Dienstag, 21. Februar 2012

Was ist erstrangig?

Foto: Maria Vesperbild
Erstrangig ist Jesus Christus in seiner wirklichen Gegenwart im Tabernakel unserer Kirchen. Gott wohnt unter uns und er lädt uns ein und wir sollten ihn besuchen.

Volksfrömmigkeit betont die sinnlich erfahrbare Seite des Glaubensvollzugs besonders stark und ist deswegen auch kulturstiftend und kulturerhaltend. Volksfrömmigkeit ist sakrale Kultur.

Das Jahr des Glaubens wird sicher ein Erfolg, wenn wir die Anzahl der Sitzungen halbieren und die Anbetungsstunden vor dem Tabernakel verdoppeln. Beten statt sitzen, knien statt Memoranden (unter-)schreiben, das wäre ein Schritt nach vorne.

Das Zweite Vaticanum begann an einem 11. Oktober, dem Fest der Mutterschaft Mariens, das sich jetzt auch wieder im Messbuch findet. Ohne die Mutter Kirche und ohne die „Mutter der Kirche“ werden wir das Erbe des II. Vatikanums in der Beliebigkeit von Dialogprozessen verspielen.

Es wäre vielleicht günstiger, die finanziellen Mittel, die in den Dialogprozess gesteckt werden, in die Verbreitung des Katechismus oder in Youcat-Projekte zu stecken.


Prälat Wilhelm Imkamp, Wallfahrtsdirektor Maria Vesperbild, in der "Tagespost", Nr. 19, 14.02.2012
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