Dienstag, 7. Februar 2012

Danke, Herr Lammert!

Sehr geehrter Herr Lammert,

am 10. Januar d. J. haben Sie sich selbst als „protestantisch veranlagten Katholiken“ bezeichnet. Dies geschah in Gegenwart des Hamburger Weihbischofs Hans-Jochen Jaschke in der Katholischen Hochschulgemeinde Hamburg und vor etwa 100 jugendlichen Zuhörern. (1)

Aufgrund Ihres Coming out – Bischof Gerhard Ludwig Müller nannte Sie dafür einen „theologisierenden Politiker“, der sich als „protestantisch veranlagter Katholik"  "im Brustton selbstverliebter Ignoranz“  „selbst uraufführt“ -  aufgrund dieses Ausspruchs also sah sich Bischof Müller zu der Nachfrage veranlasst, „was denn unter „Protestantismus“ zu verstehen ist, der den Katholizismus endlich aus dem Mittelalter herausführen und mit der Moderne versöhnen soll“ und damit zu einer angemessenen geradezu apologetisch anmutenden Klarstellung bezüglich Ihres Kirchen- und Kirchenfeindbildes sowie zur richtig verstandenen Ökumene. (2)

Bischof Müller tat das in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz.

Für diese Ehrenrettung des katholischen Kirchenbegriffs sowie der Ökumene (soll sie denn fruchtbar sein), für diese hervorragende Stellungnahme des Regensburger Bischofs, möchte ich Ihnen herzlich danken!

Ohne Sie hätte es ein solches Wort des Bischofs wohl noch lange nicht gegeben.


Mit freundlichen Grüßen

Frischer Wind






s.auch:
Alexander Kissler in VATICAN magazin:
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