wird einem fast Übel wenn man sieht was da abgelaufen ist und noch abläuft. Gabriele Kuby kann man nur ein herzliches Vergelt's Gott aussprechen. Lange habe ich mich gefragt warum und wieso, sie hat mir viele Antworten gegeben, aber auch viele Aha-Effekte hervorgerufen. Verschiedenes konnte ich aus meinem eigenen Leben mit meinen persönlichen Erfahrungen bestätigt finden.

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  2. Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit

    Genau das, was aktuell von den Beamten der Über-Stasi aller Länder mit uns gemacht wird.

    Es wird behauptet, dass man unsere Freiheit beschützen will und nimmt uns dafür unsere Freiheit.

    Die sexuelle Revolution hat uns, nach Frau Kuby, nicht die -sexuelle- Freiheit gegeben, sondern genommen.

    Da war die römisch-katholische Sexualdoktrin ehrlicher zu uns. Die hat immer schon gelehrt, dass wir keinerlei Freiheit und schon gar keine sexuelle Freiheit(en) haben.

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    1. "...dass wir keinerlei Freiheit und schon gar keine sexuelle Freiheit(en) haben."

      Da sind Sie schlecht informiert. Ihre Behauptung ist, das muss ich leider sagen, unsachlich und unzutreffend. Freiheit ist dann, wenn der Mensch sich von der Sünde abwendet um in der Ordnung Gottes zu leben. ( vgl. Joh 8,30ff) Darin zeigt sich die Antwort der (freigewählten) Liebe des Menschen auf die Liebe Gottes zum Menschen. Alles andere ist das Verfallensein in Sklaverei der Sünde. Diese Sklaverei aber ist beileibe keine wahre Freiheit.

      s. im Katechismus der Katholischen Kirche (KKK) Nr. 1731 ff:
      http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P5T.HTM#2

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    2. Freiheit ist dass man die Wahl hat, nach dem Gewissen zu handeln, unabhängig von religiöser Doktrin. Die kann nämlich höchst unterschiedlich ausfallen. So kann ein Schweinebraten mit einem guten Bier in Bayern ein Festtagsessen, in Mekka und Jerusalem dagegen eine Todsünde sein. Während die Ehe mit mehreren Ehefrauen wiederum in Mekka gesegnet, aber in Altötting verflucht und als schwerste Sünde subsumiert wird.

      Die Menschen spüren ganz genau, was wirklich in sich schlecht ist und was durch religiöse und kulturelle Prägung als gut und böse bezeichnet wird.
      Im Iran baumeln gleichgeschlechtlich Liebende öffentlich am Galgen, im antiken Griechenland, wo immerhin die Fundamente unserer Zivilisation in der Polis gelegt wurden, war diese hoch angesehen. Heimtückischer Mord dagegen war und ist in beiden Gesellschaften, damals und heute, in Griechenlsnd genau so wie weltweit rechtlich und gesellschaftlich geächtet.
      Deswegen plädiere ich nicht für Frau Kubys von religiösen Vorstellungen geprägtes Buch und auch nicht von der Angst vor der Freiheit der Menschen geprägten Totalüberwachubg und geschlossenen Gesellschaften, sondern für die Durchsetzung der allgemeinen Erklärung der Menschrnrechte und den darin festgelegten, unveräußerlichen Rechten der Menschen VOR allen Religiösen Vorschriften, Regeln, Dogmata und willkürlichen Naturrechten.
      Ohne die Beachtung der Mensvhenrechte gibt es auch keine Religionsfreiheit, wie es vor Jahrhunderten schon einer unserer ganz Grossen formuliert hat: HIER KANN JEDER NACH SEINER FACON SELIG WERDEN!

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    3. Mmmh.
      "Die Menschen spüren ganz genau, was wirklich in sich schlecht ist..." Wirklich?
      Nun ja, manche Menschen haben kein Problem mit Pädophilie. Ihrem Gewissen scheint das nichts auszumachen. Andere vereinbaren es mit ihrem Gewissen, bereits geborene Kinder zu töten. Mein Gewissen sagt mir ganz klar, dass es in sich schlecht ist, ein Kind - geboren oder ungeboren - zu töten. Genauso verbietet mir mein Gewissen, alte Menschen zu töten - während andere sich geradezu in ihrem Gewissen verpflichtet sehen, alte Menschen von ihrem Leiden zu erlösen.

      Das ist nicht eine Frage von religiösen oder nichtreligiösen Vorstellungen. Ein wirklich „unabhängiges“ Handeln nach dem Gewissen gibt es nicht. Wenn es keine „religiöse Doktrin“ ist, nach der Sie nach ihrem Gewissen handeln, dann ist es vielleicht eine politische – wie es die Menschenrechte z. B. sind. Aber wenn einige Menschen nun diese nicht als maßgeblich anerkennen? Werden sie dann gegen ihr Gewissen dazu gezwungen?


      Das Gewissen an sich kann nicht beurteilen, ob etwas gut oder schlecht ist. Vielmehr richtet es sich nach einem dahinterstehenden Wertesystem. Insofern sind die Menschenrechte nichts anderes wie auch z. B. der Dekalog. Freilich mit dem Unterschied, dass das eine göttliches Gesetz, das andere menschliches Gesetz ist.

      Mein Gewissen richtet sich nach dem aus, was ich als wahren Wert erkannt habe: die Würde des Menschen, Aufrichtigkeit, Treue, Gottes- und Nächstenliebe...
      Man muss sich also doch Gedanken machen, an welchem „System“ ich mein Gewissen ausrichte: und das ist letzten Ende das, welches ich als WAHR erkannt habe. Für mich ist das Jesus Christus und das, was er gelehrt hat. Danach richtet sich mein Gewissen. Das ist meine Freiheit. Liebe, und tu, was du willst. Und ich will den Willen Gottes erfüllen.

      Dietrich von Hildebrand sagt dazu passend:
      "Wer seine subjektive Auffassung des sittlich Erlaubten für unfehlbar hält, fällt einer großen Selbsttäuschung zum Opfer. Jeder gläubige Katholik ist aber überzeugt, daß über seiner subjektiven Auffassung in allen sittlichen Dingen die der Offenbarung entstammende Sittenlehre steht, die vom unfehlbaren Lehramt der Kirche auf detaillierte Probleme angewandt wird und so seinem Gewissen die notwendige Unterlage bietet."

      s. auch:
      http://frischer-wind.blogspot.de/2012/08/durch-gewissensbildung-zur.html
      http://frischer-wind.blogspot.de/2012/03/freiheit-und-willkur.html



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