Freitag, 6. Januar 2012

Die wahre Supernova und die Sterne Gottes

"Die Weisen sind dem Stern gefolgt. Durch die Sprache der Schöpfung haben sie den Gott der Geschichte gefunden. Freilich – die Sprache der Schöpfung allein genügt nicht. Erst das Wort Gottes, das in der Heiligen Schrift uns begegnet, vermochte ihnen endgültig den Weg zu zeigen. Schöpfung und Schrift, Vernunft und Glaube gehören zusammen, um uns bis zum lebendigen Gott hinzuführen.

Es ist viel diskutiert worden, was das für ein Stern gewesen ist, der die Weisen führte. Man denkt an eine Planeten- konstellation, eine Supernova, das heißt einen von den zunächst ganz schwachen Sternen, in dem eine innere Explosion für einige Zeit einen gewaltigen Glanz freilegt; einen Komet usw.

Diesen Streit mögen die Gelehrten weiterführen. Der große Stern, die wahre Supernova, die uns führt, ist Christus selbst. Er ist gleichsam die Explosion der Liebe Gottes, die den großen Lichtglanz seines Herzens in die Welt hineinleuchten läßt.

Und wir dürfen hinzufügen: Die Weisen aus dem Morgenland, von denen das heutige Evangelium berichtet, wie überhaupt die Heiligen sind allmählich selbst zu Sternbildern Gottes geworden, die uns den Weg zeigen.
In all diesen Menschen hat gleichsam die Berührung mit Gottes Wort eine Explosion des Lichtes ausgelöst, durch die der Glanz Gottes in diese unsere Welt hineinleuchtet und uns den Weg zeigt. Die Heiligen sind Sterne Gottes, von denen wir uns führen lassen zu dem hin, nach dem unser Wesen fragt."




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